Notfälle früh erkennen und richtig handeln

Ob Schnittverletzung, Vergiftung, Hitzschlag, Atemnot oder Verkehrsunfall – die richtigen Sofortmaßnahmen können entscheidend sein. Dabei steht immer im Vordergrund, weitere Gefahren zu vermeiden, den Zustand Deines Tieres zu stabilisieren und möglichst schnell eine Tierarztpraxis oder Tierklinik zu kontaktieren. Auch der sichere Transport und der vorsichtige Umgang mit einem verängstigten oder verletzten Tier spielen eine wichtige Rolle.

Unsere Ratgeber zeigen Dir, wie Du Wunden versorgst, Blutungen stillst und wichtige Körperfunktionen kontrollierst. Außerdem erfährst Du, was in eine Erste-Hilfe-Ausrüstung für Hund und Katze gehört, welche Warnzeichen auf einen akuten Notfall hindeuten und welche Maßnahmen Du besser vermeiden solltest. So bist Du auf unerwartete Situationen vorbereitet und kannst Deinem Viebeiner bestmöglich helfen.

Unsere Beiträge zu Erste Hilfe

170 Beiträge

Hepatitis contagiosa canis - Viruserkrankung der Leber

Die Hepatitis contagiosa canis oder ansteckende Leberentzündung, auch HCC abgekürzt, ist eine Viruserkrankung der Leber bei Hunden. In der akuten Phase werden Erreger vor allem über Speichel, Kot, Nasensekret und Harn ausgeschieden. Die Krankheit ist dabei nicht auf den Menschen übertragbar. Allerdings können sich Wölfe, Füchse, Dachse, Waschbären und Stinktiere infizieren und ein erkranktes Muttertier kann ihren ungeborenen Wurf anstecken. Auch nach Überwinden der Krankheit können betroffene Tiere noch Monate später Viruserreger ausscheiden und somit andere Tiere anstecken. Nach der Aufnahme der Viren über Nase oder Fang vermehren sie sich in den Mandeln Ihres Hundes. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis fünf Tage, wobei sich am vierten Tag die Viren über die Lymphgefäße und -knoten in die Blutbahn ausbreiten und Organe wie Leber, Nieren und Augen befallen. Krankheitsverlauf Es gibt drei mögliche Verlaufsformen der HCC, die in ihrer Symptomatik und Prognose erhebliche Unterschiede aufweisen: Perakuter Verlauf Akuter Verlauf Subklinischer bzw. chronischer Verlauf Der perakute Verlauf ist besonders gefährlich, da sich die Virusmenge in kürzester Zeit enorm erhöht und sehr schnell die lebenswichtigen Organe befällt. Dabei werden große Mengen an Toxinen freigesetzt. Er führt zum Tod des Tieres, noch bevor Sie Symptome bemerken können. Der akute Verlauf zeichnet sich durch das Auftreten von Symptomen aus. Jedoch sind diese Symptome auch charakteristisch für andere Krankheiten und umfassen Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Fieber beim Hund. Nach Ausbreitung der Viren über die Blutbahn kommen Erbrechen und Durchfälle hinzu. Durch die Leberentzündung können Schleimhautblutungen oder Augenblutungen als Resultat einer sich entwickelnden Blutgerinnungsstörung auftreten. Normalerweise treten zwei Fieberphasen auf. Der subklinische oder chronische Verlauf zeigt wenige und unspezifische Symptome. Durch Beschädigungen des Augengewebes kann sich das sogenannte „Blue Eye“ entwickeln, bei dem sich die Hornhaut Ihres Hundes blau einfärbt. Diese Entwicklung ist irreversibel. Auch scheiden betroffene Hunde dauerhaft Viren über Kot und Urin aus. Langfristige Leberschäden können anhand von Blutbildern nachgewiesen werden. Je nach Schweregrad der Infektion bilden sich diese Schäden aber gegebenenfalls zurück. Behandlung und Prophylaxe Die Behandlung ist kompliziert und besteht aus der Gabe verschiedener Medikamente, die durch Infusionen und Vitaminpräparate unterstützt wird. Die akute Verlaufsform verläuft bei Welpen zu 100 % tödlich, bei ausgewachsenen Hunden verstirbt nur noch jedes zweite bis zehnte Tier an den Folgen einer HCC-Infektion. Die beste Möglichkeit zur Vorbeugung für Ihren Hund ist eine regelmäßige Impfung. Die erste Impfung Ihres Welpen sollte nach zwei bis drei Monaten erfolgen, die Folgeimpfung circa einen Monat später. Danach muss die Impfung jährlich aufgefrischt werden. Durch den Impfschutz kommt HCC nur noch sehr selten vor. {loadposition lexikon-belehrung}

Herrenlose Hunde in Indien

Straßenhunde kommen in Deutschland sehr selten bis gar nicht vor, in anderen Ländern sind sie gang und gäbe. Besonders in Ungarn, Rumänien, Indien, in der Ukraine und in Russland ist die Anzahl der streunenden Hunde hoch. Das sorgt dort oft für gewaltige Probleme, sowohl bei den Vierbeinern als auch bei der Bevölkerung. Versuche, diese Probleme zu lösen, sehen sehr unterschiedlich aus. Heute möchte ich Ihnen ein positives Beispiel aus Indien vorstellen.

Hilfsaktion auf Sizilien - Möbelhaus öffnet Türen für Straßenhunde

Ein heftiges Unwetter mit Sturmböen und starken Regenfällen hat Anfang November Sizilien in Atem gehalten. Zwölf Menschenleben forderte der Sturm. Zudem waren erhebliche Schäden zu verzeichnen. Durch das schnell steigende Wasser und die schweren Überschwemmungen waren nicht nur viele Menschen, sondern auch zahlreiche Straßenhunde in großer Gefahr.

Hitzschlag bei Hunden

Sommer, Sonne… Hitzschlag! So schön wärmere Temperaturen auch sind, so gefährlich können sie für unsere Hunde sein. In besonders schweren Fällen der Überhitzung wird es für unsere Lieblinge sogar lebensbedrohlich. Erfahren Sie hier mehr über den Hitzschlag bei Hunden, wie Sie ihn vermeiden können und was im Fall einer Hyperthermie zu tun ist.

Hitzschlag beim Hund

Gerade in den warmen Sommermonaten droht unseren Vierbeinern die Gefahr eines Hitzschlags. Wie Sie ihm vorbeugen, ihn erkennen und im Notfall handeln können, haben wir Ihnen in dieser Infografik für Sie zusammengefasst. Download

HKM: Häufige Herzerkrankung bei Katzen

Hypertrophe Kardiomyopathie (HKM) ist eine bei Katzen häufig vorkommende Herzerkrankung. Im folgenden Artikel haben wir neben Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten auch die Hintergründe und Symptome einer Herzerkrankung bei Katzen für Sie zusammengestellt.

Hund niest oft: Warum ist das so?

Niest ein Hund oft, kann dies harmlose Gründe haben, aber auch auf Probleme wie zum Beispiel Allergien, Infektionen, Zahnerkrankungen oder Fremdkörper in der Nase hinweisen. Begleitende Symptome wie Nasenausfluss, Husten oder Fieber sind Warnsignale. Hält das Niesen länger an oder wirkt der Hund krank, sollte er tierärztlich untersucht werden. Erfahren Sie hier mehr!

Hund speichelt stark? Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Starker Speichelfluss beim Hund kann harmlose Ursachen wie Aufregung oder Hitze haben – oder auf ernste Probleme wie Zahnkrankheiten, Vergiftungen oder eine Magendrehung hindeuten. Treten zusätzlich Symptome wie Erbrechen, Unruhe oder Atemnot auf, ist sofort tierärztliche Hilfe nötig. Hier erfahren Sie, auf welche Symptome Sie achten sollten und wie Sie im Ernstfall richtig reagieren.

Hunde im Sommer: Tipps für die heiße Jahreszeit

Endlich, Sommer! So schön das derzeitige Wetter ist, so gefährlich kann es auch für Hunde sein. Erreicht die Körpertemperatur der Vierbeiner über 43 °C, wird es für sie sogar lebensbedrohlich. Und auch vor Sonnenbrand sind Hunde tatsächlich nicht gefeit, auch wenn er aufgrund ihres Fells seltener vorkommt. Was Sie tun können, um Ihren Vierbeiner zu schützen und notfalls Erste Hilfe zu leisten, haben wir für Sie herausgefunden.

Hundebiss – was tun?

Wenn ein Hund einen Menschen oder einen anderen Hund beißt, besteht für die geschädigte Person die Möglichkeit, Schmerzensgeld oder Schadenersatz zu verlangen. Egal, ob es sich hierbei um einen schweren oder nur leichten Hundebiss handelt:

Hundedoc - Hilfe auf vier Rädern

In Berlin leben rund 1800 Jugendliche und junge Erwachsene die meiste Zeit auf der Straße. Ihre vierbeinigen Begleiter, überwiegend Hunde, sind oftmals der einzige Halt. Der gemeinnützige Verein "Hundedoc" wurde im Jahre 2000 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht diesen Tieren eine kostenlose medizinische Grundversorgung zuzusichern. An vier Tagen in der Woche bietet die Tierärztin Jeanette Klemmt gemeinsam mit einer ehrenamtlichen studentischen Mitarbeiterin kostenlose Beratung und Behandlung am Wismarplatz an.

Hundstage – Sommerpause für den Hund

Viele kennen es vermutlich: Die Sorge um das eigene Tier steigt, wenn es im Sommer so richtig heiß wird. Besonders die sogenannten „Hundstage“, vom 23. Juli bis 23. August, die ursprünglich die heißesten Tage des Jahres meinen, können zur Belastung werden. Mit fortschreitendem Klimawandel kann man natürlich nicht mehr nur von besonderer Hitze in diesen Tagen sprechen. Ganz grundsätzlich sind heiße Tage aber nicht ungefährlich für unsere Vierbeiner.

Husten bei Hunden: Was tun, wenn der Hund hustet?

Wenn der Hund hustet, ist das erstmal nicht dramatisch. Husten ist ein Schutzreflex des Körpers, der eigentlich dazu dient, Fremdkörper oder Schleim schnell nach draußen zu befördern. Starker oder länger anhaltender Husten bei Hunden kann allerdings Symptom für eine ernstere Erkrankung oder gar einen Notfall sein. Erfahren Sie, was zu tun ist, wenn Ihr Hund hustet.

Hypothermie: Unterkühlung bei Katzen

Gerade in den kalten Wintermonaten kann es für unsere Vierbeiner gefährlich werden, zu lange im Freien zu sein. Eine Unterkühlung bei Katzen kommt häufiger vor, als man meinen würde – und endet im schlimmsten Fall tödlich. Informieren Sie sich darum hier über die Ursachen einer Hypothermie, wie sie diese erkennen und wie Sie im Notfall richtig handeln.

Ibuprofen

Es ist Wochenende, mitten in der Nacht und Ihr Hund hat Fieber oder Ihre Katze eine schmerzhafte Blasenentzündung. Leider haben Sie gerade keine Medikamente für Hunde oder Katzen im Haus, um das Fieber zu senken oder die Schmerzen zu lindern. Ibuprofen haben wir meistens zur Hand. Warum Sie es in Fällen wie diesen trotzdem nicht einsetzen sollten, erfahren Sie in diesem Artikel. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!