Gesundheitsproblemen rechtzeitig vorbeugen

Nicht alle gesundheitlichen Probleme sind sofort sichtbar. Veränderungen beim Verhalten, Gewicht, Fressen oder bei der Bewegung können erste Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Regelmäßige Untersuchungen helfen dabei, mögliche Erkrankungen rechtzeitig festzustellen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich unter anderem nach Alter, Haltung, Lebensweise und Gesundheitszustand Deines Tieres.

Unsere Beiträge informieren Dich über Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Parasitenprophylaxe bei Hunden und Katzen. Du erfährst außerdem, welche Kontrollen für junge und ältere Tiere wichtig sein können und welche Anzeichen Du tierärztlich abklären lassen solltest. So behältst Du die Gesundheit Deines Tieres im Blick und kannst rechtzeitig auf Veränderungen reagieren.

Unsere Beiträge zu Vorsorge

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Toxoplasmose bei Katzen

Toxoplasmose ist eine sehr weit verbreitete Infektionskrankheit, an der nicht nur Katzen, sondern auch andere Tiere leiden können. Für den Menschen besteht ebenfalls Ansteckungsgefahr. Ein Großteil aller Katzen erkrankt in ihrem Leben einmal an Toxoplasmose, glücklicherweise verläuft diese aber meist sehr harmlos.

Trächtigkeit bei Katzen

Katzen sind oft schon bevor sie vollständig ausgewachsen sind geschlechtsreif. Häufig werden die Tiere zwischen Frühling und Herbst sexuell aktiv. Wenn sie rollig sind, ändert sich ihr Verhalten für einige Tage deutlich. Katzen sind dann nicht nur gegenüber ihren Artgenossen, sondern auch im Umgang mit Menschen viel verschmuster und zutraulicher. Häufig nehmen sie mehr Futter zu sich und sind aktiver. Dazu kommen laute Rufe und häufiges Miauen. Dieses Phase dauert etwa vier bis sechs Tage an und signalisiert: Die Katze ist paarungswillig.

Trächtigkeit beim Hund – Früh erkennen!

Nachwuchs zu bekommen, ist für einen Hund ebenso spannend wie für seine Besitzer. Ähnlich wie beim Menschen treten die ersten sichtbaren Veränderungen erst einige Wochen nach der Befruchtung auf. Die Trächtigkeit einer Hündin dauert im Durchschnitt etwa 63 Tage an. Nach ca. 30 Tagen zeigen sich erste äußere Veränderungen. Um sich optimal um die Bedürfnisse Ihres Hundes kümmern zu können, ist es wichtig, die Trächtigkeit so früh wie möglich zu erkennen.

Tränende Augen beim Hund

Bei Hunden sind tränende Augen keine Seltenheit. Doch nicht immer ist dieses Symptom bei des Menschen besten Freund ein Grund zur Besorgnis. In einigen Fällen sollten Sie jedoch die Ursache besser durch eine tierärztliche Anamnese abklären lassen. Die häufigsten Ursachen für tränende Augen Reizungen der Hornhaut Bindehautentzündungen Erhöhte Produktion der Tränenflüssigkeit Bei einer erhöhten Produktion von Tränenflüssigkeit liegt meist eine Reizung der Hornhaut im Auge zugrunde. Die Tränen sind dann ein natürlicher Schutzmechanismus, um Fremdkörper aus dem Auge auszuspülen. Das Problem tritt dann häufig nur einseitig auf. In jedem Fall sollten Sie nachprüfen, was genau die Störung verursacht. Dies kann zum Beispiel ein eingerolltes Augenlid (Ektropium) sein, dann reiben die Wimpern auf dem Augapfel und lösen so die Reizung aus. Das Problem kann durch einen kleinen Eingriff beim Tierarzt behoben werden. In anderen Fällen hat sich wirklich ein Fremdkörper unter dem Augenlid verfangen, etwa ein Sandkorn oder ein Haar. Versuchen Sie dann, die Augenlider etwas auseinanderzuziehen und nachzuschauen. Gegebenenfalls können Sie das Objekt mithilfe eines Wattestäbchens entfernen, dabei sollten Sie jedoch aufgrund der Verletzungsgefahr sehr vorsichtig sein. Sollte dies nicht gelingen, muss das Tier zum Arzt gebracht werden. Eine andere Ursache für tränende Augen sind verstopfte Tränennasenkanäle, wodurch die Tränen nicht richtig abfließen. Die Tränen hinterlassen Flecken im Fell, die sich vermeiden lassen, indem Sie physiologische Kochsalzlösung sowie Vaseline auf die Haut rund um die Augen auftragen. Bindehautentzündungen Tritt neben den Tränen auch noch eine auffällige Rötung der Augen auf, so liegt höchstwahrscheinlich eine Bindehautentzündung vor. Mögliche Ursachen einer Bindehautreizung sind thermischer- (Hitze, Kälte…), chemischer- (Medikamente, Säuren, Laugen), mechanischer- (Reibung durch Fremdkörper), infektiöser- (Viren, Bakterien, Pilze) oder allergener Art. Eine eitrige Entzündung oder Fieber beim Hund deuten auf eine schwere Bindehautentzündung hin, die auf gar keinen Fall selbst behandelt werden darf, während die leichte Bindehautentzündung durch entzündungshemmende Augentropfen oder –salbe therapiert werden kann. Alternativ gibt es auch Tropfen auf homöopathischer Basis. All diese Medikamente erhalten Sie problemlos in der Apotheke. Auch wenn der Hund sich selbst am Auge reibt oder sonstige Symptome wie etwa Apathie aufweist, sollte der Tierarzt konsultiert werden. Bei manchen Hunderassen treten tränende Augen von Natur aus häufiger auf. Dies ist zum Beispiel bei Pudeln, Maltesern oder Yorkshire Terriern der Fall. {loadposition lexikon-belehrung}

Träumen Hunde & Katzen?

Sie sehen aus wie schlafende Engel: Hunde und Katzen rollen sich ein, stecken vielleicht noch die Schnauze unter die Pfote und können stundenlang friedlich schlafen. Doch plötzlich zucken sie mit den Beinen, winseln oder jammern, atmen hektisch oder die Augen bewegen sich hinter den Lidern. Menschen berichten von Träumen, wenn sie in dieser Schlafphase geweckt werden. Aber können auch Hunde und Katzen von Leckerli-Bergen und wilden Jagden träumen?

Trocken- oder Nassfutter für Hunde?

Kommerzielles Hundefutter wird als Trocken- oder Nassfutter angeboten. Grundsätzlich gilt: Keines der beiden Formen von Hundenahrung ist schädlicher oder besser als das andere. Als „Alleinfutter“ gekennzeichnete Nahrung enthält also in jedem Fall die ausreichende Menge an Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Futterarten ist der Wassergehalt. Nassfutter für Hunde besteht zu 60 bis über 84 % aus Wasser, Trockenfutter nur zu drei bis zwölf Prozent. Das wirkt sich auch auf die Haltbarkeit des Futters aus: Nassfutter sollte deshalb in jedem Fall schneller verbraucht werden als Trockenfutter. Welche Bestandteile sind im Futter enthalten? Ganz häufig hängt es allein von den Bedürfnissen und Vorlieben des einzelnen Tieres ab, was in den Napf kommt. Wenn Sie Ihrem Hund eine Kombination aus Trocken- und Nassfutter füttern, sollte Ihnen die Zusammensetzung der Bestandteile bewusst sein. Trockenfutter für Hunde enthält zum Beispiel: Getrocknetes Frisch- oder Gefrierfleisch Geflügel-Schlachtabfälle Vorgetrocknete tierische Futtermittel In Nassfutter für Hunde sind dagegen unter anderem enthalten: Fleisch und Innereien Blut Getreide Geflügel-Schlachtabfälle Wenn Sie Ihrem Tier eine abwechslungsreiche Ernährung bieten wollen, können Sie auch auf die vielfältigen Möglichkeiten der Mischfütterung ausweichen. Vor- und Nachteile der beiden Futtersorten Für den Hundehalter bringt Trockenfutter eine Menge Vorteile: Es ist nicht nur je nach Hersteller preislich sehr viel günstiger, auch durch seine Bestandteile ist es energiereicher als etwa die gleiche Menge an Nassfutter. Beim Füttern bleibt die Umgebung des Napfes sauber und verstreute Futterbrocken können einfach mit dem Staubsauger entfernt werden. Außerdem reinigt Trockenfutter die Zähne des Hundes: Die festen Bestandteile der Nahrung reiben den Zahnbelag weg. Hunde bevorzugen jedoch meistens Nassfutter, was ausschließlich am Geschmack liegt. Es ist generell „magenfreundlicher“, das heißt, es wird schonender verdaut, weil es bereits eingeweicht ist. Aber auch der hohe Wassergehalt der Nahrung wirkt sich günstig auf den Wasserhaushalt des Tieres aus. Wenn Ihr Hund wenig trinkt, sollte vermehrt zu Nassfutter gegriffen werden. Auch bei einer Neigung zu Übergewicht kann die Fütterung von Nassfutter hilfreich sein: Das Tier frisst zwar größere Mengen, nimmt aber die gleiche Energie auf und kann sein Gewicht besser halten. Solange es sich um „Alleinfutter“ handelt, kann sowohl Trocken- als auch Nassfutter unbedenklich gefüttert werden. Wenn die Nahrung Ihres Tieres nicht als solche gekennzeichnet ist, gibt es sogenannte Ergänzungsfuttermittel, mit denen das Hundefutter zusätzlich mit Eiweiß, Kohlenhydraten oder Mineralstoffen angereichert werden kann. Vor dem Kauf sollte allerdings die bestimmte, individuelle Zusammensetzung bei den Beratern in den Tierfachmärkten erfragt werden.

Trocken- oder Nassfutter für meine Katze?

Auf den ersten Blick bietet Trockenfutter dem Nassfutter gegenüber viele Vorteile: Es hat einen weniger penetranten Geruch, sieht appetitlicher aus und macht nicht so viel Dreck, wenn mal etwas neben dem Napf landet. Außerdem ist es durch seinen hohen Energiegehalt sättigender und oft preiswerter. Doch das heißt noch lange nicht, dass es auch das Beste für unsere Samtpfoten ist.

Tumore bei Hunden

Gutartige Tumore, sogenannte Lipome, wachsen lokal und langsam. Da sie jedoch Druck auf benachbarte Blutgefäße verursachen, sollten Hundehalter diese stets vom Tierarzt untersuchen und eventuell entfernen lassen. Bösartige Tumore dringen in umliegendes Gewebe ein und breiten sich meist schnell über den Blutkreislauf auf andere Körperbereiche aus. Halter erkennen Tumore unter anderem an ungewöhnlichen Schwellungen, die nicht zurückgehen, sondern weiterwachsen. Zur Behandlung stehen verschiedene, der Humanmedizin entsprechende, Möglichkeiten zur Verfügung. {loadposition lexikon-belehrung}

Tumore bei Katzen – Ein häufiges Krankheitsbild

Wenn Zellen unkontrolliert wachsen und ihre normale Funktion verlieren, entsteht ein Tumor. Dieses Krankheitsbild ist nicht nur beim Menschen zu finden, sondern tritt häufig auch bei Katzen auf. Ein Tumor kann an einer festen Stelle im Körper verankert sein und dort zu einer Vergrößerung des Gewebes führen. Häufig werden aber auch Krebsgeschwüre gebildet, die über das Blut in andere Körperbereiche transportiert werden.

Tumore beim Hund frühzeitig erkennen

Wenn Zellen unkontrolliert wachsen, kann es zur Entstehung eines Tumors kommen. Diese Krankheit ist nicht nur auf den Menschen beschränkt. Vor allem bei Hunden und Katzen ist dieses Krankheitsbild weit verbreitet und endet nicht selten mit dem Tod des erkrankten Tieres. Um einem solchen Krankheitsverlauf entgegenzuwirken, ist es besonders wichtig, die Anzeichen eines Tumors frühzeitig zu erkennen.

Übergewicht bei Katzen

„Dickerchen“ ist häufig ein liebgemeinter Spitzname für besonders knuddelige Samtpfoten. Doch was zunächst süß klingt, deutet auf ein ernstzunehmendes Problem hin, denn bis zu 50 Prozent aller Hauskatzen wiegen zu viel. Übergewicht beeinträchtigt bei Katzen nicht nur die Lebensqualität, sondern kann auch jede Menge gesundheitlicher Folgen mit sich bringen.

Übergewicht beim Hund

Fast jeder zweite Hund hat „zu viel auf den Rippen“. Denn Leckerlis, Essensreste, große Futterportionen und was sonst noch so gut gemeint ist, können schnell zu Übergewicht beim Hund führen und damit zu einer starken Belastung werden. Hier erfahren Sie mehr über die Erkrankung und ihre Folgen.

Überzüchtung erkennen

In der heutigen Zeit geht es selbst bei Haustieren nur noch darum, dass alle schöner und süßer sind. Dies führt und führte in vielen Fällen zur sogenannten Überzüchtung. Hierbei handelt es sich um eine solch starke Veränderung des ursprünglichen Genmaterials, dass sich nicht nur das Aussehen einem Wandel unterzieht. Gerade gesundheitlich entstehen für das Tier durch eine Überzüchtung negative Konsequenzen. Eindeutigstes Beispiel hierfür ist der Mops, der durch eine verkürzte Nase und sehr kleinen Schädel unter ständiger Kurzatmigkeit leidet. Hierdurch entsteht das charakteristische Schnarchen dieser Rasse und schlimmstenfalls sogar Atemnot. Eine Überzüchtung erkennen Sie jedoch nicht nur beim Mops auf den ersten Blick. Überzüchtete Hunderassen Eine Züchtung stellt heutzutage fast jeder Hund da, denn die wenigsten haben äußerlich noch etwas mit ihren Ahnen, dem Wolf, zu tun. Von Überzüchtung lässt sich allerdings erst sprechen, wenn die genetischen Veränderungen für das Tier selbst zur Problematik werden: Schäferhund-Überzüchtung: Hinterhand niedriger gelegt; Folge: Hüftdysplasien Chinesischer Faltenhund und Shar-PeiÜberzüchtung: Hautstruktur verändert, damit Falten entstehen; Folge: Entzündungen der Haut und Augen Dobermann-Überzüchtung: Verkleinerter Schädel; Folge: Kopfschmerzen, die zu Aggressionen führen Mops-Überzüchtung: Verkürzung Nasennebenhöhlen und Nasenbein; Folge: Kurzatmigkeit, Atemnot, Schnarchen Was alle Überzüchtungen miteinander gemein haben, ist eine verminderte Leistungsfähigkeit, da der ursprünglich auf Kondition konzipierte Körperbau verändert wird. Gerade die aggressionsfördernden Kopfschmerzen vieler Jagd-und Hütehunde führen zu enormen Problemen. So führen die durch die verkleinerte Schädelform verursachten Kopfschmerzen dieser Hunde oftmals zur gesellschaftlichen Verurteilung. Viele Rassen werden somit als grundlegend böse und gefährlich bewertet, obwohl dies ohne Überzüchtung nicht in der Natur des Tieres liegen müsste. Überzüchtung von Katzen Nicht nur das genetische Erbmaterial von Hunden wurde vielfältig verändert. Auch bei Katzen können Sie Überzüchtungen erkennen. Katzen sind normalerweise durch ein geschmeidiges Fell und einen hohen Bewegungsdrang gekennzeichnet. Anders ist dies bei den sogenannten Rag Doll Cats, deren natürliche Reflexe weggezüchtet wurden. Eine Überzüchtung können Sie bei dieser Katzenart durch ein sehr träges Wesen erkennen. Rag Doll Cats liegen in der Regel lediglich auf Arm oder Sofa des Herrchens herum. Der gesundheitlich gefährliche Aspekt der Überzüchtung wird bei Nacktkatzen am deutlichsten, denn diese Katzen sehen ungesund aus. Ohne das vor Temperaturen schützende Fell leiden Nacktkatzen oft an Überhitzung oder Unterkühlung.

Ungewöhnliche Fressgewohnheiten

Als ich sechs Jahre alt war trat ein kleiner Welpe in mein Leben, der meine Familie und mich elf Jahre lang begleitete. Der Schäferhund-Labrador Mix bekam den Namen „Boomer“. Er war ein Dickkopf durch und durch und schaffte es trotzdem immer wieder, dass man ihm einfach nicht böse sein konnte. Unter den zahlreichen Macken meines Hundes, gab es eine, die mich besonders verblüffte: seine Fressgewohnheiten.

Ungewollter Deckakt

Ein sogenannter ungewollter Deckakt liegt dann vor, wenn ein Rüde eine Hündin ohne Erlaubnis des Besitzers deckt. Kommt es durch die Paarung zu einer unerwünschten Trächtigkeit der Hündin, muss der Besitzer des Rüden für die Kosten, die in Folge der Trächtigkeit entstehen, zumindest teilweise aufkommen. Die Haftung des Rüdenbesitzers ist vom Gesetz her vorgesehen. Den Besitzer der Hündin kann allerdings eine Mitschuld treffen.

Tiernamen für Hunde und Katzen

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