Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

338 Beiträge

Mein Hund, mein Spiegel

Hunde sind in der Lage sich anzupassen und unsere Gefühlswelt wahrzunehmen. Besonders sensible Tiere reagieren mitunter sehr stark auf Stimmungsschwankungen und Stress ihrer Bezugspersonen. Manche Mensch-Hund-Teams scheinen sogar äußerliche Merkmale gemein zu haben. Und auch gesundheitliche Parallelen zwischen Mensch und Tier sind erstaunlich.

Mensch und Katze: Beziehung auf dem Prüfstand

„Wenn ich mit meiner Katze spiele, bin ich nie ganz sicher, ob nicht ich ihr Zeitvertreib bin.“ Dieses Zitat vom französischen Philosophen Michel de Montaigne ist nur eines von vielen, dass deutlich macht: Katzen haben scheinbar ihre ganz eigene Vorstellung von einer Beziehung zu ihrem Herrchen und Frauchen. Diese ist auch für Wissenschaftler interessant.

Mit Freiarbeit nach ACE zu mehr Vertrauen

Ein Gastartikel von Annika Grunert Zwar riecht es aus allen Ecken lecker, aber Alex steuert zuerst auf die Schleckmatte mit Joghurt zu. Seine Zunge fährt ein paar Mal über das Silikon und dann rennt er zu dem Pappkarton, auf und unter dem sich getrocknete Lungenwürfel befinden. Zwei-, dreimal kaut und schluckt er, dann springt er zurück zu der Schleckmatte. Wieder schleckt der Mischlingsrüde nur kurz darüber, eine Drehung nach links und schon folgt er dem nächsten Geruch. Während er über ein Handtuch läuft, sammelt er ein paar weitere Leckerlis ein. Alex schnüffelt sich durch einen Parcours: Es steht Freiarbeit (free work) nach ACE auf dem Plan.

Mit Hunden das Alleinsein trainieren

Alleinsein bedeutet Stress für unsere geliebten Hunde. Trotzdem kann man es in verschiedenen Situationen nicht verhindern und muss seinen winselnden Vierbeiner schweren Herzens zurücklassen. Kaum zu Hause erleben Frauchen und Herrchen die böse Überraschung: Umgeworfene Gegenstände, auseinandergepflückter Müll und mittendrin ein Unschuldshund mit seinem typischen „Ich-war's-nicht-Blick“. Auf Dauer geht das natürlich nicht. Hier ein paar Tipps, wie Sie das Alleinsein mit Ihrem Liebling trainieren können.

Mitgliedschaft im Hundeverein - Macht das Sinn?

Einen Hundeverein im eigenen Umkreis zu finden ist nicht schwer. Es gibt sie überall und zahlreich. Einige Vereine sind nur für bestimmte Hunderassen reserviert, während in anderen jeder Hund mit seinem Besitzer willkommen ist. Doch was ist eigentlich das Besondere an einem Hundeverein und wieso sollte man dort Mitglied werden? Ich habe mich für Sie mit dem Thema beschäftigt und herausgefunden, wozu ein solcher Verein gut ist und für wen es Sinn macht dort einzutreten.

Mobbing auf der Hundewiese

„Das machen die unter sich aus!“ – ein alter, weit verbreiteter, aber leider auch falscher Ratschlag, den man als Hundehalter immer wieder zu hören bekommt. Besonders häufig dann, wenn man eine Hundewiese oder einen Hundespielplatz besucht. Überall dort, wo viele verschiedene Hundecharaktere, große und kleine Vierbeiner aufeinander treffen, kommt es häufig zu Mobbing. Mit Hilfe von Hundetrainerin Gabriele Holz erklären wir, wie Sie Mobbing erkennen und wie Sie mit Ihrem Vierbeiner solche Situationen meistern.

Mobil mit Hund in Bus und Bahn

Samstagnachmittag an der Bahnhaltestelle Messe/Ost in Hannover: Hier wartet eine Gruppe Hundebesitzer mitsamt ihrer Lieblinge auf die Hundetrainer Dr. Sandra Bruns und Jakob Jelinek. Die ÜSTRA, die als Nahverkehrsunternehmen die Stadtbahnen und Stadtbusse in Hannover betreibt, hat zum Training geladen. Zwei- und Vierbeiner können hier lernen, wie sie den Nahverkehr möglichst stressfrei und entspannt nutzen. Ob Bus oder Bahn – heute kann sich jeder Teilnehmer Zeit nehmen, seinen Hund mit den Verkehrsmitteln vertraut zu machen. Ganz ohne Rushhour-Hektik und Gedränge. Positiver Nebeneffekt: ein Teil der Teilnahmegebühr kommt der Tierrettung der Feuerwehr Hannover zugute.

Mutter und Frauchen in einer Person

Es stellt sich Nachwuchs ein! Eigentlich eine wunderbare Sache. Wenn aber bereits ein Hund zur Familie gehört, stellt sich häufig die Frage: wie Vierbeiner und Kinderwagen beim Spazierengehen gleichzeitig händeln? Damit der Balanceakt im Alltag gelingt, gibt die AGILA Haustierversicherung praktische Tipps.

Neue Studie zum Zusammenhang zwischen Hunderasse und Verhalten

Ein Artikel im amerikanischen Wissenschaftsmagazin „Science“ hat ein interessantes Studienergebnis präsentiert, dessen Aussage viele bisher angenommene Beobachtungen in Frage stellt: Die Rasse eines Hundes sage sehr wenig über sein Verhalten aus.

Neugeborene Welpen per Hand aufziehen

Leider passiert es viel zu oft: Plötzlich liegen kleine Welpen in einer Schachtel auf dem Gehweg oder die eigene Hündin kann oder will ihre Jungen nicht aufziehen. Die kleinen Knäuel können aber nicht alleine überleben. Doch muss es immer gleich das Tierheim sein? Keineswegs, denn man kann die Welpen auch per Hand groß ziehen. Hier ein paar Anweisungen und Ratschläge, damit die Drei-Käse-Hoch auch artgerecht und problemlos aufwachsen können.

Oxytocin: Warum Hunde glücklich machen

Was Herrchen und Frauchen längst schon wissen, wurde in den letzten Jahren immer wieder wissenschaftlich bestätigt: Unsere Vierbeiner haben eine ganz besondere Wirkung auf uns und unser Leben – sie tun uns gut. Aus der Forschung wird immer wieder das Hormon Oxytocin als Begründung dafür hinzugezogen, dass Hunde glücklich und gesund machen. Wir haben uns das einmal genauer angeschaut.

Partner oder Vierbeiner?

Hunde und Katzen spielen im Leben vieler Menschen eine wichtige Rolle. Oft gelten die Vierbeiner als gleichwertiges Familienmitglied, bester Freund oder verständnisvoller Zuhörer und Seelentröster. Doch wie weit geht die Liebe bei Tierhaltern? Und wie fällt die Entscheidung aus, wenn Frauchen oder Herrchen zwischen Bello oder Mieze und einem Menschen wählen soll?

Patenschaft für einen Hund aus dem Tierheim

Hunde bereichern das Leben ihrer Besitzer – daran besteht kein Zweifel. Für viele Menschen gehört der Umgang mit dem tierischen Begleiter zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen. Leider hat die Sache auch einen - oft unterschätzten – Haken: Ein eigener Hund fordert und verdient reichlich Zeit. Wer nebenbei Vollzeit arbeitet oder eine größere Familie zu versorgen hat, kann diese oft nur schwer erübrigen. Doch der Hund braucht nun mal regelmäßige Spaziergänge und verlangt auch außerhalb dieser Stunden nach Beschäftigung. Alternative zum eigenen Hund Neben den zahlreichen Menschen, die sich nach einem Hund sehnen, gibt es auch die andere Seite: Personen, die aus irgendeinem Grund nicht (mehr) für ihr Tier sorgen können. Diese warten im Tierheim auf neue Besitzer. Sie warten, meist in relativ kleinen Zwingern, notgedrungen ohne ausreichende Beschäftigung. Die Mitarbeiter des Tierheims haben wenig Zeit, sich ausführlich um jedes einzelne Tier zu kümmern. Genau an diesem Punkt kommen Sie ins Spiel: Viele Heime bieten inzwischen vorübergehende Patenschaften für Hunde an. Auch wenn Sie sich die Vollzeit-Unterbringung eines Hundes nicht leisten können, kommen Sie so in den Genuss des Umgangs mit einem Vierbeiner. Sie tragen zum Wohlbefinden des Tieres bei und entlasten nebenbei das Tierheim. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten! Rechte und Pflichten Wer die Patenschaft für einen Hund aus dem Tierheim übernimmt, erhält gewisse Rechte – muss sich allerdings auch seiner Pflichten bewusst sein. Je nach Tierheim können diese ganz unterschiedlich ausfallen: Meist beginnt die Patenschaft mit der Unterzeichnung eines Vertrags. Wer unterzeichnet hat, muss auch zu den vereinbarten Zeiten erscheinen – egal bei welchem Wetter. Alle Tierheime sind knapp bei Kasse – mit der regelmäßigen Zahlung eines gewissen Beitrags unterstützen Sie die Arbeit der Tierschützer. Zu Ihren Hauptaufgaben gehört der regelmäßige Spaziergang mit dem Hund. Dabei sind meist gewisse Regeln zu beachten. Diese wurden vom Tierheim sorgfältig entwickelt – besonders die Leinenpflicht sollte unbedingt eingehalten werden. Einen Paten-Hund finden Die Suche nach einem Paten-Hund führt Sie wahrscheinlich ins nächstgelegene Tierheim. Hier können Sie sich in Ruhe über die Konditionen informieren und anschließend den passenden Hund aussuchen. Bei der Auswahl sollten Sie sich Zeit lassen. Stimmt die Chemie zwischen Ihnen und dem Hund nicht, werden die Spaziergänge selten ein Vergnügen. Ein letzter Tipp: So wunderschön die gemeinsame Zeit für Sie und den Hund auch sein mag – das Beste für den Vierbeiner ist ein neuer Besitzer. Sie müssen immer damit rechnen, dass das Tier vermittelt wird – und Sie sollten sich dann (zumindest ein bisschen) über die zweite Chance für den Vierbeiner freuen.

Pflegehund aufnehmen

Einen Hund in Pflege nehmen – eine verantwortungsvolle Aufgabe Freunde benötigen einen Hundesitter, während sie im Urlaub sind. Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen eigenen Hund anzuschaffen und wollen testen, wie der Alltag mit dem tierischen Begleiter aussieht. Was auch immer die Beweggründe für die vorübergehende Aufnahme eines Vierbeiners sein mögen – die Pflege und Betreuung eines Hundes ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der es ein paar Punkte zu beachten gibt. Vor dem Einzug: Informationen einholen Damit sich der Vierbeiner bei Ihnen möglichst wohlfühlt, gilt es, in Ihrem Haus entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Um die speziellen Bedürfnisse des Hundes zu kennen, sollten Sie möglichst viele Informationen einholen. Unzählige Fragen wollen geklärt werden: Wie sieht der normale Alltag des Hundes aus? Herrscht bei ihm meistens Action oder wohnt er eher in einem ruhigen Umfeld? Wie sieht es mit der täglichen Beschäftigung aus? Wie oft und wie lange gehen seine Besitzer mit ihm spazieren? Wie viel Zeit wird zuhause mit ausgelassenem Spiel verbracht? Welche Regeln gelten für den Hund? Darf er aufs Sofa oder ins Bett? Hat er Zugang zu allen Räumen? Was bekommt das Tier zu fressen? Lassen Sie sich das gewohnte Futter mitgeben und fragen Sie gegebenenfalls nach Bezugsquellen. Gibt es besondere gesundheitliche Dinge zu beachten? An welchen Tierarzt sollen Sie sich im Notfall wenden? Je vertrauter dem Hund im neuen Heim die Abläufe sind, desto besser wird er sich einleben. Natürlich müssen Sie nicht alles genauso handhaben wie zu Hause – darf der Vierbeiner jedoch normalerweise mit ins Bett, können Sie so immerhin nachvollziehen, warum er das jetzt so vehement einfordert. Willkommen bei uns Endlich ist es so weit: Der Feriengast zieht ein. Selbstverständlich haben Sie alles vorbereitet und gefährliche Gegenstände aus dem Weg geräumt. Seine gewohnte Decke, das Lieblingsspielzeug und der vertraute Futternapf erleichtern die Eingewöhnung. Lassen Sie den Hund zunächst in Ruhe alles kennenlernen, geben Sie ihm Zeit – wenn er sich entspannt auf seinem Platz niederlässt, hat er alles für gut befunden und einer schönen Urlaubszeit für Sie und den Hund steht nichts mehr im Wege.

Pheromone für Hunde

Pheromone können beim Hund dazu beitragen, dass sie insgesamt ruhiger werden und sich wohlfühlen. Besonders das sogenannte „Dog Appeasing Pheromone“ oder DAP hat sich als vorteilhaft erwiesen.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!