Ein Zuhause, in dem sich Deine Katze wohlfühlt

Katzen haben ihren eigenen Kopf und besondere Ansprüche an ihre Umgebung. Eine katzengerechte Haltung bedeutet, ihr Sicherheit, Beschäftigung und ausreichend Raum für Bewegung und Erkundung zu bieten. In dieser Kategorie erfährst Du, wie Du Dein Zuhause optimal auf Deine Katze abstimmst, welche Ausstattung wirklich wichtig ist und wie Du den Alltag mit Deiner Samtpfote abwechslungsreich gestalten kannst.

Ob Wohnungskatze oder Freigänger – wir zeigen Dir, worauf es bei einer passenden Haltung ankommt. Du findest Tipps zu Kratzbäumen, Katzenklos, Spielmöglichkeiten, Eingewöhnung, Zusammenleben mit anderen Tieren und der Beschäftigung Deiner Katze. Außerdem beantworten wir wichtige Fragen rund um den Katzenalltag, damit Du die Bedürfnisse Deiner Katze besser verstehst und ihr ein glückliches, entspanntes Leben ermöglichen kannst.

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Sind Katzenhaare in meiner Kleidung verarbeitet?

Kommt die Sprache auf das viel diskutierte Thema des Pelztragens, so denken wohl auch Sie an Pelz von Füchsen, Kaninchen oder Chinchillas. Wer es moralisch für verwerflich hält, Teile von toten Tieren am Körper zu tragen, greift dann meistens zum Kunstpelz. Was aber wohl die wenigsten Endverbraucher wissen, ist, dass es sich hierbei nicht selten auch um Echthaar handelt – nämlich jenes von Katzen! Durch die weltweit hohe Population von Katzen ist es auch für viele Produzenten von Kunstfell günstiger, auf Katzenhaare als auf synthetisch hergestellten Pelz zurückzugreifen. Vor allem in China werden in der Pelzindustrie jährlich Millionen Hunde und Katzen getötet, um günstig an Fell für Kleidung zu kommen.

Gibt es dagegen kein Gesetz?

2009 wurde von der EU ein Importverbot für China ausgesprochen, worin festgelegt ist, dass keinerlei Hunde-oder Katzenfell an Kleidung verarbeitet werden darf, welche in europäische Länder geliefert werden. Doch immer wieder finden sich Wege, Verbote zu umgehen, was auch im Fall von Katzenhaaren in der Kleidung der Fall ist. So werden Jacken, Mützen und Co. bewusst falsch etikettiert, sodass Sie am Ende im Glauben sind, einen Mantel zu tragen, dessen Fellbesatz zu 100 % aus Polyester besteht. Ein weiterer Grund für die Möglichkeit, solch eine Täuschung zu praktizieren, ist die fehlende Kennzeichnungspflicht, wie sie es seit 2013 in der Schweiz gibt. So müssen auch Echtpelzprodukte nicht mit Herkunft und Tierart deklariert sein, was den Betrug beim Kunstpelz erleichtert.

Wie erkenne ich, ob Katzenhaare in meiner Kleidung verarbeitet wurden?

Das Fehlen einer Kennzeichnungspflicht in Deutschland macht es notwendig, dass Sie sich mit gängigen Methoden zur Echtpelzerkennung vertraut machen:

  • Strukturtest: Echte Felle bestehen aus verschieden strukturierten Haarschichten, wobei kurze Haare die Unterwolle sind, aus denen die langen Haare herausstehen; Kunsthaar ist gerade geschnitten, Echtpelz fällt lockerer und ist beweglicher, zudem werden die Haare zum Ende hin dünner.
  • Ledertest: Ziehen Sie die Haare auseinander und sehen Leder, ist es Echtpelz, da Tierhaare mitsamt der Lederhaut gewonnen werden; Webpelz wird hingegen auf Kunststoff verarbeitet.
  • Pustetest: Natürliches Haar legt sich zur Seite, wenn Sie leicht dagegen pusten, sodass die Unterwolle sichtbar wird. Somit bewegt sich z. B. an Mützen verarbeitetes Katzenhaar mit, wohingegen Webpelz an seiner Position verweilt.
  • Feuerzeugtest: Nach Kauf können einzelne Haare aus dem Pelz gezupft und angezündet werden; Haare von Tieren, wie Katzen reagieren wie menschliches Haar, brennen also schnell und riechen unangenehm; Kunsthaar brennt nicht, sondern schmilzt und bildet Plastikkügelchen.

Sind Katzenkörbchen sinnvoll?

Katzenliebhaber wissen um die Vorteile, die eine Katze mit sich bringt. So muss sie nicht Gassi geführt werden und kann gut für kurze Zeit allein zurechtkommen. Ein weiterer Unterschied zum Hund ist, dass sich eine Katze ihren Schlafplatz in aller Regel selbst auswählt. Die Palette reicht hier vom Sofa über das Fensterbrett bis hin zum bequemen Teppich. Doch auch ein bereitgestelltes Körbchen kann in Frage kommen. Inwiefern ein solches sinnvoll ist, hängt ganz von den Vorlieben der Katze, den möglichen Alternativen und der Beschaffenheit des Körbchens ab.

Im Optimalfall sollte ein Katzenkörbchen folgende Eigenschaften mit sich bringen:

  • Waschbarkeit
  • Versteckmöglichkeiten
  • Neutraler Geruch
  • Für Katzen gemütliches Material
  • Kratzbeständiges Material
  • Schnell trocknendes Material

Die Eigenschaften der Katze

Obwohl es einige unterschiedliche Typen gibt, zeigen Katzen eine Reihe arttypischer Eigenschaften, die Sie kennen sollten, da diese die Auswahl eines geeigneten Körbchens erleichtern können. Durch ihre Prägung als Einzelgänger sind Sie nicht ausgesprochen sozial und treffen sämtliche Entscheidungen in Eigenregie. Sie lassen sich entsprechend keinen Rang zuweisen und sind sich selbst die höchste Instanz. Folglich ist es schwierig, Ihnen einfach einen Schlafplatz zuzuweisen. Eine Versteckmöglichkeit kann der Katze die Entscheidung erleichtern. Außerdem ist die Katze ein sehr gemütliches Wesen. Wurde der natürliche Jagd- oder Spieltrieb einmal ausreichend ausgelebt, entspannt sich der Liebling gern für den Rest des Tages. Rund 60% der Zeit verbringt der Haustiger im Schlummerzustand. Da kann eine warme, flauschige Unterlage für sehr viel Genugtuung sorgen.

Verschiedene Arten von Katzenkörbchen

Klassische Katzenkörbchen bestehen aus weichem Plüschmaterial. Auch Lammfellersatz kann sich sehr gut eignen. Mit Vorsicht sollten Sie allerdings raschelnde Materialien behandeln, da der Lärm teilweise eher abschreckend wirkt. Eine weitere Möglichkeit ist die Heizungsliege. Speziell an kalten Tagen findet Ihr Liebling hier einen beständig warmen Rückzugsort. Auch ausgefallene Varianten, wie zum Beispiel der „Katzensneaker“, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Sollten Sie gleichzeitig noch einen Hund im Haus haben, bietet ein Kratzbaum mit integrierter Höhle Ihrer Samtpfote eine hervorragende Möglichkeit, vor dem Hund Zuflucht zu finden. Es lässt sich also resümieren, dass ein Katzenkörbchen eine sinnvolle Anschaffung ist. Es sollte allerdings auf die jeweiligen Charaktereigenschaften der Katze Rücksicht genommen werden und auf qualitativ gutes und möglichst natürliches Material geachtet werden.

Katzenhaare von Möbeln entfernen

Wer Katzen oder generell Tiere mit Fell besitzt, kennt das Problem wahrscheinlich nur zu gut: Es ist einfach nicht zu vermeiden, dass die herumtobenden Katzen ihre Haare überall verlieren. Dann finden Sie die Haare der Katze, wo immer Sie hinschauen. Das sieht meistens nicht nur unschön aus, sondern schadet oft auch Möbeln oder sonstigen Gegenständen, wenn sie nicht regelmäßig entfernt werden. Dieses Problem lässt sich allerdings mit einigen Tricks gut lösen.

Vorbeugende Maßnahmen

Sie können einiges unternehmen, damit es gar nicht erst zu übermäßig vielen Haaren auf Möbeln kommt. Die einfachste Lösung ist, durch Präparierung einiger Türen (z. B. Türklinken nach oben montieren etc.), die Katzen aus bestimmten Bereichen der Wohnung herauszuhalten. Wenn Sie die Katze auf diesem Weg gar nicht erst an Ihre Möbel heranlassen, müssen Sie hinterher auch nicht deren Haare von den Möbeln entfernen. Diese Methode hat allerdings den Nachteil, dass Sie in Bereichen mit den meisten schonungsbedürftigen Möbeln (z.B. das Wohnzimmer mit Sofa) auf Ihre Katze verzichten müssten. Außerdem kann das Haustier auch in diese katzenfreien Zonen gelangen, wenn beispielsweise die Tür aus Versehen einmal offen stehen bleibt. Katzen können sich zwar meistens selbst um ihre Fellpflege kümmern, allerdings schadet es nicht, wenn Sie Ihre Katze je nach Felllänge täglich bürsten oder kämmen, um lose Haare loszuwerden, die dann anschließend auch nicht an Möbeln hängen bleiben.

Tricks zum Haare entfernen

Dass Haare auf die Möbel kommen, lässt sich aber nie ganz vermeiden. Deswegen sollten Sie einige Tricks kennen, mit denen Sie die Katzenhaare auf Ihren Möbeln schnell und einfach loswerden. Dazu sind hier einige Hilfsmittel aufgezählt:

  • Gummihandschuhe
  • Starkes Klebeband
  • Feuchtes Fensterleder
  • Mikrofasertuch
  • Kleider-/ Fusselbürsten
  • Spezielle Tierhaar-Sauger

Mit den angezogenen Gummihandschuhen können Sie einfach über die Möbel streichen, sodass eine elektrische Ladung entsteht und die Haare einfach am Gummihandschuh hängen bleiben. Das funktioniert aber nicht bei jeder Oberfläche. Wenn Sie Kleiderbürsten, Fusselrollen oder starkes Klebeband benutzen, ist der Effekt ähnlich. Allerdings müssen Sie hier aufpassen, dass Sie die Möbel dabei nicht beschädigen, wenn es empfindliche Materialien und Oberflächen sind. Mit einem angefeuchteten Mikrofasertuch oder einem Fensterleder können Sie über die Möbel wischen und die meisten Haare werden an dem Tuch hängen bleiben. Die meisten Staubsaugerhersteller stellen mittlerweile Sauger her, die speziell dafür gemacht sind, Tierhaare von Möbeln zu entfernen. Wenn Sie also etwas mehr Geld in die Hand nehmen wollen, können Sie mit einem solchen Sauger besonders sorgfältig die Katzenhaare entfernen.

Katzenhaltung ohne Freigang

Zufriedene Katzen - auch ohne Freigang

Natürlich bereiten den meisten Katzen Streifzüge in der freien Natur Freude. Hier können sie ungestört ihren Bedürfnissen nachgehen und ihre normalen Verhaltensweisen voll ausleben. Leider ist der Freigang jedoch nicht für alle Katzen machbar – und unter Umständen auch nicht sinnvoll. Wenn Sie an einer belebten Straße, im fünften Stock eines Hochhauses oder in einer aus irgendeinem anderen Grund gefährlichen Umgebung leben, wäre es mehr als leichtsinnig, das Tier vor die Tür zu lassen.

Die Alternative: Glückliche Katzen in der Wohnung

Zum Glück ist eine in dieser Hinsicht unbefriedigende Wohnsituation noch lange kein Grund von der Anschaffung einer Katze abzusehen. Auch in einer kleinen Wohnung können Katzen zufrieden leben – vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Um die zu schaffen, gibt es einiges zu beachten. Zunächst einmal muss die Einrichtung auf die Interessen der Katze abgestimmt sein. Katzen leben, anders als Hunde, nicht nur auf einer Etage – sie schätzen Ruhe- und Aussichtspunkte auf unterschiedlichen Höhen. Optimieren Sie Ihre Wohnungsgestaltung also mit möglichst vielen Sitzplätzen auf jeder Ebene. Besonders beliebt ist ein warmer, gemütlicher Platz vor dem Fenster. Hier kann die Katze die Umgebung betrachten und von einer erfolgreichen Mäusejagd träumen. Die Sitzplätze in verschiedenen Höhen laden nebenbei auch zu Klettertouren durch die Wohnung ein. Ganz grundsätzlich gilt: Reine Wohnungskatzen sollten nicht allein, sondern immer mindestens zu zweit gehalten werden. Katzen sind Rudeltiere, die gerne mit ihren Artgenossen zusammen sind.

Beschäftigung ist Pflicht

In der freien Natur ist die Katze stets beschäftigt – das Revier will erkundet und der Hunger gestillt werden. Im Haus sieht das anders aus. Das Futter muss hier nicht erarbeitet werden, sondern wird von Ihnen selbstverständlich serviert. Das ist zwar entspannend – aber auf Dauer langweilig. Regelmäßiges Spielen mit dem Besitzer sorgt dagegen für die nötige Abwechslung und macht zudem allen Spaß. Wie oft und wie lange eine Spieleinheit nötig ist, unterscheidet sich je nach Temperament Ihrer Katze. Vielfältige Spielideen sorgen für die nötige Abwechslung:

  • Jagdspiele aller Art sind die Lieblingsbeschäftigung vieler Katzen. Eine Maus, die sich schnell über den Boden bewegt, eventuell an einer Angel befestigt, ist da nur der Anfang.
  • Draußen muss Ihre Samtpfote Futter mühsam erbeuten – drinnen sollte es sich wenigstens auf die Suche machen. Verstecken Sie Trockenfutter in ausgestopften Klopapierrollen oder verwenden Sie gekauftes Futter-Such-Spielzeug.
  • Eine besonders attraktive Beschäftigungsmethode stellt das Clickertraining dar. Hierbei kann Ihre Katze sogar kleine Tricks lernen – natürlich nur, wenn Sie das auch will.

Camping mit Katze

Planen Sie einen Urlaub auf dem Campingplatz - gemeinsam mit Ihrer Katze? Immer mehr Menschen entscheiden sich für diese Art von Urlaub, damit der geliebte Stubentiger mitkommen kann. Verschiedene Entscheidungen müssen dafür schon vorher getroffen werden:

  • Soll Ihre Katze nur im Campingwagen wohnen?
  • Möchten Sie mit Ihrer Katze an der Leine spazieren gehen?
  • Oder darf Ihr kleiner Liebling Freilauf genießen?

In jedem Fall benötigt ein solcher Urlaub viel Vorbereitung. Machen Sie sich im Vorherein genügend Gedanken darüber.

Katzen im Wohnwagen einsperren?

Haben Sie Angst, dass Ihre Katze entwischt und davon laufen könnte? Dann sollten Sie darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, die Katze nur im Wohnwagen oder dem Vorzelt freizulassen. Dies benötigt jedoch einige Sicherheitsmaßnahmen. Das Vorzelt muss beispielsweise ausbruchssicher gemacht und Wohnwagenfenster mit Katzengittern versehen werden. Ist das alles gewährleistet, steht einem angenehmen Urlaub mit der Katze nichts im Wege.

Spaziergang mit der Katze

Verbringt Ihre Katze den Urlaub im Wohnwagen, möchten Sie ab und zu vielleicht mit ihr spazieren gehen. Das sollten Sie auf jeden Fall mithilfe einer Leine machen. Es ist eine sehr gute Möglichkeit, Ihren Stubentiger ein bisschen Freiheit genießen zu lassen. Auf jeden Fall müssen Sie aber schon vor Beginn des Urlaubs mit Ihrer Katze üben, denn an den Leinen-Lauf muss sich die Samtpfote erst gewöhnen. Gehen Sie schon mehrere Wochen vor dem Urlaub mit Ihrer Katze spazieren, damit beim anschließenden Campingurlaub alles klappt. Lassen Sie sich außerdem ausgiebig beraten, was die richtige Leinenwahl betrifft.

Freilauf für die Katze

Auch der Freilauf muss geübt werden. Am besten ist es, immer denselben Campingplatz zu besuchen, damit sich die Katze mehr und mehr an die Umgebung gewöhnt. Trotzdem sollten Sie immer ein Foto Ihrer Katze dabei haben, falls sie doch mal entwischt und nicht mehr zurückkommt. Sie können auch eine praktische Katzenklappe an Ihrer Wohnwagentür anbringen. So kann die Katze selbst entscheiden, wann sie spazieren gehen möchte und wann es doch im Campingwagen gemütlicher ist. Auf jeden Fall sollten Sie Körbchen und Spielzeug von Zuhause mitnehmen, damit Ihre Samtpfote sich sofort wohlfühlt.

Katzenklappe

Katzenklappen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Bevor Sie eine solche in Ihrem Heim anbringen, sollten Sie jedoch die Vor- und Nachteile einer derartigen Anschaffung kennen.

Die Vorteile einer Katzenklappe

  • Ihr Tier kann das Haus jederzeit betreten und verlassen, ohne dass Sie jedes Mal die Tür öffnen müssen. Dies ist insbesondere nachts praktisch.
  • Auch an Gartenhütten oder Schuppen lassen sich Katzenklappen anbringen, wenn Sie Ihre teure Haustür nicht zerschneiden wollen. So hat die Katze bei Schlechtwetter zumindest einen Unterschlupf, wenn Sie nicht zu Hause sind.
  • Katzenklappen gibt es in verschiedenen Größen und Designs. Sogar für den Einbau in Glastüren gibt es geeignete Modelle. Hier sollte aber ein Fachmann die Montage übernehmen.
  • Einige Katzenklappen besitzen einen Mechanismus, bei dem der Katzenbesitzer die „Durchgangsrichtung“ der Klappe festlegen kann. So können Sie bestimmen, ob die Katze die Klappe in beide Richtungen passieren kann, oder ob das Tier nur hinaus oder nur hinein gehen darf. Eine solche Einstellung der Katzenklappe macht insbesondere Sinn, wenn Sie die Katze z.B. aufgrund eines geplanten Tierarztbesuches im Haus behalten möchten, oder wenn Sie bei Regenwetter Ihre schmutzige Katze erst draußen abtrocknen möchten, bevor Sie sie ins Haus lassen.

Die Nachteile einer Katzenklappe

  • Auch fremde Katzen können durch eine Katzenklappe in Ihr Heim gelangen. Dies können Sie verhindern, indem Sie eine spezielle Klappe anschaffen, die sich nur öffnet, wenn Ihr kleiner Liebling mit dem passenden Halsband – ausgestattet mit einem Sender – durch die Klappe gehen möchte.
  • Überlegen Sie gut, wo Sie eine Katzenklappe anbringen. Keine Klappe wird hundertprozentig dicht schließen, und Sie wollen in der kalten Jahreszeit bestimmt keine Zugluft in der Wohnung haben.
  • Katzen können (auch noch lebende) Beutetiere durch die Katzenklappe ins Haus bringen. Wenn Ihre Katze dazu neigt, Mäuse und / oder Vögel nach Hause zu bringen, um diese anschließend in Ihrer Nähe zu töten oder zu verzehren, ist der Einbau einer Katzenklappe vielleicht keine gute Idee.

Beachten Sie, dass eine Katzenklappe eine willkommene Möglichkeit für Einbrecher darstellen kann, sich leichter Zugang zu Ihrem Heim zu verschaffen. Bringen Sie Ihre Katzenklappe daher so an, dass Tür- und Fenstergriffe weder mit der Hand noch mit einem Hilfsmittel durch die Klappe erreichbar sind. Wenn Sie in einer Mietwohnung leben, müssen Sie vor der Montage einer Katzenklappe die Zustimmung Ihres Vermieters einholen und die Klappe beim Auszug wieder entfernen. Ob die Anschaffung einer Katzenklappe sinnvoll ist oder nicht, hängt also ganz entscheidend von Ihrer Lebenssituation und Ihren persönlichen Bedürfnissen (und denen Ihrer Katze) ab.

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Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

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