Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Straßenhunde auf dem Balkan

Auf dem Balkan gibt es kein Gebiet, das nicht von einer hohen Dichte an Straßenhunden betroffen ist. Gerade Rumänien hat mit seinen Straßenhunden zu kämpfen, so gibt es alleine in der Hauptstadt Bukarest 65.000 herrenlose Hunde. Vor allem nach der kommunistischen Wende breitete sich die Problematik aus. So führte die fortschreitende Industrialisierung samt zäh verlaufender Modernisierung dazu, dass politisch keinerlei Augenmerk auf die steigende Population der Straßenhunde gelegt wurde. Selbiges gilt auch für Bulgarien, in welchem das Thema Tierschutz ohnehin noch sehr unterentwickelt ist und auch in Kroatien gibt es kein verabschiedetes Kastrationsgesetz.

Welche Gesetze gibt es?

Alle Länder auf der Balkaninsel haben miteinander gemeinsam, dass es ein Defizit in der politischen Handhabe mit Straßenhunden gibt, was sich vor allem an den verabschiedeten Gesetzen verdeutlichen lässt:

  • Serbien: 2009 Tierschutz verabschiedet, mit entsprechendem Artikel zu Straßenhunden; allerdings mieten städtische und kommunale Unternehmen lediglich Fang- und Tötungsstationen an.
  • Rumänien: Seit 2014 gibt es ein Euthanasiegesetz, wodurch Behörden offiziell Straßenhunde töten dürfen, wenn diese länger als zwei Wochen im Tierheim sind.
  • Bosnien: Seit dem Dezember 2013 gibt es wie in Rumänien ein Euthanasiegesetz zur Tötung von Straßenhunden nach 14-tägigem Tierheimaufenthalt.
  • Griechenland: Tierschutzgesetz existiert, hat jedoch Mängel, da jede Gemeinde offiziell ein Tierheim haben muss, es aber keine kontrollierte Umsetzung der Anforderungen gibt.

Wie wird es gehandhabt?

Schon anhand der Gesetze können Sie erkennen, dass es ein Problem mit der Handhabe von Straßenhunden gibt. Tierschutzvereine setzen sich für ein gemeingültiges Kastrationsgesetz ein, um das Ansteigen der Population zu verhindern, doch da die Regierungen der Balkanländer Gelder für das Fangen und Töten der Hunde verteilen, haben entsprechende Einrichtungen kein Interesse am Durchbringen eines solchen Gesetzes. Nicht selten können Sie im Zusammenhang hiermit von einer Straßenhunde-Mafia hören, welche billige Tötungsmethoden, wie Vergasung und Verbrennung bei lebendigem Leibe durchführen, um die Differenz der ausgezahlten Gelder einzubehalten.

Gibt es Pilotprojekte?

Diese Frage muss mit Nein beantwortet werden, wird ein Urteil in Bezug auf die Regierung gefällt. Gerade in Gebieten, wie dem Kosovo, das noch von Krieg gezeichnet ist, oder Ländern, wie Griechenland, stehen finanzielle Probleme im Vordergrund. Eine intensive Beschäftigung mit dem Thema der Straßenhunde erfolgt nicht, was die neu verabschiedeten Euthanasiegesetze zeigen. Anders sieht dies vonseiten der Tierschützer aus. Auch deutsche Organisationen setzen sich dafür ein, dass Straßenhunde zum Zwecke einer Kastration eingefangen werden, anschließend aber erholt wieder an angestammte Plätze zurückkehren können. Der rumänische Tierschutzbund FDPA führt als Erfolgsbeleg hier Kleinstädte, wie Oradea und Luguj auf, in welchen aus Tausenden Straßenhunden durch Kastration mit der Zeit wenige hundert Tiere geworden sind.

Haustier-Spielzeugtrends 2014

Spielzeugtrends für das Haustier 2014 

Ob groß oder klein, alt oder jung – jedes Haustier hat einen Spieltrieb und sollte die Möglichkeit bekommen, diesen auszuleben. Die Tierspielzeugindustrie versucht, dem wachsenden Anspruch von Tier und Halter Jahr für Jahr aufs Neue gerecht zu werden. Die Spielzeugtrends 2014 bringen Spieltrieb und praktischen Nutzen optimal in Verbindung.

Neue Spielzeuge für die Katze

Besonders aus den USA und Schweden sind im vergangenen Jahr Spielzeugideen exportiert worden, die auch hier für einen Trend gesorgt haben und gewiss auch Ihre Katze begeistern können. Besonders interaktives Spielzeug hat den Vorteil, den Geist Ihres Haustieres aufgeweckt zu halten. So bieten sogenannte Puzzles eine Möglichkeit, aus dem Geben von Leckerli, Beschäftigung und Denksport werden zu lassen. So verstecken Sie Leckerli in diesen Puzzles und Ihre Katze muss herausfinden, wie sie an den Snack kommt.

Ein überhastiges Fressen von Leckerli können Sie zum Beispiel auch mit einem interaktiven Futternapf verhindern, denn hier werden die kleinen Snacks auf den mit Gummispitzen versehenen Napf verstreut. So muss Ihre Katze sich erst Wege erschließen, um an den ersehnten Gaumenschmaus zu kommen. Motorik und Gelenkigkeit Ihrer Katze können Sie mit den amerikanischen Kitty Boinks trainieren. Hierbei handelt es sich um weiche, flexible, farbige Schläuche, die davon springen, wenn sich Ihre Katze darauf stürzt. Somit wird Ihre Katze nicht nur ständig in Bewegung bleiben, sondern auch versuchen, sich Strategien zu überlegen, wie sie das windige Spielzeug zu fassen kriegt.

Tolle Spielzeuge für den Hund

Hunde finden an den verschiedensten Orten Möglichkeiten, ein Abenteuer zu erleben. Aufgrund dessen sollten Sie sich bei der Wahl des Spielzeugs auch mit den verschiedenen Anforderungen vertraut machen:

  • Wasserspielzeug: Spannend sind Neoprenbälle, die ins Wasser geworfen oder auch als Zerrspielzeug genutzt werden können; mit einem Wurfball samt Seil können Sie zudem beim gemeinsamen Schwimmen Ihren Hund dazu animieren, Ihnen hinterher zu schwimmen, sodass Muskeln und Aufmerksamkeit geschult werden.
  • Intelligenzspielzeug: Ein Beispiel ist eine sogenannte Poker Box. Das ist ein Brettspiel mit fünf Spielmodulen, bei welchem Ihr Hund verschiedene Öffnungstechniken ausprobieren muss, um an das Leckerli zu gelangen. Durch variable Platzierung der Elemente kann das Training auch nach längerer Zeit beibehalten werden.
  • Geschicklichkeitsspielzeug: Interessant sind hier Intelligenzspiele, die mit verschiebbaren Abdeckplatten arbeiten, die von Ihrem Tier verschoben werden müssen, um zum Leckerli zu gelangen. Vor allem kleinere Hunde lassen sich dafür begeistern, wobei Kegel zwischen den Abdeckplatten als Stopper genutzt werden und so sogar der Schwierigkeitsgrad erhöht werden kann.

Mein Hund mag meinen neuen Partner nicht

Mein Hund mag meinen neuen Partner nicht – was tun?

Wenn Sie einen Hund haben und sich dann plötzlich eine neue Beziehung ergibt, kann es zu Anspannungen zwischen beiden Parteien kommen. Dies kann verschiedene psychologische Gründe haben, aber mit entsprechendem Vorwissen auch strategisch umgangen werden. Wie Sie Ihren Hund und Ihren neuen Partner miteinander in Einklang bringen, ohne einem Unrecht zu tun, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Wie ist die Abneigung psychologisch begründet?

Dass Ihr Hund Ihren neuen Partner nicht mag, kann sich auf vielen Punkten aufbauen, was meistens psychologisch begründet ist, aber auch andere „Unverträglichkeiten“ haben kann:

  • Eindringling Beziehung: Haben Sie Ihren Hund, seit er ein Welpe war, besteht höchstwahrscheinlich eine sehr enge Bindung. Kommt nun ein neuer Partner hinzu, dem Sie temporär mehr Aufmerksamkeit schenken, kann dies zu Eifersucht führen, durch welche der Hund ablehnend gegenüber Ihrer neuen Liebe auftritt.
  • Eindringling Territorium: Nicht nur emotional, sondern auch territorial kann Ihr neuer Partner negative Gefühle hervorrufen. Gerade wenn es darum geht, dass mit einem neuen Partner auch neue Regeln für den Hund entstehen, fühlt sich ein Hund nicht selten verunsichert, was zu Aggressionen gegenüber Ihrem Partner führen kann.
  • Stimme/Geruch/Haptik: Nicht nur Liebende müssen sich riechen können, sondern auch Ihr Hund kann aufgrund seiner feinen Nase und des guten Gehörs negativ auf die Stimme oder ein bestimmtes Parfüm reagieren. Haben Sie Ihren Hund nicht seit Beginn an, sondern handelt es sich vielleicht um ein Heimtier, kann eine bestimmte Haptik negative Erinnerungen hervorrufen.
  • Geschlecht: So wie es auf Mama oder Papa fixierte Kinder gibt, gibt es auch Hunde, die nur Männer oder nur Frauen mögen. So kann ein neuer Partner einfach nur aufgrund seines Geschlechts abgelehnt werden.

Welche Strategien gibt es?  

Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Partner und Ihrem Hund ausreichend Zeit geben, um sich aneinander zu gewöhnen. Erwarten Sie von beiden Parteien nicht von Anfang an alles, sondern räumen Sie Möglichkeiten ein, um sich langsam kennenzulernen. Wichtig ist, dass Ihr Hund aufgrund eines neuen Partners nicht unmittelbar neue Verhaltensregeln aufgestellt bekommt. Ist Ihr Hund erst einmal an Ihren neuen Partner gewöhnt, ist hierfür noch genug Zeit. Darüber hinaus werden Sie bei fehlender Sympathie ohnehin keine Regeländerungen durchsetzen können, ohne dass sich Ihr Hund verstoßen fühlt. Lassen Sie Ihren Partner in den ersten Wochen alle Aufgaben erledigen, die einen positiven Charakter haben. So sollte Ihr Partner das Verteilen von Leckerli übernehmen und immer wieder versuchen, auf spielerische Weise mit dem Hund in Kontakt zu treten. Auch gemeinsame Kuschelzeiten können hilfreich sein.

Hundefutter vom Metzger

Ihr Hund als Karnivore, das heißt als Fleischfresser, braucht Fleisch. Dies ist in herkömmlichem Industriefutter meist als „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ gekennzeichnet und liegt häufig bei gerade einmal 4-20 Prozent, während Ihr Hund, ernährungswissenschaftlich betrachtet, 80 Prozent bräuchte. Weiterhin fallen unter dem Begriff „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ auch Abfallprodukte, das heißt Urin, Fell bzw. Federn und Knochenmehl. Viele Menschen entschließen sich deshalb, ihren Hund artgerecht zu ernähren und bekochen diesen selbst oder kaufen Fleisch direkt vom Metzger. Auch die Regulierung von Farbstoffen und Zucker, die in vielen Futtersorten zu finden ist, entfällt mit der direkten Zubereitung.

Was es dringend zu beachten gilt:

  • Schweinefleisch ist roh ein absolutes Tabu für Ihr Tier, denn es ist bekannt für das Auslösen der Aujeszkyschen Krankheit, die tödlich für Ihr Tier enden kann.
  • Muskelfleisch, das Sie im Allgemeinen vom Metzger bekommen, reicht nicht allein aus, um Ihren Hund zu versorgen.
  • Das Fleisch direkt vom Metzger ist im Vergleich zum herkömmlichen Futter sehr teuer.

Wenn Fleisch, dann roh

Wenn Sie Ihren Hund artgerecht ernähren wollen, ist es wichtig, ihm das Fleisch roh zu geben. Durch das Kochen werden viele wertvolle Vitamine zerstört und ggf. enthaltene Knochen können splittern. Wichtig ist zudem, dass Sie bedenken, dass Ihr Hund vor allem Innereien benötigt, diese werden beim Metzger häufig kostenlos oder sehr günstig abgegeben. Achten Sie weiterhin darauf, dass Sie ungewürztes Fleisch kaufen. Eine Alternative zum Metzger stellt das mittlerweile in vielen Tierfachgeschäften vorhandene "Barf"-Futter dar. Hier wird rohes, eingefrorenes Fleisch angeboten, häufig auch portioniert und im richtigen Verhältnis abgestimmt. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei jedoch nicht um Fleisch, das für den menschlichen Verzehr angeboten werden dürfte. Spezielle Siegel ermöglichen Ihnen jedoch auch hier, ganz nach Ihren Bedürfnissen „Barf“-Fleisch zu kaufen.

Fleisch alleine reicht nicht aus

Die restlichen 20 Prozent würde Ihr Hund in der Natur durch den Mageninhalt der erlegten Tiere zu sich nehmen. Wenn Sie also Reis, Kartoffeln oder anderes Gemüse unter das Fleisch zumischen, kommt dies einer artgerechten Ernährung Ihres Hundes am nähesten. Egal ob Sie das Fleisch vom Metzger, dem Discounter oder dem Tierhandel beziehen – Es ist wichtig, darauf zu achten, was Sie dem selbstgemachtem Futter zusätzlich beifügen. Zucker, chemische Nährstoffe und zu viel Getreide gefährden die Gesundheit Ihres Hundes, ganz gleich welche Qualität das Fleisch hat, das Sie ihm geben.

Bedlington Terrier

Beim Bedlington Terrier handelt es sich um eine britische Hunderasse, die bereits eine lange Vergangenheit hat. Schon Ende des 18. Jahrhunderts wurden Hunde dieser Rasse von Bergarbeitern genutzt, um Jagd auf Ratten, Füchse, Otter und Dachse zu machen. Typisch für diese Hunderasse ist ihr birnenförmiger Kopf.

Belgischer Schäferhund

Der Malinois ist der bekannteste Hunde-Typ dieser Rasse. Vor allem in den letzten Jahren entwickelte er sich zu einer der beliebtesten Hunderassen Deutschlands. Doch wussten Sie, dass es noch drei weitere Arten von Belgischen Schäferhunden gibt? Alle sind sie Energiebündel und doch unterscheiden sie sich optisch. Im Folgenden finden Sie Informationen über Charakter, Wesen und Haltung Belgischer Schäferhunde.

Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

AGILAs Tiermagazin

Über viele Jahre hinweg haben wir mit AGILAs Tiermagazin eine informative und unterhaltsame Lektüre für Hunde- und Katzenfans angeboten. Hier findest Du alle Ausgaben als PDF zum Download.

Tierärztlicher Rat per Videosprechstunde

Hier hast Du die Möglichkeit, einfach per Videochat kompetente tierärztliche Beratung einzuholen. Je nach Tarif, den Du bei AGILA abgeschlossen hast, übernehmen wir für Dich die Kosten der Videosprechstunde.

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