Überträgt sich das Verhalten der Mutterhündin auf den Welpen?

Allgemeines
Maria J. schrieb am 04.01.2021
Hallo,

ich habe momentan noch 5 Hunde, bald sind es drei. Einen 12,5 Jahre alten golden Retriever Rüden. Eine 5 Jahre alte nsdt toller Hündin und ihre drei Welpen. Einer der Welpen darf bei mir bleiben. Meine Hündin ist ein richtiger Hibbel. Bellt auch andere Hunde an der Leine an, wenn im Flur die andere etwas aggressive Hündin runterläuft, steigert sie sich auch im Haus ins Bellen rein. Schicke sie dann auf ihren Platz. Bei anderen Hundebellen draußen reagiert sie auch mit einem kurzen Bellen. Wie ist das mit dem Welpen, den ich behalten möchte? Sie bellt auch bei Unbekanntem oder wenn sie Angst vor etwas hat. Möchte ich ja nicht weiter fördern und zeige ihr, dass die Situationen nicht schlimm sind. Wie kann ich der Mama-Hündin das Bellen draußen gegenüber anderen Hunden angewöhnen? Der alte Rüde ist sehr entspannt und mit ihr alleine hab ich sie in der Regel auch im Griff, wenn ich ruhig bleibe, langsam am Hund vorbei gehe ... oder gegebenenfalls mit ihr auf der Seite stehenbleibe, so dass sie hinter mir ist.
1 Antwort
Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 06.01.2021
Hallo Maria,
Sie schreiben, wenn Sie ruhig bleiben haben Sie die Hündin in der Regel im Griff. Dann sollten sie das weiterhin so handhaben. Das ruhig bleiben ist sehr wichtig denn alles reden, schimpfen, AUS, NEIN verstärkt das Verhalten des Hundes. Und ja, das Verhalten der Mutter überträgt sich mit ziemlicher Sicherheit auf die Welpen. Es ist wie bei Menschen auch, dass die Kinder das Verhalten der Erwachsenen imitieren.

Liebe Grüße
Ellen Mayer
www.lesloups.de
War diese Antwort hilfreich?