Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Beantwortet: Hund träumt fast täglich

Thema: Allgemeines
fiona schrieb am 04.02.2013
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo Fr Ott.



Also schmerzen können es keine sein da er vor einem monat 100% durchgecheckt wurde.

Der arzt meinte er kann etwas nicht verarbeiten.

Er meinte auch das es was alltägliches sein kann was sie so belastet. Er meinte zb eine situation in der hundeschule oder so. Das der hund es zwar nicht so zeigt aber es nicht verarbeiten kann.



Aber was kann es sein?

Seit ca 2 tage schläft sie ohne geräuche vom träumen aber sie schläft sehr unruhig. Merk ich daran das sie tausendbmal in der nacht aufsteigt und sich neu ins körbchen einrollt.



Ich weis nicht mehr weiter...

Meine arme maus ist jedoch kern gesund mit ihren 7 Jahren. Das einzigste was der arzt festgetellt hat ist das sie langsam grauen star bekommt. Sie hätte schon sehr leichte anzeichen. Jedoch die sehstärke ist noch im grünen bereich bzw gut.

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Antworten(1)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 04.02.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Fiona,


     


    es ist gerade bei alten Hunden sehr wichtig, dass man Schmerzen als Ursache für Verhaltensveränderungen ausschließt.


     


    Allgemein wird vermutet, dass Hunde - genauso wie Menschen - träumen können. Sinn und Zweck von Träumen ist, dass ein Organismus verschiedene Informationen, die am Tag gesammelt wurden, verarbeitet. Das kann man oft bei Hunden beobachten, die bspw. im Traum lautstark knurren (vielleicht vertreiben sie gerade ihren Erzfeind?) oder wüffeln und mit den Vorderbeinen rennende Bewegungen machen (vielleicht jagen sie gerade ein Kaninchen?).


     


    Gerade bei älteren Hunden kann noch eine andere Sache passieren: Seit einigen Jahren kennt man bei Hunden ein Erscheinungsbild namens CDS (Cognitive Dysfunction Syndrome), auf Deutsch einfach als Demenz bezeichnet. Kennzeichen sind bspw. Verwirrung, Veränderungen in den sozialen Beziehungen (zu Menschen und zu Hunden), Bewegungsanomalien oder einen veränderten Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch dies käme in Frage, vorausgesetzt, Ihre Maus ist sonst klinisch gesund.


     


    Viele Grüße,


    Stefanie Ott

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