Über die Farbtherapie
Es gibt bisher nur wenige Anwender der Farbtherapie: Eine von ihnen ist die Tierheilpraktikerin und Buchautorin Sylvia Esch-Völkel. Sie hat in diesem interessanten Interview einiges über die Wirkung von Farben bei Hund und Katze verraten. Bei der Farbtherapie können die Vierbeiner punktuell oder am ganzen Körper mit ausgewählten Farben bestrahlt werden. Dies regt den Stoffwechsel an und soll Körper, Geist und Seele in eine bessere Balance bringen. Die Bestrahlung wird sowohl bei akuten Krankheiten z.B. Entzündungen eingesetzt, als auch bei psychischen Problemen und prophylaktisch angewendet.
Was steckt hinter der Therapie mit Farben?
Farben sind natürlich - das Sonnenlicht enthält das komplette Farbspektrum. Und ohne Licht können Mensch und Tier nicht überleben. Außerdem haben Forscher herausgefunden, dass Informationen im Körper von Zelle zu Zelle weitergegeben werden. Die Farbbestrahlung bewirkt, dass sich in den angestrahlten Körperregionen Gewebe ausdehnt oder zusammenzieht. Bei der Wirkung gilt es auch, sich an die Tageszeit und den vorgegebenen Biorhythmus des tierischen Patienten zu halten. Der Einsatz von Farben kann bei Tieren, die ausschließlich in der Wohnung leben, sehr gut sein.
Obwohl Farben viel mit Sehen zu tun haben, geht es hier vor allem um das Gefühl. Es wird grundsätzlich zwischen warmen und kalten Farben unterschieden, die sich auch auf die Stimmung auswirken.
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Gelb vor Neid oder heute schon schwarz geärgert?
Unterstützend zur Therapie oder auch prophylaktisch kann man bei der Farbgestaltung der Wohnung einiges beachten. Wird eine bestimmte Farbe sehr dominant eingesetzt, kann das den Körper überreizen und auch bei Hund und Katze zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Um die Stimmung im wahrsten Sinne des Wortes aufzuhellen, kann man auch in der dunklen Jahreszeit Bestrahlung einsetzen.
Sie möchten mehr über Farblichttherapie für Hund und Katze erfahren? In ihren Videos erklärt Tierheilpraktikerin Sylvia Esch-Völkel im Detail, wie die unterschiedlichen Farben wirken.
Verwendetes Bildmaterial
Foto: © Sylvia Esch-Völkel