Deinen Hund verstehen und gemeinsam lernen

Gutes Training beginnt mit Verständnis. Jeder Hund bringt seinen eigenen Charakter, seine Erfahrungen und individuelle Eigenschaften mit. Ob Grundkommandos, Leinenführigkeit, Stubenreinheit oder der Umgang mit unerwünschtem Verhalten – in dieser Kategorie findest Du praktische Tipps und verständliche Erklärungen, die Dich im Training mit Deinem Hund unterstützen.

Wir zeigen Dir, wie Hunde lernen, welche Rolle Körpersprache und Kommunikation spielen und wie Du eine positive Beziehung zu Deinem Vierbeiner aufbaust. Außerdem erfährst Du mehr über typische Herausforderungen wie Bellen, Anspringen, Ziehen an der Leine oder Trennungsstress und erhältst hilfreiche Anregungen für Training, Beschäftigung und geistige Auslastung. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen, gemeinsam Fortschritte machen und das Zusammenleben nachhaltig verbessern.

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Welpengeschirr: Worauf sollte geachtet werden?

Passendes Welpengeschirr -worauf muss geachtet werden?

Ein junger Hund bringt Leben ins Haus und kann eine echte Bereicherung für Ihren Alltag sein. Welpen stellen aber auch besondere Anforderungen an ihre Halter. Neben der passenden Ernährung und konsequenter Erziehung gibt es auch bei der Auswahl eines geeigneten Führgeschirrs einiges zu beachten. Gerade für Jungtiere, die das Gehen an der Leine erst erlernen müssen, sind einfache Halsbänder ungeeignet. Sie belasten die noch nicht voll ausgereifte Halswirbelsäule, die Halsmuskulatur und den Kehlkopf. Junghunde, die am Halsband geführt werden, hört man deshalb häufig röcheln, sobald sie an der Leine ziehen oder aber von ihrem Halter gezogen werden. Deutlich zuträglicher für die Gesundheit Ihres Zöglings sind Hundegeschirre, die die Belastung, die beim Ziehen des Hundes an der Leine entsteht, gleichmäßig auf die Schultern, den Brustkorb und den Rücken verteilen und so den empfindlichen Halsbereich unangetastet lassen. Überdies kann Ihr junger Hund sein Geschirr, sofern es die passende Größe hat, nicht einfach abstreifen, sodass Sie ihn sicher im Griff haben.

Was ist bei der Auswahl zu berücksichtigen?

  • Suchen Sie die für Ihren Welpen passende Größe heraus
  • Das Führgeschirr sollte mitwachsen können und nach Möglichkeit stufenlos einstellbar sein
  • Die Gurte sollten an Auflagestellen gut gepolstert sein, um Druckstellen zu vermeiden
  • Auf weiches, anpassungsfähiges Material ist zu achten
  • Die Bänder des Geschirrs dürfen nicht zu schmal sein
  • Das Geschirr sollte waschbar und schnell trocknend sein
  • Stabile Verarbeitung ist wichtig
  • Der Rückensteg sollte lang genug sein, sodass die Gurte nicht in den Achseln reiben
  • Der Steg sollte gut verarbeitet sein
  • Einfache Handhabung ist wichtig, wählen Sie ein Geschirr, dass Sie Ihrem Hund ohne Anheben der Beine anlegen können

Unterstützung bei der Auswahl

Gerade für Halter, die mit Führgeschirren bislang wenig Erfahrung gemacht haben, ist eine gute Beratung wichtig. Hierbei können Ihnen die Mitarbeiter der Zoohandlung ihres Vertrauens behilflich sein. Falls Sie eine Welpenschule besuchen, steht ihnen mit Sicherheit auch Ihr Hundetrainer gerne als Berater bei der Entscheidung für das richtige Geschirr zur Seite. In jedem Fall sollten Sie Ihren Junghund zur Anprobe mitnehmen, damit Sie ein perfekt angepasstes Haltegeschirr mit nach Hause nehmen. Bei der Gelegenheit sollten Sie sich auch zeigen lassen, wie Sie das gewählte Modell an das Wachstum Ihres Hundes anpassen können. Achten Sie darauf, dass alle relevanten Gurtweiten einstellbar sind, vor allem der Bauchgurt sollte weder zu eng noch zu weit und stufenlos zu verstellen sein. So sparen Sie es sich, regelmäßig ein neues Modell anschaffen zu müssen.

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Stubenreinheit bei Hunden

Einen Hund stubenrein zu bekommen ist für keinen neuen Hundebesitzer eine leichte Aufgabe, die bereits in den ersten Tagen erledigt werden kann. Da Welpen eine sehr kleine Blase haben, die sie kaum kontrollieren können, ist es wichtig, dem kleinen Vierbeiner mehrmals täglich die Möglichkeit zu geben, an richtiger Stelle sein Geschäft zu verrichten.

Dem Hund das Bellen abgewöhnen

Wie gewöhne ich meinem Hund das Bellen ab?

Der Hund ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Doch was tun, wenn der Vierbeiner nicht so möchte wie Sie? Das plötzliche Bellen des Hundes gehört in Sachen Erziehung zu den präsentesten Problemen. Warum kann der eigene Hund nicht so gut erzogen sein wie seine ruhigen Artgenossen im Park? Die Gründe dahinter sind vielfältig. Wer seinem kleinen Zögling das übermäßige Bellen abgewöhnen möchte, sollte sich dieser Vielfalt bewusst sein und die richtigen Maßnahmen ergreifen.

Übermäßiges Bellen – Was kann die Ursache dafür sein?

Der Drang sich übermäßig zu Wort zu melden ist einigen Hunderassen bereits in die Wiege gelegt. Hunde mit einem großen Wach- oder Hütetrieb neigen dazu, Besucher in den eigenen vier Wänden entsprechend lautstark zu begrüßen. Schlechte Erfahrungen mit Fremden verstärken den Zwang zum Bellen weiter. Die Angst vor familienfremden Personen ist im Regelfall die Ursache hierfür. Ebenfalls gesprächig sind Tiere mit einem starken Bewegungsdrang. Werden sie in kleinen Wohnungen gehalten, kann es oftmals sehr laut werden. Das Bellen dient in diesem Zusammenhang als Ventil für ihre Frustration. Bellen oder nicht Bellen ist nicht nur eine Frage des Temperaments oder der Erziehung. Verschiedene Hunderassen sind von Natur aus mitteilsamer als andere. Mops, Spitz, Schäferhund und Jack Russell Terrier beispielsweise gehören zu den gesprächigeren Vierbeinern. Das Bellen macht ihnen Spaß und ist Teil ihrer Natur. Es sollte ihnen erlaubt sein dem nachzukommen – jedoch in Maßen.

Die richtigen Maßnahmen ergreifen

Wer nun die Befürchtung hat, der Hausfrieden sei durch den Vierbeiner dauerhaft gefährdet, kann an dieser Stelle beruhigt sein. Es gibt verschiedene Methoden, um dem Hund das Stillsein auf Kommando beizubringen. Und das Beste dabei: Das Tier hat Spaß bei seiner Erziehung. Essenziell ist es, der Fellnase das Stillsein auf Kommando genauso schmackhaft zu machen, wie das Bellen. Ein lautes Aufbellen bei der Türklingel können Sie mit einer Kompromisslösung sehr rasch unter Kontrolle bringen. Dreimal bellen ist in Ordnung, danach jedoch sollte Ruhe herrschen. Hält sich das Tier an diese Abmachung, sollten Sie ein Lob aussprechen. Zu beachten ist dabei, dass Sie dies auf eine ruhige Art und Weise tun. Andernfalls kann die aufkommende Aufregung zu einem gegenteiligen Ergebnis führen. Sind Langeweile oder mangelnder Auslauf das Problem, können extralange Spaziergänge vor und nach der Arbeit Abhilfe schaffen. Besonders aktive Hunde können Sie mit dem Fahrrad richtig auf Trab halten. Hunde mit hohem Wachtrieb hingegen sollten nicht direkt vor der Haustür oder Durchgang zum Treppenhaus liegen dürfen.

Therapiehunde - Funktion und Einsatz

Hunde zählen zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland und gelten nicht umsonst als „beste Freunde des Menschen“. Sie sind eine Bereicherung für die ganze Familie und können über die Jahre zu einem echten Partner werden. Ein einfühlsamer Hund merkt schnell, wie es seinem Herrchen oder Frauchen geht und reagiert dementsprechend. Mittlerweile sind die Trost und Freude spendenden Eigenschaften der Vierbeiner auch wissenschaftlich belegt und sie werden immer häufiger bei der Therapie verschiedener Krankheiten zur Unterstützung hinzugezogen.

Wie Sie Ihren Hund ans Schlafen im Hundekorb gewöhnen

Unabhängig von der Hunderasse und den jeweiligen Charaktereigenschaften bringen Haushunde gewisse Grundbedürfnisse mit sich. Neben artgerechtem Futter, ausreichender Bewegung und Spielmöglichkeiten ist auch ein gemütlicher Rückzugsort notwendig, damit sich der Vierbeiner in Ihrem Zuhause rundum wohlfühlt. Speziell in Anbetracht der Tatsache, dass ein Hund bis zu 20 Stunden am Tag schläft, döst und entspannt. Doch wie können Sie beeinflussen, dass ihr Vierbeiner seinen Platz im Hundekorb aufsucht? Im Folgenden finden Sie einige Grundsätze:

  • Der Korb sollte sich in der Nähe zentraler Treffpunkte der Menschen im Haus befinden
  • Die Korbgröße sollte sich in etwa ihrem Hund anpassen
  • Er sollte nicht in Zugluft stehen
  • Keine direkte Sonneneinstrahlung
  • Nicht direkt vor der Heizung platzieren
  • Möglichst ebenerdige Platzierung

Beschaffenheit des Hundekorbs

Um dem Liebling die Stunden im Hundekorb so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten Sie auf einige grundsätzliche Aspekte in der Beschaffenheit achten. Es sollte einfach zu reinigen, langlebig und natürlich bequem sein. Um den Hundekorb vom Boden zu isolieren, bieten sich Innenmaterialien wie Styroporkugeln oder Schaumstoff an. Nebenbei sorgen diese für einen hohen Liegekomfort. Das Obermaterial sollte hingegen pflegeleicht sein. Kunstleder oder Nylon sind in diesem Zusammenhang optimale Möglichkeiten. Strapazierfähig zum einen und schnell abwaschbar zum anderen. Nicht unbedingt für Hunde geeignet, sind Plüschstoffe oder Polyester, da sich die Krallen schnell im Gewebe verfangen. Um den Wohlfühlfaktor noch weiter zu steigern, bietet sich außerdem eine Kuscheldecke an. Diese sollte am besten waschbar sein, denn auch im Winter bei Schneematsch und Wind werden sich einzelne Schmutzpartikel im Korb wiederfinden. Reisefreudige Hundebesitzer sind ebenso gut beraten, den Hundekorb hinsichtlich seines Gewichts und Stauraums auszuwählen.

Reinigung des Hundekorbs

Damit sich Ihr Vierbeiner langfristig in seinem Korb wohlfühlt, ist eine regelmäßige Reinigung unerlässlich. Hier sollten sie folgende Regeln beherzigen:

  • Stark haarende Rassen verschmutzen ihren Korb schneller
  • Dreck zieht Parasiten und Krankheitserreger an
  • Eine zweite Decke bereithalten
  • Reinigung vor dem ersten Gebrauch

Das Hundebett für den Außenbereich

Um das Hundekörbchen noch attraktiver zu machen, ist es möglich, in den Sommermonaten ein Exemplar in den Garten zu stellen. Obwohl der Vierbeiner sehr gewohnheitsorientiert ist, wird er das Outdoorkörbchen gut annehmen. Selbstverständlich sollte dieses leichter zu reinigen und strapazierfähiger sein. Da es meist im Sommer zum Einsatz kommt, sollte es an einem schattigen sowie nicht zu zugigen Ort stehen.

Welpenschule für die richtige Erziehung

Unabhängig davon, wie engagiert Sie das Heranwachsen ihres Welpen angehen, auf eine gute Welpenschule sollten Sie nie verzichten. Dabei geht es längst nicht nur um Kommandos und Gehorsamkeitstraining, sondern, wie in einem echten Kindergarten, um die umfassende Sozialisierung mit Altersgenossen und ein harmonisches Aufwachsen. Sehr wichtig ist es, früh anzufangen. Die entscheidende Prägphase des Welpen fällt in die Zeit zwischen der 8. und der 16. Lebenswoche. Bereits hier sollte das Fundament eines erfolgreichen Zusammenlebens von Mensch und Hund gelegt werden.

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Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

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