Ein harmonisches Zusammenleben mit Deinem Hund

Ein glücklicher Hund braucht mehr als nur Futter und einen Schlafplatz. Die richtige Haltung bedeutet, die Bedürfnisse Deines Hundes zu verstehen und seinen Alltag entsprechend zu gestalten. Ob Erstausstattung für Welpen, die passende Beschäftigung, Spaziergänge, Reisen oder das Zusammenleben in der Wohnung – in dieser Kategorie findest Du wertvolle Tipps, die Dir den Alltag mit Deinem Hund erleichtern.

Wir zeigen Dir, worauf es bei einer artgerechten Hundehaltung ankommt, welche Ausrüstung Dein Hund wirklich braucht und wie Du eine sichere und angenehme Umgebung für ihn schaffst. Außerdem erfährst Du mehr über Themen wie Hund im Alltag, Beschäftigungsideen, Urlaub mit Hund, Eingewöhnung und viele weitere praktische Fragen, die Hundehaltende täglich beschäftigen. So kannst Du eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen und Deinem Hund ein erfülltes Leben an Deiner Seite ermöglichen.

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Hunde im Straßenverkehr

Hunde und Straßenverkehr – Wie trainiere ich meinen Hund richtig?

Ein treuer Vierbeiner begleitet sein Herrschen durch dick und dünn, in jeder Lebenslage – selbstverständlich auch im Straßenverkehr. Für das Tier stellt eine belebte Straße allerdings eine besondere Herausforderung dar:

  • Unzählige Eindrücke strömen gleichzeitig auf den Hund ein. Viele Menschen, Autos, Radfahrer und andere Hunde liefern ständig neue visuelle und olfaktorische Reize.
  • Die Geschwindigkeit eines Autos ist für den Hund nicht kalkulierbar. In seinem ursprünglichen Umfeld bewegte sich nichts in diesem atemberaubenden Tempo. Folglich kann das Tier auch nicht abschätzen, ob sich die Straße noch überqueren lässt, bis das Auto kommt.
  • Hunde lösen mehr oder weniger Entzücken bei Passanten aus. Der Vierbeiner wird oftmals überschwänglich begrüßt und gestreichelt. Nicht alle Hunde sind das gewohnt und mögen diese Aufmerksamkeit von unbekannten Personen.

Damit Ihr Hund sich dennoch sicher durch den Straßenverkehr bewegt, ist das richtige Training entscheidend.

Das richtige Training

Hier gibt es zunächst einen einfachen Grundsatz: So früh wie möglich anfangen. Ein Welpe profitiert von der frühzeitigen Gewöhnung an den Straßenverkehr immens. Im Welpenalter geht der Hund noch unvoreingenommen auf neue Situationen zu – er lernt schnell und merkt sich positive Erfahrungen. Doch egal in welchem Alter, auch ein zweiter Punkt gilt immer: Die Gewöhnung sollte langsam und schrittweise erfolgen. Dazu sollten Sie zunächst eine ruhige Straße mit wenig Verkehr als Trainingsort suchen. Dort darf der Hund in Ruhe alles erkunden, bei Interesse auch Kontakt mit einem – vorher eingewiesenen – Fußgänger aufnehmen und sich bei Bedarf auch einmal hinter Ihnen verstecken.

Die ersten Kontakte mit dem Straßenverkehr sollten kurz sein. Die vielfältigen Reize wollen schließlich verarbeitet werden. Mit der Zeit kann dann der Umfang des Trainings gesteigert und schließlich auch der Ablenkungsgrad erhöht werden - schrittweise, so lange, bis auch belebte Straßen problemlos und selbstverständlich akzeptiert werden. Beim Training im Straßenverkehr können professionelle Hundeschulen helfen!

Sicherheit erhöhen durch Regeln

Kleine Kinder lernen früh, im Straßenverkehr bestimmte Regeln zu beachten. Nicht aus Willkür, sondern zu ihrer eigenen Sicherheit. Gleiches gilt auch für Hunde: Wer dem Vierbeiner lehrt, vor dem Überqueren einer Straße zu sitzen, verhindert, dass er in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit auf die Fahrbahn stürmt und eventuell von einem Auto erwischt wird. Regelmäßiges Training macht sich hier in jedem Fall bezahlt.

Hunde aus ausländischen Tierheimen nach Deutschland holen

Was muss beachtet werden?

Sich ein Haustier anzuschaffen, ist immer eine folgenschwere Entscheidung und sollte vorher gründlich überdacht werden. Vor allem, wenn Sie sich entscheiden, einen Hund aus einem Tierheim zu holen. Besondere Vorsicht gilt bei Hunden aus ausländischen Tierheimen. 

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Ist das Tierheim seriös?
  • Wie werden die Tiere dort behandelt und gehalten? Hier ist es sinnvoll, sich vor der Adoption des Hundes auf jeden Fall einen Einblick vor Ort zu verschaffen.
  • Ist der Hund gesund oder sind bereits Krankheiten bekannt?

Besonders zu beachten ist außerdem:

  • Der Hund muss mit einem Mikrochip ausgestattet sein.
  • Er muss gegen Tollwut geimpft sein, wobei die Impfung mind. vier Wochen vor Ausreise vorgenommen werden muss, aber nicht länger als 12 Monate zurückliegen darf.
  • Es muss ein Heimtierausweis vorhanden sein, aus welchem die Daten, sprich Nummer des Chips sowie getätigte Impfungen ersichtlich sind.

Rechtzeitige Information und Bedenkzeit 

Es ist auf jeden Fall wichtig sich schon vor der Adoption eines Hundes aus einem ausländischen Tierheim über alle Bestimmungen zu erkundigen, um Komplikationen zu vermeiden. Gut wäre es auch, sich mit der Tierheimleitung zusammenzusetzen, um alle möglichen Fragen durchzugehen. Bedenken Sie bitte, dass die Entscheidung, einen Hund aufzunehmen, nicht leichtfertig getroffen werden sollte.

Bestimmungen sind wichtig und unumgänglich

Bei Hunden aus den EU-Ländern Irland, Malta, Schweden und in Großbritannien, ist es erforderlich, vor der Einreise des Hundes nach Deutschland eine Antikörperbestimmung durchzuführen. Bei Einfuhren aus sogenannten Drittländern wie zum Beispiel Australien und Hongkong, muss zuvor noch eine Reisegenehmigung erteilt werden, damit das Tier ausgeführt werden darf. Falls Sie einen Hund aus einem Land, das nicht zur EU gehört und nicht als Drittland gelistet ist, mitnehmen wollen, muss zusätzlich zum Mikrochip die Wirksamkeit der Antikörperimpfung in einem, in der EU zugelassenen, Labor überprüft sowie nachgewiesen werden. Falls Sie eine Sicherheitsmaßnahme missachten, drohen Ihnen erhebliche Konsequenzen. Das Tier kann auf Ihre Kosten zurückgesendet werden oder wird einer Quarantäne unterzogen. Gewisse Rassen, wie zum Beispiel Pitbull-Terrier oder Staffordshire-Terrier, werden in Deutschland als potenziell gefährlich eingestuft. Hier wird es problematisch, da das „Hundeverbringungs- und Einfuhrbeschränkungsgesetz“ die Einfuhr gefährlich eingestufter Hunde verbietet.

Welpenalter bei der Abgabe

Der richtige Zeitpunkt zur Abgabe der Welpen wird von Züchtern und Hundehaltern stets kontrovers diskutiert. Wann ist das richtige Abgabealter für Welpen? Acht Wochen, zehn Wochen, zwölf Wochen oder vielleicht doch erst später? Viele anerkannte Züchter favorisieren eine Abgabe der Welpen ab der achten Lebenswoche, zum Ende der Prägungsphase und zu Beginn der Sozialisierungsphase, da der Welpe dadurch genügend Zeit bekommt, sich in seine neue Familie einzuleben, und bereits früh spielerisch lernt, sich an Regeln zu halten. Andere wiederum ziehen eine Abgabe ab der zwölften Lebenswoche vor, da die Welpen somit eine längere Sozialisierungsphase bei der Mutter und den Geschwistern verbringen. Das trägt dazu bei, dass ihr Immunsystem etwas stärker ist und sie sind nicht mehr so anfällig gegenüber den üblichen Krankheiten, denen sie in Welpengruppen oft ausgesetzt sind.

Ein Blick auf die Entwicklungsphasen Ihres Welpen hilft

  • 1.-2. Lebenswoche: Vegetative Phase -Die Welpen sind noch blind und Geruchsinn ist schlecht ausgebildet.
  • 3. Lebenswoche: Übergangsphase -Die Augen öffnen sich.
  • 4.-7. Lebenswoche: Prägungsphase -Die Sinne sind voll entwickelt. Hier sollte es erste Sozialkontakte geben.
  • 8.-12. Lebenswoche: Sozialisierungsphase -Nun müssen Regeln aufgestellt werden. Das Lernen erfolgt besonders gut im Spiel.
  • 13.-16. Lebenswoche: Rangordnungsphase -Der Welpe testet seine Grenzen aus. Der Platz des Welpen muss ihm klar gemacht werden.
  • 5.-6. Lebensmonat: Rudelordnungsphase -Dem Hund muss seine Stellung im Familienrudel gezeigt werden. Ab diesem Alter ist der Besuch einer Hundeschule ist sinnvoll.
  • 7.-12. Lebensmonat: Pubertätsphase -Die „Trotzphase beginnt und in der Erziehung ist nun Konsequenz gefragt.
  • 12.-18. Lebensmonat: Reifungsphase -Der Hund wird erwachsenund ist am Ende dieser Phase physisch voll ausgereift.

Das Fazit

Ab der achten Lebenswoche hat der Welpe bereits einen Teil der Sozialisierungs-/Prägungsphase durchlaufen. Viele Eindrücke wurden nun schon gesammelt. Es werden aber noch viele weitere folgen. Diese Erfahrungen wird Ihr Welpe, wie auch Kinder, über viele Monate und Jahre hinweg sammeln. Er ist erst ab der fünften Woche richtig in der Lage, diese Eindrücke und Erfahrungen aufzunehmen und zu verarbeiten. So würden die wenigen Wochen, auch wenn der Welpe bis zur zwölften Woche beim Züchter wäre, niemals ausreichen, um alles zu erfahren. Die Hauptarbeit liegt hier bei den neuen Besitzern. Daher ist es kein Problem einen Welpen bereits ab der achten Lebenswoche in seine neue Familie abzugeben. Dies liegt aber in Ihrem eigenen Ermessen!

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Anzeigenbild: © OlgaOvcharenko – stock.adobe.com

Hund und Katze zusammen halten?

Mit ein paar einfachen Tipps kann es klappen 

„Wie Hund und Katze“ hört sich eher nach einer angespannten Beziehung zwischen den beiden Tierarten an. Und genau das erwartet man eigentlich auch, wenn man an das Zusammenleben von Hunden und Katzen denkt. Doch viele Hunde und Katzen leben ganz friedlich mit ihren vermeintlichen Feinden zusammen. Das Zauberwort lautet: Gewöhnung. Wie Sie Hund und Katze aneinander gewöhnen Zunächst einmal sollten Sie daran denken, dass es für die Tiere eine außergewöhnliche Stresssituation bedeutet, wenn ein anderes Tier in ihr Territorium zieht. Schließlich haben auch Hunde untereinander manchmal Probleme, einen neuen Mitbewohner zu akzeptieren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie durch sicheres Auftreten Ruhe vermitteln. Ihr Haustier vertraut Ihnen und wird es sofort merken, wenn auch Sie unter Anspannung stehen.

Beachten Sie also:

  • Lärm vermeiden
  • Unruhe im Umfeld der Tiere unterbinden
  • Sich ein paar Tage Zeit für die Gewöhnung nehmen

Gerade der letzte Punkt ist sehr wichtig, um Ihren beiden Haustieren Sicherheit zu vermitteln. Auch wenn Sie ein sehr gut erzogenes Haustier besitzen, kann es unter Umständen sehr lange dauern, bis sich Hund und Katze gegenseitig akzeptieren. Sie sollten sich auf Rückschläge einstellen und nicht vorzeitig den Mut verlieren. Wenn Sie einen sehr lebhaften Hund, zum Beispiel einen Jagdhund, haben, sollten Sie ganz sicher sein, dass Ihnen der Vierbeiner aufs Wort gehorcht. Ansonsten könnte die erste Begegnung mit dem neuen Hausbewohner problematisch werden.

Wie Sie am besten anfangen

Gerade bei Hunden und Katzen ist das Kennenlernen von einem empfindlichen Zusammenspiel aus Neugier und Angst geprägt, das rasend schnell wechseln kann. Als Vermittler müssen Sie immer die Kontrolle über die Tiere behalten. Am ersten Tag der Gewöhnung empfiehlt es sich, Ihren Hund im Raum anzubinden und dann die Katze in den Raum zu lassen. Sie kann so selbst entscheiden, wie nah sie dem Hund kommen möchte. Beginnen Sie, beide Tiere abwechselnd zu streicheln und wenn sie sich ruhig verhalten, mit einem Leckerli zu belohnen. Loben Sie Ihren Hund niemals, wenn er beginnt, an seiner Leine zu ziehen, um die Katze zu jagen. Lenken Sie ihn in diesem Fall vielmehr ab. Lassen Sie aber auch nicht zu, dass Ihre Katze dem Hund weh tut, indem sie ihm z.B. mit den Krallen über die Schnauze fährt. Üben Sie dieses Vorgehen jeden Tag konsequent. Früher oder später werden sich Fortschritte einstellen.

Weitere wichtige Regeln für das Zusammenleben:

  • Die jeweiligen Futterschüsseln sind tabu! Sorgen Sie vorzugsweise dafür, dass Sie nur für das entsprechende Tier erreichbar sind.
  • Die Katze darf nicht auf dem Katzenklo gestört werden.
  • Den Tieren Zeit geben: Sie werden irgendwann von selbst aufeinander zugehen.

Hund und Hausschwein – eine gelungene Kombination?

Die Tierliebe vieler Menschen beschränkt sich nicht auf eine Tierart. Glückliche Haustierbesitzer wünschen sich meist nach einiger Zeit weiteren Zuwachs. Wer sich dabei verschiedenen Tiergattungen zuwendet, kann Erfahrungen mit unterschiedlichsten Verhaltensweisen und Temperamenten machen. Allerdings wirft die Haltung von mehreren Tierarten auch eine entscheidende Frage auf: Können die Vierbeiner harmonisch zusammenleben oder ist eine Feindschaft wahrscheinlicher? Die Kombination „Hund und Hausschwein“ ist in der heutigen Zeit zwar noch etwas seltener, kommt aber dennoch vor und wird voraussichtlich in der Zukunft zunehmen. 

Kann das Zusammenleben klappen? Eine pauschale Antwort gibt es nicht

Um diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf das natürliche Verhalten der Tiere. In der Natur haben Schweine und Hunde nichts miteinander zu tun. Auch von ihrem grundsätzlichen Wesen sind sie sehr verschieden. Der Hund ist als typischer Beutejäger genau auf diesen Job ausgerichtet. Mehr oder weniger furchtlos reagiert er daher sehr stark auf Bewegungsreize. Das Schwein ist hingegen ein Allesfresser. In der Natur ist es den größten Teil des Tages mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Doch bei aller Verschiedenheit lassen sich auch Gemeinsamkeiten finden: Beide Tierarten leben in Gruppen zusammen und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten, welches schließlich auch erst den Kontakt zum Menschen ermöglicht. Gemeinsam ist den Vierbeinern auch die vergleichsweise hohe Intelligenz. Verschiedene Untersuchungen konnten diese eindrucksvoll belegen.

Das Zusammenleben kann gelingen

Doch was heißt das nun für das Zusammenleben der Tiere? Grundsätzlich können Schweine und Hunde harmonisch zusammenleben – verschiedene Beispiele belegen dies eindrucksvoll. Allerdings sollten Sie nicht zu viel erwarten. Gegenseitige Toleranz ist schon ein sehr gutes Ergebnis – eine wirkliche Freundschaft ist aufgrund der doch sehr verschiedenen Lebensweise und Körpersprache nicht zu erwarten. Eine behutsame Gewöhnung schafft optimale Voraussetzungen:

  • Im besten Fall sind beide Tiere bei der Zusammenführung noch relativ jung und damit offen für Neues.
  • Der erste Kontakt sollte in jedem Fall mit einem schützenden Zaun stattfinden.
  • Beim ersten Aufeinandertreffen sollte der Hund und das Schwein angeleint sein. So behalten Sie im Zweifelsfall die Kontrolle.
  • In der ersten Zeit sollten Sie die Tiere nicht unbeaufsichtigt zusammen lassen.

Leider lassen sich nicht alle Schweine und Hunde aneinander gewöhnen. Scheitern mehrere Versuche der Kontaktaufnahme, sollten Sie die Zusammenführung abbrechen. In getrennten Unterbringungen sind die Tiere dann auf Dauer glücklicher.

Hund trotz Asthma?

Asthma wird in industrialisierten Ländern mehr und mehr zur Volkskrankheit. Unter den Auslösern für Asthma finden sich unter anderem

  • Chemikalien
  • Allergene wie Hausstaubmilben
  • Tierhaare

Selbst wer schon lange einen Hund hält, kann unter Umständen an Asthma erkranken. Allerdings gibt es auch vererbbare Formen von Asthma und auch frühkindliche Atemwegserkrankungen können Auslöser für eine Erkrankung sein.

Unter welcher Form von Asthma leiden Sie?

Das ist eine wichtige Frage, die zunächst geklärt werden muss. Fragen Sie also zunächst Ihren Arzt nach einem Test, der Ihnen Aufschluss über Ihre Asthmaerkrankung geben kann. Er wird Ihnen sagen können, was die Auslöser und die sogenannten Triggerfaktoren sind. Hierbei handelt es sich um Faktoren, die bei schon bestehendem Asthma Symptome hervorrufen können. In vielen Fällen gehören auch Hundehaare bzw. das Gewebe, auf dem diese wachsen, zu diesen Faktoren.

Nichtallergisches Asthma

Wenn Sie unter nichtallergischem Asthma leiden, ist nach Rücksprache mit Ihrem Arzt wahrscheinlich nichts gegen eine Tierhaltung einzuwenden. Wenn Hundehaare zudem nicht zu den identifizierten Triggerfaktoren gehören, kann ein Hund einem Asthmapatienten sogar sehr hilfreich sein. Er zwingt den Besitzer quasi, an die frische Luft zu gehen, was sich immer positiv auf die Krankheit auswirkt. Besprechen Sie als Asthmatiker eine Tieranschaffung in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt. Wenn Sie schon einen Hund besitzen, den Sie in keinem Fall abgeben möchten, besteht die Möglichkeit, sein Fell überprüfen zu lassen. Je nach Proteinstruktur, die das Tier aufweist, kann es geeignet für einen Allergiker sein oder nicht.

Allergisches Asthma

Sind bereits Allergien bei Ihnen bekannt, sieht es etwas anders aus. Leiden Sie z.B. jetzt schon an einer Milbenallergie, kann die Haltung eines Hundes dazu führen, dass Sie zusätzlich eine Allergie gegen Hundehaare entwickeln. Dann müssten Sie im schlimmsten Fall den Vierbeiner nach kurzer Zeit wieder abgeben. Wenn ein bereits vorhandener Hund als Auslöser für die Erkrankung identifiziert werden kann, sollten Sie sich leider in jedem Fall von Ihrem Tier trennen. Für eine erfolgreiche Behandlung der Asthmaerkrankung ist es wichtig, die auslösenden Faktoren zu eliminieren.

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