Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Trächtigkeit beim Hund – Früh erkennen!

Nachwuchs zu bekommen, ist für einen Hund ebenso spannend wie für seine Besitzer. Ähnlich wie beim Menschen treten die ersten sichtbaren Veränderungen erst einige Wochen nach der Befruchtung auf. Die Trächtigkeit einer Hündin dauert im Durchschnitt etwa 63 Tage an. Nach ca. 30 Tagen zeigen sich erste äußere Veränderungen. Um sich optimal um die Bedürfnisse Ihres Hundes kümmern zu können, ist es wichtig, die Trächtigkeit so früh wie möglich zu erkennen.

Mittelspitz – Klein, frech und liebenswert

Die Anschaffung eines Haustieres, insbesondere eines Hundes, muss gut überlegt und durchdacht werden. Nicht jede Rasse eignet sich als Familienhund. Auch zu beachten ist, wie viel Auslauf und Beschäftigung der Hund braucht. Ein Hund, der häufig in Kauferwägung gezogen wird, ist der Mittelspitz, welcher auch als Deutscher Spitz bekannt ist.

Melanome bei Hunden

Ein Melanom ist eine Geschwulst am Körper Ihres Hundes. Dieses kann sowohl gutartig als bösartig sein und kann an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten. Die am häufigsten vorkommenden Stellen von Melanomen sind:

  • Mundhöhle
  • Hoden
  • Zehen
  • Haut

Ein Melanom an anderen Körperstellen ist deswegen allerdings nicht grundsätzlich auszuschließen. Abhängig davon, wo sich die betroffene Stelle befindet, besteht eine unterschiedlich hohe Wahrscheinlichkeit einer Bösartigkeit des Tumors. Melanome der behaarten Haut sind zu 25% bis 50% bösartig, während an Stellen wie der Mundhöhle die Wahrscheinlichkeit deutlich höher liegt.

Entstehung

Melanome entstehen in den Melanin bildenden Zellen, den Melanozyten. Sie können von unterschiedlichen Ursachen hervorgerufen werden: von Veranlagung oder einer zu hohen Sonneneinstrahlung. Im Anfangsstadium treten die Melanome einzeln als Knoten auf. Bald bilden sich jedoch schon Tochtergeschwülste. Vor allem bei Hunderassen mit dunklem Fell besteht eine höhere Gefahr von Melanombildung.

Diagnose und Vorsorge

Da bösartige Melanome schnell Metastasen bilden und sich im Körper ausbreiten, erhöht eine frühzeitige Diagnose die Überlebenschancen Ihres Hundes. Hierbei ist es notwendig, dass der Tierarzt schon im frühen Stadium Zellen aus dem Inneren des Melanoms entnimmt. Anhand dieser Zellen erfolgt im Labor eine Untersuchung, ob es bösartig ist. Doch wie kann ein frühzeitiges Erkennen von Hautkrebs gewährleistet werden? Da Sie die Veranlagung Ihres Hundes nicht beeinflussen können, besteht Ihre Aufgabe darin, regelmäßige Untersuchungen Ihres Vierbeiners zu veranlassen. Denn nur vorsorgliche Krebsuntersuchungen garantieren eine schnelle Diagnose und gewährleisten Ihrem Hund somit maximale Überlebenschancen.

Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt mehrere Alternativen, wie mit der Diagnose eines bösartigen Melanoms zu verfahren. Eine Operation, eine Chemotherapie oder eine Strahlenbehandlung kommen infrage. Wenn die Möglichkeit einer Operation besteht, ist dies nach Meinung vieler Tierärzte die beste Behandlungsmöglichkeit. Allerdings muss der Krebs vollständig entfernt werden und selbst das gibt Ihnen keine Garantie, dass die bösartigen Geschwüre nicht wieder auftreten. Eine weitere Möglichkeit ist die Chemotherapie. Die Chemotherapie soll es Ihrem Hund ermöglichen, lange und beschwerdefrei zu leben. Im Gegensatz zu der Behandlung beim Menschen ist hier kaum mit Nebenwirkungen zu rechnen. Heilungschancen können allerdings stark differieren. Des Weiteren wird unter Umständen eine Strahlentherapie in Kombination mit den anderen Behandlungsmöglichkeiten eingesetzt. Verständlicherweise würden Sie möglichst lange versuchen, um das Leben Ihres Hundes zu kämpfen. Jedoch sollten Sie sich bei Krebs in einem späten Stadium die Frage stellen, wie viele Schmerzen Ihr Hund ertragen sollte und ob eine weitere Therapie noch sinnvoll und vertretbar ist. Dies ist natürlich eine schwierige Frage, die je nach individueller Situation anders beantwortet werden muss.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Mastitis beim Hund

Als Mastitis wird bei Hunden eine Gesäuge-Entzündung bezeichnet. Hiervon ist die Rede, wenn sich die Milchdrüsen-Komplexe einer Hündin entzündet haben. Das Gesäuge eines Hundes besteht aus fünf verschiedenen Komplexen. Bei einer Mastitis können entweder ein einzelner Milchdrüsen-Komplex oder mehrere Milchdrüsen-Komplexe auf einmal betroffen sein. Eine Gesäuge-Entzündung tritt meist während der Laktation auf. Hier produziert das Gesäuge Ihrer Hündin Milch und die Welpen saugen an den Zitzen, um an die Milch zu gelangen. Bei diesem Vorgang entstehen kleine Verletzungen, die einen Befall der Milchdrüsen durch Bakterien begünstigen. Auch bei scheinträchtigen Hunden ist die Gefahr einer Mastitis gegeben, dies geschieht jedoch weniger häufig. In der Regel erfolgt die Infektion der Milchdrüsen durch die folgenden Bakterien:

  • Staphylokokkus
  • Streptokokkus
  • Escherichia coli

Dies sind die häufigsten Arten von Bakterien, die die Milchdrüse einer Hündin befallen.

Symptome und Diagnose

Doch wie äußert sich eine Mastitis bei Ihrem Hund? Verschiedene Symptome können Indikatoren für eine Gesäuge-Entzündung sein. Oft ist nur ein Milchdrüsen-Komplex von Hunden befallen. Dann äußern sich verschiedene Symptome, die auf eine Mastitis hindeuten.

  • Rötung
  • Schmerzempfindlichkeit
  • Wärme
  • Schwellung

Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass Ihre Hündin die Welpen deutlich seltener oder gar nicht mehr füttert. Des Weiteren enthält eine betroffene Drüse meistens blutiges oder eitriges Sekret. Bei einer schweren Stufe der Gesäuge-Entzündung kann es zudem zu einer Abgeschlagenheit und Fieber beim Hund kommen. In diesem Fall wird eine tierärztliche Behandlung notwendig, in dessen Rahmen eine genaue Diagnose erfolgt. Zunächst wird nach dem Krankheitsverlauf Ihres Vierbeiners gefragt. Anschließend wird das Gesäuge der Hündin abgetastet, um eventuelle Verletzungen oder Symptome erkennen zu können. Zur Absicherung der vorläufigen Diagnose entnimmt der Arzt dem Tier Milch und lässt sie im Labor auf Bakterien untersuchen. Erst jetzt kann eine sichere Diagnose getroffen werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Nach einer Diagnostizierung von Mastitis bei Ihrem Hund, stellt sich die Frage, welche Behandlungsmöglichkeiten Sie haben. Bei einer schnellen Diagnose von Mastitis kann ein Antibiotikum eingesetzt werden, das je nach Art der Bakterien variiert. Zur Linderung der Symptome können Sie ergänzend Schmerzmittel und kühlende Auflagen anwenden. Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass eventuelle Welpen der Hündin nicht die mit Bakterien infizierte Milch trinken. Teilweise müssen gebildete Milchdrüsen-Abszesse entfernt werden. In seltenen Fällen kann ein ganzer Milchdrüsen-Komplex von einem Abszessbefall betroffen sein. Eine operative Entfernung des befallenen Komplexes ist erforderlich. Im Regelfall verheilt eine Gesäuge-Entzündung jedoch schnell und unproblematisch.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Mastin de los Pirineos – Der spanische Gebirgshund

Bei der Hunderasse Mastin de los Pirineos lässt der Name schon auf die Herkunft der Tiere schließen. Denn ihre Heimat sind die spanischen und französischen Pyrenäen. Die großen, kräftigen Hunde sind vermutlich ein direkter Nachfahre der Herdenschutzhunde.

Taurin für den Hund

Besonders ältere Hunde leiden oft unter zum Teil schwerwiegenden Herzerkrankungen. Die chronischen Formen dieser Krankheiten können das Klappensystem, den Herzmuskel und auch das Reizleitungssystem betreffen und somit eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand Ihres Hundes sein. Damit derartige Risiken vermindert werden können, wird in der Tiermedizin auf der ganzen Welt entsprechende Forschungsarbeit betrieben.

Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

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Über viele Jahre hinweg haben wir mit AGILAs Tiermagazin eine informative und unterhaltsame Lektüre für Hunde- und Katzenfans angeboten. Hier findest Du alle Ausgaben als PDF zum Download.

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