Gesundheitsproblemen rechtzeitig vorbeugen

Nicht alle gesundheitlichen Probleme sind sofort sichtbar. Veränderungen beim Verhalten, Gewicht, Fressen oder bei der Bewegung können erste Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Regelmäßige Untersuchungen helfen dabei, mögliche Erkrankungen rechtzeitig festzustellen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich unter anderem nach Alter, Haltung, Lebensweise und Gesundheitszustand Deines Tieres.

Unsere Beiträge informieren Dich über Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Parasitenprophylaxe bei Hunden und Katzen. Du erfährst außerdem, welche Kontrollen für junge und ältere Tiere wichtig sein können und welche Anzeichen Du tierärztlich abklären lassen solltest. So behältst Du die Gesundheit Deines Tieres im Blick und kannst rechtzeitig auf Veränderungen reagieren.

Unsere Beiträge zu Vorsorge

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Pipi-Skala für Hund und Katze

Harnsteine, hormonelle Störungen, Entzündungen: Es gibt viele Krankheiten, die den Urinabsatz Ihrer Vierbeiner beeinflussen können. In unserer Infografik zeigen wir Ihnen, wann und wie Sie selbst eine Urinprobe nehmen können und wann der Weg in die Tierarztpraxis unerlässlich ist. Download

Pododermatitis beim Hund

Bei der Pododermatitis handelt es sich um eine Zwischenzehenentzündung, die bei Hunden aller Rassen und Altersgruppen auftreten können. Die Entzündung wird vor allem beim Spreizen der Krallen sichtbar. Symptome der Zwischenzehenentzündung Erkrankt ein Hund an Pododermatitis, äußert sich dies meist in klaren Symptomen: Juckreiz zwischen den Zehen Hund beginnt, die betroffenen Stellen stark zu belecken, daran zu nagen oder zu knabbern Eventuell Ausfall von Fell an den betroffenen Stellen Gerötete Haut zwischen den Zehen Bei lang anhaltender Erkrankung: Blutungen, Anschwellen der Haut, Knotenbildung Für den Hund ist diese Krankheit überaus unangenehm, weshalb er schon früh damit beginnen wird, die betroffene Stelle zu bearbeiten. Betroffen sein können alle vier Pfoten, häufig sind es aber die Vorderpfoten, die von einer Zwischenzehenentzündung befallen sind. Behandlung und weitere Maßnahmen Die Diagnose ist meistens schnell gestellt, allerdings dauert es dann eine Weile, bis die Entzündung vollständig bekämpft ist. Zuerst einmal sollte herausgefunden werden, was die Ursache für die Pododermatitis ist. Es können eingetretene Fremdkörper, Unverträglichkeit und Allergien von Futter, Parasiten oder eine Pilzinfektion für den Juckreiz verantwortlich sein. Die Behandlung erfolgt nach der Diagnose: Einfache Verletzungen durch Fremdkörper beispielsweise werden mit desinfizierenden Pfotenverbänden behandelt. Vorher können Sie in diesem Fall Salben gegen eventuelle Pilz- oder Bakterienbefälle auftragen. Zudem verhindern Verbände, dass Ihr Hund weiter auf seiner Pfote nagt. Weitere Ursachen, wie eine Futtermittelallergie, müssen systematisch behandelt werden: Hier beginnt erst einmal die Suche nach dem Stoff im Futter Ihres Hundes, der die Allergie auslöst. Dabei müssen Sie sich unter Umständen auf eine längere Behandlungszeit einstellen. Spezielle Blutuntersuchungen können zwar einen Indikator für eine bestehende Allergie liefern, geben aber keinen Aufschluss über den Futterbestandteil, der die Allergie eventuell auslöst. Einer Pododermatitis vorbeugen Damit eine Entzündung der Zwischenzehen bei Ihrem Hund gar nicht erst auftritt, können Sie einige Maßnahmen vorbeugend ergreifen: Nach einem Spaziergang sollten Sie die Pfoten Ihres Hundes kurz waschen und gut trocknen. So können reizende Einflüsse wie Kies, Sand, Dünger oder Ähnliches entfernt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume Ihres Vierbeiners. So können Fremdkörper entdeckt und entfernt werden, bevor eine Entzündung entstehen kann. Im Winter hilft es, die Pfoten Ihres Vierbeiners mit Vaseline einzucremen. Das hilft gegen Kälte, Nässe und Reizungen durch Streusalz. Gerade von Letzterem sind Hunde in der kalten Jahreszeit besonders betroffen. Sollten Sie merken, dass Ihr Hund sich übermäßig viel mit seinen eigenen Pfoten befasst, kontrollieren Sie diese umgehend. Je früher die Entzündung entdeckt wird, desto schneller geht auch die Heilung vonstatten und Ihr Hund ist frei von seinen Schmerzen. {loadposition lexikon-belehrung}

Polyarthritis beim Hund

Was ist Polyarthritis? Als Arthritis beim Hund wird eine entzündliche Erkrankung an den Gelenken bezeichnet. Dabei sind zwei Arten von Arthritis zu unterscheiden: Infektiöse Arthritis: Verursacht durch Bakterien. Nicht-infektiöse Arthritis: Entzündung als Reaktion des Immunsystems. Die Polyarthritis gehört zu den nicht-infektiösen Arthritisarten, sie ist also eine Autoimmunkrankheit. Das Immunsystem zerstört hierbei sämtliche Gelenke. Daher auch die Bezeichnung Polyarthritis – bei dieser Erkrankung werden mehrere Gelenke gleichzeitig angegriffen. Ursachen der Entzündung Die Ursachen der Entzündung bei immunbedingter Arthritis sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Es wird aber davon ausgegangen, dass das Immunsystem des Hundes bestimmte Botenstoffe bildet, die einen entzündlichen Prozess in den Gelenken auslösen. Damit reagiert das Immunsystem auf Bakterien, die sich nach einer Infektion noch im Gelenk befinden. Symptome der Polyarthritis Entwickelt sich bei Ihrem Hund eine Polyarthritis, kommt es oft von einem Tag auf den anderen zum Auftreten dieser Symptome: Auffällige Lahmheit des Hundes Geschwollene Gelenke Schmerzende Gelenke Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit Berührungsempfindlichkeit Abgeschlagenheit Sollten Sie bemerken, dass Ihr Hund körperlich abrupt abbaut und sich nicht mehr so viel bewegt wie gewöhnlich, begeben Sie sich umgehend mit ihm zu Ihrem Tierarzt. Oft treten die Symptome in Schüben auf: Mal äußert sich die Krankheit in schmerzenden Gelenken, mal humpelt Ihr Hund oder schläft den ganzen Tag, nur um sich am nächsten Tag wieder völlig normal zu verhalten. Diese Tatsache macht es schwierig, die Diagnose frühzeitig zu stellen. Polyarthritis ist nicht heilbar, Medikamente können aber dabei helfen, dass der Hund sich wieder bewegen und fröhlich an Ihrem Leben teilhaben kann. In erster Linie wird die Entzündung mit Cortison behandelt und zusätzlich werden Schmerzmittel verabreicht. Allerdings ist dies aufgrund der Unheilbarkeit der Krankheit eine andauernde Therapie und es dauert zudem eine Weile, bis die Wirkung eintritt. Sollte Ihr Hund an Polyarthritis erkranken, sollten Sie darauf achten, dass er seine Gelenke nicht zu sehr belasten muss. Sorgen Sie aber trotzdem sanft dafür, dass Ihr Vierbeiner in Bewegung bleibt. Aufgrund der verminderten Bewegung muss besonders auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, um Übergewicht zu verhindern. Dies würde die Gelenke nur unnötig belasten. Für den Gang aufs Sofa oder ins Auto können Sie Ihren Vierbeiner mit einer Hundetreppe unterstützen, die dafür sorgt, dass die Gelenke nur minimal belastet werden. Übermäßiges Hüpfen und Springen sollte eingeschränkt werden, auch wenn der Hund sich besser fühlt – damit dies auch so bleibt. {loadposition lexikon-belehrung} {loadposition __seo_kampagnenbanner_puppy}

Polydaktylie - zu viele Zehen an der Katzenpfote

Haben Sie schonmal den Begriff "Polydaktylie" gehört? Dabei geht es um eine angeborene Fehlbildung, die zu zusätzlichen Fingern bzw. Zehen führt. Erfahren Sie hier mehr über Katzenpfoten und die Gesundheit einer polydaktylen Katze.

Pro & Contra: Ausstellung und Wettbewerb für Hunde und Katzen

Hier eine Ausstellung, da ein Wettbewerb. Für Hunde und Katzen gibt es mittlerweile eine schier unglaubliche Menge an Präsentationsmöglichkeiten. Immer wieder werden sie gesucht: Die schönste Katze, der sportlichste Hund, das talentierteste Haustier. Und die Teilnehmer kommen in Scharen. Aber macht es überhaupt Sinn, seinen Hund zu einem Wettbewerb oder seine Katze zu einer Ausstellung zu schleppen? Haben unsere Vierbeiner etwas davon? Oder will hier nur der Besitzer seinem Geltungsdrang gerecht werden? Diese Fragen haben wir uns diese Woche gestellt und unsere gegensätzlichen Positionen für Sie zusammengefasst.

Pro & Contra: Blutspende für Tiere

Blut ist der Saft des Lebens. Wenn unser Gesundheitszustand besonders kritisch ist, sind wir manchmal auf eine Spende von anderen angewiesen. Doch was viele nicht wissen: Auch für Hunde und Katzen gibt es Blutspenderdatenbanken, auf die Ärzte und Kliniken im Ernstfall zurückgreifen können. Wir haben uns die Blutspende für Tiere einmal näher angeschaut und das Für und Wider abgewogen.

Pro & Contra: Hund trotz Vollzeitjob

Der Hund ist das beliebteste Haustier Deutschlands. Man sieht die Vierbeiner eigentlich jeden Tag und überall. Bei so vielen Hunden müssen doch auch viele Besitzer dabei sein, die ganz normal in einem Vollzeitjob arbeiten und sich also gar nicht den ganzen Tag um ihren Liebling kümmern können. Da stellt sich die Frage, ob das wirklich okay für die Tiere ist oder man sich bei einem Vollzeitjob nicht doch besser überlegen sollte, ob man sich wirklich einen Hund anschafft. Wir haben dieses Thema für Sie diskutiert.

Pro & Contra: Hunde vegetarisch ernähren

Für Vegetarier ist es oft eine ethische Frage kein Fleisch zu essen und deswegen wollen sie ihren Vierbeiner nach Möglichkeit auch nicht damit füttern. Aber darf man Hunde vegetarisch ernähren oder kann man das dem Hund, der vom Raubtier 'Wolf' abstammt, nicht zumuten? Wir haben für Sie dieses Thema diskutiert.

Pro & Contra: Hundebekleidung - nützlich oder überflüssig?

Gerade jetzt zur Winterzeit sieht man sie überall: Hundepullover, Hundemäntel, Hundemützen und sogar Hundeschuhe! Vielleicht trägt auch Ihr Hund stylische Hundebekleidung? Das Geschäft mit Hundeaccessoires, Kleidung für Hunde und allem anderen Schnickschnack rund um den Vierbeiner boomt jedenfalls. Natürlich kommt auch dieser Trend, seinen Hund wie einen Menschen zu behandeln und ihm deswegen auch Kleidung, Schmuck und ähnliches zu kaufen, aus den USA. Dort ist es noch viel extremer als hier bei uns. Doch auch in Deutschland ist der Kleidungstrend immer mehr im Kommen. Wir haben uns mit dem Thema Hundebekleidung kritisch auseinandergesetzt.

Pro & Contra: Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen

Unzählige Katzen leben als Streuner auf Deutschlands Straßen. Sie haben kein Zuhause, keine Besitzer und sind völlig auf sich allein gestellt. In vielen Städten und Gemeinden wird deswegen immer häufiger eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen eingeführt. Diese soll die unkontrollierte Vermehrung der Streuner stoppen. Doch ist eine allgemeine Kastrationspflicht für ganz Deutschland, wie es viele Initiativen und Tierschützer fordern, wirklich die Lösung des Streuner-Problems? Oder handelt es sich hierbei schlicht um eine Zumutung für Katzen und Besitzer? Wir sind zu unterschiedlichen Meinungen gekommen.

Pro & Contra: Katzen-Café

Vor einigen Monaten haben wir bereits über das Café Neko in Wien berichtet. Nun hat auch Deutschlands erstes Katzen-Café vor knapp zwei Wochen in München-Schwabing eröffnet. Hier kann ab sofort nicht nur geschmaust, sondern auch kräftig geschmust werden! Mehrere Katzen tummeln sich im Café Katzentempel zwischen den Gästen und können gestreichelt und bespaßt werden. Die Idee stammt ursprünlich aus Japan und wird nun immer häufiger auch in Europa aufgegriffen. Aber ist das wirklich eine gelungene Aktion, um Mensch und Tier zusammenzubringen oder ist es für die Katzen zu stressig und außerdem unhygienisch? Wir sind zu unterschiedlichen Meinungen gekommen.

Pro & Contra: Turnierhundesport

Turnierhundesport könnte im Prinzip auch „Leichtathletik mit Hund“ heißen: In verschiedenen Disziplinen wie Hürden- oder Slalomlauf bestehen Hunde gemeinsam mit ihren Frauchen und Herrchen Wettkämpfe. Dazu gehört ein ordentliches Maß an Training. Grundvoraussetzung ist der Gehorsam der Vierbeiner, welcher als eigene Disziplin im Wettkampf bewertet wird. Aber macht das noch Spaß oder wird den Hunden unnötiger Stress zugemutet? Wir sind zu unterschiedlichen Meinungen gekommen.

Prostata des Hundes

Die Prostata ist die männliche Vorsteherdrüse. Sie liegt hinter der Harnblase im Becken und umschließt die Harnröhre des Hundes. Kommt es zu einer Entzündung oder Vergrößerung der Prostata, ist nicht nur das Organ selbst, sondern auch die umliegenden Organe betroffen. Der Hund hat Schmerzen und fühlt sich allgemein sehr unwohl. Aus einer Prostataentzündung kann sich durch den Einfluss auf die Harnröhre schnell eine Harnwegsinfektion entwickeln, andersherum kann aber auch eine Harnwegsinfektion Auslöser für eine Entzündung der Prostata sein.

Pyometra beim Hund

Die Gebärmutterentzündung oder Pyometra ist die häufigste Erkrankung bei Hündinnen. Etwa ein Viertel der nichtkastrierten Weibchen haben im Laufe ihres Lebens mit einer Gebärmuttervereiterung zu kämpfen. Je älter Ihr Vierbeiner wird, umso größer ist die Gefahr, dass er an einer Pyometra erkrankt.

Qualzucht bei Hunden: Welche Rassen sind betroffen?

Qualzucht bei Hunden bedeutet, dass Hunde gezielt auf extreme körperliche Merkmale gezüchtet werden, die mit gesundheitlichen Problemen und einer eingeschränkten Lebensqualität verbunden sein können. Dazu zählen zum Beispiel Kurzköpfigkeit, ausgeprägte Hautfalten, Zwergwuchs oder Fehlbildungen der Wirbelsäule.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!