Parasitenbefall früh erkennen und vorbeugen

Nicht jeder Parasitenbefall lässt sich auf den ersten Blick erkennen. Häufiges Kratzen, kahle Stellen, Veränderungen der Haut, Durchfall oder ein auffälliger Gewichtsverlust können mögliche Warnzeichen sein. Auch ein verändertes Verhalten oder eine nachlassende Aktivität sollten aufmerksam beobachtet und bei Bedarf tierärztlich abgeklärt werden.

Unsere Ratgeber erklären Dir, wie Flöhe, Zecken, Milben und Würmer Deinen Liebling belasten können und welche Maßnahmen zur Vorbeugung infrage kommen. Du erfährst außerdem, wie Parasiten übertragen werden, welche Kontrollen sinnvoll sind und was bei der Auswahl und Anwendung von Schutzmitteln beachtet werden sollte. So kannst Du Risiken besser einschätzen, rechtzeitig reagieren und die Gesundheit Deines Tieres gezielt unterstützen.

Unsere Beiträge zu Parasiten

68 Beiträge

Juckreiz bei Katzen

Ein ständiger Juckreiz kann lästig sein und die Suche nach der Ursache ist häufig nicht einfach. Mit unserer Infografik lernen Sie verschiedene Hautveränderungen zu benennen, finden mögliche Ursachen und erfahren, wie Tierärztinnen und Tierärzte eine Hautuntersuchung durchführen. Download

Juckreiz beim Hund

Hundehaltende wissen, wie belastend es sein kann, wenn ihr treuer Begleiter unter Juckreiz leidet. Doch die Ursachen dafür können vielfältig sein. Unsere Infografik zeigt Ihnen häufige Hautveränderungen und erklärt, wie Tierärtzinnen und Tierärzte die Ursache diagnostizieren. Download

Juckreiz: Hund kratzt sich

Einem Juckreiz beim Hund muss nicht immer eine ernste Erkrankung zugrunde liegen. Gleichzeitig kann in manchen Fällen eine tierärztliche Behandlung wichtig sein. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihrem Hund helfen, wenn er sich kratzt.

Kahle Stellen bei der Katze

Meine Katze hat kahle Stellen, was hat das zu bedeuten? Ungewöhnlich ist es schon seit Langem nicht mehr, dass das Haustier als vollwertiges Familienmitglied angesehen wird. Umso schlimmer ist es dann auch, wenn es der geliebten Katze scheinbar nicht mehr gut geht. Für plötzlich auftretende kahle Stellen im Fell des Tieres kann es viele Ursachen geben, sodass auch die Ansatzpunkte bei einer Behandlung differenziert ausfallen müssen. Im Allgemeinen lassen sich zunächst drei unterschiedliche Gründe für kahle Stellen finden: Parasiten Allergien Krankheiten Auch wenn Sie über diese Auslöser Bescheid wissen, ist es trotzdem nicht immer einfach, die Problematik zeitnah zu erkennen, denn für das verräterische Lecken des Fells ziehen sich viele Katzen oftmals zurück. Parasiten als Ursache für kahle Stellen Es lässt sich zwischen psychischen und körperlichen Auslösern unterscheiden. Parasiten zählen hierbei augenscheinlich zu Letzterem und verursachen bei Ihrer Katze einen starken Juckreiz. Positiv an dieser Ursache ist die einfache Diagnostizierung, denn Parasiten sind der häufigste Grund für kahle Stellen im Fell Ihrer Katze. Ein Gang zum Tierarzt ist in jedem Fall wichtig, denn nicht alle Schädlinge lassen sich auf den ersten Blick finden. Allergien und Krankheiten als mögliche Ursachen Nicht nur Menschen leiden an Unverträglichkeiten unterschiedlichster Form. Auch Ihre Katze kann auf Staub, Pollen oder Milben empfindlich reagieren und sich an betroffenen Stellen so stark lecken, bis sich im Fell kahle Stellen bilden. Tritt dieses Symptom plötzlich auf, nachdem Sie das Futter verändert haben, kann dies auf eine Unbekömmlichkeit hinweisen. In einigen Fällen zeigen sich auch chemische Reinigungsmittel als Ursache für einen Juckreiz. Im ungünstigsten Fall kann eine tiefergehende Krankheit der Grund für kahle Stellen im Fell Ihrer Katze sein. Hierbei kann es sich zum einen um organische Störungen handeln. Zum anderen treten gerade bei alten Katzen des Öfteren hormonelle Dysfunktionen auf, wie beispielsweise eine Überfunktion der Schilddrüse. Ungewöhnliche Möglichkeiten nicht außer Acht lassen Einen eindeutigen Beweis für psychisch bedingte Ursachen bei starkem Haarausfall von Katzen gibt es bisher nicht. Doch wohl jeder Tierliebhaber wird sich einig darüber sein, dass nicht nur Menschen Emotionen empfinden können. So können folgende Veränderungen ein Auslöser für einen Wandel im Verhalten Ihrer Katze sein: Stresssituationen, wie anhaltender Lärm eine neue Umgebung nach einem Umzug ein unbekanntes Familienmitglied der Verlust einer Bezugsperson oder eines Zweittieres/Jungtiers Ein Tierarzt wird schnell herausfinden, warum Ihre Katze auf einmal kahle Stellen hat. Unterstützend sollten Sie hierfür jedoch stets auf das Gebaren Ihres Haustiers achten, sodass gerade im Falle einer psychischen Ursache die richtige Diagnose gestellt werden kann. {loadposition lexikon-belehrung}

Katzenflöhe: Flöhe bei Katzen erkennen und behandeln

Flöhe sind mehr als nur lästige Mitbewohner – sie sind Parasiten, die bei Katzen erheblichen Juckreiz, Allergien und ernsthafte Krankheiten verursachen können. Erfahren Sie, wie Sie sich und Ihre Samtpfote vor Katzenflöhen schützen können.

KEIN Parasitenschutz: Bernsteinketten für Hunde

Zecken, Flöhe & Co sind lästige Parasiten, mit denen unsere Vierbeiner teilweise richtig zu kämpfen haben. Es gibt eine Vielzahl an Mitteln, die gegen Zecken bei Hunden und Katzen eingesetzt werden können. Eine natürliche Variante, die unter Tierhaltern immer mehr Zuspruch findet, ist die Bernsteinkette für Hunde. Wir haben für Sie herausgefunden, was dahintersteckt und ob Bernsteinketten eine sichere Alternative zu den üblichen Mitteln ist.

Leishmanien bei Hunden und Katzen

Im Sommerurlaub gilt es, sich und seinen Vierbeiner vor Reisekrankheiten zu schützen – denn einige Krankheitserreger fühlen sich beispielsweise im warmen Klima des Mittelmeerraums besonders wohl. So auch die Leishmanien, die über Sandmücken auf Hunde und Katzen übertragen werden. Erfahren Sie hier mehr.

Leishmaniose bei Katzen

Leishmaniose bei Katzen ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die über Sandmücken übertragen wird. Obwohl sie eigentlich eher in wärmeren Regionen verbreitet ist, wird sie auch in Deutschland zu einem zunehmenden Problem. Indem Sie sich über die unheilbare Erkrankung informieren, können Sie die Gesundheit Ihrer Katze schützen. Erfahren Sie darum hier alle wichtigen Informationen.

Leishmaniose beim Hund

Die Leishmaniose ist eine Erkrankung mit Parasiten, welche über Sandmücken übertragen werden und zu schweren Haut- und Organproblemen führen kann. Das Tückische an der kaninen Leishmaniose ist, dass sie nicht heilbar ist. Erfarhren Sie hier mehr über das Auftreten und die Anzeichen sowie was Sie tun können, wenn Ihr Liebling befallen ist.

Lungenwürmer bei Katzen

Nicht nur der Magen-Darm-Trakt, sondern auch die Atemwege unserer Vierbeiner können von Würmern befallen werden. Solche Lungenwürmer kommen bei Katzen häufiger vor als viele Halter erwarten. Dabei kann eine Infektion schwerwiegende Folgen haben. Besonders Freigänger-Katzen sind gefährdet.

Neue Zeckenart: Die Hyalomma-Zecke

Zecken sind bekannt als gemeine Parasiten, die zudem auch noch gefährliche Krankheiten übertragen können. Da horcht man natürlich auf, wenn neue tropische Zecken ihren Weg nach Deutschland finden. Erfahren Sie hier, was Zecken der Gattung Hyalomma für Sie und Ihren Vierbeiner bedeuten.

Ohrmilben beim Hund: Symptome & Behandlung

Ohrmilben beim Hund gehören zu den häufigsten Parasiten, die den äußeren Gehörgang befallen. Sie verursachen starken Juckreiz und Entzündungen und können unbehandelt zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Erfahren Sie hier alles über Symptome, Ursachen, Behandlung und Vorbeugung!

Parasiten bei Hunden und Katzen

Bei Parasiten handelt es sich um Organismen, die andere Lebewesen nutzen, um sich von diesen zu ernähren oder um sich fortzupflanzen. Das Lebewesen, das von den parasitären Organismen befallen wird, wird Wirt genannt. Ja nach Art und Menge der Parasiten kann es zu gesundheitlichen Schäden des Wirtes kommen, da die fremden Organismen die Organe des Wirtes schädigen, Zellen zerstören und dem Wirt Nährstoffe entziehen können. Die Natur hat es aber so angelegt, dass der Parasit möglichst lange von seinem Wirt profitieren kann. Daher wird dieser zwar geschwächt, soll jedoch nicht getötet werden. Auch wohlbehütete, gepflegte Tiere können von Parasiten befallen werden. Parasiten lauern nahezu überall. Freigängerkatzen und Hunde, die mit ihrem Halter durch Wald und Wiese streifen, können sich schnell Zecken, Würmer oder Flöhe einfangen.

Pododermatitis beim Hund

Bei der Pododermatitis handelt es sich um eine Zwischenzehenentzündung, die bei Hunden aller Rassen und Altersgruppen auftreten können. Die Entzündung wird vor allem beim Spreizen der Krallen sichtbar. Symptome der Zwischenzehenentzündung Erkrankt ein Hund an Pododermatitis, äußert sich dies meist in klaren Symptomen: Juckreiz zwischen den Zehen Hund beginnt, die betroffenen Stellen stark zu belecken, daran zu nagen oder zu knabbern Eventuell Ausfall von Fell an den betroffenen Stellen Gerötete Haut zwischen den Zehen Bei lang anhaltender Erkrankung: Blutungen, Anschwellen der Haut, Knotenbildung Für den Hund ist diese Krankheit überaus unangenehm, weshalb er schon früh damit beginnen wird, die betroffene Stelle zu bearbeiten. Betroffen sein können alle vier Pfoten, häufig sind es aber die Vorderpfoten, die von einer Zwischenzehenentzündung befallen sind. Behandlung und weitere Maßnahmen Die Diagnose ist meistens schnell gestellt, allerdings dauert es dann eine Weile, bis die Entzündung vollständig bekämpft ist. Zuerst einmal sollte herausgefunden werden, was die Ursache für die Pododermatitis ist. Es können eingetretene Fremdkörper, Unverträglichkeit und Allergien von Futter, Parasiten oder eine Pilzinfektion für den Juckreiz verantwortlich sein. Die Behandlung erfolgt nach der Diagnose: Einfache Verletzungen durch Fremdkörper beispielsweise werden mit desinfizierenden Pfotenverbänden behandelt. Vorher können Sie in diesem Fall Salben gegen eventuelle Pilz- oder Bakterienbefälle auftragen. Zudem verhindern Verbände, dass Ihr Hund weiter auf seiner Pfote nagt. Weitere Ursachen, wie eine Futtermittelallergie, müssen systematisch behandelt werden: Hier beginnt erst einmal die Suche nach dem Stoff im Futter Ihres Hundes, der die Allergie auslöst. Dabei müssen Sie sich unter Umständen auf eine längere Behandlungszeit einstellen. Spezielle Blutuntersuchungen können zwar einen Indikator für eine bestehende Allergie liefern, geben aber keinen Aufschluss über den Futterbestandteil, der die Allergie eventuell auslöst. Einer Pododermatitis vorbeugen Damit eine Entzündung der Zwischenzehen bei Ihrem Hund gar nicht erst auftritt, können Sie einige Maßnahmen vorbeugend ergreifen: Nach einem Spaziergang sollten Sie die Pfoten Ihres Hundes kurz waschen und gut trocknen. So können reizende Einflüsse wie Kies, Sand, Dünger oder Ähnliches entfernt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume Ihres Vierbeiners. So können Fremdkörper entdeckt und entfernt werden, bevor eine Entzündung entstehen kann. Im Winter hilft es, die Pfoten Ihres Vierbeiners mit Vaseline einzucremen. Das hilft gegen Kälte, Nässe und Reizungen durch Streusalz. Gerade von Letzterem sind Hunde in der kalten Jahreszeit besonders betroffen. Sollten Sie merken, dass Ihr Hund sich übermäßig viel mit seinen eigenen Pfoten befasst, kontrollieren Sie diese umgehend. Je früher die Entzündung entdeckt wird, desto schneller geht auch die Heilung vonstatten und Ihr Hund ist frei von seinen Schmerzen. {loadposition lexikon-belehrung}

Rätselhafte Hundekrankheit in Norwegen und Norddeutschland

Norwegische Hundebesitzer sind seit letztem Sommer in Sorge. Der Grund: Eine rätselhafte Hundekrankheit, die durch blutigen Durchfall und blutiges Erbrechen gekennzeichnet ist. Außergewöhnlich ist dabei der schnelle und heftige Krankheitsverlauf. Rund 170 betroffene Hunde wurden bereits gemeldet. Bei 42 Hunden führte die Krankheit zum Tod.

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