Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund bellt andere Hunde an

  Nordrhein-Westfalen
Minnixxi schrieb am 05.06.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, männlich, kastriert, Alter 3-12 Monate

Wenn unser Hund einen anderen sieht rastet er vollkommen aus. Ist er nicht an der Leine rennt er auf die Hunde los und bellt und knurrt sie an. An der Leine flippt er noch mehr aus. Leute die uns nicht kennen denken er ist bissig dabei hat er noch nie einen anderen Hund gebissen. Wenn die anderen Hunde auf ihn zu rennen, läuft er sogar quiekend weg! Wir wissen nicht mehr was wir machen sollen! Es ist teilweise echt anstrengend und sogar peinlich. Unser Hund kam mit vier Jahren aus Spanien zu uns und diese Eigenart zeigte er schon damals .

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Antworten(2)

  • Minnixxi
    Minnixxi
    schrieb am 05.06.2015

    Als Ergänzung Hunde die er kennt sind kein Problem

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 06.06.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, weil er Ihnen nicht zutraut, mit der Situation klar zu kommen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße und viel ERfolg
    Inge Büttner-Vogt

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