Gut vorbereitet in die Tierarztpraxis

Ungewohnte Gerüche, fremde Tiere und neue Berührungen können bei Hunden und Katzen Stress oder Unsicherheit auslösen. Eine sichere Transportmöglichkeit, vertraute Gegenstände und ein ruhiger Umgang können dazu beitragen, die Aufregung zu reduzieren. Auch Notizen zu Symptomen, Vorerkrankungen, Medikamenten oder Veränderungen im Verhalten erleichtern die Untersuchung.

Unsere Beiträge zeigen Dir, wie Du Deinen Hund oder Deine Katze auf den Tierarzttermin vorbereitest und welche Unterlagen oder Informationen hilfreich sein können. Du erfährst außerdem, wie typische Untersuchungen ablaufen, worauf Du nach einer Behandlung achten solltest und wie sich Angst vor dem Tierarzt verringern lässt. So kannst Du den Besuch besser planen und Deinen Liebling vor, während und nach dem Termin gezielt unterstützen.

Unsere Beiträge zu Tierarztbesuch

234 Beiträge

Gewinnspiel: Tierische Probleme? Hilfe naht!

Viele Vierbeiner zeigen irgendwann in ihrem Leben auch mal unerwünschtes oder sogar problematisches Verhalten. Als Besitzer ist man dann schnell mit seinem Latein am Ende. In diesen Fällen hilft es, einen professionellen Blick auf das Problem werfen zu lassen.

Giardien beim Hund

Ihr Hund leidet unter streng riechendem und merkwürdig aussehendem Durchfall? Die Ursache dafür könnten Giardien sein. Im folgenden Artikel finden Sie Informationen über Giardien beim Hund und erfahren, was Sie als Hundebesitzer beachten sollten. 

Glaukom - Grüner Star bei Hunden

Bei einem Glaukom oder dem Grünen Star, wie er im Volksmund betitelt wird, handelt es sich um eine schmerzhafte Augenentzündung, die sowohl Menschen als auch Tiere befallen kann, jedoch nicht ansteckend ist. Der Schmerz entsteht dadurch, dass sich der Augeninnendruck bis weit über den Normalwert erhöht. Ursache dafür ist in den meisten Fällen ein gestörter Abfluss des sogenannten Kammerwassers, einer inneren Flüssigkeit des Auges, welche den Sehnerv und die Netzhaut schützt. Zu einer Störung im Abfluss des Kammerwassers kann es bei einem Primärglaukom durch genetische Ursachen kommen. Häufig betroffen sind zum Beispiel Huskys, Chihuahuas oder Pudel. Bei einem Sekundärglaukom sind hierfür Tumore, Augenverletzungen und Entzündungen verantwortlich. Da der Grüne Star unter Umständen innerhalb kürzester Zeit zu einer völligen Erblindung des betroffenen Auges führt, ist eine zeitnahe Behandlung essentiell. Glaukome werden in Tierarztpraxen ausnahmslos als Notfall klassifiziert.

Gleichgewichtsstörung: Idiopathisches Vestibularsyndrom bei Hund & Katze

Das idiopathische Vestibularsyndrom ist eine der häufigsten Nervenkrankheiten bei Hunde- und Katzensenioren. Auch wenn das plötzliche Auftreten dieser Erkrankung von Tierhaltern oft als sehr dramatisch und erschreckend wahrgenommen wird, handelt es sich in den meisten Fällen um eine harmlose Nervenstörung.

Grauer Star beim Hund

Beim Grauen Star des Hundes handelt es sich um eine Augenerkrankung, die mit einer Trübung der Linse einhergeht. Die Erkrankung ist auch unter dem Namen Katarakt oder Linsentrübung bekannt. Durch die krankhafte Veränderung der Linse im Auge erscheint das Auge des Hundes grau. Je nachdem wie stark der Graue Star ausgeprägt ist, kann es zu einer leichten Sehschwäche oder auch zu einer vollständigen Erblindung kommen. Von einer primären Katarakt spricht man, wenn die Trübung von der Linse selbst ausgeht, bei einer sekundären Katarakt liegt eine andere Grunderkrankung des Hundes vor, die eine Trübung der Linse verursacht.

Grützbeutel beim Hund

Grützbeutel ist der umgangssprachliche Ausdruck für eine verstopfte Talgdrüse. In der Fachsprache werden Grützbeutel auch als Atherome oder Trichilemmalzysten bezeichnet. Grützbeutel sind als kleine, derbe Knoten unter der Haut des Hundes zu fühlen. Das Betasten des Grützbeutels verursacht dem Hund meist keine Schmerzen. Grützbeutel lassen sich beim Betasten gut von anderen Hautstrukturen abgrenzen und wachsen im Allgemeinen sehr langsam. Neben Hunden haben auch andere Kleintiere – beispielsweise Kaninchen – und auch der Mensch relativ häufig Grützbeutel.

Happy End für Hündin Lara?

Ein Leben Ohne Lara? Unvorstellbar! Seit über acht Jahren gehört die Golden-Retriever-Hündin Lara fest zur Familie von Ulf und Katrin Schenker aus Dortmund. Seitdem der jüngste Sohn der Schenkers sie als Welpe ausgesucht hat, stand fest: Lara nimmt für die Familie einen ganz besonderen Stellenwert ein. "Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir haben die junge Hündin nach langem Suchen beim Züchter gesehen und wussten sofort: Das ist sie!", erklärt Ulf Schenker. Ihr vorheriger Hund, ein Malteser, lebte 17 Jahre bei ihnen und nach seinem Tod sollte es eigentlich wieder ein Hund der gleichen Rasse sein. Doch nach zähligen Besuchen bei Züchtern landeten die Schenkers schließlich bei dem Wurf mit Ihrer Lara. Ein Glücksgriff, wie Ulf Schenker lächelnd anmerkt.

Häufige Krankheitsbilder bei Hunden

Sina Peine ist Tierphysiotherapeutin bei Step by Step-Tierphysiotherapie, -osteopathie und Naturheilkunde in Sehnde, Niedersachsen. Tagtäglich behandelt sie die unterschiedlichsten Leiden bei Hunden. Sie hat uns die am häufigsten auftretenden Schmerzen vorgestellt und verraten, wie Halter sie bei ihrem Liebling erkennen können.

Hepatitis contagiosa canis - Viruserkrankung der Leber

Die Hepatitis contagiosa canis oder ansteckende Leberentzündung, auch HCC abgekürzt, ist eine Viruserkrankung der Leber bei Hunden. In der akuten Phase werden Erreger vor allem über Speichel, Kot, Nasensekret und Harn ausgeschieden. Die Krankheit ist dabei nicht auf den Menschen übertragbar. Allerdings können sich Wölfe, Füchse, Dachse, Waschbären und Stinktiere infizieren und ein erkranktes Muttertier kann ihren ungeborenen Wurf anstecken. Auch nach Überwinden der Krankheit können betroffene Tiere noch Monate später Viruserreger ausscheiden und somit andere Tiere anstecken. Nach der Aufnahme der Viren über Nase oder Fang vermehren sie sich in den Mandeln Ihres Hundes. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis fünf Tage, wobei sich am vierten Tag die Viren über die Lymphgefäße und -knoten in die Blutbahn ausbreiten und Organe wie Leber, Nieren und Augen befallen. Krankheitsverlauf Es gibt drei mögliche Verlaufsformen der HCC, die in ihrer Symptomatik und Prognose erhebliche Unterschiede aufweisen: Perakuter Verlauf Akuter Verlauf Subklinischer bzw. chronischer Verlauf Der perakute Verlauf ist besonders gefährlich, da sich die Virusmenge in kürzester Zeit enorm erhöht und sehr schnell die lebenswichtigen Organe befällt. Dabei werden große Mengen an Toxinen freigesetzt. Er führt zum Tod des Tieres, noch bevor Sie Symptome bemerken können. Der akute Verlauf zeichnet sich durch das Auftreten von Symptomen aus. Jedoch sind diese Symptome auch charakteristisch für andere Krankheiten und umfassen Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Fieber beim Hund. Nach Ausbreitung der Viren über die Blutbahn kommen Erbrechen und Durchfälle hinzu. Durch die Leberentzündung können Schleimhautblutungen oder Augenblutungen als Resultat einer sich entwickelnden Blutgerinnungsstörung auftreten. Normalerweise treten zwei Fieberphasen auf. Der subklinische oder chronische Verlauf zeigt wenige und unspezifische Symptome. Durch Beschädigungen des Augengewebes kann sich das sogenannte „Blue Eye“ entwickeln, bei dem sich die Hornhaut Ihres Hundes blau einfärbt. Diese Entwicklung ist irreversibel. Auch scheiden betroffene Hunde dauerhaft Viren über Kot und Urin aus. Langfristige Leberschäden können anhand von Blutbildern nachgewiesen werden. Je nach Schweregrad der Infektion bilden sich diese Schäden aber gegebenenfalls zurück. Behandlung und Prophylaxe Die Behandlung ist kompliziert und besteht aus der Gabe verschiedener Medikamente, die durch Infusionen und Vitaminpräparate unterstützt wird. Die akute Verlaufsform verläuft bei Welpen zu 100 % tödlich, bei ausgewachsenen Hunden verstirbt nur noch jedes zweite bis zehnte Tier an den Folgen einer HCC-Infektion. Die beste Möglichkeit zur Vorbeugung für Ihren Hund ist eine regelmäßige Impfung. Die erste Impfung Ihres Welpen sollte nach zwei bis drei Monaten erfolgen, die Folgeimpfung circa einen Monat später. Danach muss die Impfung jährlich aufgefrischt werden. Durch den Impfschutz kommt HCC nur noch sehr selten vor. {loadposition lexikon-belehrung}

Herzfrequenz des Hundes

Die kardiologische Untersuchung Ihres Hundes ist sehr wichtig, da bei Hunden besonders häufig Kardiopathien auftreten. Außerdem sollte bei jeder Untersuchung auch eine Abhörung der Herzfrequenz erfolgen, als Routinemaßnahme. Vor allem Welpen sollten entsprechend untersucht werden, um angeborene Herzfehler frühzeitig zu entdecken. Messen Sie die Herz- und Atemfrequenz Ihres Hundes regelmäßig. Auf diese Weise können Sie Ihrem Tierarzt Informationen zukommen lassen, die ihm bei der Diagnose helfen und ihn somit Abweichungen vom Normalzustand einfacher feststellen lassen. Die normale Atemfrequenz von Hunden liegt im Bereich von 10 bis 30 Atemzügen pro Minute. Erwachsene Hunde haben eine Herzfrequenz von 60 bis 120 Schlägen pro Minute, während Welpen und junge Hunde zwischen 90 und 210 Schlägen liegen. Grundsätzlich haben kleinere Rassen eine höhere Herzfrequenz als größere Rassen. Untersuchungen im Zusammenhang mit der Herzfrequenz Die Adspektion ist die genaue Beobachtung und äußerliche Betrachtung des Patienten. Sollte zum Beispiel eine Herzinsuffizienz vorliegen, kann sich diese durch Husten, Atemnot, verschiedene Ödeme oder Umfangszunahme des Bauchbereiches äußern. Die Palpation ist die Untersuchung Ihres Hundes durch Abtasten bestimmter Bereiche. Hierbei sollte auf jeden Fall der Puls gefühlt werden sowie der Herzspitzenstoß. Auch hier können Umfangsvermehrungen im Bauchbereich festgestellt werden. Zudem sollten Sie überprüfen, ob der Puls gleichzeitig mit dem zweiten Herzton einsetzt. Auf diese Weise können Herzrhythmusstörungen entdeckt werden. Eine Verstärkung oder Schwächung des Herzschlags decken Sie so ebenfalls auf, was ein Anzeichen für verschiedene Krankheitsbilder sein kann. Bei der Perkussion wird die Körperoberfläche abgeklopft. Damit lassen sich Krankheiten wie erhöhte Flüssigkeitsansammlungen im Brust- bzw. Bauchraum feststellen. Der wichtigste Teil der Herzuntersuchung ist allerdings die Auskultation. Dies beschreibt das Abhören der Herzgeräusche. Sie sollten immer von beiden Seiten abgehört werden und auch der Brusteingang sollte Gegenstand der Untersuchung sein. Es empfiehlt sich außerdem, einen längeren Zeitraum für das Abhören zu wählen, um kleine Abweichungen erhören zu können. Dies sind wichtigsten Parameter, die von Ihnen zu beachten sind: Herzfrequenz Herzschlagintensität: zum Beispiel Verringerung durch Adipositas oder Wasseransammlungen im Brustbereich Herzrhythmus Nebengeräusche: zum Beispiel durch Berührung des Fells oder Veränderung des umliegenden Gewebes Visuelle Untersuchungen Die visuelle Untersuchung des Herzens Ihres Hundes erfolgt durch Röntgen. Diese Methode kann unter anderem die Folgen einer Herzinsuffizienz aufdecken. Des Weiteren werden mitunter Ultraschalluntersuchungen oder Elektrokardiogramme angewendet, um weitere Ergebnisse zu erhalten. Das EKG eignet sich dabei besonders gut zur Feststellung von Herzrhythmusstörungen. Je nach Befund kann Ihr Tierarzt dann eine entsprechende Therapie vorbereiten. Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Vierbeiners in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. {loadposition lexikon-belehrung}

Hilfe, meine Katze frisst nicht!

Appetitlosigkeit ist ein häufiges Problem bei Katzen. Schockiert stellt der Besitzer fest: Die Katze frisst nicht. Was nun? Da der Magen der Katze nicht wie beim Hund als Vorratsspeicher dient, kann es der Gesundheit schaden, wenn die Katze nicht frisst. Deshalb sollten Sie schnell herausfinden, warum Ihr Stubentiger die Nahrung verweigert.

Hitzschlag bei Hunden

Sommer, Sonne… Hitzschlag! So schön wärmere Temperaturen auch sind, so gefährlich können sie für unsere Hunde sein. In besonders schweren Fällen der Überhitzung wird es für unsere Lieblinge sogar lebensbedrohlich. Erfahren Sie hier mehr über den Hitzschlag bei Hunden, wie Sie ihn vermeiden können und was im Fall einer Hyperthermie zu tun ist.

HKM: Häufige Herzerkrankung bei Katzen

Hypertrophe Kardiomyopathie (HKM) ist eine bei Katzen häufig vorkommende Herzerkrankung. Im folgenden Artikel haben wir neben Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten auch die Hintergründe und Symptome einer Herzerkrankung bei Katzen für Sie zusammengestellt.

Homöopathie für Hunde

Bereits seit mehr als 200 Jahren werden Menschen mit Hilfe der Homöopathie behandelt. Der Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755 – 1843) suchte damals nach Alternativen zu den üblichen Heilmethoden wie Aderlass und die der Einnahme von sehr starken Medikamenten, die häufig zu Vergiftungen führten. Bei Hunden wird die Homöopathie seit etwa 60 Jahren eingesetzt.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!