Sie Bellt jeden Hund an

  
Sandra_Hahm schrieb am 04.12.2016   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Guten morgen.
Jean Bellt jeden Hund an der uns zu Nahe kommt.
Reagiert bei allen die wir sehen mit bürste und aufgestellten Ohren. Fixieren.
Man kann sie ansprechen und auch für Bruchteile ablenken.

Sie macht sitzt am Straßen Rand und alles geht ohne Schwierigkeiten.

Nur in der Bahn. Wenn die Stadt voll ist oder so wie jetzt auf einem kleinen Dorf Weihnachtsmarkt wo kaum Leute waren aber viele Hunde. Klappt es nicht so gut.
Sie Bellt zwar nicht und ich kann sie weiter mitziehen aber sie fixiert, bekommt eine bürste usw.

Wie kann ich das am besten Trainiren damit sie wesentlich entspannter damit umgeht.

Vielen Dank
MfG s.Hahm

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 06.01.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu bellen“, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
    Bauen Sie Vertrauen auf:
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Vermeiden Sie, stehen zu bleiben und Stress aufzubauen und vorläufig Menschenansammlungen, ehe Sie das Vertrauen des Hundes zurückgewonnen haben. Nehmen Sie sofort jeden Blickkontakt heraus, machen Sie kein Sitz, sondern gehen Sie in die andere Richtung - Sie beschützen und führen, dann wird es schnell besser.

    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Partner: Hundewelt, siehe meine Artikel
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt


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