Alles, was Du über Katzen wissen solltest

Jede Katze ist einzigartig und bringt ihre eigenen Eigenschaften, Vorlieben und Bedürfnisse mit. Um Deine Katze besser zu verstehen und ihr ein gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen, ist es wichtig, ihre natürlichen Verhaltensweisen und Ansprüche zu kennen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Katzengesundheit, ausgewogene Ernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Katzenrassen.

Wir zeigen Dir, worauf es bei einer artgerechten Katzenhaltung ankommt, wie Du Deine Katze im Alltag optimal unterstützt und welche Maßnahmen zu ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden beitragen. Außerdem erhältst Du wertvolle Informationen zu Futter, Beschäftigung, Erziehung und den verschiedenen Katzenrassen. So kannst Du die Bedürfnisse Deiner Katze besser einschätzen und eine liebevolle Grundlage für ein langes, zufriedenes Katzenleben schaffen.

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Bachblüten für Katzen

Leidet Ihre Katze häufig unter Stress oder hat oft Angst? Sind Sie gerade umgezogen und die Katze hat den Umzug nicht gut verarbeitet? Dann sollten Sie sich mit den nach Dr. Bach benannten Bachblüten beschäftigen. Diese können bei vielen Verhaltensauffälligkeiten helfen und das Wohlbefinden Ihrer Katze unterstützen, z.B. bei Aggressivität, gestörtem Vertrauen, Unruhe oder Stress. Bachblüten sind ein homöopathisches Mittel, das gut verträglich und komplett natürlich ist. Je nachdem, um welche pflanzliche Zusammensetzung es sich handelt, behandeln Bachblüten verschiedene psychische Symptome. Vor der Anwendung sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Tierarzt sprechen und schwerwiegende Erkrankungen ausschließen lassen.

Ataxie bei Katzen

Bei einer Ataxie sind die Bewegungsabläufe der Katze gestört. Eine Ataxie kann ihre Ursachen unter anderem im zentralen oder peripheren Nervensystem haben, auf genetischen Defekten beruhen oder infektiöse Ursachen haben. Die Schädigung des zentralen Nervensystems entsteht oft schon bei der Geburt eines Katzenbabys. Meist hat sich die trächtige Mutterkatze mit dem Felinen Parvovirus, der Katzenseuche, infiziert. Die Katzenseuche führt daraufhin zu Schäden im Gehirn des Jungen und äußert sich somit in fehlkoordinierten Bewegungen. Weitere mögliche Ursachen sind Stoffwechsel- oder Viruserkrankungen sowie Verletzungen oder Vergiftungen. Bei entsprechender Förderung kann Ihre Katze ein ganz normales Leben mit nur wenigen Einschränkungen führen.

Asthma bei Katzen

Als Tierbesitzer ist es sicherlich besonders besorgniserregend, wenn der vierbeinige Liebling nach Luft schnappt. Dieses "Nach-Luft-schnappen" ist eines der häufigsten Symptome eines Asthmaanfalls. Weitere charakteristische Symptome von Asthma bei Katzen sind pfeifende Atemgeräusche und Husten. Anders als bei uns Menschen wird das Asthma bei Katzen (auch Felines Asthma) durch verengte Bronchien, vermehrte Schleimbildung, Allergene und entzündete Atemwege ausgelöst.

Gelbsucht bei Katzen

Die Gelbsucht oder Ikterus ist eine Krankheit, die nicht nur den Menschen, sondern auch Haustiere befallen kann. Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselerkrankung, die potenziell tödlich endet und daher unbedingt von einem Tierarzt behandelt werden muss. Zu wissen ist hierbei, dass die Gelbsucht lediglich ein Symptom einer ernsteren, zugrundeliegenden Erkrankung ist und kein eigenes Krankheitsbild darstellt. Die Ursachen einer Gelbsucht bei Katzen werden in folgende Kategorien unterteilt:

  • Lebererkrankung: Leidet Ihre Katze an einer Leberentzündung oder -verfettung, bildet sich in der Regel begleitend auch eine Gelbsucht aus.
  • Bluterkrankung: Falls Ihr Tier in Kontakt mit Parasiten gekommen ist, welche die roten Blutkörperchen angreifen, kann ebenfalls ein Ikterus ausbrechen.
  • Gallenerkrankung: Eine Behinderung des Gallenabflusses oder Entzündung der Gallenwege ist ein weiterer möglicher Auslöser von Gelbsucht.

Verrückt: Die reichsten Katzen der Welt

In der Tierwelt hört man immer wieder von den kuriosesten Geschichten. So sind skateboard-fahrende Fellnasen oder auch Katzen, die sich für Hunde halten, keine Seltenheit mehr. Doch eine Millionärs-Katze? Als ich vor kurzem davon hörte, habe ich wahrscheinlich genauso sparsam geguckt wie Sie.

Handaufzucht von Katzen

Es gibt verschiedene Szenarien, in denen der Mensch die Mutterpflichten einer Katzenmutter übernehmen muss. Dies kann der Fall sein, wenn die Mutter bei der Geburt verstirbt, schwer erkrankt oder zum ersten Mal Junge bekommt und daher aufgrund mangelnder Erfahrung nicht in der Lage ist, ihre Mutterpflichten zu erfüllen. Mitunter ist der Wurf auch zu groß für die Mutter und erfordert ein unterstützendes Eingreifen des Halters, um alle Katzenbabys durchzubringen.

Suche nach einer "Ersatz-Mama"

Die beste und einfachste Möglichkeit ist, eine andere Katzenmutter zu finden, die gerade geworfen hat. Diese kann weitere Säuglinge annehmen, da ihr Wurf kleiner ist. Informationen dazu finden Sie unter anderem bei Ihrem Tierarzt, Züchter oder in Tierheimen. So hat zum Beispiel der Berliner Katzenschutz eine Station eingerichtet, um Katzen ohne Mutter unterzubringen. Auch Katzen, die noch die Flasche benötigen, können aufgenommen werden. Erkundigen Sie sich, ob ähnliche Angebote auch in Ihrer Nähe bestehen.

Ernährung bei Handaufzucht

Zwischen der Geburt und dem 14. Lebenstag müssen Katzenbabys alle zwei Stunden die Flasche bekommen. Dies gilt Tag und Nacht. Wenn Ihr Katzenbaby Probleme mit der Flasche hat, können Sie alternativ eine Einmalspritze nehmen und die Milch tröpfchenweise verabreichen. Grundsätzlich sollten Sie die Milch immer mit heißem Wasser anrühren und darauf achten, dass sich keine Klumpen bilden. Daher sollten Sie gründlich umrühren. Sie können die Milch auch vorher sieben, um sicherzugehen, dass keine Klumpen mehr enthalten sind. Zudem sollten Sie die Milch nur lauwarm verabreichen. Machen Sie vorher einen Temperaturtest, wie Sie ihn auch bei einem menschlichen Säugling machen würden.

Der Fütterungsplan sieht folgende Intervalle der Fütterung vor:

  • Tag 1 bis 14: alle zwei Stunden
  • Tag 15 bis 21: alle drei Stunden
  • Tag 22 bis 28: alle vier Stunden
  • Tag 29 bis 35: abwechselnd Nassfutter und Flasche alle sechs bis acht Stunden
  • Tag 36 bis 48: Flasche bei Bedarf, sonst Nassfutter morgens, mittags, abends
  • Ab Tag 49: Nassfutter morgens und abends

Achten Sie darauf, sich immer genau an die Zubereitungsempfehlungen der Hersteller der Ersatzmilch zu halten. Außerdem ist es sehr wichtig, nach jeder Fütterung den Bauch der kleinen Katze zu massieren, um die Verdauung zu unterstützen. Zudem sollte das Tier nach jeder Fütterung Urin lassen.

Mögliche Komplikationen

Die häufigste Komplikation ist das Verschlucken. Achten Sie darauf, immer nur kleine Mengen in das Maul des Katzenbabys zu tropfen. Diese Komplikation kann sehr ernst werden, wenn größere Mengen an Milch in die Lunge der Katze gelangen. Weitere Komplikationen können Durchfall mit eventuellen Blähungen sein. Hierbei empfiehlt sich die Zugabe von Fencheltee. In der Regel legt sich der Durchfall innerhalb eines Tages wieder.

Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

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Über viele Jahre hinweg haben wir mit AGILAs Tiermagazin eine informative und unterhaltsame Lektüre für Hunde- und Katzenfans angeboten. Hier findest Du alle Ausgaben als PDF zum Download.

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