Ein harmonisches Zusammenleben mit Deinem Hund

Ein glücklicher Hund braucht mehr als nur Futter und einen Schlafplatz. Die richtige Haltung bedeutet, die Bedürfnisse Deines Hundes zu verstehen und seinen Alltag entsprechend zu gestalten. Ob Erstausstattung für Welpen, die passende Beschäftigung, Spaziergänge, Reisen oder das Zusammenleben in der Wohnung – in dieser Kategorie findest Du wertvolle Tipps, die Dir den Alltag mit Deinem Hund erleichtern.

Wir zeigen Dir, worauf es bei einer artgerechten Hundehaltung ankommt, welche Ausrüstung Dein Hund wirklich braucht und wie Du eine sichere und angenehme Umgebung für ihn schaffst. Außerdem erfährst Du mehr über Themen wie Hund im Alltag, Beschäftigungsideen, Urlaub mit Hund, Eingewöhnung und viele weitere praktische Fragen, die Hundehaltende täglich beschäftigen. So kannst Du eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen und Deinem Hund ein erfülltes Leben an Deiner Seite ermöglichen.

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Hund und Hausschwein – eine gelungene Kombination?

Die Tierliebe vieler Menschen beschränkt sich nicht auf eine Tierart. Glückliche Haustierbesitzer wünschen sich meist nach einiger Zeit weiteren Zuwachs. Wer sich dabei verschiedenen Tiergattungen zuwendet, kann Erfahrungen mit unterschiedlichsten Verhaltensweisen und Temperamenten machen. Allerdings wirft die Haltung von mehreren Tierarten auch eine entscheidende Frage auf: Können die Vierbeiner harmonisch zusammenleben oder ist eine Feindschaft wahrscheinlicher? Die Kombination „Hund und Hausschwein“ ist in der heutigen Zeit zwar noch etwas seltener, kommt aber dennoch vor und wird voraussichtlich in der Zukunft zunehmen. 

Kann das Zusammenleben klappen? Eine pauschale Antwort gibt es nicht

Um diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf das natürliche Verhalten der Tiere. In der Natur haben Schweine und Hunde nichts miteinander zu tun. Auch von ihrem grundsätzlichen Wesen sind sie sehr verschieden. Der Hund ist als typischer Beutejäger genau auf diesen Job ausgerichtet. Mehr oder weniger furchtlos reagiert er daher sehr stark auf Bewegungsreize. Das Schwein ist hingegen ein Allesfresser. In der Natur ist es den größten Teil des Tages mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Doch bei aller Verschiedenheit lassen sich auch Gemeinsamkeiten finden: Beide Tierarten leben in Gruppen zusammen und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten, welches schließlich auch erst den Kontakt zum Menschen ermöglicht. Gemeinsam ist den Vierbeinern auch die vergleichsweise hohe Intelligenz. Verschiedene Untersuchungen konnten diese eindrucksvoll belegen.

Das Zusammenleben kann gelingen

Doch was heißt das nun für das Zusammenleben der Tiere? Grundsätzlich können Schweine und Hunde harmonisch zusammenleben – verschiedene Beispiele belegen dies eindrucksvoll. Allerdings sollten Sie nicht zu viel erwarten. Gegenseitige Toleranz ist schon ein sehr gutes Ergebnis – eine wirkliche Freundschaft ist aufgrund der doch sehr verschiedenen Lebensweise und Körpersprache nicht zu erwarten. Eine behutsame Gewöhnung schafft optimale Voraussetzungen:

  • Im besten Fall sind beide Tiere bei der Zusammenführung noch relativ jung und damit offen für Neues.
  • Der erste Kontakt sollte in jedem Fall mit einem schützenden Zaun stattfinden.
  • Beim ersten Aufeinandertreffen sollte der Hund und das Schwein angeleint sein. So behalten Sie im Zweifelsfall die Kontrolle.
  • In der ersten Zeit sollten Sie die Tiere nicht unbeaufsichtigt zusammen lassen.

Leider lassen sich nicht alle Schweine und Hunde aneinander gewöhnen. Scheitern mehrere Versuche der Kontaktaufnahme, sollten Sie die Zusammenführung abbrechen. In getrennten Unterbringungen sind die Tiere dann auf Dauer glücklicher.

Hund trotz Asthma?

Asthma wird in industrialisierten Ländern mehr und mehr zur Volkskrankheit. Unter den Auslösern für Asthma finden sich unter anderem

  • Chemikalien
  • Allergene wie Hausstaubmilben
  • Tierhaare

Selbst wer schon lange einen Hund hält, kann unter Umständen an Asthma erkranken. Allerdings gibt es auch vererbbare Formen von Asthma und auch frühkindliche Atemwegserkrankungen können Auslöser für eine Erkrankung sein.

Unter welcher Form von Asthma leiden Sie?

Das ist eine wichtige Frage, die zunächst geklärt werden muss. Fragen Sie also zunächst Ihren Arzt nach einem Test, der Ihnen Aufschluss über Ihre Asthmaerkrankung geben kann. Er wird Ihnen sagen können, was die Auslöser und die sogenannten Triggerfaktoren sind. Hierbei handelt es sich um Faktoren, die bei schon bestehendem Asthma Symptome hervorrufen können. In vielen Fällen gehören auch Hundehaare bzw. das Gewebe, auf dem diese wachsen, zu diesen Faktoren.

Nichtallergisches Asthma

Wenn Sie unter nichtallergischem Asthma leiden, ist nach Rücksprache mit Ihrem Arzt wahrscheinlich nichts gegen eine Tierhaltung einzuwenden. Wenn Hundehaare zudem nicht zu den identifizierten Triggerfaktoren gehören, kann ein Hund einem Asthmapatienten sogar sehr hilfreich sein. Er zwingt den Besitzer quasi, an die frische Luft zu gehen, was sich immer positiv auf die Krankheit auswirkt. Besprechen Sie als Asthmatiker eine Tieranschaffung in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt. Wenn Sie schon einen Hund besitzen, den Sie in keinem Fall abgeben möchten, besteht die Möglichkeit, sein Fell überprüfen zu lassen. Je nach Proteinstruktur, die das Tier aufweist, kann es geeignet für einen Allergiker sein oder nicht.

Allergisches Asthma

Sind bereits Allergien bei Ihnen bekannt, sieht es etwas anders aus. Leiden Sie z.B. jetzt schon an einer Milbenallergie, kann die Haltung eines Hundes dazu führen, dass Sie zusätzlich eine Allergie gegen Hundehaare entwickeln. Dann müssten Sie im schlimmsten Fall den Vierbeiner nach kurzer Zeit wieder abgeben. Wenn ein bereits vorhandener Hund als Auslöser für die Erkrankung identifiziert werden kann, sollten Sie sich leider in jedem Fall von Ihrem Tier trennen. Für eine erfolgreiche Behandlung der Asthmaerkrankung ist es wichtig, die auslösenden Faktoren zu eliminieren.

Hund vs. Katze: Welches ist das geeignete Haustier für mich?

Oft wird von Hunde- oder Katzenmenschen geredet. Wenn Sie aber nicht wissen, zu welcher Art Sie gehören oder sich einfach nicht entscheiden können, ob ein Hund oder eine Katze Ihr neuer Weggefährte werden soll, können Sie einen genaueren Blick auf die wichtigsten Punkte der Katzen- bzw. Hundehaltung werfen.

Haltung

Katzen und Hunde unterscheiden sich sehr stark in der Haltung. Bei Katzen ist es möglich, diese nur in der Wohnung zu halten. Allerdings lieben sie auch ihren Freiraum, weshalb es empfehlenswert ist, ihnen diesen auch zu geben. Ist die Wohnung nahe an einer stark befahrenen Straße gelegen, ist dies allerdings nicht zu empfehlen. Hunde benötigen keine bestimmte Einrichtung, abgesehen von einem Platz zum Schlafen. Allerdings ist es unmöglich, sie komplett in der Wohnung zu halten, täglicher Auslauf ist Pflicht!

Zeitaufwand

Ein sehr großer Unterschied zwischen Hunden und Katzen ist der Zeitaufwand. Katzen können und wollen sich auch mal mit sich selbst beschäftigen. Es ist kein Problem sie ab und zu alleine zu Hause zu lassen. Allerdings gibt es einen Unterscheid zwischen reinen Wohnungskatzen und Katzen mit Freilaufmöglichkeiten. Während Letztere kaum Zeit in Anspruch nehmen, sondern lediglich gefüttert werden müssen, erwarten Erstere mehr Beschäftigung. Natürlich sollten bei beiden Haltungsarten die Streicheleinheiten nicht vernachlässigt werden. Hunde hingegen brauchen mindestens drei Mal am Tag Auslauf und auch dazwischen viel Beschäftigung. Es ist wichtig, dass der Hund psychisch und physisch ausgelastet ist.

Charakter

Katzen sind eigensinnig und machen hauptsächlich, was sie gerade wollen. Es ist möglich, sie zu dressieren, dennoch ist es eher unüblich. Der Hund wird nicht umsonst als „Bester Freund des Menschen“ bezeichnet. Er ist sehr anhänglich und gehorsam. Einen Hund zu erziehen und ihm Kunststücke beizubringen ist einfacher, als dies bei einer Katze zu versuchen.

Kosten

Insgesamt sind Hunde in Anschaffung, Unterhalt und Verpflegung teurer als Katzen. Für Hunde müssen Sie zudem noch eine Hundesteuer bezahlen. Dennoch ist es schwierig die unterschiedlichen Kosten für Hunde- und Katzenhaltung pauschal festzuhalten, da z.B. Kosten für Tierarztbesuche nie vorhersehbar sind und auch die Kosten für Einrichtung und Futter sehr variieren.

Welpenalter bei der Anschaffung

Die Anschaffung eines Hundes muss gut überlegt sein. Vor allem, wenn Sie vorhaben einem Welpen ein neues Zuhause zu bieten, muss Ihnen bewusst sein, dass Sie damit auch die gesamte Verantwortung für dieses hoch soziale Tier übernehmen. Ein wichtiger Schritt ist, den Welpen nicht zu früh, sondern im passenden Alter bei sich aufzunehmen.

Hund im Fahrradkorb mitnehmen

Hundetransport auf dem Fahrrad

Umweltschonend, sportlich aktiv, wendig und flexibel – mit dem Rad unterwegs zu sein hat ohne Zweifel entscheidende Vorteile gegenüber anderen Verkehrsmitteln. Selbstverständlich schätzen auch Hundehalter die Vorzüge dieser Bewegungsform. Während sich den Besitzern großer Hunde hier eine vorzügliche Bewegungsmöglichkeit für ihre Vierbeiner eröffnet, stehen Halter kleinerer Rassen hier allerdings vor einem Problem: Das Tempo des Fahrrads kann das geliebte Tier auf Dauer eher selten mithalten. Kleineren Hunden sind hier häufig körperliche Grenzen gesetzt. Zum Glück haben dieses Problem auch die Hersteller spezieller Fahrradkörbe für Hunde erkannt. Sobald der Vierbeiner konditionell nicht mehr mithalten kann, wird er einfach in den Korb gesetzt und genießt während der weiteren Fahrt die Aussicht – soweit die Theorie. Damit das Unternehmen „Hund im Fahrradkorb“ allerdings tatsächlich gelingt, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Der richtige Fahrradkorb

Zunächst einmal ist die Wahl des Fahrradkorbs entscheidend. Im optimalen Modell soll sich der Hund schließlich wohlfühlen, damit er auch nach mehreren Touren noch begeistert einsteigt. Voraussetzung dafür ist zunächst der ausreichende Platz im Inneren. Der Vierbeiner sollte sich bequem hinsetzen können und die Möglichkeit haben, während der Fahrt seine Umgebung zu betrachten. Das zweite wichtige Kriterium bei der Wahl des Korbs ist die Befestigungsmöglichkeit am Fahrrad. Der Korb sollte nicht nur einfach zu montieren sein, sondern vor allem auch sehr stabil sitzen. Ein wackelnder Untergrund hat schon so manchem Tier dauerhaft die Freude am Radeln verdorben. Testen Sie die Befestigung vor dem Kauf am besten an Ihrem eigenen Rad.

Die Gewöhnung an den Fahrradkorb

Steht das passende Transportbehältnis bereit, kommt es nun auf die sanfte Gewöhnung an. Dabei empfiehlt es sich, in mehreren Schritten vorzugehen:

  • Zunächst wird der Korb auf den Boden gestellt und darf vom Hund in aller Ruhe beschnüffelt werden.
  • Nun heißt es: Einsteigen! Heben Sie den Hund in den Korb. Dort soll er sich setzen und bekommt natürlich umgehend eine Belohnung für sein vorbildliches Verhalten.
  • Sollte der Hund beim ersten Versuch sofort wieder aus dem Korb springen, gilt es, ein wenig Geduld aufzubringen. Übung macht auch hier den Meister.
  • Akzeptiert der Hund den Aufenthalt im Korb auch über einen längeren Zeitraum, können Sie ihn auf einen Tisch stellen und das oben genannte Prozedere wiederholen.
  • Schließlich geht es ans Fahrrad. Eine zweite Person hält es in Position, Sie setzen den Hund für kurze Zeit hinein.
  • Nach einigen Versuchen können Sie dann beginnen, das Rad zu schieben...
  • …. und schließlich im letzten Schritt tatsächlich losfahren.

Entspannten Radtouren steht so nichts mehr im Wege.

Hilft ein Vierbeiner Depressionen zu bekämpfen?

Seit den 60er-Jahren wird wissenschaftlich untersucht, wie Tiere Menschen mit Depressionen helfen können. Die Ergebnisse sind bislang eindeutig: Tiere beeinflussen die Gesundheit und das Wohlbefinden von kranken und depressiven Menschen positiv.

Gründe

Die Gründe dafür erscheinen bei näherem Hinschauen logisch:

  • Halt in Lebenskrisen: Ein Tier wertet nicht, lügt nicht und wendet sich auch nicht ab wenn der Mensch einmal nicht so funktioniert wie die Umwelt es erwartet. Das Tier ist da, wenn der Mensch auf emotionale Unterstützung angewiesen ist. Gerade in bewegten Lebensphasen tut das gut und bringt Stabilität in den Alltag.
  • Verantwortung: Tiere möchten gepflegt, umsorgt und geliebt werden und sie fordern das auch ein. Man denke an eine hungrige Katze oder einen Hund, der auch bei schlechtem Wetter draußen beschäftigt werden möchte. Keine Gelegenheit für depressive Menschen sich zurück zu ziehen und einzuigeln. Die Tiere fordern mit sanftem Druck die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer.
  • Bewegung: Gerade Hundebesitzer profitieren von ihrem vierbeinigen Freund, denn er treibt sie aus dem Haus. Gelegenheit Vitamin D zu bilden (Sonneneinstrahlung) und frischen Sauerstoff zu atmen. Die Bewegung ist darüber hinaus nachweislich ein unschlagbares Antidepressiva.
  • Beruhigung: Über Fell zu streicheln und Katzen schnurren zu hören beruhigt den Herzschlag und lässt den Blutdruck absinken. Auch innerlich kommen streichelnde Menschen zur Ruhe und entlasten damit ihre Seele. Zudem geht eine stabile Struktur im Tag bei depressiven Menschen oft verloren, denn sie können sich nur noch schwer aufraffen und die Dinge des täglichen Lebens bestreiten. Ein Tier ist nicht nur ein guter Grund sich trotzdem aufzuraffen – ein Tier gibt die Struktur des Alltages vor wie ein Stundenplan. Das lässt keinen Platz für Lethargie und tut dem Patienten gut.
  • Zudem klagen viele depressive Menschen oft über Vereinsamung und emotionale Kälte im Alltag. Durch ein Tier wird genau das verhindert. Auch in schwierigen Situationen muntert der Vierbeiner sein Herrchen auf und spendet Trost.

„Geeignete“ Tiere

Natürlich sind Geschmäcker verschieden, es hat sich jedoch herausgestellt, dass bestimmte Tiere gut und manche weniger gut geeignet sind, um depressiven Menschen aus ihrem Tief zu helfen. Reptilien beispielsweise brauchen nicht viel Pflege und machen sich wenig bemerkbar. Außerdem leben sie recht autark und fordern ihr Futter und ihre Pflege nicht in gleichem Maße ein wie beispielsweise ein Hund oder eine Katze. Daher sind Reptilien nicht so gut geeignet, Depressionen entgegen zu wirken. Hunde und Katzen hingegen sind die Top-Favoriten in der Depressionstherapie, denn sie sind ganz nah am Besitzer und hadern nicht zu zeigen, was sie wollen und brauchen.

Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

AGILAs Tiermagazin

Über viele Jahre hinweg haben wir mit AGILAs Tiermagazin eine informative und unterhaltsame Lektüre für Hunde- und Katzenfans angeboten. Hier findest Du alle Ausgaben als PDF zum Download.

Tierärztlicher Rat per Videosprechstunde

Hier hast Du die Möglichkeit, einfach per Videochat kompetente tierärztliche Beratung einzuholen. Je nach Tarif, den Du bei AGILA abgeschlossen hast, übernehmen wir für Dich die Kosten der Videosprechstunde.

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