Die Gesundheit Deiner Katze im Blick behalten

Katzen sind Meister darin, Unwohlsein oder Schmerzen zu verbergen. Umso wichtiger ist es, ihre Körpersprache, ihr Verhalten und mögliche Warnsignale zu kennen. In dieser Kategorie erfährst Du, welche Krankheiten bei Katzen häufig auftreten, wie Du Symptome richtig einordnest und welche Vorsorgemaßnahmen dazu beitragen können, dass Deine Katze gesund bleibt.

Von Impfungen und Parasiten wie Würmern oder Zecken über Allergien und Verdauungsprobleme bis hin zu akuten Verletzungen und altersbedingten Veränderungen – unsere Ratgeber geben Dir hilfreiche Informationen rund um die Katzengesundheit. Außerdem zeigen wir Dir, wann ein Tierarztbesuch sinnvoll ist und wie Du Deine Katze in verschiedenen Lebensphasen optimal unterstützen kannst. So kannst Du frühzeitig reagieren und die Grundlage für ein langes, vitales und zufriedenes Katzenleben schaffen.

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Pheromone für Katzen

Als Pheromone werden Botenstoffe bezeichnet, die von einem Tier abgegeben werden und einem anderen Tier derselben Art Informationen vermitteln. Das heißt, dass Katzenpheromone auch nur von Katzen wahrgenommen werden können – auf den Menschen oder andere Tiere haben diese Duftstoffe keine Auswirkung.

Pankreatitis bei Katzen

Die Pankreatitis, auch Bauchspeicheldrüsenentzündung, ist eine multifaktorielle Entzündung des exokrinen Pankreas. Multifaktoriell bedeutet, dass die Entzündung viele Ursachen haben kann und deswegen besonders schwer zu diagnostizieren ist. Die Verlaufsformen sind verschieden: Von der akuten bis zur chronischen und leichten bis schweren Verlaufsform, treten alle Formen recht häufig bei Katzen auf. Viele milde Verlaufsformen kommen und gehen dabei unbemerkt von ihren Besitzern. Eine nicht richtig ausgeheilte akute Pankreatitis kann in eine chronische Verlaufsform übergehen, wobei die chronische Verlaufsform öfter aufzutreten scheint als die akute.

Demenz bei Katzen

Die Katze von heute muss ihr Futter nicht mehr mühevoll selbst jagen und sich nicht vor Feinden schützen. Sie darf in einer warmen Wohnung leben und wird von ihren Besitzern liebevoll umsorgt. Diese gute Pflege lässt die Tiere immer älter werden. Viele werden so alt, dass ihre Besitzer auch Alterserscheinungen der Katzen beobachten. Wie Menschen werden Katzen mit zunehmendem Alter ruhiger. Zusätzlich werden sie anfälliger für Krankheiten, die speziell bei Katzen über 15 Jahren häufig auftreten. Eine davon ist die Demenz.

Ursachen und Therapie von Demenz bei Katzen

Die Krankheit, die auch bei Menschen weit verbreitet ist, hat einen noch unbekannten Ursprung. Bekannt ist nur, dass sich im Gehirn Ablagerungen festsetzen, die irreversibel die geistigen Fähigkeiten des Tieres beeinträchtigen. Eine heilende Therapie gibt es für die Krankheit nicht. Ist eine Katze einmal erkrankt, wird sie für ihr restliches Leben mit Demenz leben. Man kann den Samtpfoten dennoch das Katzenleben so angenehm wie möglich gestalten und den Fortschritt der Krankheit etwas verlangsamen.

Kortison bei Katzen

Verschreibt der Tierarzt Ihrer Katze eine Therapie mit Kortison, braucht Sie das nicht zu beunruhigen. Für gewöhnlich handelt es sich um die biologisch inaktive Form des Steroidhormons Cortisol. Dieses und vergleichbare andere Steroide produziert die Nierennebenrinde gesunder Menschen und Säugetiere von Natur aus. Als Kortisone werden alle dieser Hormone bezeichnet, die Ihrer Katze gegebenenfalls vom Tierarzt in verschiedenen Anwendungen verschrieben werden. Die Kortisone erfüllen im Katzenkörper eine Reihe von Aufgaben. Der Zuckerstoffwechsel, aber auch die Immunabwehr und der Wasserhaushalt, wird von den Hormonen reguliert. Zudem sind sie für die Kontrolle der Reaktion auf Stress verantwortlich, indem sie unter anderem Blutdruck und Herzschlag Ihrer Katze beeinflussen. Aus diesem Grund kann der Körper ohne Kortisone nicht normal funktionieren, sodass es zu Störungen kommt. Zum Beispiel sind die Addison-Krankheit und das Cushing-Syndrom Folgen einer erblich bedingten Über- bzw. Unterproduktion von Kortison. Deshalb findet durch die Hirnanhangsdrüse eine Überwachung bzw. Anpassung der Kortisonproduktion statt.

Chlamydien bei Katzen

Chlamydien sind bakterielle Krankheitserreger und können grundsätzlich bei allen Säugetieren vorkommen. Es handelt sich um besonders kleine Bakterien, die in ihren Eigenschaften Viren durchaus ähneln: So nisten sich Chlamydien wie Viren in einer anderen Zelle ein und bleiben so vom Immunsystem der Katze unerkannt. In der sogenannten Wirtszelle vermehren sich die Chlamydien, bis diese aufplatzt und die neuen Chlamydien freigibt. Da die Bakterien bevorzugt Schleimhäute befallen, führen sie bei Katzen vor allem zu Bindehautentzündungen, Katzenschnupfen und Bronchitis. Einer Erkrankung vorbeugen lässt sich aufgrund der zahlreichen Ansteckungswege nur bedingt, eine betroffene Katze sollte aber wegen des Ansteckungsrisikos gegenüber anderen Menschen und Tieren zügig behandelt werden.

Bachblüten für Katzen

Leidet Ihre Katze häufig unter Stress oder hat oft Angst? Sind Sie gerade umgezogen und die Katze hat den Umzug nicht gut verarbeitet? Dann sollten Sie sich mit den nach Dr. Bach benannten Bachblüten beschäftigen. Diese können bei vielen Verhaltensauffälligkeiten helfen und das Wohlbefinden Ihrer Katze unterstützen, z.B. bei Aggressivität, gestörtem Vertrauen, Unruhe oder Stress. Bachblüten sind ein homöopathisches Mittel, das gut verträglich und komplett natürlich ist. Je nachdem, um welche pflanzliche Zusammensetzung es sich handelt, behandeln Bachblüten verschiedene psychische Symptome. Vor der Anwendung sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Tierarzt sprechen und schwerwiegende Erkrankungen ausschließen lassen.

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