Gesundheitsproblemen rechtzeitig vorbeugen

Nicht alle gesundheitlichen Probleme sind sofort sichtbar. Veränderungen beim Verhalten, Gewicht, Fressen oder bei der Bewegung können erste Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Regelmäßige Untersuchungen helfen dabei, mögliche Erkrankungen rechtzeitig festzustellen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich unter anderem nach Alter, Haltung, Lebensweise und Gesundheitszustand Deines Tieres.

Unsere Beiträge informieren Dich über Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Parasitenprophylaxe bei Hunden und Katzen. Du erfährst außerdem, welche Kontrollen für junge und ältere Tiere wichtig sein können und welche Anzeichen Du tierärztlich abklären lassen solltest. So behältst Du die Gesundheit Deines Tieres im Blick und kannst rechtzeitig auf Veränderungen reagieren.

Unsere Beiträge zu Vorsorge

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Leptospirose beim Hund

Die Leptospirose ist eine weltweit verbreitete ansteckende Krankheit beim Hund, die auch in Deutschland von Bedeutung ist. Erreger sind spiralförmige Bakterien der Gattung Leptospira, die häufig die Nieren oder die Leber angreifen. Eine zeitnahe Diagnose ist für die Gesundheit des Tieres sehr wichtig. Leptospieren können auch Menschen befallen und bei uns eine ebenso schwere Erkrankung auslösen.

Leukämie bei Hunden

Ein lymphatisches Sarkom ist eine der häufigsten Krebsarten bei Hunden. Diese ist auch als Lymphom oder Non-Hodgkin-Lymphom bekannt. Der Krebs bildet sich vor allem an den Lymphozyten und dem lymphatischen Gewebe. Dieses befindet sich an vielen Stellen des Körpers wie etwa in den Lymphknoten, in Milz und Leber und im Knochenmark. Ursachen für Leukämie bei Hunden Viele Hundearten entwickeln Lymphome. Durchschnittlich sind diese zwischen sechs und neun Jahre alt. Allerdings können Hunde in jedem Alter betroffen sein. Arten wie Boxer, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Scottish Terrier und Pointer sind etwas anfälliger. Eine konkrete Ursache für den Krebs ist in den meisten Fällen nicht zu bestimmen. Arten und Symptome von Lymphomen Es gibt verschiedene Arten von Lymphomen, die sich in ihrer Form und ihren Symptomen unterscheiden. Entscheidend ist diesbezüglich, an welcher Stelle im Körper der Tumor zum ersten Mal aufgetreten ist. Die am häufigsten erscheinende Form ist die in den äußeren Lymphknoten. In vielen Fällen ist diese nur an einer Vergrößerung der Lymphknoten zu erkennen. Einige Hunde weisen nur schwache Anzeichen von Müdigkeit oder Appetitlosigkeit auf, je nachdem wie groß der Tumor ist und ob andere organische Funktionen schon eingeschränkt sind. Eine weitere Form des Krebses ist der Befall des Knochenmarks. Verbreitete Anzeichen dafür sind Blutarmut, Infektionen und Blutungen. Eine Mediastinitis, eine Entzündung des Lymphgewebes im Brustkorb, kann ebenfalls auftreten. Dabei leidet Ihr Hund vor allem unter Atembeschwerden sowie übermäßigem Durst. Auch in der Haut kann ein Lymphom entstehen. Die betroffenen Hunde weisen eine gerötete Haut mit Juckreiz auf. Zudem können sich Verdickungen und Geschwüre ausbilden. Diagnose der Krankheit Um ein lymphatisches Sarkom zu erkennen, ist eine gründliche Untersuchung Ihres Hundes nötig. Diese beinhaltet eine Biopsie oder Entnahme des betroffenen Gewebes und die Suche nach Tumoren an weiteren Stellen. Außerdem wird ein Blutbild erstellt und der Urin des Hundes analysiert, um Informationen über die Auswirkungen auf Körperfunktionen zu erhalten. Oftmals ziehen Ärzte bei einem konkreten Verdacht folgende Maßnahmen hinzu: Röntgenaufnahme des Bauchbereichs Ultraschall des Abdomens Knochenmarkanalyse Behandlung Lymphome werden hauptsächlich durch eine Chemotherapie behandelt. In 80 % der behandelten Fälle tritt dabei eine Entlastung (Remission) ein: das komplette Verschwinden von feststellbarem Krebsgewebe. Ihr Hund gilt dabei zwar nicht als geheilt, es ermöglicht ihm aber ein schönes restliches Leben. Wurde eine Remission erreicht, muss die Chemotherapie trotzdem fortgesetzt werden. Bei dem verbreitetsten Typ, der Vergrößerung der äußeren Lymphknoten, hält die Remission etwa acht bis zehn Monate an, wobei die gesamte Überlebensdauer ungefähr ein Jahr beträgt. Überwiegend reagieren Hunde gut auf eine solche Chemotherapie. Ernste Nebenwirkungen treten nur in wenigen Fällen auf. {loadposition lexikon-belehrung}

Leukämie bei Katzen

Die Katzenleukämie, auch Felines Leukämievirus genannt, ist eine ansteckende Viruserkrankung mit einem schleichenden Verlauf. Oft bleibt die Erkrankung lange unerkannt, da diese sehr unterschiedliche Krankheitsbilder und Symptome aufweist, sodass die Erkrankung häufig tödlich für das Tier endet. Es kann sogar vorkommen, dass die Krankheit sich erst nach Jahren in Form einer chronischen Erkrankung äußert. Häufigkeit und Behandlung In Deutschland sind geschätzt 2 bis 10 % aller Katzen infiziert. Nicht bei jedem Tier, das mit dem Felinen Leukämievirus infiziert ist, bricht die Krankheit auch aus. Dennoch besagt eine Studie, dass 80 % aller infizierten Katzen in einem Zeitraum von drei Jahren sterben. Eine Therapie erkrankter Tiere ist nicht möglich. Die Behandlung erfolgt lediglich symptomatisch, um das Leiden der Katzen zu mindern. Chemotherapie oder Bestrahlung können zwar lebensverlängernd sein, allerdings ist bei bösartigen Tumoren eine Einschläferung zu empfehlen. Aufgrund dessen wird in Deutschland eine Impfung gegen das Virus, besonders wenn Ihre Katze freilaufend ist, empfohlen. Verbreitung Die Katzenleukämie ist weltweit verbreitet. Der Erreger wird hauptsächlich durch direkten Kontakt von Katze zu Katze verbreitet. Die Übertragung erfolgt über die Schleimhäute von Mund und Nase oder offene Wunden. Das infektiöse Material muss direkt aufgenommen werden. Dies geschieht vor allem beim gegenseitigen Putzen und Revierkämpfen. Eine indirekte Übertragung durch einen gemeinsamen Futternapf ist unwahrscheinlich, da der Virus bei Zimmertemperatur nur wenige Minuten überlebt. Ein schwangeres Tier kann den Erreger an die Jungen weitergeben; dies ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Andere Tiere oder Menschen sind durch den Virus nicht gefährdet. Symptome Das Krankheitsbild der Katzenleukämie ist sehr vielseitig, weshalb es sehr unterschiedliche Symptome geben kann. Hierbei wird vorerst zwischen zwei Formen unterschieden, nämlich der neoplastischen und der nicht-neoplastischen Form der Katzenleukämie. Symptome der neoplastischen Form: Lymphome (Tumore der lymphatischen Organe) Tumore der inneren Organe Lymphknotenschwellungen Fressunlust Abmagerung Erbrechen Durchfall {loadposition lexikon-belehrung} Symptome der nicht-neoplastischen Form: Immunsuppression Veränderung der Blutzellen Fortpflanzungsstörungen schlecht heilende Wunden und Abszesse vermehrter Schlaf Ohrenentzündungen Augenerkrankungen Katzenschnupfen Lungenentzündung Anämie (Blutarmut) Prophylaxe/Impfung Ab der neunten Lebenswoche können Sie Ihre Katze gegen das Virus impfen. Sollte das Tier bereits infiziert sein, ist die Impfung allerdings wirkungslos. Die Impfung ist nur für Freigänger zu empfehlen, da Wohnungskatzen nur selten oder gar nicht mit anderen Katzen in Kontakt kommen. Das Feline Leukämievirus an sich ist relativ empfindlich und wird in der Umwelt schnell unschädlich. Daher ist es auch mit allen gängigen Desinfektionsmitteln inaktiv zu machen.

Lipom bei der Katze

Ein Lipom bei der Katze ist ein gutartiger Tumor, der Ihnen erstmal keine großen Sorgen bereiten sollte. Haben Sie bei Ihrer Katze einen Knubbel in oder unter der Haut festgestellt? Oder wurde bereits ein Lipom diagnostiziert? Dann können Sie sich im folgenden Artikel über Behandlungsmöglichkeiten, Untersuchung und Kosten informieren.

Lipome beim Hund

Unter dem Begriff Lipom wird bei Hunden ein gutartiger Tumor des Fettgewebes verstanden. Lipome sind eine der häufigsten Tumorarten der Unterhaut bei Hunden. Meist kapseln sie sich ein von dem gesunden Gewebe ab und verwachsen sich nicht mit ihrer Umgebung. Es gibt jedoch eine Sonderform des Lipoms, das sogenannte infiltrative Lipom. Dieses ist ebenso gutartig, dringt jedoch im Gegensatz zu dem „klassischen“ Lipom in das umliegende Gewebe ein und kann sich auch damit verwachsen. Bösartige Tumore im Fettgewebe treten bei Hunden sehr selten auf. Betroffen von Lipomen sind häufig ältere Hunde, insbesondere Hündinnen. Die Tumore treten häufig an den folgenden Körperstellen auf: Bauchwand Brust Achseln Leistengegend Am ganzen Körper: nur infiltrative Lipome Ein Fettgewebstumor beim Hund zeigt sich durch weiche, verschiebbare Knoten in der Unterhaut, welche in der Regel nicht schmerzhaft sind. Ist allerdings das umliegende Gewebe ebenfalls betroffen, so ist das Abtasten für den Hund meist mit Schmerzen verbunden. Diagnose und Behandlung Besteht der Verdacht, dass Ihr Hund einen Knoten hat, ist der Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Für eine Diagnose wird das Tier körperlich untersucht und an den betroffenen Stellen abgetastet. Des Weiteren saugt der Arzt mit einer Spritze Flüssigkeit aus dem Lipom, welche er anschließend analysiert. Weitere Untersuchungsmethoden sind die Gewebeentnahme oder eine Computertomografie, um feststellen zu können, ob es sich um ein Lipom oder ein infiltratives Lipom handelt. Lipome bei Hunden sind meist harmlos. Ist er kleiner und gut abgegrenzt, so ist es oft nicht notwendig, den Tumor zu entfernen. Stattdessen sollten Sie ihn regelmäßig kontrollieren lassen. Wird allerdings die Bewegungsfreiheit Ihres Hundes aufgrund der Größe des Tumors eingeschränkt, so ist eine Operation erforderlich. Bei der Diagnose eines infiltrativen Lipoms wird bei der Operation das Fettgeschwulst sowie ein Teil des angrenzenden gesunden Gewebes entfernt. Bei einem bösartigen Fettgewebstumor erfolgt nach der Operation eine Bestrahlung bzw. eine Chemotherapie. Maßnahmen zur Vorbeugung Hundebesitzer fragen sich häufig, welche Möglichkeiten es gibt, um einen Tumor rechtzeitig zu erkennen oder Maßnahmen zu treffen, um die Krankheit zu verhindern. Eine Vorbeugung der Krankheit ist derzeit noch nicht möglich. Denn es bestehen keine Erkenntnisse darüber, welche Ursachen zu der Entstehung eines Lipoms beim Hund führen. Durch regelmäßiges Streicheln und Abtasten des Hundes können jedoch Veränderungen am Körper, wie Knoten, erkannt werden. Sollten Sie also bei Ihrem Hund Unregelmäßigkeiten feststellen, so ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam, um diese abzuklären. {loadposition lexikon-belehrung}

Lungenentzündung beim Hund

Eine Lungenentzündung beim Hund - auch unter der Bezeichnung Pneumonie bekannt - kann verschiedene Ursachen haben. Als Lungenentzündung wird eine Entzündung der Lungenbläschen und/oder des Bindegewebes der Lunge bezeichnet. Bei einer Lungenentzündung des Hundes sind zudem häufig zusätzlich die Bronchien betroffen.

Lymphknotenerkrankung beim Hund

Sind bei Ihrem Hund die Lymphknoten geschwollen, so ist dies oft harmlos. Eine Untersuchung beim Tierarzt zeigt, welche Ursachen die Veränderung der Lymphknoten herbeigeführt haben und wie die Krankheit und deren Symptome behandelt werden können. Die Veränderung der Lymphknoten kann allerdings auch eine ernsthafte Erkrankung des Tieres zur Ursache haben. Eine Variante ist hier das maligne Lymphom. Was ist ein malignes Lymphom und welche Symptome sind erkennbar? Ein malignes Lymphom ist ein bösartiger Tumor, der von bestimmten weißen Blutkörperchen ausgeht. Diese befinden sich überwiegend in den Lymphknoten sowie in Milz und Leber. Die Tumorerkrankung tritt vor allem in den Bereichen des Übergangs vom Unterkiefer zum Hals, in der Kniekehle und an der Leiste auf. Zu Beginn der Erkrankung geht es den betroffenen Hunden meist noch sehr gut. Im weiteren Verlauf der Krankheit treten die folgenden Symptome auf: Appetitlosigkeit Lustlosigkeit und Trägheit Vermehrte Wasseraufnahme und häufiger Urinabsatz Seltener und auch abhängig von den betroffenen Organen kann es bei malignen Lymphomen zu Hautveränderungen wie Haarausfall, Rötungen und Juckreiz sowie Kurzatmigkeit und Husten, Gewichtsverlust, Erbrechen und Durchfall kommen. Diagnose und Therapiemöglichkeiten Bei der Vergrößerung der Lymphknoten wird eine Feinnadelaspiration durchgeführt. Dabei werden mittels einer feinen Nadel Zellen aus dem betroffenen Lymphknoten entnommen und mikroskopisch untersucht. Somit kann der Tierarzt feststellen, ob bei dem Hund ein Tumor vorliegt. In den seltensten Fällen wird zusätzlich ein Teil des Gewebes des Lymphknotens entnommen und untersucht. Wird bei dem Hund ein Tumor diagnostiziert, lassen weitere Untersuchungen wie Röntgenbilder, Blutentnahme oder Ultraschall Rückschlüsse auf das Fortschreiten der Erkrankung zu. Die Therapiemöglichkeiten sind bei malignen Lymphomen eingeschränkt. Meist kommt nur eine Chemotherapie infrage, da sich der Tumor über die Blutbahnen im ganzen Körper ausbreitet und eine Operation unmöglich ist. Ist eine Chemotherapie nicht möglich, so kann eine Bestrahlung der betroffenen Stellen versucht werden. Die Heilungschancen dieser Krebserkrankung sind entsprechend gering. In den meisten Fällen wird die Therapie eingesetzt, um die Lebensqualität Ihres Hundes zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung einzudämmen. Mit der richtigen Ernährung, also durch möglichst fettreiches und kohlenhydratarmes Futter, können Sie Ihren Vierbeiner bei Kräften gehalten und eine Abmagerung sowie Muskelabbau verhindern. Die Verabreichung von Omega-3-Fettsäuren zeigt eine hemmende Wirkung auf die Tumorzellen und lässt sich ebenso füttern. Liebe und Geborgenheit sind auch wichtige Maßnahmen, um Ihren Hund bei dieser Krankheit zu unterstützen. {loadposition lexikon-belehrung}

Magen-Darm-Infekt beim Hund: Durchfall und Gastritis

Zu den häufigsten Erkrankungen bei Hunden zählen Magen-Darm-Infekte. Im Folgenden haben wir Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer Magenschleimhautentzündung sowie von Durchfall beim Hund für Sie zusammengefasst.

Magnetsinn: Wie Tiere das Erdmagnetfeld nutzen

Der Magnetsinn ist die Fähigkeit der Tiere, das Magnetfeld der Erde wahrzunehmen und sich daran zu orientieren. Seit 1972 ist dies wissenschaftlich anerkannt. Seither gab es weitere spannende Erkenntnisse, die wir für Sie zusammengefasst haben.

Mammatumore bei Hunden

Was sind Mammatumore? Mammatumore sind bösartige oder maligne und gutartige oder benigne Tumore im Bereich des Gesäuges bei Hündinnen. Es ist die häufigste Tumorerkrankung bei Hündinnen und der Anteil an bösartigen Tumoren liegt bei 40 bis 60 Prozent. Das Durchschnittsalter des Hundes bei der Entstehung des Tumors beträgt meist zwischen 10 und 14 Jahren. Vor allem Hündinnen der Rassen Spaniel, Pudel und Dackel sind anfällig für die Entwicklung der Tumore. Rüden entwickeln Brusttumore sehr selten – es ist aber möglich. Mammatumore: Häufige Symptome Mammatumore treten in der Brustleiste des Tieres auf. Meist sind die letzten beiden Drüsenkomplexe betroffen und die umliegende Haut kann gerötet sein und sich in manchen Fällen entzünden Bei fortschreitender Erkrankung sind Wucherungen als Knötchen im Bereich der Milchdrüse fühlbar. Der Umfang der Gesäugeleiste kann beim Befall vergrößert sein. Aggressiv wachsende oder entzündete Tumoren können zu einer Lahmheit des betroffenen Tieres führen. Auch die Lymphknoten im Bereich der Leiste oder der Achsel können vergrößert sein. Mammatumore: Risikofaktoren Grundsätzlich können Hündinnen jeden Alters an Mammatumoren erkranken. Es ist jedoch davon auszugehen, dass für Hündinnen ab dem mittleren Lebensalter ein höheres Risiko besteht. Dabei spielt auch die Lebensweise eine Rolle. Da Übergewicht die Tumorbildung begünstigt, sollten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung achten. Es besteht außerdem die Vermutung, dass die weiblichen Geschlechtshormone eine große Rolle bei der Entwicklung von Mammatumoren spielen. Aus dieser Vermutung heraus werden viele Hündinnen kastriert, um einen vermeintlichen Schutz vor Gesäugetumoren zu gewährleisten. Dabei ist diese Schutzfunktion durch die Kastration wissenschaftlich nicht sicher belegt. Vielmehr ist auf die möglichen Nebenwirkungen einer Kastration hinzuweisen: Harninkontinenz Gewichtszunahme Verhaltensänderungen Veränderung des Fells Erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Bewegungsapparates Erhöhtes Risiko für bestimmte Tumore Sicher nachgewiesen ist dagegen, dass eine Läufigkeitsunterdrückung mithilfe von Hormonpräparaten die Entstehung von Mammatumoren begünstigt, schon kleine Dosierungen erhöhen das Risiko. Die Trächtigkeit und die Laktation, also das Stillen der Welpen, haben keinen Einfluss auf die Entwicklung von Gesäugetumoren. Mammatumore: Therapie und Kosten Mammatumore werden mit Hilfe der mikroskopischen Untersuchung einer Gewebeprobe diagnostiziert. Nach einer positiven Diagnose erfolgt meist ein chirurgischer Eingriff, wobei alle Umfangsvermehrungen entfernt werden. In vielen Fällen wird sogar die gesamte Gesäugeleiste entfernt, um auszuschließen, dass aus bereits in der Region gewanderten Tumorzellen neue Tumoren entstehen. Um auszuschießen, dass ein Gesäugetumor bereits in andere Organe gestreut hat, sind weitere Untersuchungen vor der Operation ratsam. Beispielsweise können Lungenmetastasen teilweise auf einem Röntgenbild erkannt werden. Sind sie vorhanden, ist eine Operation in den meisten Fällen nicht mehr angezeigt. Bei bestimmten bösartigen Tumoren werden nach dem chirurgischen Eingriff unterstützende Behandlungsmaßnahmen empfohlen, unter anderem eine Chemotherapie, um ein erneutes Wachstum des Tumors an der gleichen oder an anderen Stellen zu verzögern oder zu verhindern. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über die möglichen Kosten der Voruntersuchungen und der Therapie, da sie abhängig sind von der Lokalisation des Tumors, der Größe und des Operationsaufwandes. Mammatumore: Prognose Die Heilung der meist recht langen Hautnaht ist im Regelfall nach zwei bis vier Wochen abgeschlossen. Nach der Entfernung des Tumors kann es jedoch zu Wundheilungsstörungen kommen. Die Gefahr eines Rezidivs, also des wiederholten Entstehens des Tumors, beträgt 20 Prozent. Wenn Tochtergeschwülste vorliegen bzw. der entfernte Tumor eine Größe von mindestens 3 cm hatte, ist die Wahrscheinlichkeit höher, erneut einen Mammatumor zu entwickeln.    

Mandarine, Orange, Grapefruit: Keine Zitrusfrüchte für Katzen

Winterzeit ist Mandarinenzeit! Die süßen Früchte sind reich an Vitamin C und ein gesunder Snack, der in fast jedem Haushalt zu finden ist. Doch was für uns eine natürliche Unterstützung des Immunsystems ist, kann für Katzen gefährlich werden.

Mastitis beim Hund

Als Mastitis wird bei Hunden eine Gesäuge-Entzündung bezeichnet. Hiervon ist die Rede, wenn sich die Milchdrüsen-Komplexe einer Hündin entzündet haben. Das Gesäuge eines Hundes besteht aus fünf verschiedenen Komplexen. Bei einer Mastitis können entweder ein einzelner Milchdrüsen-Komplex oder mehrere Milchdrüsen-Komplexe auf einmal betroffen sein. Eine Gesäuge-Entzündung tritt meist während der Laktation auf. Hier produziert das Gesäuge Ihrer Hündin Milch und die Welpen saugen an den Zitzen, um an die Milch zu gelangen. Bei diesem Vorgang entstehen kleine Verletzungen, die einen Befall der Milchdrüsen durch Bakterien begünstigen. Auch bei scheinträchtigen Hunden ist die Gefahr einer Mastitis gegeben, dies geschieht jedoch weniger häufig. In der Regel erfolgt die Infektion der Milchdrüsen durch die folgenden Bakterien: Staphylokokkus Streptokokkus Escherichia coli Dies sind die häufigsten Arten von Bakterien, die die Milchdrüse einer Hündin befallen. Symptome und Diagnose Doch wie äußert sich eine Mastitis bei Ihrem Hund? Verschiedene Symptome können Indikatoren für eine Gesäuge-Entzündung sein. Oft ist nur ein Milchdrüsen-Komplex von Hunden befallen. Dann äußern sich verschiedene Symptome, die auf eine Mastitis hindeuten. Rötung Schmerzempfindlichkeit Wärme Schwellung Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass Ihre Hündin die Welpen deutlich seltener oder gar nicht mehr füttert. Des Weiteren enthält eine betroffene Drüse meistens blutiges oder eitriges Sekret. Bei einer schweren Stufe der Gesäuge-Entzündung kann es zudem zu einer Abgeschlagenheit und Fieber beim Hund kommen. In diesem Fall wird eine tierärztliche Behandlung notwendig, in dessen Rahmen eine genaue Diagnose erfolgt. Zunächst wird nach dem Krankheitsverlauf Ihres Vierbeiners gefragt. Anschließend wird das Gesäuge der Hündin abgetastet, um eventuelle Verletzungen oder Symptome erkennen zu können. Zur Absicherung der vorläufigen Diagnose entnimmt der Arzt dem Tier Milch und lässt sie im Labor auf Bakterien untersuchen. Erst jetzt kann eine sichere Diagnose getroffen werden. Behandlungsmöglichkeiten Nach einer Diagnostizierung von Mastitis bei Ihrem Hund, stellt sich die Frage, welche Behandlungsmöglichkeiten Sie haben. Bei einer schnellen Diagnose von Mastitis kann ein Antibiotikum eingesetzt werden, das je nach Art der Bakterien variiert. Zur Linderung der Symptome können Sie ergänzend Schmerzmittel und kühlende Auflagen anwenden. Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass eventuelle Welpen der Hündin nicht die mit Bakterien infizierte Milch trinken. Teilweise müssen gebildete Milchdrüsen-Abszesse entfernt werden. In seltenen Fällen kann ein ganzer Milchdrüsen-Komplex von einem Abszessbefall betroffen sein. Eine operative Entfernung des befallenen Komplexes ist erforderlich. Im Regelfall verheilt eine Gesäuge-Entzündung jedoch schnell und unproblematisch. {loadposition lexikon-belehrung}

Mastzelltumor beim Hund

Mastzelltumore gehören zu den häufigsten Hauttumoren beim Hund. Durch ihr vielfältiges Erscheinungsbild, sind sie optisch leicht mit Hautentzündungen oder Lipomen zu verwechseln. Im folgenden Artikel können Sie sich über einen Mastzelltumor beim Hund informieren und erfahren etwas über die Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten, Kosten und Prognose.

Maulkorb – Mythos & Realität

Ein Gastbeitrag von Zen-Dogs-Training Ein wichtiges und gleichsam sehr kontrovers diskutiertes Thema in der Hundewelt: der Maulkorb. Er hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Denn nicht der Maulkorb an sich ist das Problem, sondern der Umgang damit.

Mein Hund frisst Schnee – was tun?

Sobald die ersten Flocken fallen, hat der Winter – zumindest gefühlt – erst richtig begonnen. Und nicht nur wir Menschen freuen uns über die weiße Landschaft, auch viele unserer Vierbeiner toben gerne im Schnee herum. Dabei birgt das kühle Wetter einige winterliche Gefahren, insbesondere dann, wenn Ihr Liebling nicht besonders wählerisch hinsichtlich seiner Nahrung ist. Ihr Hund frisst Schnee? Wir erklären, warum Sie es unterbinden sollten und welche Maßnahmen am meisten Erfolg versprechen.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!