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Hospitalismus bei Hund aus der Tötung!

Thema: Allgemeines
  
Franziska schrieb am 07.06.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo!



Haben vor 2 jahren einen kleinen Pinscher-Terrier-Dackelmix aus einer Tötung in Spanien adoptiert! Dort wurde er in einem Käfig gehaöten und war ca. 2 Monate alt. Anschließend kam er in eine Auffangstation, hier wieder Käfighaltung. Wir haben dazu eine sehr brave Labradorhündin mit 6 Jahren und er orientiert sich draußen sehr an ihr und er läuft super mit.

Allerdings ist es trotz diverser Trainer nicht gelungen, ihm ein Komando beizubringen, wenn wir ihn rufen, setzt er sich hin und wartet, er weiß nicht, was man von ihm möchte---_)!



Ansonsten ist er ein sehr verträglicher liebenswerter Hund, er war anfangs nur panisch, inzwischen ist er eine Schmusebacke...vor Fremden scheut er nach wie vor und läßt sich nicht anfassen, aber das ist ok.



Ich finde, wir haben im Rahmen der Möglichkeiten schon sehr viel erreicht, aber vielleicht hat jemand Erfahrung mit solchen Hunden und kann uns noch ein paar Tipps geben.



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Antworten(3)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 07.06.2012
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Franziska,


     


    was genau möchten Sie erreichen?


     


    Viele Grüße,


    Stefanie Ott

  • tommyamie
    tommyamie
    schrieb am 08.06.2012

    Hallo Frau Ott!


     


    Wir würden gerne erreichen, daß er auf Abruf zuverlässig kommt und nicht da, wo er gerade ist, sitzen bleibt...:)!


     


    Bis jetzt ist es uns nicht gelungen, da er wie gesagt zumindest stoppt und sich hinsetzt...!


     


    Es hat bei ihm nun 1 3/4 Jahre gedauert, bis er weißt, was pfoti ist und das klappt auch nur, wenn er gesehen oder gerochen hat, daß etwas in der Hand ist...., das ist nicht tragisch, er braucht halt sehr viel länger als ein anderer Hund...:)!


     


    Liebe Grüße


     


    Franziska


     


     

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 08.06.2012
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Franziska,


     


    vielen Dank für die Antwort.


     


    Für alles, was unten steht, vorab: Auch das Lernen muss gelernt sein. Es ist gut möglich, dass Ihr Hund etwas länger für das Training braucht, weil er das gezielte Üben wahrscheinlich erst bei Ihnen kennen gelernt hat und damit einige Zeit seines Lebens "ungenutzt" verstrichen sind. Bitte haben Sie daher weiterhin Geduld mit Ihrem "Schüler".


     


    Nun einmal eine konkrete Anregung:


    1. Finden Sie heraus, was Ihr Hund besonders gerne mag. Das kann ein besonderer Leckerbissen sein oder ein Spiel mit Ihnen. Wichtig: Sie müssen etwas finden, was Ihr Hund absolut genial findet. Dies gibt es ab sofort NUR noch beim Rückruf-Training.


    2. Überlegen Sie, welches Wort Sie für den Rückruf nutzen wollen. Dies sollte ein - für Ihren Hund - unbekanntes Wort sein, damit Sie nicht gegen bestehende Lernerfahrungen anarbeiten, sondern ganz von vorne anfangen können.


    3. Bereiten Sie 10 Leckerbissen vor (Größe ca. 0,5 cm x 0,5 cm x 0,5 cm). Stellen Sie sich in Ihr Wohnzimmer; Ihr Hund ist bei Ihnen. Rufen Sie das Wort, so wie Sie Ihren Hund später rufen würden. Geben Sie Ihrem Hund unmittelbar danach einen der Leckerbissen. Dies führen Sie 10 Mal genau so durch (Wort rufen - Leckerbissen geben) und beenden dann die Übung. Diesen Schritt sollten Sie in täglich 3 Übungseinheiten (mit je 10 Leckerbissen) - z.B. morgens, mittags, abends - durchführen.


     


    Nach einer Woche Training im Wohnzimmer wechseln Sie nacheinander in Flur, Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Küche. Anschließend melden Sie sich einfach wieder.


     


    Viele Grüße,


    Stefanie Ott


     


    P.S. Hunde sind insgesamt besser zu motivieren, wenn Sie nicht ständig Zugang zu Futter, Kauknochen und Spielzeug haben - siehe hierzu Anleitung auf XinXii.

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