Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

338 Beiträge

Oxytocin: Warum Hunde glücklich machen

Was Herrchen und Frauchen längst schon wissen, wurde in den letzten Jahren immer wieder wissenschaftlich bestätigt: Unsere Vierbeiner haben eine ganz besondere Wirkung auf uns und unser Leben – sie tun uns gut. Aus der Forschung wird immer wieder das Hormon Oxytocin als Begründung dafür hinzugezogen, dass Hunde glücklich und gesund machen. Wir haben uns das einmal genauer angeschaut.

Partner oder Vierbeiner?

Hunde und Katzen spielen im Leben vieler Menschen eine wichtige Rolle. Oft gelten die Vierbeiner als gleichwertiges Familienmitglied, bester Freund oder verständnisvoller Zuhörer und Seelentröster. Doch wie weit geht die Liebe bei Tierhaltern? Und wie fällt die Entscheidung aus, wenn Frauchen oder Herrchen zwischen Bello oder Mieze und einem Menschen wählen soll?

Patenschaft für einen Hund aus dem Tierheim

Hunde bereichern das Leben ihrer Besitzer – daran besteht kein Zweifel. Für viele Menschen gehört der Umgang mit dem tierischen Begleiter zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen. Leider hat die Sache auch einen - oft unterschätzten – Haken: Ein eigener Hund fordert und verdient reichlich Zeit. Wer nebenbei Vollzeit arbeitet oder eine größere Familie zu versorgen hat, kann diese oft nur schwer erübrigen. Doch der Hund braucht nun mal regelmäßige Spaziergänge und verlangt auch außerhalb dieser Stunden nach Beschäftigung. Alternative zum eigenen Hund Neben den zahlreichen Menschen, die sich nach einem Hund sehnen, gibt es auch die andere Seite: Personen, die aus irgendeinem Grund nicht (mehr) für ihr Tier sorgen können. Diese warten im Tierheim auf neue Besitzer. Sie warten, meist in relativ kleinen Zwingern, notgedrungen ohne ausreichende Beschäftigung. Die Mitarbeiter des Tierheims haben wenig Zeit, sich ausführlich um jedes einzelne Tier zu kümmern. Genau an diesem Punkt kommen Sie ins Spiel: Viele Heime bieten inzwischen vorübergehende Patenschaften für Hunde an. Auch wenn Sie sich die Vollzeit-Unterbringung eines Hundes nicht leisten können, kommen Sie so in den Genuss des Umgangs mit einem Vierbeiner. Sie tragen zum Wohlbefinden des Tieres bei und entlasten nebenbei das Tierheim. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten! Rechte und Pflichten Wer die Patenschaft für einen Hund aus dem Tierheim übernimmt, erhält gewisse Rechte – muss sich allerdings auch seiner Pflichten bewusst sein. Je nach Tierheim können diese ganz unterschiedlich ausfallen: Meist beginnt die Patenschaft mit der Unterzeichnung eines Vertrags. Wer unterzeichnet hat, muss auch zu den vereinbarten Zeiten erscheinen – egal bei welchem Wetter. Alle Tierheime sind knapp bei Kasse – mit der regelmäßigen Zahlung eines gewissen Beitrags unterstützen Sie die Arbeit der Tierschützer. Zu Ihren Hauptaufgaben gehört der regelmäßige Spaziergang mit dem Hund. Dabei sind meist gewisse Regeln zu beachten. Diese wurden vom Tierheim sorgfältig entwickelt – besonders die Leinenpflicht sollte unbedingt eingehalten werden. Einen Paten-Hund finden Die Suche nach einem Paten-Hund führt Sie wahrscheinlich ins nächstgelegene Tierheim. Hier können Sie sich in Ruhe über die Konditionen informieren und anschließend den passenden Hund aussuchen. Bei der Auswahl sollten Sie sich Zeit lassen. Stimmt die Chemie zwischen Ihnen und dem Hund nicht, werden die Spaziergänge selten ein Vergnügen. Ein letzter Tipp: So wunderschön die gemeinsame Zeit für Sie und den Hund auch sein mag – das Beste für den Vierbeiner ist ein neuer Besitzer. Sie müssen immer damit rechnen, dass das Tier vermittelt wird – und Sie sollten sich dann (zumindest ein bisschen) über die zweite Chance für den Vierbeiner freuen.

Pflegehund aufnehmen

Einen Hund in Pflege nehmen – eine verantwortungsvolle Aufgabe Freunde benötigen einen Hundesitter, während sie im Urlaub sind. Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen eigenen Hund anzuschaffen und wollen testen, wie der Alltag mit dem tierischen Begleiter aussieht. Was auch immer die Beweggründe für die vorübergehende Aufnahme eines Vierbeiners sein mögen – die Pflege und Betreuung eines Hundes ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der es ein paar Punkte zu beachten gibt. Vor dem Einzug: Informationen einholen Damit sich der Vierbeiner bei Ihnen möglichst wohlfühlt, gilt es, in Ihrem Haus entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Um die speziellen Bedürfnisse des Hundes zu kennen, sollten Sie möglichst viele Informationen einholen. Unzählige Fragen wollen geklärt werden: Wie sieht der normale Alltag des Hundes aus? Herrscht bei ihm meistens Action oder wohnt er eher in einem ruhigen Umfeld? Wie sieht es mit der täglichen Beschäftigung aus? Wie oft und wie lange gehen seine Besitzer mit ihm spazieren? Wie viel Zeit wird zuhause mit ausgelassenem Spiel verbracht? Welche Regeln gelten für den Hund? Darf er aufs Sofa oder ins Bett? Hat er Zugang zu allen Räumen? Was bekommt das Tier zu fressen? Lassen Sie sich das gewohnte Futter mitgeben und fragen Sie gegebenenfalls nach Bezugsquellen. Gibt es besondere gesundheitliche Dinge zu beachten? An welchen Tierarzt sollen Sie sich im Notfall wenden? Je vertrauter dem Hund im neuen Heim die Abläufe sind, desto besser wird er sich einleben. Natürlich müssen Sie nicht alles genauso handhaben wie zu Hause – darf der Vierbeiner jedoch normalerweise mit ins Bett, können Sie so immerhin nachvollziehen, warum er das jetzt so vehement einfordert. Willkommen bei uns Endlich ist es so weit: Der Feriengast zieht ein. Selbstverständlich haben Sie alles vorbereitet und gefährliche Gegenstände aus dem Weg geräumt. Seine gewohnte Decke, das Lieblingsspielzeug und der vertraute Futternapf erleichtern die Eingewöhnung. Lassen Sie den Hund zunächst in Ruhe alles kennenlernen, geben Sie ihm Zeit – wenn er sich entspannt auf seinem Platz niederlässt, hat er alles für gut befunden und einer schönen Urlaubszeit für Sie und den Hund steht nichts mehr im Wege.

Pheromone für Hunde

Pheromone können beim Hund dazu beitragen, dass sie insgesamt ruhiger werden und sich wohlfühlen. Besonders das sogenannte „Dog Appeasing Pheromone“ oder DAP hat sich als vorteilhaft erwiesen.

Pheromone für Katzen

Als Pheromone werden Botenstoffe bezeichnet, die von einem Tier abgegeben werden und einem anderen Tier derselben Art Informationen vermitteln. Das heißt, dass Katzenpheromone auch nur von Katzen wahrgenommen werden können – auf den Menschen oder andere Tiere haben diese Duftstoffe keine Auswirkung.

Portrait: Trainerin für Menschen mit Hund

Ein Gastartikel von Inge Büttner-Vogt In unserer kostenlosen Online-Sprechstunde beantwortet Frau Büttner-Vogt regelmäßig Fragen rund um die Hundeerziehung. Sie nennt sich selbst dabei nicht Hundetrainerin, sondern Trainerin für Menschen mit Hund. Warum das so ist und wie ihre Sicht auf die Hundeerziehung sich in ihrer Arbeit mit vier- und zweibeinigen Teams widerspiegelt, hat sie für Sie aufgeschrieben.

Pro & Contra: Den Hund überallhin mitnehmen

Geschrieben von Franziska Obert und Greta Clasen Hunde sieht man täglich und fast überall. Beim Einkaufen vor dem Geschäft, im Restaurant, auf großen Festen und Veranstaltungen. Viele Besitzer möchten Ihren Liebling so selten wie möglich allein lassen und nehmen ihn daher überall mithin. Aber ist das wirklich die beste Lösung oder doch ein wenig zu viel für den Hund? Wir haben für Sie dieses Thema diskutiert.

Pro & Contra: Dogsharing

Schon wieder ein neuer Trend in der Hundehaltung: Dogsharing, zu deutsch „den Hund teilen“. Was das genau heißt? Mindestens zwei Menschen wechseln sich entweder stunden-, tage- oder wochenweise mit dem Hund ab. Wie bereits letzte Woche von uns diskutiert, wollen viele trotz Vollzeitjob einen Hund haben - da bietet es sich an, jemanden Gleichgesinntes zu finden, der sich in der restlichen Zeit gerne mit dem Hund beschäftigen möchte. Doch ist das wirklich das Richtige für den Vierbeiner oder verwirrt es ihn zu sehr, zwei ganz unterschiedliche Besitzer an unterschiedlichen Orten zu haben? Wir haben Vor- und Nachteile des Dogsharing-Prinzips für Sie diskutiert.

Pro & Contra: Hund in der KiTa?

Unsere Pro & Contra Rubrik ist wieder zurück! Nach mehrwöchiger Pause starten wir mit neuem Konzept in spannende Diskussionen. Zu interessanten, aber auch kontroversen Themen werden wir (das sind Isabelle und Franziska) uns in unregelmäßigen Abständen zusammensetzen und für Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile diskutieren, erörtern und beleuchten. Dieses Mal geht es um KiTa-Hunde und die Frage, ob diese neue Entwicklung der frühkindlichen Erziehung Sinn macht.

Pro & Contra: Hund trotz Vollzeitjob

Der Hund ist das beliebteste Haustier Deutschlands. Man sieht die Vierbeiner eigentlich jeden Tag und überall. Bei so vielen Hunden müssen doch auch viele Besitzer dabei sein, die ganz normal in einem Vollzeitjob arbeiten und sich also gar nicht den ganzen Tag um ihren Liebling kümmern können. Da stellt sich die Frage, ob das wirklich okay für die Tiere ist oder man sich bei einem Vollzeitjob nicht doch besser überlegen sollte, ob man sich wirklich einen Hund anschafft. Wir haben dieses Thema für Sie diskutiert.

Pro & Contra: Hundekot aufsammeln oder liegen lassen?

Beim Thema Hundekot scheiden sich die Geister. Die einen beschweren sich über die Verschmutzung durch die Häufchen, die anderen wollen die Hinterlassenschaften des Hundes nur ungern aufsammeln. Sie lassen den Haufen manchmal auch einfach liegen, wenn gerade niemand zuschaut. In manchen Städten gibt es sogar schon Tütenspender, die die Entsorgung der Häufchen erleichtern und dem Problem entgegenwirken sollen. Wir haben das Thema in der Redaktion diskutiert und die gegensätzlichen Positionen für Sie zusammengefasst.

Pro & Contra: Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen

Unzählige Katzen leben als Streuner auf Deutschlands Straßen. Sie haben kein Zuhause, keine Besitzer und sind völlig auf sich allein gestellt. In vielen Städten und Gemeinden wird deswegen immer häufiger eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen eingeführt. Diese soll die unkontrollierte Vermehrung der Streuner stoppen. Doch ist eine allgemeine Kastrationspflicht für ganz Deutschland, wie es viele Initiativen und Tierschützer fordern, wirklich die Lösung des Streuner-Problems? Oder handelt es sich hierbei schlicht um eine Zumutung für Katzen und Besitzer? Wir sind zu unterschiedlichen Meinungen gekommen.

Pro & Contra: Katzen-Café

Vor einigen Monaten haben wir bereits über das Café Neko in Wien berichtet. Nun hat auch Deutschlands erstes Katzen-Café vor knapp zwei Wochen in München-Schwabing eröffnet. Hier kann ab sofort nicht nur geschmaust, sondern auch kräftig geschmust werden! Mehrere Katzen tummeln sich im Café Katzentempel zwischen den Gästen und können gestreichelt und bespaßt werden. Die Idee stammt ursprünlich aus Japan und wird nun immer häufiger auch in Europa aufgegriffen. Aber ist das wirklich eine gelungene Aktion, um Mensch und Tier zusammenzubringen oder ist es für die Katzen zu stressig und außerdem unhygienisch? Wir sind zu unterschiedlichen Meinungen gekommen.

Pro & Contra: Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit

Geschrieben von Greta Clasen und Franziska Obert Der Frühling steht (hoffentlich) vor der Tür und die Natur erwacht zu neuem Leben. Langsam beginnt damit auch die Brut- und Setzzeit, die Zeit, in der Wildtiere ihre Jungen zur Welt bringen. Daher gilt in vielen Kommunen der Bundesländer ab dem 1. April bis zum 15. Juli Leinenpflicht für Hunde auf allen Grünflächen, um die freilebenden Jungtiere zu schützen. In Bremen beginnt die Leinenpflicht sogar bereits am 15. März. Eine harte Zeit für Hundebesitzer, die ihrem Liebling nun für Monate das Herumtollen verweigern müssen. In welchem Bundesland wann genau, welche Leinenpflicht gilt, finden Sie gut zusammengefasst hier. Doch ist es wirklich nötig, teilweise vier Monate lang Hunden ihren Freigang zu verweigern? Ist das denn noch artgerecht? Wir haben dieses Thema für Sie diskutiert und sind zu unterschiedlichen Meinungen gekommen.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!