Ein Zuhause, in dem sich Deine Katze wohlfühlt

Katzen haben ihren eigenen Kopf und besondere Ansprüche an ihre Umgebung. Eine katzengerechte Haltung bedeutet, ihr Sicherheit, Beschäftigung und ausreichend Raum für Bewegung und Erkundung zu bieten. In dieser Kategorie erfährst Du, wie Du Dein Zuhause optimal auf Deine Katze abstimmst, welche Ausstattung wirklich wichtig ist und wie Du den Alltag mit Deiner Samtpfote abwechslungsreich gestalten kannst.

Ob Wohnungskatze oder Freigänger – wir zeigen Dir, worauf es bei einer passenden Haltung ankommt. Du findest Tipps zu Kratzbäumen, Katzenklos, Spielmöglichkeiten, Eingewöhnung, Zusammenleben mit anderen Tieren und der Beschäftigung Deiner Katze. Außerdem beantworten wir wichtige Fragen rund um den Katzenalltag, damit Du die Bedürfnisse Deiner Katze besser verstehst und ihr ein glückliches, entspanntes Leben ermöglichen kannst.

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Bestattung der Katze im Garten

Ist die Bestattung meiner Katze im Garten erlaubt?

Tierbesitzer fürchten nichts mehr als den Tag, an dem sie für immer Abschied von ihrem Liebling nehmen müssen. Der Tod des geliebten Wegbegleiters hinterlässt die Besitzer in Trauer. Nach dem Tod taucht häufig die Frage nach der Bestattung im eigenen Garten auf. Für Kinder ist eine Bestattung im Garten eine sehr gute Möglichkeit, sich aktiv mit dem Tod des Tieres auseinanderzusetzen und die Trauerarbeit so besser zu bewältigen. Auch die Nähe zum langjährigen Gefährten darf nicht unterschätzt werden. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob dies überhaupt erlaubt ist.

Das Gesetz

Rechtlich gesehen unterliegt die Bestattung von Haustieren einigen Regeln, die eingehalten werden müssen. So sieht das Gesetzt die Körper toter Tiere als Sachen, von denen prinzipiell eine Gefahr für Mensch und Tier ausgehen kann, denn ein Leichnam kann Erkrankungen übertragen. Eine Bestattung der Katze im Garten ist erlaubt, wenn sie nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist. Es muss jedoch ein formloser Antrag beim zuständigen Veterinäramt gestellt werden, um das Tier legal dort bestatten zu dürfen. Danach sollten Sie bei der Wahl der letzten Ruhestätte auf weitere Dinge achten:

  • Das Grab darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen.
  • Der Abstand zu Wegen muss mindestens einen Meter betragen.
  • Das Tier sollte mindestens einen halben Meter unter der Erde begraben werden.
  • Bei der Bestattung darf das Tier nur in biologisch abbaubares Material eingewickelt sein, wie Wolldecke, Zeitungspapier oder Ähnlichem.

Weitere Möglichkeiten

In der heutigen Zeit gibt es auch noch andere Wege für die letzte Ruhestätte der geliebten Samtpfote. Neben der Gartenbestattung gibt es eigene Tierkrematorien, die sich um die Einäscherung des Tieres kümmern. Die Asche kann in einer stilvollen Urne in Garten oder Wohnung einen eigenen Platz bekommen, um so in Gedanken zu bleiben. Bei dieser Möglichkeit können Sie sich auch noch Jahre später für eine Diamant- oder Kristallbestattung entscheiden. Neben der am meisten gewählten Feuerbestattung gibt es auch die Möglichkeit, die Samtpfote auf speziellen Tierfriedhöfen bestatten zu lassen.

Bekleidung für Katzen

Ist Bekleidung für Katzen sinnvoll?

Was von Hunden schon lange bekannt ist, scheint sich bei Katzen nicht so richtig durchzusetzen: Winterbekleidung. Wenn Sie Katzen besitzen, möchten Sie natürlich alles richtig machen, um sie auch bei Kälte zu schützen und stellen sich eventuell die Frage, ob Sie doch mehr tun können, als nur auf das Fell der Samtpfoten zu vertrauen. Doch dass Kleidung für Katzen wirklich vor Kälte schützt, ist eher unwahrscheinlich.

Katzenbekleidung birgt Gefahren

Sehen Sie sich im Internet um, gibt es kaum Angebote zur Winterbekleidung für Katzen. Das hat auch seine guten Gründe. Die Samtpfoten sind sehr aktiv und toben draußen viel herum, dadurch entsteht die große Gefahr, dass die Katze irgendwo hängen bleibt und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann. Vielleicht schnürt sich das Kleidungsstück auch ungünstig um den empfindlichen Katzenhals und würgt diese sogar. Sie sehen also, viele Fälle können eintreten und machen es unmöglich die Katze mit Kleidung gefahrenlos und ohne Aufsicht nach draußen zu lassen.

Des Weiteren sind Katzen sehr reinliche Tiere, die ständig mit der Sauberhaltung ihres Fells beschäftigt sind. Kleiden Sie sie nun ein, nehmen Sie Ihrer Katze die Möglichkeit sich wie gewohnt zu reinigen. Zusätzlich erschwerend wäre es aber auch, die Katze anzuziehen. Die meisten Katzenbesitzer wissen, dass es so gut wie unmöglich ist, Katzen dazu zu bringen, etwas zu tun, was sie nicht möchten. Stellen Sie sich also vor, Ihrem Vierbeiner einen Pullover überzuziehen. Abgesehen von einigen Ausnahmen, wären Kratzen und Fauchen wohl noch die angenehmsten Reaktionen. Ausnahmefälle In einigen Fällen ist es aber wohl doch nötig, Ihrer Samtpfote zusätzlichen Schutz zu geben.

So raten Tierärzte in folgenden Fällen zur Katzenkleidung:

  • Krankheit
  • Nach Operationen

Bei Juckreiz können Sie durch Kleidung verhindern, dass die Vierbeiner sich wund und blutig kratzen. Auch bei Stoffwechselkrankheiten kommt es oft dazu, dass die Katze ihr gesamtes Fell verliert und somit schnell friert. Ohne den Schutz des Fells ist es im Winter unumgänglich, der Katze Oberbekleidung zu kaufen. Ebenso ist es oft notwendig, dass Sie durch Kleidung gewisse Körperstellen Ihrer Katze schützen. Wurde sie beispielsweise am Bauch operiert, ist es wichtig, dass Sie die Bauchwunde abdecken, um Ihren Vierbeiner so vor Infektionen zu bewahren. Sie sehen also, dass Outfits für Ihre Katze in bestimmten Fällen, aber keinesfalls ohne Notwendigkeit, angebracht sind.

Rolle der Katze in der ägyptischen Religion

Katzen gehören seit Langem zu den beliebtesten Haustieren überhaupt. Früher oft auf Bauernhöfen als Mäuse- und Ungezieferjäger gehalten, haben sie heute als Schmusetiger den Einzug in die Wohn- und Schlafzimmer längst geschafft. Doch wussten Sie, dass Katzen schon vor Tausenden von Jahren im alten Ägypten als Haustiere bekannt waren? Dort spielten sie in der Religion eine ganz besondere Rolle und wurden sogar als heilige Tiere verehrt. Der Katzenkult hatte seinen Ursprung vermutlich in der Funktion der Tiere als Schutz vor Mäusen und Ratten. Getreide war im alten Ägypten eines der kostbarsten Güter und die Ernte wurde durch Ungeziefer bedroht. Auch durch ihr angenehmes Wesen und ihr schönes Aussehen wurde die Hauskatze zu einem gern gesehenen Gast in ägyptischen Wohnhäusern und Tempeln. Die Katzen sorgten auch in den heiligen Stätten für eine Eindämmung der Verunreinigung durch Nagetiere.

Die besondere Behandlung für Katzen im alten Ägypten im Überblick

  • Katzen wurden von Menschen umsorgt und verwöhnt
  • Katzen zu töten oder schlecht zu behandeln war verboten und wurde schwer bestraft
  • Verstorbene Katzen wurden wie ein Familienmitglied betrauert und bestattet
  • Katzen wurden in Wandbildern oder Götzenfiguren verewigt

Die Katzen als göttliche Begleiter

Die Katze wurde vor allem mit der alten ägyptischen Göttin Bastet assoziiert. Auch die Göttin selbst wird in vielen Darstellungen als Katze abgebildet. Dieser war ein großer Tempel in der damaligen Stadt Bubastis geweiht. In der Nähe der Tempelanlage fanden Archäologen zahlreiche als Mumien bestattete Katzen, was auf die große Verehrung der Hauskatzen hinweist. Denn die Tiere wurden immer höchst sorgfältig und mit teuren Hilfsmitteln einbalsamiert. Diese Behandlung nach dem Tod war ansonsten nur Adeligen oder hohen Beamten vorbehalten.

Die Katzengöttin beschützt und heilt

Die Göttin Bastet war im alten Ägypten als Tochter des Sonnengottes Re bekannt. Sie galt als sanftmütig, ganz im Zeichen der Katze und war die Göttin der Fruchtbarkeit und Liebe. Als Beschützerin von Schwangeren und der Familie war es naheliegend, dass das Tier der Göttin in allen Häusern und Wohnungen stets willkommen war. Mit dem Untergang des antiken Königreiches fand auch der Katzenkult ein Ende. Doch archäologische Ausgrabungen bringen bis heute Zeugen dieser Zeit zum Vorschein, ob in Form von Katzenmumien oder alten Wandgemälden. Und bis heute ist die Katze als angenehmer Gast im Haus und als wirkungsvolle Jägerin auf der ganzen Welt bekannt und beliebt.

Flugreise mit Katzen

Fliegen mit der Katze? So machen Sie es richtig

Viele Katzenbesitzern möchten Ihre Samtpfote gerne immer und überall bei sich haben. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, müssen Sie auch im Urlaub nicht auf Ihre Katze verzichten. Prinzipiell lässt sich sagen, dass Katzen zwar wasserscheue Tiere sind, aber meist keine Angst vor dem Fliegen besitzen. Einige Vorbereitungen sollten dennoch getroffen werden, um einen reibungslosen Ablauf der Hin- und Rückreise für Ihre Katze zu ermöglichen:

  • Informieren Sie sich genau, welche Airlines Tiertransporte anbieten. In den meisten Fällen wird dieser Service allerdings von allen größeren Airlines weltweit angeboten.
  • Planen Sie Mehrkosten für Ihre Katze im Urlaub ein, denn auch Ihr Lieblingshaustier gilt als Fluggast mit allen Rechten und Pflichten.
  • Suchen Sie nach Direktflügen, sodass gewährleistet ist, dass Ihre Katze durch Zwischenstopps nicht unnötig belastet wird.
  • Lassen Sie Ihre Katze vorab beim Tierarzt noch einmal gründlich checken und lassen Sie sich vorab für den Notfall Beruhigungstropfen mitgeben.

Anhand dieser kleinen Checkliste können Sie nun den weiteren Verlauf des Fluges planen.

Wie genau funktioniert der „Katzenflug“?

Der Flug mit der Katze an Bord Bei den großen internationalen Airlines dürfen Katzen bis zu einem Gewicht von 8 kg inklusive der Transportbox mit in der Kabine fliegen. So können Sie Ihrem Lieblingshaustier den ganzen Flug über nah sein und sich sofort um eventuelle Aufregungen kümmern. Die Boxen in den idealen Maßen 55 x 40 x 20 cm können Sie am Flughafen für die Dauer der Reise ausleihen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Boxen genügend Platz für Ihre Katze bieten. Sie sollte aufrecht in der Box stehen können, um sich während des Fluges bewegen zu können. Um den Komfort zu erhöhen, legen Sie die Box mit Kissen oder einer kleinen Decke aus.

Was, wenn die Katze nicht mit an Bord darf?

Die Fluggesellschaften sind auch dann optimal ausgerüstet, wenn Ihre Katze nicht bequem in der vorgegeben Box reisen kann, sondern Sie lieber eine größere Box ausleihen möchten. In solch einem Fall werden die Samtpfoten im Frachtraum sicher in der Box verstaut. Damit der Flug für Ihre Katze so angenehm wie möglich wird, legen Sie ihr ein kleines Spielzeug sowie etwas Futter und Wasser mit in die Box. Bei einem Transport im Frachtraum ist außerdem zu beachten, dass die Box ausreichend belüftet ist und durch kleine Öffnungen an mindestens zwei Seiten einen angenehmen Durchzug für Ihre Katze ermöglicht.

Tierschutz-Tabu: Katze als Weihnachtsgeschenk

Katzen sind wunderbare Gefährten und sehr vielfältig in ihrem Verhalten. Sie können das Leben erheblich bereichern. Eine Katze an Weihnachten unter dem Tannenbaum vorzufinden ist grundsätzlich ein schöner Gedanke, allerdings sollten Sie einige Dinge beachten, wenn Sie es in Erwägung ziehen, eine Katze zu verschenken. Denn leider landen jedes Jahr viele Tiere im Tierheim, die unüberlegt angeschafft wurden, vor allem nach Weihnachten.

Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

AGILAs Tiermagazin

Über viele Jahre hinweg haben wir mit AGILAs Tiermagazin eine informative und unterhaltsame Lektüre für Hunde- und Katzenfans angeboten. Hier findest Du alle Ausgaben als PDF zum Download.

Tierärztlicher Rat per Videosprechstunde

Hier hast Du die Möglichkeit, einfach per Videochat kompetente tierärztliche Beratung einzuholen. Je nach Tarif, den Du bei AGILA abgeschlossen hast, übernehmen wir für Dich die Kosten der Videosprechstunde.

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