Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Brummen und Krummeln im Alter

Thema: Allgemeines
  Mecklenburg-Vorpommern
Lino88 schrieb am 07.04.2017   Mecklenburg-Vorpommern
Angaben zum Hund: Bearded Collie, weiblich, nicht kastriert, Alter über 10 Jahre

Hallo, meine Hündin ist jetzt 13,5 Jahre alt und seit etwa einem halben Jahr brummt und grummelt sie ständig. Ansich ist es ja ganz niedlich, aber es wird leider immer mehr. Sie brummt wenn sie sich hinlegt, wenn sie sich kratzt oder auch einfach nur so im Liegen. Es scheint ein Ausdruck ihres Wohlbefindens zu sein und ich vermute, dass sie durch ihre Schwerhörigkeit einfach die Lautstärke ihrer Geräusche nicht mehr bemerkt. Neuerdings fängt sie allerdings bereits früh morgens damit an und das dann auch für mindestens eine halbe Stunde. Dadurch weckt sie dann alle umliegenden Schlafenden auf und hält erstmal alle wach, bis sie dann wieder weiterschläft. Nur der Rest kann dann nur schwer wieder einschlafen und dadurch wird von Tag zu Tag die eigene Laune auch immer schlechter. Ich weiß nicht was ich dagegen tun kann, da es sich ja nicht um einen Ungehorsam handelt. Mein Hund ist es leider gewöhnt in allen Räumen schlafen zu dürfen, sie auszuschließen ist also nur mit viel Training möglich. Es wäre nur schön, wenn wir mal wieder ausreichend durchgehenden Schlaf bekommen würden. Für jeden noch so kleinen Tip wäre ich somit sehr dankbar.

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Antworten(1)

  • Katrin Höfele
    Katrin Höfele (Hundetrainer)
    schrieb am 07.04.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    ich würde Ihnen empfehlen, den Hund beim Tierarzt und ggf. noch beim Osteopathen einmal gründlich untersuchen zu lassen.

    Grummeln im Alter kann ein Zeichen für unerkannte Schmerzen (z.B. am Bewegungsapparat) oder reduzierte Atemmöglichkeit sein (das würde auch erklären, wieso es hauptsächlich im Liegen auftritt, da hier bekanntlich der Brustkorb oft etwas zusammengedrückter ist als im Stehen).

    Je nach Ermessen des Tierarztes, wäre ggf. ein Lungenröntgen sinnvoll, sofern es für Ihre Hündin nicht zu viel Stress bedeutet.
    Alles Weitere wird sich dann beim Tierarztbesuch ergeben.

    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Hündin alles Gute und hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

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