Gesammeltes Wissen rund um Hunde

Jeder Hund ist einzigartig und hat je nach Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Charakter unterschiedliche Bedürfnisse. Eine gute Pflege, regelmäßige Vorsorge und eine konsequente, positive Erziehung tragen dazu bei, dass sich Dein Vierbeiner rundum wohlfühlt und Ihr den Alltag gemeinsam genießen könnt.

Unsere Beiträge informieren Dich über Themen wie Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Beschäftigung, Pflege und Haltung. Außerdem erhältst Du praktische Tipps für Spaziergänge, Reisen, den Alltag mit Hund und den Umgang mit besonderen Lebensphasen. So kannst Du Deinen Hund optimal begleiten und ihm ein glückliches und artgerechtes Leben ermöglichen.

Unsere Beiträge zu Hunde

1711 Beiträge

Hundeleckerlis: Wie oft?

Hundekekse und Hundekuchen sind keineswegs eine Erfindung der modernen Haustierhaltung. Die Tradition, dem eigenen Vierbeinern etwas Gutes zu tun, reicht bereits bis in die 1870er Jahre zurück. Für eine gesunde Hundeernährung sind Leckerlis jedoch nicht notwendig, sie sollten eher als „Beifutter“ angesehen werden. Nur zu besonderen Gelegenheiten Wenn Sie Ihren Hund für eine besondere Leistung belohnen wollen, ist es völlig in Ordnung, ihm ein Leckerli zu geben. Das sollte auf Dauer jedoch nur in Maßen geschehen. Wie beim Menschen kann nämlich zu häufiges Naschen oder Belohnen zu Übergewicht und Problemen mit den Zähnen führen. Bei einem kleinen Hund kann eine Handvoll Leckerlis schon die Hälfte seines Tagesbedarfs ausmachen, bekommt er zusätzlich noch normales Futter, wird er zunehmen. Auf eine ausbalancierte Ernährung ist deswegen unbedingt zu achten. Nicht alle Leckerlis sind gut für die Gesundheit Ihrer Tiere. Gesunde Alternativen Eine gesunde Alternative zu Hundesnacks sind zum Beispiel Kauknochen aus Büffelhaut. Sie beschäftigen den Hund und sorgen gleichzeitig für die Reinigung seiner Zähne, da sie beim Kauen die Zahnbeläge abreiben. Das Gleiche gilt für hart gebackene Biskuits mit pflanzlichen Faserstoffen, die mit ihren zusätzlichen Mineralien und Vitaminen sogar als Ergänzung zur Nährstoffversorgung dienen können. Da jedes Tier bestimmte Vorlieben hat, müssen jedoch nicht immer nur industriell angefertigte Hundesnacks gefüttert werden. Hundekekse können sehr leicht in der eigenen Küche hergestellt und die Zutaten auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmt werden. Hundesnacks selber backen Der große Vorteil beim Hundekuchen selber backen ist, genau zu wissen, welche Zutaten verwendet werden. Diese können eventuell sogar auf Krankheiten oder Allergien des Tieres abgestimmt werden. Greifen Sie beim Backen in jedem Fall auf Zutaten wie Fleisch, Getreide und Gemüse zurück. Sehr gut zu Hundekuchen lassen sich folgende Produkte verwenden: Haferflocken- oder Haferkleie Hackfleisch, gewürfelter Schinken oder Leberwurst Weizen-, Mais- oder Dinkelmehl Bananen oder Karotten Eier und hochwertige Öle, wie Oliven- oder Maiskeimöl Die Hundekuchen werden im Ofen gebacken und anschließend getrocknet. Dadurch sind sie lange haltbar und können zur Aufbewahrung in Backpapier oder ein Küchentuch eingeschlagen werden. Auch bei selbst gebackenen Hundekuchen gilt jedoch: Neben Art und Zusammensetzung der verfütterten Kekse ist die Menge das entscheidende und ersetzt kein vollwertiges Trocken- oder Nassfutter.

Hundemafia: Illegaler Welpenhandel auf Hochtouren

Schon mehrmals berichteten wir über illegalen Welpenhandel und die sogenannten „Wühltischwelpen“. Eine kürzlich erschienene Reportage von stern TV schockiert nun jedoch erneut und macht das Thema präsenter denn je!

Hundemalaria

Hundemalaria, auch Piroplasmose oder Babesiose genannt, ist eine durch Zecken übertragene Krankheit der roten Blutkörperchen. Typische Symptome für Babesiose beim Hund sind hohes Fieber und blutiger Urin. Da die Krankheit zur Blutarmut führt, ist sie lebensgefährlich und sollte schnellstmöglich von einem Tierarzt oder einer Tierärztin behandelt werden.

Hundenamen

Wie finde ich den perfekten Namen für meinen Hund? Diese Frage stellen sich jährlich tausende neue Hundebesitzer. Wie bei Babys ist die Wahl des richtigen Namens für einen Welpen nicht immer einfach. Schließlich behält der Liebling ihn ein Leben lang. Wir haben unsere Kundendaten ausgewertet und die Top 10 der beliebtesten Hundenamen des letzten Jahres für Sie zusammengestellt.

Hundepension

Wenn Herrchen und Frauchen in den Urlaub fahren oder für längere Zeit ins Krankenhaus müssen, dann kommt oftmals die Frage auf, wo der geliebte Vierbeiner untergebracht werden kann. Nicht immer kann das eigene Tier in den Urlaub mitgenommen werden und bei einem längeren Krankenhausaufenthalt möchten Hundebesitzer ihr Tier gut versorgt wissen, um in Ruhe genesen zu können. Eine Hundepension bietet Hundebesitzern eine gute Unterbringungsmöglichkeit. Eine Hundepension ist eine gute Alternative zu einer zeitweiligen Unterbringung im Tierheim. In der Regel weist eine Hundepension eine ähnliche Ausstattung wie ein Tierheim auf, allerdings können die einzelnen Hunde zumeist intensiver betreut werden.

Hundepfeife - Sinnvoll oder überflüssig?

Die Hundepfeife – sinnvolles Trainingsgerät oder überflüssiger Trend? Welches Kommando ist das Wichtigste und jeder Hund sollte es beherrschen? Die meisten Hundehalter beantworten diese Frage ohne Zögern: Der Hund soll auf Zuruf zu ihnen kommen. Das zuverlässige Kommen ist weit mehr als eine Gehorsamsübung – es hat auch eine hohe praktische Bedeutung im Alltag. Das fängt beim täglichen Spaziergang an. Natürlich darf Ihr Vierbeiner ausgelassen mit seinen Artgenossen spielen – doch irgendwann wollen Sie auch weitergehen. Kommt Ihr Hund auf Zuruf, ist das kein Problem. Setzt Ihr Tier gerade zur Jagd an, kann das rechtzeitige Abrufen ihn hoffentlich gerade noch stoppen. Gute Gründe, warum Ihr Hund auf ein bestimmtes Signal hin in jedem Fall zu Ihnen kommen sollte – doch warum dafür eine Hundepfeife einsetzen? Reicht der normale Ruf nicht aus? Vorteile einer Hundepfeife In vielen Fällen werden Sie mit einem Ruf tatsächlich auskommen. Doch die Hundepfeife hat eine Reihe von Vorzügen, die sie in speziellen Situationen als besonders geeignet erscheinen lässt: Ein Hund hört deutlich besser als der Mensch – dennoch muss die Schallwelle Ihrer Stimme erstmal bis zum Vierbeiner vordringen. Das stellt bei großer Distanz eine Herausforderung für die Stimmbänder dar – mit einer Pfeife genügt dagegen ein kurzer Ton. Auf einer großen Wiese rufen mehrere Menschen durcheinander, die Atmosphäre ist laut und quirlig. Wie soll Ihr Hund Sie hier zuverlässig heraushören? Die Pfeife ist dagegen nur für ihn wahrnehmbar. Viele Hunde sind durch ständiges Rufen nach einiger Zeit ziemlich abgestumpft – Sie kommen dann nur noch, wenn es ihnen passt. Wird die Pfeife mit konsequentem Training neu eingeführt, kann die Motivation Ihres Hundes wesentlich erhöht werden. Lautes Rufen fällt auf – und ist spätestens beim fünften Mal peinlich. Die Hundepfeife kann dagegen niemand außer Ihrem Hund wahrnehmen. Die Hundepfeife einführen  Haben Sie sich entschlossen, künftig mit einer Pfeife zu trainieren, sollten Sie diese sorgfältig einführen. Damit Ihr Hund versteht, was der Pfiff bedeutet und die richtige Verknüpfung herstellen kann, kommt es vor allem auf das richtige Timing an. Wann immer Ihr Vierbeiner sich in der nächsten Zeit zufällig auf Sie zubewegt, können Sie pfeifen. Ist er angekommen, gibt es eine entsprechende Belohnung. Reagiert Ihr Hund auf Zuruf und kommt zielstrebig zu Ihnen, können Sie das Kommando ebenfalls durch einen Pfiff ergänzen. Nach vielen Wiederholungen ist es dann Zeit für den nächsten Schritt. In einer reizarmen Umgebung, am besten Zuhause, geben Sie erstmals nur den Pfiff als Kommando. Reagiert der Hund, gib es eine besondere Belohnung. Erst, wenn hier alles problemlos klappt, wagen Sie sich in Situationen, in denen mehr Ablenkung herrscht.

Hunderampe: Wann ist sie sinnvoll?

Tierrampen und -treppen gibt es in großer Auswahl und in den unterschiedlichsten Ausführungen, entweder in Form einer Hunderampe oder sogar in kleineren Varianten für Katzen. Doch wann sind sie eigentlich sinnvoll? Wir haben für Sie die häufigsten Gründe, sich eine Hunderampe zuzulegen, zusammengefasst.

Hunderasse wählen

Der faulenzende Bernhardiner, der sehr aktive Jack-Russell-Terrier , der beschützende Schäferhund - dies sind einige der typischen Eigenschaften verschiedener Hunde. Jeder Vierbeiner ist anders und möchte anders behandelt werden – welche Hunderasse zu Ihnen passt, sollten Sie daher vor der Anschaffung genau überlegen.

Hunderennen

Hunderennen werden hierzulande in der Regel nur zum Spaß oder zur sportlichen Auslastung der Hunde veranstaltet. Geldpreise oder das Abschließen von Wetten auf die Hunde ist nicht vorgesehen. Bei einem Rennen treten mehrere Hunde in einem sportlichen Wettkampf gegeneinander an. Gewinner des Rennens ist, wer am schnellsten im Ziel einläuft. Die wendigen und schlanken Windhunde haben bei Hunderennen weltweit die Nase vorn. Der englische Greyhound gilt beispielsweise als der schnellste Hund der Welt. Neben dem Greyhound nehmen auch noch andere Windhunderassen wie der Whippet, der Afghane, der Irish Wolfhound, der Barsoi oder der Saluki an den Rennen teil. Hin und wieder werden Hunderennen auch für Hunde anderer Rassen veranstaltet. Diese Rennen dienen zumeist der Auslastung des Hundes und haben nicht unbedingt einen Wettbewerbsanspruch.

Hunderunde durch Wiesbaden

Immer die gleiche Route für den Spaziergang zu wählen kann für Tier und Halter schnell langweilig werden. Da sind begleitete Wandertouren, die neue Wege vorstellen und dabei noch Gesellschaft bieten, eine erfrischende Abwechslung. In Wiesbaden gibt es ein solches Angebot unter dem Namen „StadtLandHunderunde“.

Hundeschule

Wenn Sie bereits mit Ihrem Welpen eine Hundeschule besuchen, stellen Sie damit frühzeitig die Weichen für ein unkompliziertes, angenehmes Zusammenleben mit dem Hund. Bei der Hundeerziehung kommt es nicht darauf an, das Tier zu beherrschen, sondern auf eine gute Beziehung und einen reibungslosen Alltag mit dem Tier. Ein gut erzogener und sozialisierter Hund fügt sich in unsere Gesellschaft wesentlich besser ein als ein unerzogenes Tier. Je früher Ihr Vierbeiner bestimmte Verhaltensweisen und Kommandos lernt und sich an besondere Situationen gewöhnt, umso einfacher wird das Zusammenleben.

Hundeschule oder privates Training – was passt zu uns?

Die richtige Erziehung unserer Vierbeiner liegt uns am Herzen. Viele Besitzer greifen dafür auf professionelle Unterstützung zurück. Bei einem Blick auf das weit gefächerte Angebot stellt sich da schnell die Frage, ob sich der Besuch einer Schule eignet oder doch die individuelle Hilfe eines Hundetrainers sinnvoller ist.

Hundeshampoo: Die richtige Wahl

Das richtige Hundeshampoo Die Auswahl an verschiedenen Shampoos für den Hund ist immens und noch nie war die Verwirrung bei diesem Überangebot so groß wie heute. Es ist nicht leicht, das richtige Pflegemittel für das Fell des Vierbeiners zu finden. Was ist wichtig? Viele Besitzer fragen sich, ob sie ihren Hund auch mit normalem Shampoo für Menschen waschen können. Dies ist nicht der Fall! Der menschliche pH-Wert der Haut liegt zwischen 5,5 und 5,8. Hunde haben hingegen einen pH-Wert, der je nach Rasse bei 6,0 bis 8,6 liegt. Spezielle Hundeshampoos sind auf den pH-Wert der Hundehaut abgestimmt, sodass deren Säureschutzmantel erhalten bleibt und das Rückfetten der Haut, das Ihren Hund vor Regen und Kälte schützt, nicht behindert wird. Um diese natürliche Lipidschicht nicht zu beschädigen, sollte Ihr Hund nicht zu oft gewaschen werden und erst recht nicht mit dem falschen Shampoo. Welches Shampoo ist das richtige? Sie sollten das Shampoo ganz individuell auf Ihren Hund abstimmen – auf seine Haarlänge, die Farbe, den Fell-Typ. Shampoo für Langhaarhunde macht das Fell seidiger und besser kämmbar, sodass das Aufkommen von Knoten vermindert wird. Oft enthalten diese Shampoos einen hohen Anteil an Conditioning-Substanzen. Shampoo für Hunde mit rauem Fell gibt dem Fell mehr Glanz und Struktur und beschwert es nicht. Welpen sollten nur mit Welpenshampoo gewaschen werden, da dieses ausschließlich milde Inhaltsstoffe enthält, die die Haut pflegen und einen gesunden Fellwechsel fördern. Hundeshampoos für problematische Haut enthalten antiseptische und andere heilende Wirkstoffe, die die gereizte Haut pflegen und ihr einen verstärkten Schutz bieten. Auch für Hunde mit weißem Fell gibt es ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Shampoo – es wirkt Vergilbungen entgegen, hellt das weiße Fell auf und lässt es glänzen. Dann darf natürlich auch das schwarze Haarkleid nicht vernachlässigt werden – Hundeshampoo für schwarzes Fell intensiviert und stärkt den Schwarzton durch beispielsweise Kakao- oder Walnussextrakte. Welche Wirkstoffe nicht enthalten sein sollten Achten Sie beim Kauf des Hundeshampoos auf die Inhaltsstoffe, da manche sich schädlich auf die Gesundheit Ihres Hundes auswirken können. Die folgenden Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein: Natrium-Lauryl/Laureth-sulfat Duftstoffe Formaldehyd Phtalate Moschusverbindungen Mittlerweile gibt es zunehmend Shampoos auf biologischer Ebene, die keine chemischen Zusatzstoffe enthalten. Besteht bei Ihnen Unsicherheit bezüglich der Auswahl, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat. Fungizide und bakterizide (also pilz- und bakterientötende) Mittel sollten Sie nur auf Anraten Ihres Tierarztes anwenden.

Hundesitter

Bei einem Hundesitter handelt es sich in der Regel um eine Person, die sich in Abwesenheit der Hundebesitzer um deren Hunde kümmert. In der Regel verfügen Hundesitter über viel Hundeerfahrung und haben auch eine entsprechende Ausbildung absolviert. Eine gute Grundlage bildet beispielsweise die Ausbildung zum Hundetrainer oder Tierarzthelfer. Eine solche Ausbildung ist jedoch keine Voraussetzung, um diesen Beruf ausüben zu können. Grundsätzlich kann sich jeder Hundesitter nennen, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Ein Hundesitter kann dann einspringen, wenn Herrchen oder Frauchen aus beruflichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht in ausreichendem Maß für ihr Tier sorgen können.

Hundesitter: Den Liebling in guten Händen wissen

Der Hund ist des Menschen bester Freund und will immer und überall dabei sein. Doch nicht jedes Mal ist das möglich. Für die meisten Hundebesitzer stellt sich daher im Alltag die Frage: Wohin mit der Fellnase? In unserem heutigen Artikel haben wir uns mit der immer beliebter werdenden Lösung dieser Frage befasst: Hundesitter.

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