Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Rudel hat schlechte Angewohnheiten

Thema: Allgemeines
  
Lilly2012 schrieb am 06.03.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo


 


Ich habe eine Rudel das aus zwei Hündinnen und einem Rüden besteht. Der Rüde ist Kastriert die Hündinnen noch nicht. Auch gibt es gewaltige Größenunterschiede die eine Hündin ist Groß der Rüde mittelgroß und die andere Hündin ein Mini. Ich fang mal mit dem Rüden an. Unser Rüde kam zu uns im Alter von 5 Wochen laut Tierarzt da er uns als Chihuahua verkauft wurde in einem Alter von 4 monaten. Er hat man kann sagen vor der Dunkelheit angst nicht immer aber manchmal zudem markiert er die Wohnung sobald wir Schlafen die Schlafzimmertür steht immer offen tagsüber oder wenn wir Zuhause sind tut er das nicht nur wenn wir Schlafen oder Weg fahren. Noch hinzu fügen unser rudel ist nie länger allein als maximal 4 std. und das auch nur ganz selten. Die Kleine Hündin wird einfach nicht Stubenrein sie meldet sich zwar aber wenn wir sie Raus lassen kommt sie nach 20 Min. wieder rein und macht dann ihr Geschäft im warmen. Wenn wir weg fahren und 4 std. weg sind macht sie überhaupt nicht in die Wohnung sie ist jetzt über 1 Jahr alt. Seitdem die kleine das Macht hat auch die Große Hündin angefangen nachts ihr Großes Geschäft in der Wohnung zu verrichten ansonsten ist Sie Stubenrein und macht nichts auch frisst sie den Kot von der Kleinen und die kleine macht das umgekehrt auch bei ihr. Die Große Hündin haben wir bekommen in einem alter von 4 Monaten sie war anfangs sehr ängstlich und hat jeden Angebellt das tut sie heute nicht mehr sie ist allen gegenüber sehr Freundlich ausser bei anderen Hunden. Solange die Hunde ihr Platz lassen und nicht auf Sie zu rennen beobachtet sie nur und geht jedem aus dem Weg kommt aber doch jemand auch den den sie kennt zu nahe greift sie an. Sie greift auch man kann sagen im 3-6 monats Rhytmus unseren Rüden der mittlerweile sich nicht mehr traut wenn sie am Fressen ist an seinen Napf zu gehen oder ins Körbchen ohne das einer von uns dabei ist. Hören tun alle sehr gut und die große Hündin lässt sich auch bei solchen Angriffen direkt stören zudem hat sie einen furchtbaren Tick der auf ihre Gelenke geht sobald Kinder im Nachbars Garten spielen läuft sie am Zaun hin und her und springt jedesmal gegen die Mauer kommt jemand zu nah an den Zaun will sie durch den Zaun beißen. Spielen die Kinder in unserem Garten macht sie überhaupt nichts sondern will von jedem gestreichelt werden. Ein Hundetrainer meinte da ein Border-Collie in ihr steckt sie hätte ein Hüte-problem. Ich laste täglich alle 3 Körperlich wie Geistig aus veranstalte Nasen-Suchspiele die meine Hunde auch super gut beherrschen. Fahre entweder mit ihnen Fahrrad oder gehe täglich 1 einhalb Std. Spazieren wobei sie dann auch ihr Nase einsetzen müssen um den verlorenen gegenstand zu finden. Zuhause habe ich noch einige Intelligenzspielzeuge die ich ihnen nicht zu oft gebe. Ich bin ratlos da ich schon einige Hundetrainer bei mir hatte die meinten meine Hunde wären großartig und ich bräuchte keine Hilfe fühl ich mich ein wenig im Stich gelassen. Weil keiner bis jetzt auf das eigentliche Problem eingegangen ist. Sondern es wurde sich nur ein Bild über ihren Gehorsam gemacht und das wars dann schon. Ich gehe auch 1x mal die woche zu einer Hundegruppe bei einem Hundetrainer bei den gegenüber stellen und vorstellen der Hunde versteckt sich meine Hündin hinter mir und sucht schutz. Haben sie einen Rat was ich falsch mache wo ich mehr dran arbeiten muss oder warum meine Hunde sich so benehmen.

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Antworten(3)

  • Gabizerull
    Gabizerull
    schrieb am 07.03.2012

    Hallo Nicole,


    leider scheint im Text etwas durcheinander geraten zu sein, ich spreche also mal die Probleme direkt an:


    - Angst im Dunkeln- Urinieren in der Nacht- sie sehen schon selbst den Zusammenhang.


    Versuchen sie mal im Flur- oder dort wo sich der Hund aufhält zum Schlafen- ein kleines Licht brennen zu lassen manchmal ist ruhige Musik zusätzlich beruhigend


    - der Stuhlgang in der Nacht- vorrausgesetzt es ist kein Brei/Durchfall- spricht dafür, das der Hund am Tage nicht innerlich zur Ruhe kommt und dadurch sein "Geschäft" verdrängt, bis es in der Nacht dann heraus "muss".


    -raus, aber Geschäft doch in der Wohnung kann einfach eine schlechte Angewohnheit sein, oder das den Hund da draußen irgend etwas beunruhigt, das er sich einfach nicht lösen kann- gehen sie doch mal ein paar Tage mit raus und beobachten ihren Hund (nicht spielen oder Aufmerksamkeit schenken) vielleicht finden sie die Ursache (manchmal ist es z.B. nur ein Gartenschlauch oder eine Tüte die im Wind raschelt).


    - das Verhalten im Garten deute ich so: Komm meinen Revier nicht zu Nahe, sonst gibt es Ärger- findet das ganze im Garten statt muss ihr Hund tatsächlich nicht reagieren, weil er seine Herde beisammen hat.


    Verkleinern sie das Revier ihres Hundes, z. B. mit Flatterband- 1-2 Schritte von Nachbars Zaun entfernt. Der Hund sollte anfangs zur besseren Kontrolle an der Leine sein, die eben nur bis zum Flatterband reicht. Loben sie ihn wenn er ruhig ist, drehen sie sich demonstrativ weg, wenn er am bellen ist- aber sofort wieder um wenn er verblüfft aufhören sollte (ist ein echtes Ausdauerspiel). Sie können auch ein klares "nein" sagen und ihren Hund dann zu sich rufen, wenn er das tut.


    Der Sinn ist, mit jeder Aufforderung an den Hund etwas zu unterlassen, ihm die Möglichkeit des richtigen Handelns zu geben.


    - das wegbeißen ist aus der Ferne schlecht zu beurteilen. Es kann sein das ihr Hund einfach einen großen Individualabstand braucht, oder das der Hund Rudelchef ist und die anderen beiden das nicht hinreichend zur Kenntnis nehmen, weil z.B. die Menschen sich auf die Seite des vermeintlich schwächeren Stellen(liegt nun mal in unserer Natur) und dadurch diese glauben in Wirklichkeit das Sagen zu haben.


    Rudelchef kann zuerst essen und sich auch den Schlafplatz aussuchen.


    Es hat übrigens nichts mit ihrer Mensch-Hund Position zu tun.


    Versuchen sie mal demonstrativ weg zu gehen- stellen sie eine Kamera auf, damit sie sehen können was passiert, das macht uns Menschen ruhiger.


    - nun zur Hundegruppe: Geben sie ihrem Hund den Schutz, aber beachten sie ihn nicht- es passiert nichts besonderes- gehen sie nach ein paar Sekunden 2-3 Schritte zur Seite oder gehen eine kurze Runde über den Platz, weiter ohne ihren Hund zu beachten, er kann ihnen ruhig hinterher kommen.Egal was sie zu ihm sagen würden, es würde die Angst verstärken, wenn sie aber ruhig und gelassen bleiben kommt der Effekt:"OH, Frauchen ist ja gar nicht aufgeregt, ist das ganze vielleicht doch nicht so schlimm?"


    Ich hoffe ich konnte ihnen weiter helfen.


    Mit wuffigen Grüßen Gabi


     

  • schmidtnicole3@t-online.de
    schmidtnicole3@t-online.de
    schrieb am 11.03.2012

    Hallo


     


    Vielen Dank für die schnelle Antwort.


     


    Das mit dem Licht etc. haben wir alles bereits in Angriff genommen vor gut 2 Jahren. Er hat 1 meter vom Schlafplatz entfernt eine Stehlampe stehen mit einem Schlummerlicht nicht zu hell und auch nicht zu dunkel. Auch draußen steht nichts herrum oder liegt auf dem Boden wo er sich fürchtet oder raschelt. Er hat sogesehen vor Sachen die Rascheln keine Angst nur wenn was auf den Boden fällt und es dabei ein lautes Geräusch entsteht. Was ich mir denken könnte woran es vielleicht liegen mag wäre eventuell ein Trauma das er erlebt hat. Wir hatten vor 3 Jahren noch einen Rottweiler Rüden gehabt mit dem er aufgewachsen ist. Am 6 Juli Abends kann mich daran noch sehr gut errinnern so ein Datum vergisst man nicht, hat unser Rottweiler aus heiterem Himmel nach 7Jahren das erstemal den Holzzaun zerstört und ist über den Nachbars Garten auf die Hauptstrasse gelaufen und Spike hinterher. Dabei wurde unser Rottweiler von einem Auto am Kopf getroffen und verstarb an der Unfall Stelle wir gehen davon aus das er bereits Hirntod war da er keine Reaktionen mehr zeigte und nur noch sehr langsam atmete und sich 5 min später sein Darm entleerte. Spike hat das alles miterlebt gesehen und ihn natürlich auf der Strasse liegend sterben sehen. Kann das zum beispiel ein Grund für die Nachtangst sein denn davor hatte er eine solche Angst nicht und ist auch Nachts mit unserem Rotti in den Garten ohne Furcht.


     


    Zur Hündin muss ich sagen ich hab das schon versucht mit der Leine im Garten und sie zu ignorieren oder weg drehen wenn sie bellt und springt. Problem dabei sie steigert sich enorm schnell rein das Sie dann nicht mehr abrufbar ist obwohl sie so gut hört kann sie auch ohne leine laufen lassen wenn andere Hunde den weg kreuzen sie entfernt sich dann nicht von unserer Seite. Was ich angefangen habe mit ihr zu machen ist wenn die Kinder spielen und sie anfängt zu fixieren das ich sie direkt herraus reiße aus der Situation und mit ihr ein Suchspiel im Garten veranstalte wobei ich das objekt in kleinen schritten immer näher an den zaun verstecke. Solange ihre Nase im einsatz ist interessiert sie sich auch nicht dafür was hinter dem zaun passiert. Ich lasse sie auch dann neben dem zaun sitzen wenn ich das Objekt wieder woanderst verstecke im Garten bis ich das Kommando Such ins Spiel bringe. Fahre ich aber weg und mein Mann ist zuhause dann fällt sie jedesmal in das alte Schema zurück. Mein Mann greift da auch überhaupt nicht ein sondern ignoriert eher ihr Bellen und springen. Wodurch es dann zwischen uns immer zu kleinen auseinandersetzungen kommt aber keine schlimmen ist immer schnell wieder vorbei und man hat auch dann eine einigung erlangt die leider nie von meinem Mann eingehalten wird.


     


    Fängt schon beim Mittagsessen an die Hunde betteln wenn ich allein bin mit ihnen nicht Sie liegen in ihrem Körbchen und beobachten mich oder schlafen. Wenn mein Mann dabei ist dann sitzen alle 3 direkt vor ihm und starren ihn regelrecht an und warten darauf das sie was bekommen und natürlich bekommen sie dann auch etwas und das noch bevor ich überhaupt fertig bin mit essen meistens werden sie sogar mit dem Löffel gefüttert. Das sind so sachen wo ich dann platzen könnte da ich Konsequent erziehe und mein Mann ihnen vieles durchgehen lässt.

  • Gabizerull
    Gabizerull
    schrieb am 11.03.2012

    Hallo,


    ja, das Trauma ist sehr wahrscheinlich Grund für die nächtliche Angst, vielleicht könnte man ihr mehr Ruhe durch eine Box vermitteln, wobei die Tür offen bleibt.


    Im Garten machen sie genau das Richtige- den Hund beschäftigen, BEVOR er sich in seine Aktion hineinsteigert. Wenn ihrem Mann das Training zu aufwendig ist kann er sich vielleicht darauf einlassen, das der Hund in ihrer Abwesenheit nicht in den Garten kommt? Es wäre nicht nur für sie eine große Hilfe sondern besonders auch für ihren Hund, denn mal erlaubt und dann nicht kann er nicht verstehen.Und für den Frieden mit den Nachbarn wäre es auch sehr hilfreich.


    Bettler am Tisch werden erzogen und darin ist ihr Mann perfekt. Doch wie wäre es denn, wenn sie nichts mehr am Tisch dazu sagen (sie können für sich selbst ja weiter nichts am Tisch geben), und ihr Mann dafür sich an die Abmachungen im Garten hält?


    Mit wuffigen Grüßen Gabi

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