Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

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Körpersprache - Die richtige Kommunikation mit dem Hund

Die meisten Probleme zwischen Mensch und Hund entstehen aufgrund falscher Kommunikation. Unsere treuen Begleiter verständigen sich mit uns - wenn man einmal vom Bellen absieht - ausschließlich über Körpersprache. Das sind wir Menschen aus unserer alltäglichen Kommunikation untereinander nicht wirklich gewohnt. Im Alltag mit Hund passiert es daher leicht, dass man die Kommunikation über Körpersprache vergisst und stattdessen geradezu mit dem Vierbeiner plaudert. Der Hund kann bei der Vielzahl an Wörtern Befehle nicht immer herausfiltern und so kommt es zu Kommunikationsproblemen. Welche Signale Sie und Ihr Vierbeiner durch die jeweilige Körpersprache senden und wo es häufig zu Missverständnissen kommt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Läufigkeit – Eine besondere Situation für Hund und Halter

Bei einer Hündin gibt es, ebenso wie bei einer Frau, einen Zeitpunkt, an dem sie fruchtbar wird und Nachwuchs empfangen kann. Während der Läufigkeit kann die Hündin sowohl verhaltensbedingte als auch körperliche Veränderungen aufweisen. Wissenswert für Sie als Halter sind für diese Zeit insbesondere folgende Aspekte: Einige Hündinnen reagieren gegenüber anderen Hündinnen aggressiv. Ihr Tier sollte nur an der Leine geführt werden. Rüden sind stärker auf die Hündin fixiert und werden aufdringlich. Die erste Läufigkeit Die erste Läufigkeit tritt meist zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat ein. Mit dieser wird die Hündin geschlechtsreif. Der Zeitpunkt der ersten Läufigkeit ist abhängig von der Rasse, aber auch von der Entwicklung jedes einzelnen Hundes. Meist gilt, je kleiner der Hund, desto eher erfolgt die Geschlechtsreife. Die Läufigkeit tritt im durchschnittlichen Rhythmus von sieben Monaten regelmäßig auf. Während der Läufigkeit durchlebt die Hündin vier Phasen. Die vier Phasen der Läufigkeit Im Einzelnen passiert Folgendes in diesen vier Phasen bzw. ist für Sie als Halter zu beachten: 1. Phase: Proöstrus oder Vorbrunst -In diesem Zeitabschnitt tritt der erste blutige Ausfluss aus. In dieser Zeit ist Ihre Hündin noch nicht fruchtbar, ihr Duft wirkt aber schon anziehend auf Rüden. Die Hündin wehrt ihre Verehrer während dieses Stadiums noch ab, in dem Sie diese verbellt oder nach ihnen schnappt. Die erste Phase dauert im Durchschnitt neun Tage. 2. Phase: Östrus oder Brunst -Während der Brunst findet der Eisprung statt. Ihre Hündin ist fruchtbar und zeigt auch dementsprechendes Interesse an ihren Verehrern. Das Tier bleibt beim Nähern eines Rüden stehen und dreht ihre Rute zur Seite. Dieses Verhalten wird auch als Standhitze bezeichnet. Hundebesitzer erkennen diese Phase an einem wässrigen Ausfluss. Sie sollten Ihre Hündin in dieser Zeit von etwa neun Tagen besonders im Auge und an der Leine halten. 3. Phase: Metöstrus oder Nachbrunst -Der Ausfluss der Hündin ist in dieser Zeit entweder gelblich oder nicht mehr vorhanden. Ihr Tier produziert das Hormon Progesteron, welches bei einer gedeckten Hündin für die Einnistung des Embryos zuständig ist. Falls Ihre Hündin nicht gedeckt wurde, kann das Hormon zu einer Scheinträchtigkeit mit Milchproduktion führen. 4. Phase: Anöstrus -In dieser letzten Phase des Zyklus zeigt die Hündin keine äußeren Anzeichen von Läufigkeit und auch der Hormonhaushalt normalisiert sich. Daher wird dieses Stadium der Läufigkeit auch als Ruhephase bezeichnet. Es dauert an, bis die erste Phase der Läufigkeit wieder beginnt. Die Hundedame ist nicht fruchtbar und zeigt ihre für sie normalen Charaktereigenschaften.

Läufigkeit bei Hündinnen

Die Läufigkeit einer Hündin kann eine schwierige Zeit für Hundebesitzer sein. Ständig wuseln aufgeregte Rüden beim Spazierengehen um die Hündin herum, sie gehorcht teilweise überhaupt nicht mehr und die Blutung hält Besitzer mit Putzmittel und Wischlappen in Atem. Aber was hat es genau mit der Läufigkeit auf sich und wie kann man am besten damit umgehen?

Leinenaggression bei Hunden -Woher sie kommt und was Sie tun können

Dass angeleinte Hunde beim Spazierengehen scheinbar ohne Grund aggressiv auf vorbeigehende Artgenossen reagieren, ist keine Seltenheit. Dieses Verhalten nennt sich Leinenaggression. Als Hundebesitzer haben Sie das vielleicht schon selbst mit Ihrer Fellnase erlebt. Ohne Leine spielt der Vierbeiner problemlos mit anderen Hunden, ist offen, ausgelassen und entspannt. Läuft ein Hund an der Leine kann sich dieses Verhalten gegenüber Artgenossen ändern.

Leinenruck ade: Leinenführigkeit richtig üben

Geschrieben von Hundetrainerin Dolly Niass Veraltete Lehrmethoden vermitteln auch heute noch: Rucke kräftig an der Leine, ggf. in Kombination mit einem seitlichen Flankentritt, dann wird der Hund schnell merken wie unangenehm das ist und lernt automatisch vernünftig an der Leinen zu laufen. Diese Theorie ist nicht nur veraltet, sondern stört auch das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Nicht zuletzt ist diese Methode schmerzhaft und birgt auch Verletzungsgefahren in sich.

Leinenspaziergang mit der Katze

Leinenspaziergang mit Ihrer Katze - Ist das möglich? Die Katze ist nach dem Hund das beliebteste Haustier der Deutschen. Allerdings ist es vielen unserer Stubentiger nicht vergönnt, als Freigänger zu leben, wie es ihrer Natur am besten entspricht. Meist liegt das an der Wohnlage des Besitzers, die dies nicht zulässt – oft ist der Verkehr in der Umgebung zu dicht oder die Wohnung liegt nicht im Erdgeschoss. Viele Halter suchen daher nach einer Möglichkeit, ihren Hauskatzen trotz der einschränkenden Bedingungen Zugang zur Außenwelt mit all ihren Sinneseindrücken zu verschaffen, um deren Leben zu bereichern und ihr Tier bei guter Gesundheit zu halten. Gassi gehen an der Leine Eine gute Möglichkeit, Ihrer Samtpfote den Ausgang zu ermöglichen, bieten Katzengeschirr und Leine, mit deren Hilfe Sie Ihre Katze auf Spaziergänge mitnehmen können. Da Katzen aber durch ihr unabhängiges Wesen per se nicht die geborenen Gassigänger sind, ist es wichtig, sie möglichst schon als Jungtiere an das Tragen eines Führgeschirrs und das Gehen an der Leine zu gewöhnen und die Erfahrungen während des Trainings mit positiven Erinnerungen zu verknüpfen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind viel Geduld und Einfühlungsvermögen des Halters sowie das passende Temperament der Katze – nicht jedes Tier ist in der Lage, sich mit dem Gehen an der Leine abzufinden, es gilt deshalb: Beobachten Sie Ihre Katze genau, versuchen Sie, sie nicht zu überfordern und wenn Ihre Versuche mit dem Geschirr partout nicht fruchten, zwingen Sie Ihre Samtpfote nicht zu den Spaziergängen. Sollte Ihrer Katze das Spazierengehen an der Leine gfallen, sollten Sie sich bewusst sein, dass sie die einmal gewonnene Freiheit wahrscheinlich immer wieder einfordern wird. Wer also nicht regelmäßig die Zeit für einen Spaziergang aufwenden möchte, sollte auf diese Option besser verzichten. Kleine Checkliste Bevor es an den ersten Spaziergang geht, gibt es einige Dinge zu erledigen. Zunächst sollten Sie für das Training bereits einige Dinge zu Hause haben: Leine: Hier eignet sich die bewährte „Flexi“-Leine für kleine Hunde, damit die Katze stöbern kann, wie und wo sie möchte. In Tierfachgeschäften sind jedoch auch spezielle Katzenleinen samt Geschirr erhältlich. Brustgeschirr: Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Geschirr gut sitzt: weder zu schlaff noch zu eng! Reflektoren verringern das Risiko eines Unfalls mit einem Auto oder Radfahrer in der Dämmerzeit. Leckerli: Für den ersten Spaziergang muss die Katze das Geschirr und die Leine schon kennen – bestätigen Sie das Tier bei ruhig-gehorsamen Verhalten mit einer kleinen Gaumenfreude. Es eignet sich alles, was Ihre Samtpfote gerne frisst. Worauf ist zu achten? Beginnen Sie das Training am besten schon im Jungtieralter. Lassen Sie ihre Katze im Geschirr nicht unbeaufsichtigt. Trainieren Sie in kleinen Schritten, zunächst nur in der Wohnung. Starten Sie mit kleinen Ausflügen in ruhigen Bereichen. Nehmen Sie die ersten Male eine Katzenbox als Zufluchtsort mit. Belohnen Sie Ihre Katze konsequent für gute Mitarbeit und verzichten Sie auf Bestrafung. Für einen erfolgreichen Spaziergang sollte Ihre Katze unbedingt bei guter Gesundheit und geimpft sein.

Listenhunde in Deutschland: Das sollten Sie wissen

Listenhunde, auch „Kampfhunde“ oder „gefährliche Hunde“ genannt, sind bestimmte Hunderassen, die laut Gesetz als potenziell gefährlich eingestuft werden können. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen Listenhund halten zu können? Erfahren Sie hier, welche Regelungen für Listenhunde gelten und welche Unterschiede es in den einzelnen Bundesländern gibt.

Mantrailing mit Hund

Das sogenannte Mantrailing ist ein Hundesport und für manche Vierbeiner sogar ein Job, bei dem Hunde Menschen suchen. Der Begriff kommt aus dem Englischen von „man“ = Mann oder Mensch und „trailing“ = nachlaufen, beziehungsweise einer Fährte folgen. Der Hund wird dabei also intensiv darin geschult, wie er die Spur eines Menschen aufnehmen und diesen finden kann. Was wie ein anspruchsvoller Hundesport für Spürnasen daherkommt, kann im Ernstfall Menschenleben retten. Höchste Zeit, sich das Mantrailing mit Hunden einmal genauer anzusehen. Ursprünglich kommt dieser Hundesport aus den USA, hat aber auch einen hohen Stellenwert in der Polizei- und Rettungsarbeit.

Maulkorb – Mythos & Realität

Ein Gastbeitrag von Zen-Dogs-Training Ein wichtiges und gleichsam sehr kontrovers diskutiertes Thema in der Hundewelt: der Maulkorb. Er hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Denn nicht der Maulkorb an sich ist das Problem, sondern der Umgang damit.

Maulkorb für den Hund

Es kommt häufig vor, dass ein Hund einen Maulkorb tragen muss. Neben aggressivem Verhalten als Grund für die Tragepflicht gibt es an vielen Orten, wie bspw. in Zügen, eine Maulkorbpflicht. Auch wenn der Hund gerne ungewöhnliche Gegenstände frisst, kann so Abhilfe geschafft werden. Allerdings müssen Sie einiges vor und während der Eingewöhnung beachten.

Maulkorbtraining mit dem Hund

Ein Hund mit Maulkorb? Das ist für viele so, als ob sie einem Mensch mit gestreiftem Anzug und Fußfessel begegnen würden. Denn so was tragen schließlich nur Hunde, die zubeißen, oder? Und genau das stimmt so eben nicht. Im Grunde sollte jeder Hund frühzeitig an das Tragen eines Maulkorbes gewöhnt werden. Warum das sinnvoll ist und wie Sie Ihrem Vierbeiner das Training schmackhaft machen, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Mediatoren im Einsatz bei Tierfreunden

Wie Hund und Katz‘ benehmen sich manche Zweibeiner, wenn es um genau diese Vierbeiner geht. Streitigkeiten wegen Hunden oder Katzen sind nicht selten, besonders in Nachbarschaftsverhältnissen können sie zu der ein oder anderen unschönen Auseinandersetzung führen. Doch eine Gerichtsverhandlung ist in den seltensten Fällen eine sinnvolle Lösung. Die Alternative: Mediation.

Mehrkatzenhaushalt: Was Sie unbedingt beachten sollten

"Katzen sind von Natur aus Einzelgänger." Eine Aussage, die wohl jeder schon einmal gehört hat, heutzutage aber stark diskutiert wird und gerade bei reinen Wohnungskatzen in den meisten Fällen nicht zutrifft. Was man bei Mehrkatzenhaushalten beachten sollte und wie man die Samtpfoten am besten zusammenführt, erfahren Sie im folgenden Text.

Mein Hund knabbert an mir – Warum?

Haben Sie Ihrem Hund mit viel Mühe das Zerkauen von Dingen abgewöhnt, doch von Ihren Händen lässt er nicht ab? Wir können ein Stück weit Entwarnung geben: Ihr Hund knabbert an Ihnen und anderen Hunden wahrscheinlich aus anderen Gründen als dem natürlich Kautrieb. Erfahren Sie hier, warum Sie sich über ein leichtes Knabbern Ihres Vierbeiners freuen können und wann Sie eingreifen sollten.

Mein Hund mag meinen neuen Partner nicht

Mein Hund mag meinen neuen Partner nicht – was tun? Wenn Sie einen Hund haben und sich dann plötzlich eine neue Beziehung ergibt, kann es zu Anspannungen zwischen beiden Parteien kommen. Dies kann verschiedene psychologische Gründe haben, aber mit entsprechendem Vorwissen auch strategisch umgangen werden. Wie Sie Ihren Hund und Ihren neuen Partner miteinander in Einklang bringen, ohne einem Unrecht zu tun, erfahren Sie im folgenden Ratgeber. Wie ist die Abneigung psychologisch begründet? Dass Ihr Hund Ihren neuen Partner nicht mag, kann sich auf vielen Punkten aufbauen, was meistens psychologisch begründet ist, aber auch andere „Unverträglichkeiten“ haben kann: Eindringling Beziehung: Haben Sie Ihren Hund, seit er ein Welpe war, besteht höchstwahrscheinlich eine sehr enge Bindung. Kommt nun ein neuer Partner hinzu, dem Sie temporär mehr Aufmerksamkeit schenken, kann dies zu Eifersucht führen, durch welche der Hund ablehnend gegenüber Ihrer neuen Liebe auftritt. Eindringling Territorium: Nicht nur emotional, sondern auch territorial kann Ihr neuer Partner negative Gefühle hervorrufen. Gerade wenn es darum geht, dass mit einem neuen Partner auch neue Regeln für den Hund entstehen, fühlt sich ein Hund nicht selten verunsichert, was zu Aggressionen gegenüber Ihrem Partner führen kann. Stimme/Geruch/Haptik: Nicht nur Liebende müssen sich riechen können, sondern auch Ihr Hund kann aufgrund seiner feinen Nase und des guten Gehörs negativ auf die Stimme oder ein bestimmtes Parfüm reagieren. Haben Sie Ihren Hund nicht seit Beginn an, sondern handelt es sich vielleicht um ein Heimtier, kann eine bestimmte Haptik negative Erinnerungen hervorrufen. Geschlecht: So wie es auf Mama oder Papa fixierte Kinder gibt, gibt es auch Hunde, die nur Männer oder nur Frauen mögen. So kann ein neuer Partner einfach nur aufgrund seines Geschlechts abgelehnt werden. Welche Strategien gibt es?   Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Partner und Ihrem Hund ausreichend Zeit geben, um sich aneinander zu gewöhnen. Erwarten Sie von beiden Parteien nicht von Anfang an alles, sondern räumen Sie Möglichkeiten ein, um sich langsam kennenzulernen. Wichtig ist, dass Ihr Hund aufgrund eines neuen Partners nicht unmittelbar neue Verhaltensregeln aufgestellt bekommt. Ist Ihr Hund erst einmal an Ihren neuen Partner gewöhnt, ist hierfür noch genug Zeit. Darüber hinaus werden Sie bei fehlender Sympathie ohnehin keine Regeländerungen durchsetzen können, ohne dass sich Ihr Hund verstoßen fühlt. Lassen Sie Ihren Partner in den ersten Wochen alle Aufgaben erledigen, die einen positiven Charakter haben. So sollte Ihr Partner das Verteilen von Leckerli übernehmen und immer wieder versuchen, auf spielerische Weise mit dem Hund in Kontakt zu treten. Auch gemeinsame Kuschelzeiten können hilfreich sein.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!