Alles, was Du über Katzen wissen solltest

Jede Katze ist einzigartig und bringt ihre eigenen Eigenschaften, Vorlieben und Bedürfnisse mit. Um Deine Katze besser zu verstehen und ihr ein gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen, ist es wichtig, ihre natürlichen Verhaltensweisen und Ansprüche zu kennen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Katzengesundheit, ausgewogene Ernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Katzenrassen.

Wir zeigen Dir, worauf es bei einer artgerechten Katzenhaltung ankommt, wie Du Deine Katze im Alltag optimal unterstützt und welche Maßnahmen zu ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden beitragen. Außerdem erhältst Du wertvolle Informationen zu Futter, Beschäftigung, Erziehung und den verschiedenen Katzenrassen. So kannst Du die Bedürfnisse Deiner Katze besser einschätzen und eine liebevolle Grundlage für ein langes, zufriedenes Katzenleben schaffen.

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Pankreatitis bei Katzen

Die Pankreatitis, auch Bauchspeicheldrüsenentzündung, ist eine multifaktorielle Entzündung des exokrinen Pankreas. Multifaktoriell bedeutet, dass die Entzündung viele Ursachen haben kann und deswegen besonders schwer zu diagnostizieren ist. Die Verlaufsformen sind verschieden: Von der akuten bis zur chronischen und leichten bis schweren Verlaufsform, treten alle Formen recht häufig bei Katzen auf. Viele milde Verlaufsformen kommen und gehen dabei unbemerkt von ihren Besitzern. Eine nicht richtig ausgeheilte akute Pankreatitis kann in eine chronische Verlaufsform übergehen, wobei die chronische Verlaufsform öfter aufzutreten scheint als die akute.

Die Symptome einer Bauchspeicheldrüsenentzündung

Die klinischen Symptome sind meist unspezifisch und deshalb schwierig zu erkennen und in Zusammenhang zu bringen. Typischerweise hat eine erkrankte Katze mit folgenden Symptomen zu kämpfen:

  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Dehydration
  • Gewichtsverlust

Im Gegensatz zur Symptomatik bei Hunden treten bei Katzen relativ selten Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen auf. Gelegentlich kann bei Katzen Fieber, Gelbfärbung der Schleimhäute und eine Verbreiterung des Bauchumfangs auftreten.

Diagnose der Pankreatitis

Durch Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen kann der Tierarzt den Bauchraum Ihrer Katze gut untersuchen. Dabei kann er gegebenenfalls eine verringerte Detailerkennbarkeit im Bauchraum oder auch die bereits angesprochene Verbreiterung des Bauchraumes bei der Katze feststellen. Jedoch rechtfertigt eine Röntgenuntersuchung allein nie den Befund der Pankreatitis. Mittels einer zusätzlichen Ultraschalluntersuchung kann eine Pankreasvergrößerung und auch Veränderung umliegender Organe festgestellt werden und somit einen eindeutigeren Pankreatitisbefund liefern. Denn Katzen, die an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung erkrankt sind, leiden oft auch an Leber- oder Darmerkrankung. Zudem kann ein Blutbild Hinweise auf eine vorliegende Pankreatitis geben. Allerdings ist eine Veränderung des Blutbildes nicht immer gegeben und stellt daher keine Entwarnung dar.

Behandlung und Prognose

In den ersten Tagen ist es am besten, wenn Ihre Katze nicht frisst und wenig bis gar nicht trinkt. Während dieser Zeit wird mittels Infusion einer Dehydration vorgebeugt. Allerdings sollte die völlige Abstinenz nur bei starkem Erbrechen angestrebt werden. Zusätzlich werden Medikamente verabreicht, die entzündungshemmend wirken. Sie werden oft mit schmerzlindernden Medikamenten kombiniert. Im Falle von vorliegenden Begleiterkrankungen des Magen-Darm-Traktes kann auch eine Medikation mit Antibiotika sinnvoll bzw. notwendig sein. Darüber hinaus werden vom Tierarzt oft auch Verdauungsenzyme für die erkrankte Katze verschreiben, um die Unterproduktion der Bauchspeicheldrüse zu kompensieren. Je nach Verlaufsform kann die Prognose bei Pankreatitis erheblich schwanken. Bei milden akuten Erkrankungen bestehen hohe Chancen auf Heilung. Sollte die Entzündung in ein chronisches Stadium übergegangen sein, ist sie nicht mehr heilbar und wird hauptsächlich symptomatisch behandelt.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Demenz bei Katzen

Die Katze von heute muss ihr Futter nicht mehr mühevoll selbst jagen und sich nicht vor Feinden schützen. Sie darf in einer warmen Wohnung leben und wird von ihren Besitzern liebevoll umsorgt. Diese gute Pflege lässt die Tiere immer älter werden. Viele werden so alt, dass ihre Besitzer auch Alterserscheinungen der Katzen beobachten. Wie Menschen werden Katzen mit zunehmendem Alter ruhiger. Zusätzlich werden sie anfälliger für Krankheiten, die speziell bei Katzen über 15 Jahren häufig auftreten. Eine davon ist die Demenz.

Ursachen und Therapie von Demenz bei Katzen

Die Krankheit, die auch bei Menschen weit verbreitet ist, hat einen noch unbekannten Ursprung. Bekannt ist nur, dass sich im Gehirn Ablagerungen festsetzen, die irreversibel die geistigen Fähigkeiten des Tieres beeinträchtigen. Eine heilende Therapie gibt es für die Krankheit nicht. Ist eine Katze einmal erkrankt, wird sie für ihr restliches Leben mit Demenz leben. Man kann den Samtpfoten dennoch das Katzenleben so angenehm wie möglich gestalten und den Fortschritt der Krankheit etwas verlangsamen.

Kortison bei Katzen

Verschreibt der Tierarzt Ihrer Katze eine Therapie mit Kortison, braucht Sie das nicht zu beunruhigen. Für gewöhnlich handelt es sich um die biologisch inaktive Form des Steroidhormons Cortisol. Dieses und vergleichbare andere Steroide produziert die Nierennebenrinde gesunder Menschen und Säugetiere von Natur aus. Als Kortisone werden alle dieser Hormone bezeichnet, die Ihrer Katze gegebenenfalls vom Tierarzt in verschiedenen Anwendungen verschrieben werden. Die Kortisone erfüllen im Katzenkörper eine Reihe von Aufgaben. Der Zuckerstoffwechsel, aber auch die Immunabwehr und der Wasserhaushalt, wird von den Hormonen reguliert. Zudem sind sie für die Kontrolle der Reaktion auf Stress verantwortlich, indem sie unter anderem Blutdruck und Herzschlag Ihrer Katze beeinflussen. Aus diesem Grund kann der Körper ohne Kortisone nicht normal funktionieren, sodass es zu Störungen kommt. Zum Beispiel sind die Addison-Krankheit und das Cushing-Syndrom Folgen einer erblich bedingten Über- bzw. Unterproduktion von Kortison. Deshalb findet durch die Hirnanhangsdrüse eine Überwachung bzw. Anpassung der Kortisonproduktion statt.

Colourpoint – Eine Perservariante

Die Katzenrasse der Colourpoints ist auch unter den Namen Maskenperser oder Himalayan bekannt. Für die Entstehung dieser Langhaarkatzen wurden Perser- mit Siamkatzen, denen die Colourpoint in der Färbung ähnelt, gekreuzt. In den Zwanzigerjahren versuchten sich Züchter in den USA und Schweden erstmals an der Kreuzung dieser Rassen, bis 1935 das erste Exemplar in den USA zur Welt kam. In Großbritannien wurde die Himalayan seit dem Ende der 1940er-Jahre zielgerichtet gezüchtet.

Chlamydien bei Katzen

Chlamydien sind bakterielle Krankheitserreger und können grundsätzlich bei allen Säugetieren vorkommen. Es handelt sich um besonders kleine Bakterien, die in ihren Eigenschaften Viren durchaus ähneln: So nisten sich Chlamydien wie Viren in einer anderen Zelle ein und bleiben so vom Immunsystem der Katze unerkannt. In der sogenannten Wirtszelle vermehren sich die Chlamydien, bis diese aufplatzt und die neuen Chlamydien freigibt. Da die Bakterien bevorzugt Schleimhäute befallen, führen sie bei Katzen vor allem zu Bindehautentzündungen, Katzenschnupfen und Bronchitis. Einer Erkrankung vorbeugen lässt sich aufgrund der zahlreichen Ansteckungswege nur bedingt, eine betroffene Katze sollte aber wegen des Ansteckungsrisikos gegenüber anderen Menschen und Tieren zügig behandelt werden.

Chantilly (Katzenrasse)

Die Chantilly Katze ist eine in Nordamerika gezüchtete Rasse, die zum ersten Mal in den 1970er-Jahren gezüchtet wurde. Hauptsächlich für vornehme Kreise entstand eine Kreuzung aus Angora-, Somalia- und Havanna-Katzen. Die Chantilly wird manchmal auch Tiffany-Katze genannt, ist jedoch mit der in Großbritannien gezüchteten Tiffany-Katze nicht identisch. Das Aussehen der Chantilly Katze Ein signifikantes Merkmal dieser Katzenrasse ist das dichte und buschige Fell der Tiere. Ursprünglich war das Fell schokobraun, doch mittlerweile kommen eine Reihe weiterer Farbvarianten hinzu, unter anderem:

  • Blau
  • Rot
  • Beige
  • Lavendel

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