Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

341 Beiträge

Mehrkatzenhaushalt: Was Sie unbedingt beachten sollten

"Katzen sind von Natur aus Einzelgänger." Eine Aussage, die wohl jeder schon einmal gehört hat, heutzutage aber stark diskutiert wird und gerade bei reinen Wohnungskatzen in den meisten Fällen nicht zutrifft. Was man bei Mehrkatzenhaushalten beachten sollte und wie man die Samtpfoten am besten zusammenführt, erfahren Sie im folgenden Text.

Mein Hund knabbert an mir – Warum?

Haben Sie Ihrem Hund mit viel Mühe das Zerkauen von Dingen abgewöhnt, doch von Ihren Händen lässt er nicht ab? Wir können ein Stück weit Entwarnung geben: Ihr Hund knabbert an Ihnen und anderen Hunden wahrscheinlich aus anderen Gründen als dem natürlich Kautrieb. Erfahren Sie hier, warum Sie sich über ein leichtes Knabbern Ihres Vierbeiners freuen können und wann Sie eingreifen sollten.

Mein Hund mag meinen neuen Partner nicht

Mein Hund mag meinen neuen Partner nicht – was tun? Wenn Sie einen Hund haben und sich dann plötzlich eine neue Beziehung ergibt, kann es zu Anspannungen zwischen beiden Parteien kommen. Dies kann verschiedene psychologische Gründe haben, aber mit entsprechendem Vorwissen auch strategisch umgangen werden. Wie Sie Ihren Hund und Ihren neuen Partner miteinander in Einklang bringen, ohne einem Unrecht zu tun, erfahren Sie im folgenden Ratgeber. Wie ist die Abneigung psychologisch begründet? Dass Ihr Hund Ihren neuen Partner nicht mag, kann sich auf vielen Punkten aufbauen, was meistens psychologisch begründet ist, aber auch andere „Unverträglichkeiten“ haben kann: Eindringling Beziehung: Haben Sie Ihren Hund, seit er ein Welpe war, besteht höchstwahrscheinlich eine sehr enge Bindung. Kommt nun ein neuer Partner hinzu, dem Sie temporär mehr Aufmerksamkeit schenken, kann dies zu Eifersucht führen, durch welche der Hund ablehnend gegenüber Ihrer neuen Liebe auftritt. Eindringling Territorium: Nicht nur emotional, sondern auch territorial kann Ihr neuer Partner negative Gefühle hervorrufen. Gerade wenn es darum geht, dass mit einem neuen Partner auch neue Regeln für den Hund entstehen, fühlt sich ein Hund nicht selten verunsichert, was zu Aggressionen gegenüber Ihrem Partner führen kann. Stimme/Geruch/Haptik: Nicht nur Liebende müssen sich riechen können, sondern auch Ihr Hund kann aufgrund seiner feinen Nase und des guten Gehörs negativ auf die Stimme oder ein bestimmtes Parfüm reagieren. Haben Sie Ihren Hund nicht seit Beginn an, sondern handelt es sich vielleicht um ein Heimtier, kann eine bestimmte Haptik negative Erinnerungen hervorrufen. Geschlecht: So wie es auf Mama oder Papa fixierte Kinder gibt, gibt es auch Hunde, die nur Männer oder nur Frauen mögen. So kann ein neuer Partner einfach nur aufgrund seines Geschlechts abgelehnt werden. Welche Strategien gibt es?   Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Partner und Ihrem Hund ausreichend Zeit geben, um sich aneinander zu gewöhnen. Erwarten Sie von beiden Parteien nicht von Anfang an alles, sondern räumen Sie Möglichkeiten ein, um sich langsam kennenzulernen. Wichtig ist, dass Ihr Hund aufgrund eines neuen Partners nicht unmittelbar neue Verhaltensregeln aufgestellt bekommt. Ist Ihr Hund erst einmal an Ihren neuen Partner gewöhnt, ist hierfür noch genug Zeit. Darüber hinaus werden Sie bei fehlender Sympathie ohnehin keine Regeländerungen durchsetzen können, ohne dass sich Ihr Hund verstoßen fühlt. Lassen Sie Ihren Partner in den ersten Wochen alle Aufgaben erledigen, die einen positiven Charakter haben. So sollte Ihr Partner das Verteilen von Leckerli übernehmen und immer wieder versuchen, auf spielerische Weise mit dem Hund in Kontakt zu treten. Auch gemeinsame Kuschelzeiten können hilfreich sein.

Mein Hund, mein Spiegel

Hunde sind in der Lage sich anzupassen und unsere Gefühlswelt wahrzunehmen. Besonders sensible Tiere reagieren mitunter sehr stark auf Stimmungsschwankungen und Stress ihrer Bezugspersonen. Manche Mensch-Hund-Teams scheinen sogar äußerliche Merkmale gemein zu haben. Und auch gesundheitliche Parallelen zwischen Mensch und Tier sind erstaunlich.

Mensch und Katze: Beziehung auf dem Prüfstand

„Wenn ich mit meiner Katze spiele, bin ich nie ganz sicher, ob nicht ich ihr Zeitvertreib bin.“ Dieses Zitat vom französischen Philosophen Michel de Montaigne ist nur eines von vielen, dass deutlich macht: Katzen haben scheinbar ihre ganz eigene Vorstellung von einer Beziehung zu ihrem Herrchen und Frauchen. Diese ist auch für Wissenschaftler interessant.

Mit Freiarbeit nach ACE zu mehr Vertrauen

Ein Gastartikel von Annika Grunert Zwar riecht es aus allen Ecken lecker, aber Alex steuert zuerst auf die Schleckmatte mit Joghurt zu. Seine Zunge fährt ein paar Mal über das Silikon und dann rennt er zu dem Pappkarton, auf und unter dem sich getrocknete Lungenwürfel befinden. Zwei-, dreimal kaut und schluckt er, dann springt er zurück zu der Schleckmatte. Wieder schleckt der Mischlingsrüde nur kurz darüber, eine Drehung nach links und schon folgt er dem nächsten Geruch. Während er über ein Handtuch läuft, sammelt er ein paar weitere Leckerlis ein. Alex schnüffelt sich durch einen Parcours: Es steht Freiarbeit (free work) nach ACE auf dem Plan.

Mit Hunden das Alleinsein trainieren

Alleinsein bedeutet Stress für unsere geliebten Hunde. Trotzdem kann man es in verschiedenen Situationen nicht verhindern und muss seinen winselnden Vierbeiner schweren Herzens zurücklassen. Kaum zu Hause erleben Frauchen und Herrchen die böse Überraschung: Umgeworfene Gegenstände, auseinandergepflückter Müll und mittendrin ein Unschuldshund mit seinem typischen „Ich-war's-nicht-Blick“. Auf Dauer geht das natürlich nicht. Hier ein paar Tipps, wie Sie das Alleinsein mit Ihrem Liebling trainieren können.

Mitgliedschaft im Hundeverein - Macht das Sinn?

Einen Hundeverein im eigenen Umkreis zu finden ist nicht schwer. Es gibt sie überall und zahlreich. Einige Vereine sind nur für bestimmte Hunderassen reserviert, während in anderen jeder Hund mit seinem Besitzer willkommen ist. Doch was ist eigentlich das Besondere an einem Hundeverein und wieso sollte man dort Mitglied werden? Ich habe mich für Sie mit dem Thema beschäftigt und herausgefunden, wozu ein solcher Verein gut ist und für wen es Sinn macht dort einzutreten.

Mobbing auf der Hundewiese

„Das machen die unter sich aus!“ – ein alter, weit verbreiteter, aber leider auch falscher Ratschlag, den man als Hundehalter immer wieder zu hören bekommt. Besonders häufig dann, wenn man eine Hundewiese oder einen Hundespielplatz besucht. Überall dort, wo viele verschiedene Hundecharaktere, große und kleine Vierbeiner aufeinander treffen, kommt es häufig zu Mobbing. Mit Hilfe von Hundetrainerin Gabriele Holz erklären wir, wie Sie Mobbing erkennen und wie Sie mit Ihrem Vierbeiner solche Situationen meistern.

Mobil mit Hund in Bus und Bahn

Samstagnachmittag an der Bahnhaltestelle Messe/Ost in Hannover: Hier wartet eine Gruppe Hundebesitzer mitsamt ihrer Lieblinge auf die Hundetrainer Dr. Sandra Bruns und Jakob Jelinek. Die ÜSTRA, die als Nahverkehrsunternehmen die Stadtbahnen und Stadtbusse in Hannover betreibt, hat zum Training geladen. Zwei- und Vierbeiner können hier lernen, wie sie den Nahverkehr möglichst stressfrei und entspannt nutzen. Ob Bus oder Bahn – heute kann sich jeder Teilnehmer Zeit nehmen, seinen Hund mit den Verkehrsmitteln vertraut zu machen. Ganz ohne Rushhour-Hektik und Gedränge. Positiver Nebeneffekt: ein Teil der Teilnahmegebühr kommt der Tierrettung der Feuerwehr Hannover zugute.

Mutter und Frauchen in einer Person

Es stellt sich Nachwuchs ein! Eigentlich eine wunderbare Sache. Wenn aber bereits ein Hund zur Familie gehört, stellt sich häufig die Frage: wie Vierbeiner und Kinderwagen beim Spazierengehen gleichzeitig händeln? Damit der Balanceakt im Alltag gelingt, gibt die AGILA Haustierversicherung praktische Tipps.

Neue Studie zum Zusammenhang zwischen Hunderasse und Verhalten

Ein Artikel im amerikanischen Wissenschaftsmagazin „Science“ hat ein interessantes Studienergebnis präsentiert, dessen Aussage viele bisher angenommene Beobachtungen in Frage stellt: Die Rasse eines Hundes sage sehr wenig über sein Verhalten aus.

Neugeborene Welpen per Hand aufziehen

Leider passiert es viel zu oft: Plötzlich liegen kleine Welpen in einer Schachtel auf dem Gehweg oder die eigene Hündin kann oder will ihre Jungen nicht aufziehen. Die kleinen Knäuel können aber nicht alleine überleben. Doch muss es immer gleich das Tierheim sein? Keineswegs, denn man kann die Welpen auch per Hand groß ziehen. Hier ein paar Anweisungen und Ratschläge, damit die Drei-Käse-Hoch auch artgerecht und problemlos aufwachsen können.

Oxytocin: Warum Hunde glücklich machen

Was Herrchen und Frauchen längst schon wissen, wurde in den letzten Jahren immer wieder wissenschaftlich bestätigt: Unsere Vierbeiner haben eine ganz besondere Wirkung auf uns und unser Leben – sie tun uns gut. Aus der Forschung wird immer wieder das Hormon Oxytocin als Begründung dafür hinzugezogen, dass Hunde glücklich und gesund machen. Wir haben uns das einmal genauer angeschaut.

Partner oder Vierbeiner?

Hunde und Katzen spielen im Leben vieler Menschen eine wichtige Rolle. Oft gelten die Vierbeiner als gleichwertiges Familienmitglied, bester Freund oder verständnisvoller Zuhörer und Seelentröster. Doch wie weit geht die Liebe bei Tierhaltern? Und wie fällt die Entscheidung aus, wenn Frauchen oder Herrchen zwischen Bello oder Mieze und einem Menschen wählen soll?

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