Die Gesundheit Deiner Katze im Blick behalten

Katzen sind Meister darin, Unwohlsein oder Schmerzen zu verbergen. Umso wichtiger ist es, ihre Körpersprache, ihr Verhalten und mögliche Warnsignale zu kennen. In dieser Kategorie erfährst Du, welche Krankheiten bei Katzen häufig auftreten, wie Du Symptome richtig einordnest und welche Vorsorgemaßnahmen dazu beitragen können, dass Deine Katze gesund bleibt.

Von Impfungen und Parasiten wie Würmern oder Zecken über Allergien und Verdauungsprobleme bis hin zu akuten Verletzungen und altersbedingten Veränderungen – unsere Ratgeber geben Dir hilfreiche Informationen rund um die Katzengesundheit. Außerdem zeigen wir Dir, wann ein Tierarztbesuch sinnvoll ist und wie Du Deine Katze in verschiedenen Lebensphasen optimal unterstützen kannst. So kannst Du frühzeitig reagieren und die Grundlage für ein langes, vitales und zufriedenes Katzenleben schaffen.

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Bindehautentzündung bei Katzen

Bindehautentzündungen treten bei Katzen relativ häufig auf. Diese Erkrankung ist auch unter dem Namen Bindehautkatarrh oder Konjunktivitis bekannt. Bei der Bindehaut handelt es sich um eine Schleimhaut, die die innere Auskleidung des Augenlids bildet. Die Bindehaut geht in die Hornhaut über, die den Augapfel überzieht. Bei einer Bindehautentzündung ist die Bindehaut zumeist gerötet und mehr oder weniger geschwollen. Die Augen können tränen, auch eitriger Ausfluss kann auftreten.

Arthritis bei Katzen

Auch Katzen können an einer entzündlichen Gelenkerkrankung (Gelenkentzündung), einer so genannten Arthritis, erkranken. Sie kann grundsätzlich an jedem Gelenk auftreten, in der Regel sind jedoch die Gelenke der Gliedmaßen deutlich häufiger betroffen. Eine Arthritis kann bei Katzen infektiöse und nicht-infektiöse Ursachen haben, es handelt sich dabei immer um ein akutes, also ein plötzlich auftretendes und schnell verlaufendes Krankheitsgeschehen. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei einer Arthrose um einen chronischen Prozess. Eine Arthrose kann sich aber aus einer Arthritis entwickeln oder auch durch übermäßige Belastung von Gelenken entstehen.

Unsauberkeit bei Katzen

Es könnte einen in den Wahnsinn treiben: Das Katzenklo ist sauber und trotzdem findet man immer wieder Pfützchen in der Wohnung - am besten noch auf wichtigen Unterlagen oder frisch gewaschener Wäsche. Aber warum sind Katzen plötzlich unsauber und vor allem was kann man dagegen tun?

Katze beim Tierarzt

Dass sich eine Katze beim Tierarzt wohlfühlt und den Besuch freudig auf sich nimmt, ist wohl eher die Ausnahme. Ist eine Katze beim Tierarzt, dann verhält sie sich zumeist ängstlich und vorsichtig. Manche Tiere leiden auch schon bei der Fahrt zum Tierarzt, denn Katzen verlassen ungern ihre gewohnte Umgebung. Damit der Besuch mit der Katze beim Tierarzt nicht zu einem unangenehmen Erlebnis wird, sollte einiges beachtet werden. Zunächst muss der Katzenhalter ruhig und gelassen bleiben. Dann sollte eine Katze niemals auf dem Arm oder an der Leine zum Tierarzt gebracht werden, sondern immer in einem stabilen, gut belüfteten Transportkorb, der mit einer weichen Unterlage ausgepolstert ist. Bei der Wahl der Transportbox sollte man darauf achten, dass man die Katze gut herausnehmen kann. In den herkömmlichen Katzenkörben aus Weidenzweigen können sich die Tiere nämlich sehr gut festkrallen und dann nur schwer entnommen werden.

Gesetzesinitiative zur Kastration von Freigänger-Katzen

Kastration, ja oder nein? Die Katze ist immer noch das beliebteste Haustier Deutschlands. Mit ca. 8 Millionen Exemplaren liegt der Vierbeiner noch vor Hunden und kleineren Haustieren wie Hasen, Meerschweinchen und Hamstern. Viele, der in Deutschland lebenden Katzen, sind reine Haustiere, das heißt sie haben keinen Freigang. Dennoch gibt es genügend Miezen und Kater, die das große Glück haben sich auch draußen austoben zu dürfen.

Viele Besitzer vergessen dabei, dass ihre Stubentiger oft Nachwuchs mit streunenden Katzen zeugen, wenn bei ihnen keine Kastration durchgeführt worden ist. So kommt es dazu, dass die derzeit ca. 2 Millionen Streuner auf Deutschlands Straßen sich immer weiter vermehren. Die Kapazitäten der Tierheime sind erschöpft und auch die Tierschutzorganisationen können nicht bei allen Straßenkatzen eine Kastration durchführen lassen, da dies einen enormen finanziellen Aufwand darstellt. Alle Bemühungen der Organisationen reichen leider nicht aus, wenn weiterhin Hauskatzen mit Freigang unkastriert neuen Nachwuchs zeugen. Die streunenden Katzen verhungern und erfrieren oder sterben durch unbehandelte Krankheiten. Das Leben auf den Straßen, ohne Besitzer und genügend Futter, ist für die Streuner eine Qual.

Kastration von Katzen

Die Kastration ist einer der meist durchgeführten Eingriffe in deutschen Tierarztpraxen und gehört somit bereits zur Routine. Bei einer Kastration werden Katzen die Eierstöcke und Katern die Hoden entnommen. Natürlich kann auch bei Routineeingriffen etwas schief gehen: Um dies zu verhindern werden Katze und Kater vorher eingehend untersucht. So werden die meisten möglichen Komplikationen im Vorfeld ausgeschlossen. Eine Kastration wird normalerweise zwischen dem 5. und 9. Lebensmonat der Stubentiger durchgeführt, spätere Kastrationen sind jedoch auch möglich. Je nach Rasse kann das Alter für den Eingriff variieren, der Tierarzt kann hier weiterhelfen. Eine Kastration ist entgegen vieler Ängste von Katzenbesitzern eine gute Tat für die Vierbeiner.

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Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

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