Gut vorbereitet in die Tierarztpraxis

Ungewohnte Gerüche, fremde Tiere und neue Berührungen können bei Hunden und Katzen Stress oder Unsicherheit auslösen. Eine sichere Transportmöglichkeit, vertraute Gegenstände und ein ruhiger Umgang können dazu beitragen, die Aufregung zu reduzieren. Auch Notizen zu Symptomen, Vorerkrankungen, Medikamenten oder Veränderungen im Verhalten erleichtern die Untersuchung.

Unsere Beiträge zeigen Dir, wie Du Deinen Hund oder Deine Katze auf den Tierarzttermin vorbereitest und welche Unterlagen oder Informationen hilfreich sein können. Du erfährst außerdem, wie typische Untersuchungen ablaufen, worauf Du nach einer Behandlung achten solltest und wie sich Angst vor dem Tierarzt verringern lässt. So kannst Du den Besuch besser planen und Deinen Liebling vor, während und nach dem Termin gezielt unterstützen.

Unsere Beiträge zu Tierarztbesuch

234 Beiträge

Pododermatitis beim Hund

Bei der Pododermatitis handelt es sich um eine Zwischenzehenentzündung, die bei Hunden aller Rassen und Altersgruppen auftreten können. Die Entzündung wird vor allem beim Spreizen der Krallen sichtbar. Symptome der Zwischenzehenentzündung Erkrankt ein Hund an Pododermatitis, äußert sich dies meist in klaren Symptomen: Juckreiz zwischen den Zehen Hund beginnt, die betroffenen Stellen stark zu belecken, daran zu nagen oder zu knabbern Eventuell Ausfall von Fell an den betroffenen Stellen Gerötete Haut zwischen den Zehen Bei lang anhaltender Erkrankung: Blutungen, Anschwellen der Haut, Knotenbildung Für den Hund ist diese Krankheit überaus unangenehm, weshalb er schon früh damit beginnen wird, die betroffene Stelle zu bearbeiten. Betroffen sein können alle vier Pfoten, häufig sind es aber die Vorderpfoten, die von einer Zwischenzehenentzündung befallen sind. Behandlung und weitere Maßnahmen Die Diagnose ist meistens schnell gestellt, allerdings dauert es dann eine Weile, bis die Entzündung vollständig bekämpft ist. Zuerst einmal sollte herausgefunden werden, was die Ursache für die Pododermatitis ist. Es können eingetretene Fremdkörper, Unverträglichkeit und Allergien von Futter, Parasiten oder eine Pilzinfektion für den Juckreiz verantwortlich sein. Die Behandlung erfolgt nach der Diagnose: Einfache Verletzungen durch Fremdkörper beispielsweise werden mit desinfizierenden Pfotenverbänden behandelt. Vorher können Sie in diesem Fall Salben gegen eventuelle Pilz- oder Bakterienbefälle auftragen. Zudem verhindern Verbände, dass Ihr Hund weiter auf seiner Pfote nagt. Weitere Ursachen, wie eine Futtermittelallergie, müssen systematisch behandelt werden: Hier beginnt erst einmal die Suche nach dem Stoff im Futter Ihres Hundes, der die Allergie auslöst. Dabei müssen Sie sich unter Umständen auf eine längere Behandlungszeit einstellen. Spezielle Blutuntersuchungen können zwar einen Indikator für eine bestehende Allergie liefern, geben aber keinen Aufschluss über den Futterbestandteil, der die Allergie eventuell auslöst. Einer Pododermatitis vorbeugen Damit eine Entzündung der Zwischenzehen bei Ihrem Hund gar nicht erst auftritt, können Sie einige Maßnahmen vorbeugend ergreifen: Nach einem Spaziergang sollten Sie die Pfoten Ihres Hundes kurz waschen und gut trocknen. So können reizende Einflüsse wie Kies, Sand, Dünger oder Ähnliches entfernt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume Ihres Vierbeiners. So können Fremdkörper entdeckt und entfernt werden, bevor eine Entzündung entstehen kann. Im Winter hilft es, die Pfoten Ihres Vierbeiners mit Vaseline einzucremen. Das hilft gegen Kälte, Nässe und Reizungen durch Streusalz. Gerade von Letzterem sind Hunde in der kalten Jahreszeit besonders betroffen. Sollten Sie merken, dass Ihr Hund sich übermäßig viel mit seinen eigenen Pfoten befasst, kontrollieren Sie diese umgehend. Je früher die Entzündung entdeckt wird, desto schneller geht auch die Heilung vonstatten und Ihr Hund ist frei von seinen Schmerzen. {loadposition lexikon-belehrung}

Pro & Contra: Blutspende für Tiere

Blut ist der Saft des Lebens. Wenn unser Gesundheitszustand besonders kritisch ist, sind wir manchmal auf eine Spende von anderen angewiesen. Doch was viele nicht wissen: Auch für Hunde und Katzen gibt es Blutspenderdatenbanken, auf die Ärzte und Kliniken im Ernstfall zurückgreifen können. Wir haben uns die Blutspende für Tiere einmal näher angeschaut und das Für und Wider abgewogen.

Pyometra beim Hund

Die Gebärmutterentzündung oder Pyometra ist die häufigste Erkrankung bei Hündinnen. Etwa ein Viertel der nichtkastrierten Weibchen haben im Laufe ihres Lebens mit einer Gebärmuttervereiterung zu kämpfen. Je älter Ihr Vierbeiner wird, umso größer ist die Gefahr, dass er an einer Pyometra erkrankt.

Räude beim Hund

Räude beim Hund wird durch einen Befall mit Milben hervorgerufen. Bei Milben handelt es sich um winzigkleine Spinnentiere. Die Milben legen Eier in der Haut des Hundes ab und durchlaufen all ihre Entwicklungsstadien auf dem Wirtstier.

Reale Versicherungsfälle: Sprung vom Balkon

Der Schock sitzt immer noch tief bei Frauchen Antje*. Mittlerweile ist ein wenig Zeit vergangen, seitdem ihr dreijähriger Hund Eddi* aus fünf Metern Höhe vom Balkon gestürzt war und in der Tierklinik notoperiert werden musste. Noch ist er nicht der Alte, aber schon in wenigen Wochen sollte Eddi wieder völlig genesen sein. Frauchen Antje hat nun eine Tierarztrechnung von über 2.000 Euro zu begleichen.

Scheinschwangerschaft beim Hund

Die Scheinschwangerschaft beim Hund ist im Grunde eine eingebildete, scheinbare Mutterschaft. Sie tritt etwa vier bis neun Wochen nach der Läufigkeit auf. Die Hündin bildet sich ein, Welpen geboren zu haben, um die sie sich nun kümmern muss. Das Gesäuge schwillt an und bei einigen Hündinnen kann auch Milch vorhanden sein. Oftmals versuchen betroffene Hündinnen, ein Nest zu bauen: Gegenstände und Spielzeug dienen als Ersatz für die nicht geborenen Welpen und werden in das Nest geschleppt und bemuttert. Die Tiere können so in ihrer Mutterrolle aufgehen, dass sie ihre Ersatzwelpen aggressiv verteidigen und bissig werden. Die Scheinschwangerschaft kann außerdem dazu führen, dass die Hündin den Appetit verliert und nur noch ungern das Haus verlässt.

Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen

Die Schilddrüsenüberfunktion ist die häufigste hormonelle Erkrankung bei älteren Katzen. Betroffen sind hauptsächlich Samtpfoten ab dem zehnten Lebensjahr. Da die Ursachen dieser Krankheit bis heute nach wie vor unbekannt sind, lässt sich in der Regel nicht dagegen vorbeugen. Wird die Schilddrüsenüberfunktion rechtzeitig erkannt, ist sie jedoch gut behandelbar. Wir haben Ihnen heute die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.

Schilddrüsenunterfunktion beim Hund

Schilddrüsenerkrankungen kommen bei Hunden relativ häufig vor. Sie zeigen sich als Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) und -überfunktion (Hyperthyreose). Als Hypothyreose beim Hund bezeichnet man eine zu niedrige Produktion von Schilddrüsenhormonen und die daraus folgenden Symptome. Hier erhalten Sie einen Überblick zur Schilddrüsenunterfunktion bei Hunden und was zu tun ist, wenn Ihr Liebling daran erkrankt ist.

Schnell wieder gesund durch Hundephysiotherapie

Nicht nur Menschen gehen heute zur Krankengymnastik, nein, diese Behandlungsmethode gibt es inzwischen auch für Hunde. Und sie hilft. Deswegen übernimmt die AGILA Haustierversicherung auch die Kosten für die sogenannte Hundephysiotherapie, wo sie nötig ist. Eine genaue Übersicht der Bedingungen finden Sie in unserem Tarifvergleich.

Schottische Faltohrkatze

Die Schottische Faltohrkatze entstand im Jahr 1966 in Großbritannien aus Kreuzungen mit Britisch Kurzhaar Katzen. Durch ihre nach vorne geklappten Ohren, wurde sie dann allerdings zur eigenständigen Rasse, über die heute kritisch diskutiert wird.

Schwere Entscheidung: Einschläfern oder bis zum Ende pflegen?

Hund und Katze sind unsere treuesten Begleiter und besten Freunde, doch leider müssen auch sie uns eines Tages wieder verlassen. Das ist für jeden Tierbesitzer sicherlich einer der schlimmsten Momente. Und in vielen Fällen hat man auch noch die schwere Aufgabe zu entscheiden, ob es für sein geliebtes Tier an der Zeit ist zu gehen. Nur was sollte man tun: es einschläfern lassen oder doch daheim bis zu seinem natürlichen Ende pflegen? Eine sehr schwierige Frage, die auch uns bei der Diskussion über das Thema sehr nahe gegangen ist.

Sehverlust durch Bluthochdruck bei Katzen

Plötzlicher Sehverlust bei Katzen ist leider keine Seltenheit. Die Vierbeiner sind meist verstört und finden sich in der bekannten Umgebung nur noch schlecht zurecht, wenn sie von heute auf morgen ihr Augenlicht verlieren. Ein Grund für den plötzlichen Sehverlust kann Bluthochdruck sein.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!