Alles rund um die Gesundheit Deines Hundes

Die Gesundheit Deines Hundes wird von vielen Faktoren beeinflusst – von einer ausgewogenen Ernährung über ausreichend Bewegung bis hin zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in der Tierarztpraxis. Wer typische Krankheitssymptome kennt und frühzeitig handelt, kann vielen Beschwerden vorbeugen oder sie rechtzeitig behandeln lassen. Deshalb findest Du hier verständlich aufbereitete Informationen zu häufigen Hundekrankheiten, Impfungen, Parasiten, Allergien, Verdauungsproblemen, Gelenkerkrankungen sowie vielen weiteren Gesundheitsthemen.

Unsere Informationen begleiten Dich vom Welpenalter bis ins Seniorenleben Deines Hundes. Du erfährst, wie Du Warnsignale richtig erkennst, welche Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind und wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. So erhältst Du wertvolle Tipps für ein gesundes, aktives Hundeleben und kannst das Wohlbefinden Deines Vierbeiners langfristig fördern.

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Lefzen – Die Lippen des Hundes

Die Lefzen beim Hund agieren wie die Lippen beim Menschen, sie schützen den Mundraum und können auch Emotionen ausdrücken. So können die Lefzen Ihres Hundes Ihnen als Halter viel über das Gemüt des Tieres verraten:

  • Ein Hund kann seine Lefzen kräuseln, ja fast grinsen, wenn er übermütig ist oder sich besonders freut.
  • Er kann leckt seine Lefzen, wenn er etwas Appetitliches sieht.
  • Ihr Vierbeiner zieht seine Lefzen zurück- und hoch, wenn er unsicher ist oder sein Gegenüber warnen möchte.

Jedoch dienen die Hundelefzen nicht nur der Kommunikation. Sie haben auch andere Funktionen und bergen rassebedingt ein hohes Risiko für verschiedene Krankheiten.

Unterschiedliche Rassen, unterschiedliche Lefzen

Die Lefzen eines Hundes sind je nach Rasse unterschiedlich stark ausgeprägt und hängen von dem Ziel der Züchtung ab. Bei einigen Hundearten dienen übermäßig große Lefzen einer Funktion, wie beim Bluthund, bei dem die überhängenden Lefzen die Spürfähigkeit verbessern sollen. Bei anderen Rassen, zum Beispiel der Dogge oder dem Cocker Spaniel, gelten große Lefzen als Schönheitsideal. Übergroße Lefzen können sich jedoch im Alltag für den Hund als Hindernis herausstellen und zu Krankheiten führen. So ist es möglich, dass die Kommunikation eines Hundes mit großen Lefzen eingeschränkt ist, da es für ihn mit Schwierigkeiten verbunden ist, die Zähne zu entblößen, um so beispielsweise Drohgebärden auszudrücken. Auch weisen Tiere mit großen Lefzen mitunter einen erhöhten Speichelfluss auf, um den hohen Verlust an Speichel auszugleichen. Dieser übermäßige Speichelfluss kann zu Entzündungen führen. Große Lefzen lösen aber unter Umständen auch eine Bindehautentzündung aus, da die Augenlider durch das Gewicht heruntergezogen werden.

Lefzenekzem – Das häufigste Krankheitsbild

Zu den häufigsten Erkrankungen an den Lefzen zählt das Lefzenekzem. Dabei handelt es sich um eine nässende, eitrige Entzündung an der Unterlippe. Diese Entzündung entsteht durch eine Überlappung von Unter- und Oberlippe, mit der eine Reibung der beiden Hautfalten einhergeht. Zahnstein und Zahnfleischentzündungen können die Entstehung von Lefzenekzemen begünstigen. Bei den Rassen Spaniel, Bernhardiner und Neufundländer tritt dieses Krankheitsbild besonders häufig auf. Die Behandlung erfolgt meist über einen längeren Zeitraum und gilt als schwierig. Eine regelmäßige Reinigung und Pflege der Lefzenfalte bei anfälligen Rassen kann einer Entzündung vorbeugen. Jedoch bleibt nicht selten nur eine operative Korrektur der Lefzenfalte, um eine auf Dauer angelegte Heilung zu bewirken. Als Hundebesitzer von Rassen mit großen Lefzen sollten Sie besonders auf die Mundhygiene Ihres Tieres achten und diese regelmäßig kontrollieren. Wenn Sie sich einen Hund anschaffen möchten, sollten Sie die genannten Punkte bei der Wahl der Rasse miteinbeziehen. Eine Betrachtung der Elterntiere und deren Lefzenausprägung können dabei hilfreich sein.

Blutspende von Tier zu Tier

Vierbeiner können sich nur allzu leicht im Alltag schlimme Verletzungen zuziehen. Bei solchen Verletzungen und auch zur Therapie akuter und chronischer Erkrankungen werden für Hunde und Katzen Blutkonserven benötigt. Die Blutspende eines anderen Artgenossen kann dann Leben retten. Doch nur wenige Tierbesitzer wissen, dass auch für ihre vierbeinigen Begleiter solche Spenden notwendig sein können. Wir haben uns mit dem Thema Blutspende von Tier zu Tier beschäftigt und Informationen für Sie zusammengefasst.

Verdacht auf Hörschaden beim Hund

Hunde haben ein gutes Gehör. Auch wenn der ein oder andere Hundebesitzer davon ab und an nicht ganz überzeugt sein mag. So kommt es doch oft genug vor, dass man seinen vierbeinigen Liebling zu sich ruft und dieser einen gar nicht zu hören scheint. Einerseits kann die Erziehung Grund für das ignorierende Verhalten des Vierbeiners sein, doch in einigen Fällen ist es die Gesundheit, die ihn nicht hören lässt. Der Verdacht auf einen Hörschaden beim Hund liegt dann nahe. Woher diese Erkrankung kommen kann und wie Sie sie erkennen, erfahren Sie in unserem Artikel.

Grannen – Sommerliche Gefahr für Vierbeiner

Es geht in die heiße Phase des Jahres: Alle freuen sich  auf noch mehr Sommer, Sonne, Sonnenschein, auf lange und ausgedehnte Aufenthalte mit dem Vierbeiner im Grünen. Aber genau hier lauern auch Gefahren. Grannen beispielsweise können, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt werden, zu gefährlichen Verletzungen bei Katzen und Hunden führen.

Die richtige Versorgung nach einer Operation

Eine Operation ist für Mensch und Tier ein einschneidendes Erlebnis und auch die Tage danach sind oft nicht ganz einfach. Deshalb finden Sie hier die wichtigsten Punkte, an die man bei der Nachsorge unbedingt denken sollte.

Tierarztkosten

Hohe Kosten beim Tierarzt

Wenn Ihr Vierbeiner krank ist oder über eine längere Dauer Symptome zeigt, die Ihnen Sorgen bereiten, so ist der Gang zum Tierarzt Ihres Vertrauens selbstverständlich. Doch auch artspezifische Routineuntersuchungen und Impfungen sollten Sie immer einplanen. Generell hängen die Kosten, die beim Tierarztbesuch auf Sie zukommen, von der Art Ihres Tieres, dessen Größe und der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Die verschiedenen Gebühren für einzelne Untersuchungen werden durch die GOT, die Gebührenordnung für Tierärzte, geregelt. Hierin werden sowohl Mindest- als auch Höchstpreise festgeschrieben, an die sich die Tierärzte bei ihren Behandlungen halten müssen. Das Gebührenverzeichnis inklusive Behandlungs- und Preisliste können Sie im Internet einsehen, wenn Sie sich unsicher über die Kosten der Behandlungen sind (Vorsicht: Für den veterinärmedizinischen Laien gestaltet sich das Lesen unter Umständen schwierig, weshalb Sie bei Unklarheiten das Gespräch mit dem Tierarzt vorziehen sollten). Im Maximalfall darf der dreifache Satz des angegeben Preises angerechnet werden, wobei die Mehrwertsteuer nicht zu vergessen ist.

Zusätzliche Kosten können entstehen durch:

  • Voruntersuchungen
  • Medikamente
  • Materialien (zum Beispiel für OPs)
  • Längere Behandlungsdauer

Wenn Sie sichergehen und bei der Abrechnung keinen Schreck über sehr hohe Kosten bekommen wollen, besprechen Sie den Behandlungsablauf immer eingehend mit Ihrem Tierarzt, der Ihnen sicher alles erklären wird.

Planen Sie regelmäßige Kosten ein

Sie sollten bedenken, dass einige der tierärztlichen Kosten gegebenenfalls jedes Jahr auf Sie zukommen. Planen Sie Tierarztbesuche für Impfungen oder Routinechecks und halten Sie die Termine ein. Vorbeugende Maßnahmen wie gesunde, ausgewogene und artgerechte Ernährung, genug Bewegung und ein geeignetes, gefahrloses Umfeld für Ihr Tier verstehen sich dabei von selbst.

Tierkrankenversicherung kann sinnvoll sein

Um sich vor hohen Tierarztkosten zu schützen, können Sie eine Versicherung abschließen, die die Tierarztkosten dann übernimmt. Ob und in welchem Maße dies für Ihr Tier sinnvoll ist, sollten Sie in einer Beratung klären und gut durchdenken. OP-Versicherungen können zum Beispiel bei sehr aktiven und vor allem großen Hunden angeraten sein, da Unfälle und OPs allein durch die Narkose schnell teuer werden können. Besser ist zwar immer die Vorbeugung, aber verhindern lässt sich natürlich nicht immer alles. Bei AGILA ist eine Direktabrechnung mit dem Tierarzt möglich, sodass Sie die hohen Tierarztkosten nicht erst aufbringen müssen.

Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

AGILAs Tiermagazin

Über viele Jahre hinweg haben wir mit AGILAs Tiermagazin eine informative und unterhaltsame Lektüre für Hunde- und Katzenfans angeboten. Hier findest Du alle Ausgaben als PDF zum Download.

Tierärztlicher Rat per Videosprechstunde

Hier hast Du die Möglichkeit, einfach per Videochat kompetente tierärztliche Beratung einzuholen. Je nach Tarif, den Du bei AGILA abgeschlossen hast, übernehmen wir für Dich die Kosten der Videosprechstunde.

Tierarztverzeichnis

Im AGILA Tierarztverzeichnis findest Du über 4.000 eingetragene Tierarztpraxen aus ganz Deutschland. Gib einfach Deine Postleitzahl, Stadt oder Adresse ein.

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  • Kranken- und Unfallschutz
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