Gesammeltes Wissen rund um Hunde

Jeder Hund ist einzigartig und hat je nach Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Charakter unterschiedliche Bedürfnisse. Eine gute Pflege, regelmäßige Vorsorge und eine konsequente, positive Erziehung tragen dazu bei, dass sich Dein Vierbeiner rundum wohlfühlt und Ihr den Alltag gemeinsam genießen könnt.

Unsere Beiträge informieren Dich über Themen wie Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Beschäftigung, Pflege und Haltung. Außerdem erhältst Du praktische Tipps für Spaziergänge, Reisen, den Alltag mit Hund und den Umgang mit besonderen Lebensphasen. So kannst Du Deinen Hund optimal begleiten und ihm ein glückliches und artgerechtes Leben ermöglichen.

Unsere Beiträge zu Hunde

1711 Beiträge

Hundepfeife - Sinnvoll oder überflüssig?

Die Hundepfeife – sinnvolles Trainingsgerät oder überflüssiger Trend? Welches Kommando ist das Wichtigste und jeder Hund sollte es beherrschen? Die meisten Hundehalter beantworten diese Frage ohne Zögern: Der Hund soll auf Zuruf zu ihnen kommen. Das zuverlässige Kommen ist weit mehr als eine Gehorsamsübung – es hat auch eine hohe praktische Bedeutung im Alltag. Das fängt beim täglichen Spaziergang an. Natürlich darf Ihr Vierbeiner ausgelassen mit seinen Artgenossen spielen – doch irgendwann wollen Sie auch weitergehen. Kommt Ihr Hund auf Zuruf, ist das kein Problem. Setzt Ihr Tier gerade zur Jagd an, kann das rechtzeitige Abrufen ihn hoffentlich gerade noch stoppen. Gute Gründe, warum Ihr Hund auf ein bestimmtes Signal hin in jedem Fall zu Ihnen kommen sollte – doch warum dafür eine Hundepfeife einsetzen? Reicht der normale Ruf nicht aus? Vorteile einer Hundepfeife In vielen Fällen werden Sie mit einem Ruf tatsächlich auskommen. Doch die Hundepfeife hat eine Reihe von Vorzügen, die sie in speziellen Situationen als besonders geeignet erscheinen lässt: Ein Hund hört deutlich besser als der Mensch – dennoch muss die Schallwelle Ihrer Stimme erstmal bis zum Vierbeiner vordringen. Das stellt bei großer Distanz eine Herausforderung für die Stimmbänder dar – mit einer Pfeife genügt dagegen ein kurzer Ton. Auf einer großen Wiese rufen mehrere Menschen durcheinander, die Atmosphäre ist laut und quirlig. Wie soll Ihr Hund Sie hier zuverlässig heraushören? Die Pfeife ist dagegen nur für ihn wahrnehmbar. Viele Hunde sind durch ständiges Rufen nach einiger Zeit ziemlich abgestumpft – Sie kommen dann nur noch, wenn es ihnen passt. Wird die Pfeife mit konsequentem Training neu eingeführt, kann die Motivation Ihres Hundes wesentlich erhöht werden. Lautes Rufen fällt auf – und ist spätestens beim fünften Mal peinlich. Die Hundepfeife kann dagegen niemand außer Ihrem Hund wahrnehmen. Die Hundepfeife einführen  Haben Sie sich entschlossen, künftig mit einer Pfeife zu trainieren, sollten Sie diese sorgfältig einführen. Damit Ihr Hund versteht, was der Pfiff bedeutet und die richtige Verknüpfung herstellen kann, kommt es vor allem auf das richtige Timing an. Wann immer Ihr Vierbeiner sich in der nächsten Zeit zufällig auf Sie zubewegt, können Sie pfeifen. Ist er angekommen, gibt es eine entsprechende Belohnung. Reagiert Ihr Hund auf Zuruf und kommt zielstrebig zu Ihnen, können Sie das Kommando ebenfalls durch einen Pfiff ergänzen. Nach vielen Wiederholungen ist es dann Zeit für den nächsten Schritt. In einer reizarmen Umgebung, am besten Zuhause, geben Sie erstmals nur den Pfiff als Kommando. Reagiert der Hund, gib es eine besondere Belohnung. Erst, wenn hier alles problemlos klappt, wagen Sie sich in Situationen, in denen mehr Ablenkung herrscht.

Hunderampe: Wann ist sie sinnvoll?

Tierrampen und -treppen gibt es in großer Auswahl und in den unterschiedlichsten Ausführungen, entweder in Form einer Hunderampe oder sogar in kleineren Varianten für Katzen. Doch wann sind sie eigentlich sinnvoll? Wir haben für Sie die häufigsten Gründe, sich eine Hunderampe zuzulegen, zusammengefasst.

Hunderasse wählen

Der faulenzende Bernhardiner, der sehr aktive Jack-Russell-Terrier , der beschützende Schäferhund - dies sind einige der typischen Eigenschaften verschiedener Hunde. Jeder Vierbeiner ist anders und möchte anders behandelt werden – welche Hunderasse zu Ihnen passt, sollten Sie daher vor der Anschaffung genau überlegen.

Hunderennen

Hunderennen werden hierzulande in der Regel nur zum Spaß oder zur sportlichen Auslastung der Hunde veranstaltet. Geldpreise oder das Abschließen von Wetten auf die Hunde ist nicht vorgesehen. Bei einem Rennen treten mehrere Hunde in einem sportlichen Wettkampf gegeneinander an. Gewinner des Rennens ist, wer am schnellsten im Ziel einläuft. Die wendigen und schlanken Windhunde haben bei Hunderennen weltweit die Nase vorn. Der englische Greyhound gilt beispielsweise als der schnellste Hund der Welt. Neben dem Greyhound nehmen auch noch andere Windhunderassen wie der Whippet, der Afghane, der Irish Wolfhound, der Barsoi oder der Saluki an den Rennen teil. Hin und wieder werden Hunderennen auch für Hunde anderer Rassen veranstaltet. Diese Rennen dienen zumeist der Auslastung des Hundes und haben nicht unbedingt einen Wettbewerbsanspruch.

Hunderunde durch Wiesbaden

Immer die gleiche Route für den Spaziergang zu wählen kann für Tier und Halter schnell langweilig werden. Da sind begleitete Wandertouren, die neue Wege vorstellen und dabei noch Gesellschaft bieten, eine erfrischende Abwechslung. In Wiesbaden gibt es ein solches Angebot unter dem Namen „StadtLandHunderunde“.

Hundeschule

Wenn Sie bereits mit Ihrem Welpen eine Hundeschule besuchen, stellen Sie damit frühzeitig die Weichen für ein unkompliziertes, angenehmes Zusammenleben mit dem Hund. Bei der Hundeerziehung kommt es nicht darauf an, das Tier zu beherrschen, sondern auf eine gute Beziehung und einen reibungslosen Alltag mit dem Tier. Ein gut erzogener und sozialisierter Hund fügt sich in unsere Gesellschaft wesentlich besser ein als ein unerzogenes Tier. Je früher Ihr Vierbeiner bestimmte Verhaltensweisen und Kommandos lernt und sich an besondere Situationen gewöhnt, umso einfacher wird das Zusammenleben.

Hundeschule oder privates Training – was passt zu uns?

Die richtige Erziehung unserer Vierbeiner liegt uns am Herzen. Viele Besitzer greifen dafür auf professionelle Unterstützung zurück. Bei einem Blick auf das weit gefächerte Angebot stellt sich da schnell die Frage, ob sich der Besuch einer Schule eignet oder doch die individuelle Hilfe eines Hundetrainers sinnvoller ist.

Hundeshampoo: Die richtige Wahl

Das richtige Hundeshampoo Die Auswahl an verschiedenen Shampoos für den Hund ist immens und noch nie war die Verwirrung bei diesem Überangebot so groß wie heute. Es ist nicht leicht, das richtige Pflegemittel für das Fell des Vierbeiners zu finden. Was ist wichtig? Viele Besitzer fragen sich, ob sie ihren Hund auch mit normalem Shampoo für Menschen waschen können. Dies ist nicht der Fall! Der menschliche pH-Wert der Haut liegt zwischen 5,5 und 5,8. Hunde haben hingegen einen pH-Wert, der je nach Rasse bei 6,0 bis 8,6 liegt. Spezielle Hundeshampoos sind auf den pH-Wert der Hundehaut abgestimmt, sodass deren Säureschutzmantel erhalten bleibt und das Rückfetten der Haut, das Ihren Hund vor Regen und Kälte schützt, nicht behindert wird. Um diese natürliche Lipidschicht nicht zu beschädigen, sollte Ihr Hund nicht zu oft gewaschen werden und erst recht nicht mit dem falschen Shampoo. Welches Shampoo ist das richtige? Sie sollten das Shampoo ganz individuell auf Ihren Hund abstimmen – auf seine Haarlänge, die Farbe, den Fell-Typ. Shampoo für Langhaarhunde macht das Fell seidiger und besser kämmbar, sodass das Aufkommen von Knoten vermindert wird. Oft enthalten diese Shampoos einen hohen Anteil an Conditioning-Substanzen. Shampoo für Hunde mit rauem Fell gibt dem Fell mehr Glanz und Struktur und beschwert es nicht. Welpen sollten nur mit Welpenshampoo gewaschen werden, da dieses ausschließlich milde Inhaltsstoffe enthält, die die Haut pflegen und einen gesunden Fellwechsel fördern. Hundeshampoos für problematische Haut enthalten antiseptische und andere heilende Wirkstoffe, die die gereizte Haut pflegen und ihr einen verstärkten Schutz bieten. Auch für Hunde mit weißem Fell gibt es ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Shampoo – es wirkt Vergilbungen entgegen, hellt das weiße Fell auf und lässt es glänzen. Dann darf natürlich auch das schwarze Haarkleid nicht vernachlässigt werden – Hundeshampoo für schwarzes Fell intensiviert und stärkt den Schwarzton durch beispielsweise Kakao- oder Walnussextrakte. Welche Wirkstoffe nicht enthalten sein sollten Achten Sie beim Kauf des Hundeshampoos auf die Inhaltsstoffe, da manche sich schädlich auf die Gesundheit Ihres Hundes auswirken können. Die folgenden Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein: Natrium-Lauryl/Laureth-sulfat Duftstoffe Formaldehyd Phtalate Moschusverbindungen Mittlerweile gibt es zunehmend Shampoos auf biologischer Ebene, die keine chemischen Zusatzstoffe enthalten. Besteht bei Ihnen Unsicherheit bezüglich der Auswahl, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat. Fungizide und bakterizide (also pilz- und bakterientötende) Mittel sollten Sie nur auf Anraten Ihres Tierarztes anwenden.

Hundesitter

Bei einem Hundesitter handelt es sich in der Regel um eine Person, die sich in Abwesenheit der Hundebesitzer um deren Hunde kümmert. In der Regel verfügen Hundesitter über viel Hundeerfahrung und haben auch eine entsprechende Ausbildung absolviert. Eine gute Grundlage bildet beispielsweise die Ausbildung zum Hundetrainer oder Tierarzthelfer. Eine solche Ausbildung ist jedoch keine Voraussetzung, um diesen Beruf ausüben zu können. Grundsätzlich kann sich jeder Hundesitter nennen, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Ein Hundesitter kann dann einspringen, wenn Herrchen oder Frauchen aus beruflichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht in ausreichendem Maß für ihr Tier sorgen können.

Hundesitter: Den Liebling in guten Händen wissen

Der Hund ist des Menschen bester Freund und will immer und überall dabei sein. Doch nicht jedes Mal ist das möglich. Für die meisten Hundebesitzer stellt sich daher im Alltag die Frage: Wohin mit der Fellnase? In unserem heutigen Artikel haben wir uns mit der immer beliebter werdenden Lösung dieser Frage befasst: Hundesitter.

Hundespielzeug selber machen

Ob Schäferhund, Golden Retriever, Labrador, Dackel oder Beagle – jeder Hund braucht Beschäftigung. Neben täglichen Spaziergängen geht das für viele Hunde am besten mit Spielzeug: Der Hund wird beim Spielen nicht nur körperlich ausgelastet, sondern auch geistig trainiert und hat dabei einen Riesenspaß! Wir zeigen Ihnen die beliebtesten Hundespielzeuge und wie man diese ganz unkompliziert selbst macht.

Hundesport Crossdogging – viel Abwechslung und Spaß

Beim Crossdogging bekommen die Teilnehmer jede Woche fünf neue Aufgaben gestellt. Diese werden der Reihe nach abgearbeitet. Für jede Aufgabenstellung haben Zwei- und Vierbeiner zwei Minuten Zeit, während ein weiteres Team die Durchläufe zählt.

Hundesportarten auch im Herbst und Winter

Trainieren Sie schon fleißig mit Ihrem Vierbeiner? Auf unserem Blog haben wir Ihnen bereits die Hundesportart Agility vorgestellt und vor kurzer Zeit konnten Sie auch schon alles über die sportliche Herausforderung Geocaching mit Hund lesen. Heute stellen wir Ihnen zwei weitere sportliche Aktivitäten vor, die Sie auch in den kälteren Jahreszeiten problemlos zusammen mit Ihrem Vierbeiner ausüben können.

Hundesprache verstehen: So deuten Sie das Verhalten Ihres Hundes richtig

Ob Schwanzwedeln, Knurren oder ein abgewandter Blick – Hunde benutzen keine Worte, doch sie kommunizieren auf vielfältige Weise. Um die Hundesprache zu verstehen, ist es wichtig, Signale wie Blickrichtung oder Rutenhaltung richtig einzuordnen. Erfahren Sie hier, wie Sie das Verhalten Ihres Hundes besser deuten können.

Hundesteuer-Kosten in Deutschland

Wenn es um die Höhe der Hundesteuer-Kosten in Deutschland geht, fordern nicht nur die einzelnen Bundesländer verschiedene Beträge, sondern auch die einzelnen Gemeinden können selbstständig festlegen, wie hoch der Hundesteuer-Satz sein soll. Daher kann es sogar innerhalb eines Bundeslandes zu Unterschieden von mehreren Hundert Euro kommen. Auch die Differenzierung zwischen Ersthund und weiteren Hunden sowie als gefährlich eingestuften Rassen ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, teilweise gibt es gar keine Unterscheidung.

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