Randalieren beim Alleinbleiben

Thema: Allgemeines
  
colette rathgeber schrieb am 06.12.2020   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Blue ist jetzt 4 Monate . Ich übe seit circa 2 Wochen intensiv das Allein bleiben. Treppe rauf, Treppe runter, Stockwerk im Haus wechseln und er darf nicht mit.


Blue ist ein Aussie-Doodel und sehr anhänglich. Dann hab ich angefangen, dass er im Büro kurz allein sein muss und ich das Haus verlasse. Hab auch eine Kamera aufgestellt und es wurde immer besser. Er hat entspannt und sich hingelegt.
Ich war bei 10 Minuten außer Haus angelangt und dachte ich bin auf einem guten Weg.


Seit Neuestem randaliert er aber, brüllt und tobt. Was soll ich tun? Ich muss ja irgendwann mal wieder das Haus verlassen können ohne Ihn ;) Bis jetzt war er noch nie allein. Wenn ich einkaufe, war mein Mann dann da. Ich versuche alles. Wie unterscheide ich Trennungsangst von Terror?


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Antworten(1)

  • Claudia Rieker
    Claudia Rieker (Hundetrainer)
    schrieb am 11.12.2020
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Liebe colette rathgeber,
    das Alleinebleiben ist ein Prozess, der durchaus länger dauern kann (mitunter Monate). Der Hund ist ein soziales Wesen und muss das erst lernen. Zudem ist Ihr Blue noch ein Welpe/Junghund. Und es hat nichts mit Terror zu tun. Er muss es einfach noch lernen. Wie lange das dauert, hängt vom Hund ab. Ich habe zwei Hunde, mein erster konnte bereits nach kurzer Zeit auch mal eine Stunde oder länger alleine bleiben. Er war aber von Anfang an schon ein recht selbständiger Hund, der mir nicht ständig hinterher gelaufen ist. Mein zweiter Hund war von Anfang an sehr auf mich fixiert, folgte mir ständig und halt lange gebraucht, bis sie alleine bleiben konnte (ohne Menschen, der Zweithund ist ja immer da). Das hat fast 6 Monate gedauert. Mit reichlich üben.
    Sie sehen, es kommt immer auf den Hund an. Ähnlich wie bei Kindern, die zum ersten Mal in den Kindergarten gehen, die einen sind ängstlich und brauchen noch viel Unterstützung der Mutter, die anderen gehen einfach und finden sich schnell zurecht.
    Haben Sie Geduld. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass der Hund während der Pubertät wieder mehr Unsicherheiten zeigt. Wichtig ist, dass er nicht alleine bleiben muss, bis er es tatsächlich kann.
    Hilfreich kann ein gefüllter Kong sein, eine Kaustange, Leckerchen großzügig verteilt. Damit er sich ein wenig beschäftigen kann. Auch ein getragenes T-Shirt mit Ihrem Geruch kann helfen.
    Falls es gar nicht besser wird, empfehle ich Ihnen das Hinzuziehen eines kompetenten Trainers vor Ort.
    Viele Grüße
    Claudia Rieker

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