Gesundheitsproblemen rechtzeitig vorbeugen

Nicht alle gesundheitlichen Probleme sind sofort sichtbar. Veränderungen beim Verhalten, Gewicht, Fressen oder bei der Bewegung können erste Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Regelmäßige Untersuchungen helfen dabei, mögliche Erkrankungen rechtzeitig festzustellen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich unter anderem nach Alter, Haltung, Lebensweise und Gesundheitszustand Deines Tieres.

Unsere Beiträge informieren Dich über Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Parasitenprophylaxe bei Hunden und Katzen. Du erfährst außerdem, welche Kontrollen für junge und ältere Tiere wichtig sein können und welche Anzeichen Du tierärztlich abklären lassen solltest. So behältst Du die Gesundheit Deines Tieres im Blick und kannst rechtzeitig auf Veränderungen reagieren.

Unsere Beiträge zu Vorsorge

485 Beiträge

Passivrauch: Gefahren für Hunde

Zigaretten enthalten 250 Gifte, davon mehr als 90 krebserregend, welche im Verbrennungsprozess an die Umwelt freigegeben werden. Die Gefahren des Passivrauchs für Menschen sind allgemein bekannt, doch bleiben die Auswirkungen auf Haustiere häufig unbeachtet. Dabei sind Katzen zwar deutlich gefährdeter als Hunde, allerdings dürfen wir das Gesundheitsrisiko für keinen unserer tierischen Mitbewohner unterschätzen.

Passivrauch: Gefahren für Katzen

2015 gab es laut Statista knapp 18,5 Millionen Raucher deutschlandweit. Auch wenn die Zahl über die letzten Jahre gesunken ist, stellt Rauchen immer noch ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Besonders gefährlich ist dabei auch der Passivrauch – und das nicht nur für Menschen. Katzen sind von den Folgen des Passivrauchs besonders betroffen.

Patellaluxation beim Hund

Eine Patellaluxation beim Hund führt häufig dazu, dass der Vierbeiner lahmt. Es handelt sich hierbei um eine Verrenkung der Kniescheibe. Vor allem Zwergrassen wie der Chihuahua und der Yorkshire Terrier leiden häufig unter einer Kniescheiben-Verrenkung. Anfällig für diese Erkrankung sind neben den Zwergrassen Hunde größerer Rassen, die sich noch im Wachstum befinden. Bei der Kniescheibe - auch Patella genannt - handelt es sich um einen scheibenförmigen, flachen Knochen, der zum Kniegelenk gezählt wird. Wenn die Kniescheibe aus ihrer Gleitrinne springt, handelt es sich um eine Patellaluxation. Der Hund kann dann sein Bein kaum noch bewegen beziehungsweise nur noch unter Schmerzen einsetzen.

Pflege nach einer Operation

So pflegen Sie Ihren Vierbeiner nach einer Operation Die Zeit nach der Operation von Hund oder Katze bedarf von Frauchen und Herrchen besonders viel Zeit und Geduld. Die Tiere sind geschwächt und brauchen jetzt Ihre volle Aufmerksamkeit. Viele Tierhalter reagieren zuerst geschockt, wenn sie ihren benommenen Liebling aus der Tierarztpraxis abholen und vergessen in der Aufregung häufig die Pflegeanweisungen des Tierarztpersonals. Ruhe, Wärme, Liebe - die ersten Tage nach dem Eingriff Zu Beginn sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Operationsnarben richtig verheilen können und der Vierbeiner sie nicht aufleckt- oder beißt. Hilfreich kann ein Halskragen aus Plastik, ein enger Body oder ein bequemer Stoffkragen sein, der oftmals vom Tierarzt mitgegeben wird. Außerdem sollten Tierhalter auf die Nachwirkungen der Narkose achten und dem Vierbeiner einen warmen, ruhigen und sauberen Platz herrichten, an den er sich zurückziehen kann. Ein Lager auf dem Boden hat sich durchaus bewährt, da sich Hund und Katze nach der Narkose oft unsicher bewegen und von einem Platz auf der Couch oder einem Bett herunterfallen und sich dabei verletzen könnten. Andere Tiere sollten in den ersten Tagen nach der Operation von Ihrem Vierbeiner ferngehalten werden, da sie den operierten Vierbeiner zum Spielen animieren könnten. Genaues Beobachten hat höchste Priorität In den ersten Tagen nach der Operation sollten Sie Ihren Vierbeiner möglichst nicht alleine lassen. Die meisten Hunde und Katzen sind in ihrem geschwächten Zustand anhänglicher und suchen die Nähe zu ihren geliebten Zweibeinern. Ihren Hund sollten Sie nach einer Operation ausschließlich an der Leine ausführen und darauf achten, dass er sich nicht zu schnell bewegt, beziehungsweise keine unkontrollierten Bewegungen ausführt. Auch langes Treppensteigen sollte möglichst vermieden werden. Die Operationsnarben sollten regelmäßig von Ihnen auf ein richtiges Verheilen überprüft werden. Riecht die Narbe schlecht, tritt Flüssigkeit aus oder entzündet sie sich, verständigen Sie sofort Ihren Tierarzt! Fragen Sie Ihren zuständigen Tierarzt immer nach einer Telefonnummer, unter der Sie ihn auch außerhalb der Sprechzeiten erreichen können. Die Top 5 der richtigen Pflege nach der Operation Ruhe: Gönnen Sie Ihrem Vierbeiner ausreichend Schlaf Schlafplatz: Dicke Decken, auswechselbare Leinentücher, Bodennähe und eine Infrarotlampe sorgen für Wohlbefinden Das richtige Futter: Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob Ihr Hund oder Ihre Katze Spezialnahrung nach der Operation benötigt Wundpflege: Kontrollieren Sie regelmäßig Wunden und Narben Streicheleinheiten: Liebe und Wärme helfen Ihrem Vierbeiner, schneller wieder gesund zu werden {loadposition lexikon-belehrung}

Pfote drauf: Der AGILA Podcast

Wir freuen uns sehr, in "Pfote drauf" regelmäßig mit verschiedenen Expertinnen und Experten sowie spannenden Persönlichkeiten über Hunde und Katzen zu sprechen. Von Gesundheit und Erziehung über Ernährung und Beschäftigung bis hin zum Alltag mit den Vierbeinern ist alles dabei. Alle Folgen kannst Du direkt hier anhören, Du findest sie aber auch auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcast, Overcast, Stitcher und Co. sowie direkt auf unserer Podcast Website. Wir freuen uns, wenn Du reinhörst und wünschen Dir viel Spaß dabei!

Pfote drauf! Wir spenden Blut!

Tierklinik Norderstedt startet Aufbau einer Blutspende-Datenbank für Hunde und Katzen Unfälle, größere Operationen und schwere Erkrankungen machen nicht nur beim Menschen Blutspenden nötig: Auch bei geliebten Haustieren kann eine Bluttransfusion Leben retten. Um in bedrohlichen Situationen schnell und adäquat Hilfe zu leisten, müssen Tiermedizinern die passenden Frisch-Blutspenden zur Verfügung stehen – was nicht immer der Fall ist. Deshalb bietet die Tierklinik Norderstedt ab sofort eine sichere Variante an: eine Datenbank mit potenziellen Blutspendern, bei der sich alle Hunde- und Katzenhalter kostenfrei registrieren lassen können. Diese lohnenswerte Aktion bringt zahlreiche Vorteile für Hunde- und Katzenhalter mit sich.

Pheromone für Hunde

Pheromone können beim Hund dazu beitragen, dass sie insgesamt ruhiger werden und sich wohlfühlen. Besonders das sogenannte „Dog Appeasing Pheromone“ oder DAP hat sich als vorteilhaft erwiesen.

Pheromone für Katzen

Als Pheromone werden Botenstoffe bezeichnet, die von einem Tier abgegeben werden und einem anderen Tier derselben Art Informationen vermitteln. Das heißt, dass Katzenpheromone auch nur von Katzen wahrgenommen werden können – auf den Menschen oder andere Tiere haben diese Duftstoffe keine Auswirkung.

Physiotherapie beim Hund

Physiotherapie oder Krankengymnastik wird bei uns Menschen schon lange im Rahmen der Schmerzlinderung, der Entspannung und der Rehabilitation durchgeführt. Wer bereits einmal unter Schmerzen und Verspannungen gelitten hat, weiß, wie wohltuend eine Massage sein kann. Im Anschluss an eine Operation ist eine physiotherapeutische Behandlung oftmals unumgänglich. Sie trägt dazu bei, dass wir uns möglichst schnell wieder wie gewohnt bewegen können. Ebenso sinnvoll ist auch die Physiotherapie beim Hund. 

Physiotherapie für Hunde - Prävention und Rehabilitation

Ein Beitrag von Step by Step Tierphysiotherapie Sina Peine entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Hundesport. Schon dadurch wurde Hundephysiotherapie zu einem wichtigen Thema für sie. Im AGILA Magazin gibt die gelernte Tierphysiotherapeutin regelmäßig Infos und Tipps rund um das Thema Physiotherapie beim Hund.

Pipi-Skala für Hund und Katze

Harnsteine, hormonelle Störungen, Entzündungen: Es gibt viele Krankheiten, die den Urinabsatz Ihrer Vierbeiner beeinflussen können. In unserer Infografik zeigen wir Ihnen, wann und wie Sie selbst eine Urinprobe nehmen können und wann der Weg in die Tierarztpraxis unerlässlich ist. Download

Pododermatitis beim Hund

Bei der Pododermatitis handelt es sich um eine Zwischenzehenentzündung, die bei Hunden aller Rassen und Altersgruppen auftreten können. Die Entzündung wird vor allem beim Spreizen der Krallen sichtbar. Symptome der Zwischenzehenentzündung Erkrankt ein Hund an Pododermatitis, äußert sich dies meist in klaren Symptomen: Juckreiz zwischen den Zehen Hund beginnt, die betroffenen Stellen stark zu belecken, daran zu nagen oder zu knabbern Eventuell Ausfall von Fell an den betroffenen Stellen Gerötete Haut zwischen den Zehen Bei lang anhaltender Erkrankung: Blutungen, Anschwellen der Haut, Knotenbildung Für den Hund ist diese Krankheit überaus unangenehm, weshalb er schon früh damit beginnen wird, die betroffene Stelle zu bearbeiten. Betroffen sein können alle vier Pfoten, häufig sind es aber die Vorderpfoten, die von einer Zwischenzehenentzündung befallen sind. Behandlung und weitere Maßnahmen Die Diagnose ist meistens schnell gestellt, allerdings dauert es dann eine Weile, bis die Entzündung vollständig bekämpft ist. Zuerst einmal sollte herausgefunden werden, was die Ursache für die Pododermatitis ist. Es können eingetretene Fremdkörper, Unverträglichkeit und Allergien von Futter, Parasiten oder eine Pilzinfektion für den Juckreiz verantwortlich sein. Die Behandlung erfolgt nach der Diagnose: Einfache Verletzungen durch Fremdkörper beispielsweise werden mit desinfizierenden Pfotenverbänden behandelt. Vorher können Sie in diesem Fall Salben gegen eventuelle Pilz- oder Bakterienbefälle auftragen. Zudem verhindern Verbände, dass Ihr Hund weiter auf seiner Pfote nagt. Weitere Ursachen, wie eine Futtermittelallergie, müssen systematisch behandelt werden: Hier beginnt erst einmal die Suche nach dem Stoff im Futter Ihres Hundes, der die Allergie auslöst. Dabei müssen Sie sich unter Umständen auf eine längere Behandlungszeit einstellen. Spezielle Blutuntersuchungen können zwar einen Indikator für eine bestehende Allergie liefern, geben aber keinen Aufschluss über den Futterbestandteil, der die Allergie eventuell auslöst. Einer Pododermatitis vorbeugen Damit eine Entzündung der Zwischenzehen bei Ihrem Hund gar nicht erst auftritt, können Sie einige Maßnahmen vorbeugend ergreifen: Nach einem Spaziergang sollten Sie die Pfoten Ihres Hundes kurz waschen und gut trocknen. So können reizende Einflüsse wie Kies, Sand, Dünger oder Ähnliches entfernt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume Ihres Vierbeiners. So können Fremdkörper entdeckt und entfernt werden, bevor eine Entzündung entstehen kann. Im Winter hilft es, die Pfoten Ihres Vierbeiners mit Vaseline einzucremen. Das hilft gegen Kälte, Nässe und Reizungen durch Streusalz. Gerade von Letzterem sind Hunde in der kalten Jahreszeit besonders betroffen. Sollten Sie merken, dass Ihr Hund sich übermäßig viel mit seinen eigenen Pfoten befasst, kontrollieren Sie diese umgehend. Je früher die Entzündung entdeckt wird, desto schneller geht auch die Heilung vonstatten und Ihr Hund ist frei von seinen Schmerzen. {loadposition lexikon-belehrung}

Polyarthritis beim Hund

Was ist Polyarthritis? Als Arthritis beim Hund wird eine entzündliche Erkrankung an den Gelenken bezeichnet. Dabei sind zwei Arten von Arthritis zu unterscheiden: Infektiöse Arthritis: Verursacht durch Bakterien. Nicht-infektiöse Arthritis: Entzündung als Reaktion des Immunsystems. Die Polyarthritis gehört zu den nicht-infektiösen Arthritisarten, sie ist also eine Autoimmunkrankheit. Das Immunsystem zerstört hierbei sämtliche Gelenke. Daher auch die Bezeichnung Polyarthritis – bei dieser Erkrankung werden mehrere Gelenke gleichzeitig angegriffen. Ursachen der Entzündung Die Ursachen der Entzündung bei immunbedingter Arthritis sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Es wird aber davon ausgegangen, dass das Immunsystem des Hundes bestimmte Botenstoffe bildet, die einen entzündlichen Prozess in den Gelenken auslösen. Damit reagiert das Immunsystem auf Bakterien, die sich nach einer Infektion noch im Gelenk befinden. Symptome der Polyarthritis Entwickelt sich bei Ihrem Hund eine Polyarthritis, kommt es oft von einem Tag auf den anderen zum Auftreten dieser Symptome: Auffällige Lahmheit des Hundes Geschwollene Gelenke Schmerzende Gelenke Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit Berührungsempfindlichkeit Abgeschlagenheit Sollten Sie bemerken, dass Ihr Hund körperlich abrupt abbaut und sich nicht mehr so viel bewegt wie gewöhnlich, begeben Sie sich umgehend mit ihm zu Ihrem Tierarzt. Oft treten die Symptome in Schüben auf: Mal äußert sich die Krankheit in schmerzenden Gelenken, mal humpelt Ihr Hund oder schläft den ganzen Tag, nur um sich am nächsten Tag wieder völlig normal zu verhalten. Diese Tatsache macht es schwierig, die Diagnose frühzeitig zu stellen. Polyarthritis ist nicht heilbar, Medikamente können aber dabei helfen, dass der Hund sich wieder bewegen und fröhlich an Ihrem Leben teilhaben kann. In erster Linie wird die Entzündung mit Cortison behandelt und zusätzlich werden Schmerzmittel verabreicht. Allerdings ist dies aufgrund der Unheilbarkeit der Krankheit eine andauernde Therapie und es dauert zudem eine Weile, bis die Wirkung eintritt. Sollte Ihr Hund an Polyarthritis erkranken, sollten Sie darauf achten, dass er seine Gelenke nicht zu sehr belasten muss. Sorgen Sie aber trotzdem sanft dafür, dass Ihr Vierbeiner in Bewegung bleibt. Aufgrund der verminderten Bewegung muss besonders auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, um Übergewicht zu verhindern. Dies würde die Gelenke nur unnötig belasten. Für den Gang aufs Sofa oder ins Auto können Sie Ihren Vierbeiner mit einer Hundetreppe unterstützen, die dafür sorgt, dass die Gelenke nur minimal belastet werden. Übermäßiges Hüpfen und Springen sollte eingeschränkt werden, auch wenn der Hund sich besser fühlt – damit dies auch so bleibt. {loadposition lexikon-belehrung} {loadposition __seo_kampagnenbanner_puppy}

Polydaktylie - zu viele Zehen an der Katzenpfote

Haben Sie schonmal den Begriff "Polydaktylie" gehört? Dabei geht es um eine angeborene Fehlbildung, die zu zusätzlichen Fingern bzw. Zehen führt. Erfahren Sie hier mehr über Katzenpfoten und die Gesundheit einer polydaktylen Katze.

Pro & Contra: Ausstellung und Wettbewerb für Hunde und Katzen

Hier eine Ausstellung, da ein Wettbewerb. Für Hunde und Katzen gibt es mittlerweile eine schier unglaubliche Menge an Präsentationsmöglichkeiten. Immer wieder werden sie gesucht: Die schönste Katze, der sportlichste Hund, das talentierteste Haustier. Und die Teilnehmer kommen in Scharen. Aber macht es überhaupt Sinn, seinen Hund zu einem Wettbewerb oder seine Katze zu einer Ausstellung zu schleppen? Haben unsere Vierbeiner etwas davon? Oder will hier nur der Besitzer seinem Geltungsdrang gerecht werden? Diese Fragen haben wir uns diese Woche gestellt und unsere gegensätzlichen Positionen für Sie zusammengefasst.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!