Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

338 Beiträge

Hunde als Therapie gegen Bluthochdruck

So viele Menschen leiden hierzulande an Bluthochdruck (Hypertonie), dass man bereits von einer Volkskrankheit spricht. „Stumme Krankheit“ wird sie auch genannt, denn es gibt keine eindeutigen Symptome. Viele Menschen wissen deshalb nicht einmal, dass sie daran erkrankt sind. Das kann fatale Folgen haben. Wie gut, wenn Betroffene einen tierischen Begleiter haben! Denn unsere Vierbeiner können helfen, den Blutdruck zu senken.

Hunde gegen Burnout: Studien über Hunde am Arbeitsplatz

Das Burnout-Syndrom ist inzwischen den meisten ein Begriff und scheint sich immer mehr zum Massenphänomen zu entwickeln. Nun sollen unsere geliebten Vierbeiner uns dabei helfen, unsere Gesundheit zu schützen und sogar unsere Produktivität zu steigern. Wir stellen Ihnen wissenschaftliche Ansätze vor, die Hunde am Arbeitsplatz gutheißen und erklären, warum Hunde gegen Burnout helfen können.

Hunde helfen lesen

Dass Hunde viel bewegen können und dem Menschen gut tun, wissen wir alle. Jeder Hundebesitzer kann das bestätigen und auch die zahlreichen Tätigkeiten, denen Hunde heute bereits nachgehen, beweisen es. Von etwas ganz neuem habe ich vor kurzem erst gehört: Hunde helfen lesen. Viele Kinder haben Angst vor ihren Mitschülern zu lesen, weil sie sich noch nicht sicher fühlen und es ihnen peinlich ist. Ein Hund gibt keine negativen Kommentare und lacht auch nicht, wenn man ihm etwas vorliest. Er hört gelassen zu. Er urteilt nicht, er beruhigt.

Hunde im Straßenverkehr

Hunde und Straßenverkehr – Wie trainiere ich meinen Hund richtig? Ein treuer Vierbeiner begleitet sein Herrschen durch dick und dünn, in jeder Lebenslage – selbstverständlich auch im Straßenverkehr. Für das Tier stellt eine belebte Straße allerdings eine besondere Herausforderung dar: Unzählige Eindrücke strömen gleichzeitig auf den Hund ein. Viele Menschen, Autos, Radfahrer und andere Hunde liefern ständig neue visuelle und olfaktorische Reize. Die Geschwindigkeit eines Autos ist für den Hund nicht kalkulierbar. In seinem ursprünglichen Umfeld bewegte sich nichts in diesem atemberaubenden Tempo. Folglich kann das Tier auch nicht abschätzen, ob sich die Straße noch überqueren lässt, bis das Auto kommt. Hunde lösen mehr oder weniger Entzücken bei Passanten aus. Der Vierbeiner wird oftmals überschwänglich begrüßt und gestreichelt. Nicht alle Hunde sind das gewohnt und mögen diese Aufmerksamkeit von unbekannten Personen. Damit Ihr Hund sich dennoch sicher durch den Straßenverkehr bewegt, ist das richtige Training entscheidend. Das richtige Training Hier gibt es zunächst einen einfachen Grundsatz: So früh wie möglich anfangen. Ein Welpe profitiert von der frühzeitigen Gewöhnung an den Straßenverkehr immens. Im Welpenalter geht der Hund noch unvoreingenommen auf neue Situationen zu – er lernt schnell und merkt sich positive Erfahrungen. Doch egal in welchem Alter, auch ein zweiter Punkt gilt immer: Die Gewöhnung sollte langsam und schrittweise erfolgen. Dazu sollten Sie zunächst eine ruhige Straße mit wenig Verkehr als Trainingsort suchen. Dort darf der Hund in Ruhe alles erkunden, bei Interesse auch Kontakt mit einem – vorher eingewiesenen – Fußgänger aufnehmen und sich bei Bedarf auch einmal hinter Ihnen verstecken. Die ersten Kontakte mit dem Straßenverkehr sollten kurz sein. Die vielfältigen Reize wollen schließlich verarbeitet werden. Mit der Zeit kann dann der Umfang des Trainings gesteigert und schließlich auch der Ablenkungsgrad erhöht werden - schrittweise, so lange, bis auch belebte Straßen problemlos und selbstverständlich akzeptiert werden. Beim Training im Straßenverkehr können professionelle Hundeschulen helfen! Sicherheit erhöhen durch Regeln Kleine Kinder lernen früh, im Straßenverkehr bestimmte Regeln zu beachten. Nicht aus Willkür, sondern zu ihrer eigenen Sicherheit. Gleiches gilt auch für Hunde: Wer dem Vierbeiner lehrt, vor dem Überqueren einer Straße zu sitzen, verhindert, dass er in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit auf die Fahrbahn stürmt und eventuell von einem Auto erwischt wird. Regelmäßiges Training macht sich hier in jedem Fall bezahlt.

Hunde lieben unsere „Babysprache“

„Ja, fein! Du bist aber ein braver Junge!“ Bei diesen Worten haben die meisten Hundebesitzer gleich den übertrieben fröhlichen Tonfall im Kopf, mit dem sie ihren Liebling ansprechen. Diese Babysprache mag zwar gelegentlich etwas albern wirken – ist sie aber nicht! Das haben Wissenschaftler der britischen University of York im vergangenen Jahr bewiesen.

Hunde und Babys

Sind auch Sie Hundebesitzer und planen Nachwuchs oder sind Sie vielleicht schon schwanger? Selbstverständlich kommen da einige Fragen und Bedenken über die gemeinsame Zukunft auf. Wenn Sie ein paar Regeln einhalten, müssen Sie aber auf keinen Fall Ihren Hund abgeben, sie müssen ihn nur gut auf die gemeinsame Zeit vorbereiten. Folgende Punkte werden in diesem Artikel näher beschrieben: Wie gewöhnt man Hund und Baby aneinander? Was müssen die Eltern beachten? Worauf sollten Kinder Acht geben? Hund und Baby, worauf ist zu achten? Sie sollten Ihren Hund rechtzeitig auf die zukünftige Zeit mit Baby und Kind vorbereiten. Zeigen Sie ihm, dass er Teil eines Rudels ist. Sie sind der Chef, Ihr Hund dient als Aufpasser. Verschiedene Übungen können dem Hund dabei helfen diese Rollen zu erlernen und zu akzeptieren. Zeigen Sie Ihrem Vierbeiner auch, dass es Tabuzonen für ihn gibt. Kinderbettchen und Wickeltisch sollte er nicht beachten. Ebenso sollten Sie dem Hund klar machen, dass das Kinderzimmer nicht sein Revier ist. Wenn das Baby da ist, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihren Hund nicht vernachlässigen. Er wird dies schnell merken und dann entsprechend Aufmerksamkeit einfordern oder sogar mit Eifersucht gegen das Baby reagieren. Regeln für die Eltern Die wichtigste Regel ist, dass Sie Hund und Kleinkind nie zusammen alleine lassen. Auch wenn Sie sich sicher sind, Ihren Hund zu kennen: Zwischen Kind/Baby und Hund kann es immer zu unvorhergesehenen Reaktionen kommen. Verbote für den Hund sollten schon vor Eintreffen des Babys abgeklärt werden, denn sonst kann es schnell zu Eifersucht kommen. Um die Rangordnung zu klären, sollte zum Beispiel immer zuerst der Kinderwagen durch die Tür geschoben werden und dann darf der Hund die Wohnung oder das Haus betreten. Was die Kleinsten beachten sollten Auch Kleinkinder sollten lernen, dass sie einige Regeln im Umgang mit Hunden befolgen müssen: Hunde dürfen beim Fressen nie gestört werden Jedem Hund mit Vorsicht begegnen Raufende Hunde immer in Ruhe lassen Dem Hund nicht in die Augen starren Den Hund auf keinen Fall am Schwanz ziehen Bei Angst nicht vor dem Hund davonlaufen Wenn Kinder mit einem Hund aufwachsen, können sie dabei sehr viel lernen. Die Freundschaft zu einem Hund ist wohl unvergleichbar und auch Rücksichtnahme und Verantwortung wird frühzeitig geschult. Beachten Sie einige Regeln, kann der Alltag mit Baby und Hund unkompliziert sein. Gemeinsam werden Sie eine schöne und stressfreie Zeit verbringen. Bereiten Sie sich und Ihren Hund jedoch gut auf die bevorstehende Zeit vor.

Hunde und Katzen: Verhalten und Erziehung im Fokus

Zwei der wichtigsten Themen für Hunde- und Katzenhaltende sind neben Gesundheit und der Ernährung das Verhalten und die Erziehung ihrer Lieblinge. Es gibt wohl wenig Bereiche, die so viele unterschiedliche Meinungen, Empfehlungen und Formen aufweisen. Für einen ersten Überblick haben wir spannende Artikel zu diesen Themen zusammengestellt.

Hunde zusammenführen: So gelingt die Eingewöhnung des Zweithundes

Ob Zweit- oder Dritthund, Welpe oder ausgewachsener Hund: ein Neuzugang wächst nicht von allein mit Ihrem Ersthund zu einem Rudel zusammen. Als Hundehalterin und Hundehalter sind Sie dafür verantwortlich, den neuen Hund einzuführen, ihn zu erziehen und gleichzeitig den ersten Hund nicht zu vernachlässigen. Wir geben Ihnen Tipps, wie die Eingewöhnung gelingt.

Hunde-Freunde für Geparden

Unsere Samtpfoten sind ja eigentlich eher für ihr selbstsicheres Auftreten bekannt, doch anders sieht es bei ihren wilden Verwandten, den Geparden aus. Die schnellsten Landtiere der Welt sind selbst gegenüber ihren Artgenossen sehr schüchtern, was in der unnatürlichen Umgebung von Zoos noch weiter verstärkt wird. Allerdings können sie dort mentale Unterstützung erhalten, und zwar von niedlichen Vierbeinern, die auch uns Menschen immer wieder aufheitern: Hundewelpen. Lesen Sie mehr darüber, wie Hunde Freunde von Geparden sein können und ihnen so mehr Selbstbewusstsein und Gelassenheit geben.

Hunde-Singlebörsen

Den Partner fürs Leben zu finden ist schwer. Singles mit Hund können es doppelt schwer haben, denn zukünftiger Partner und vierbeiniger Begleiter sollten sich verstehen und gut miteinander auskommen. Aus diesem Problem ist ein neuer Trend entstanden: die Hunde-Singlebörsen.

Hundeanschaffung: Ein Welpe zieht ein

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Hund anzuschaffen, steht vor einer großen Entscheidung. Bevor diese gefällt wird, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass ein Hund auch große Verantwortung mit sich bringt. In unserer neuen Serie geben wir Ihnen jede Woche hilfreiche Tipps und Informationen rund um das Thema Hundeanschaffung. Heute dreht sich alles um das Thema Welpen und deren Eingewöhnung in ihr neues Zuhause. Um dem Neuankömmling bei den ersten Schritten in sein neues Leben zu helfen, gibt es ein paar wichtige Dinge, die beachtet werden sollten.

Hundeanschaffung: Erziehung von kleinauf

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Hund anzuschaffen, steht vor einer großen Entscheidung. Bevor diese gefällt wird, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass ein Hund auch große Verantwortung mit sich bringt. In unserer neuen Serie geben wir Ihnen jede Woche hilfreiche Tipps und Informationen rund um das Thema Hundeanschaffung. In unserem heutigen und letzten Artikel dieser Serie geht es um das Thema Hundeerziehung –und Training.

Hundeerziehung: Motivation ist alles

Zusammen schmusen, toben, was erleben: Ein guterzogener Vierbeiner wird schnell zum treuen Freund und bereichert das Leben seiner Besitzer. Eine gute Erziehung ist eine Frage von Konsequenz und vor allem Motivation. Hört sich einfach an, hat aber auch so seine Schwierigkeiten. Deshalb haben wir ein paar Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Training mit Ihrem Vierbeiner.

Hundeführerschein: Alle Infos auf einen Blick

Der Hundeführerschein ist ein Nachweis über verantwortungsvolle Hundehaltung, der eine Theorie- und Praxisprüfung umfasst. In Deutschland ist er in allen Bundesländern freiwillig (Stand September 2025). Erfahren Sie mehr über die Prüfung und die Vorteile, zum Beispiel Steuerermäßigungen oder Leinenpflicht-Befreiungen!

Hundegebell – was zumutbar ist und was hilft

Viele Hunde bellen gern freudig, wenn Frauchen oder Herrchen nach Hause kommen. Allerdings übertreiben es einige Exemplare und bellen selbst zu unpassenden Zeiten und Gelegenheiten besonders laut und ausdauernd. Dieses Hundegebell stört oft die Nachbarn und führt im Extremfall gar zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Doch wie ist hier die Rechtslage und was können Sie gegen übermäßiges Hundegebell Ihres Vierbeiners tun? 

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!