Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Rüde zerbeißt alles.

Thema: Allgemeines
  Schleswig-Holstein
maike286 schrieb am 30.01.2016   Schleswig-Holstein
Angaben zum Hund: Straßenhund, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo,

Mein Name ist Maike. Ich bin 17 und mache eine schulische Ausbildung. Sprich bin nur Vormittags weg. Mein Hund und ich haben ein Problem. Sobald ich das Haus verlasse beginnt er alles zu zerstören. Ich vermute das es Frust ist. Weiß es aber nicht genau. Wir haben es mit vielen Sachen versucht. Spielzeug, kauknochen etc. Vor ca. 3 Monaten habe ich ihn dann langsam und mit viel Geduld an den Maulkorb gewöhnt. 3 hat er schon zerstört :D
Irgendwie zieht er sie sich aus.
Es ändert auch nichts wenn ich ihn morgens auspower.

Er kommt aus Rumänien und ist nun seit einem Jahr hier. Ich bin der Meinung das er angekommen sein müsste.

Und so langsam gehen mir die nerven durch. Wir können Alles wegräumen, irgendwas findet er und wenn es der Teppich ist.

Nun wende ich mich an Sie in der Hoffnung, sie haben einen Tipp für mich :)
mfg maike

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Antworten(1)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 03.02.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Maike,

    das Auspauern ist schon mal eine gute Idee. Allerdings kann es sein das er dich ( ich darf doch du sagen? ) kontrollieren will. Das merkt man daran, dass er einen immer auf Schritt und Tritt in der Wohnung verfolgt. Auch ist es dann meist so, dass der Hund ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt und alle seine Wünsche erfüllt werden. Wie z.B. er legt seine Pfote auf das Knie oder den Kopf und es wird gestreichelt. Oder der Hund beginnt ein Spiel indem er etwas bringt und der Mensch spielt dann. Der Hund lernt, dass ER alle Entscheidungen trifft und auch ständige Aufmerksamkeit bekommt. Wenn dann plötzlich sein Mensch weg ist, ist das für den Hund natürlich sehr stressig. Also sollte der Mensch die Entscheidungen treffen, das heißt immer wenn der Hund etwas möchte, wird er ignoriert oder weggeschickt. Legt er sich entspannt irgendwo hin und gibt auf, dann heran rufen und selber das Spiel, den Wunsch erfüllen....
    Dann hat der Mensch entschieden.

    Trennung auch immer in den Tagesablauf mit einbauen. Also mal eine Tür hinter sich zu machen....aber nur kurz...dann wieder rein gehen als wäre nichts gewesen. Am besten übt man Trennung wenn man einen Flur hat von dem aus viele Türe ab gehen. Der Hund bleibt im Flur und du solltest von einem Zimmer zum anderen gehen. Das alles ohne den Hund zu beachten. Wenn sich der Hund hinlegt und entspannt bleibt dann hat er gelernt das ein Verfolgen sich nicht lohnt.
    Sollten noch Fragen offen sein kannst du mich gerne anschreiben.
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    Viel Erfolg wünscht Elke Heese

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