Notfälle früh erkennen und richtig handeln

Ob Schnittverletzung, Vergiftung, Hitzschlag, Atemnot oder Verkehrsunfall – die richtigen Sofortmaßnahmen können entscheidend sein. Dabei steht immer im Vordergrund, weitere Gefahren zu vermeiden, den Zustand Deines Tieres zu stabilisieren und möglichst schnell eine Tierarztpraxis oder Tierklinik zu kontaktieren. Auch der sichere Transport und der vorsichtige Umgang mit einem verängstigten oder verletzten Tier spielen eine wichtige Rolle.

Unsere Ratgeber zeigen Dir, wie Du Wunden versorgst, Blutungen stillst und wichtige Körperfunktionen kontrollierst. Außerdem erfährst Du, was in eine Erste-Hilfe-Ausrüstung für Hund und Katze gehört, welche Warnzeichen auf einen akuten Notfall hindeuten und welche Maßnahmen Du besser vermeiden solltest. So bist Du auf unerwartete Situationen vorbereitet und kannst Deinem Viebeiner bestmöglich helfen.

Unsere Beiträge zu Erste Hilfe

170 Beiträge

Gebrochenes Bein bei Hunden

Wenn Ihr Hund beispielsweise aus großer Höhe stürzte oder von einem Auto angefahren wurde, besteht die Möglichkeit eines Beinbruchs. Sicher diagnostizieren kann das lediglich ein Tierarzt, der mithilfe eines Röntgengerätes das betroffene Bein in Anschein nimmt. Ein Hund mit einem gebrochenen Bein zeigt meist eindeutige Symptome, die jeden Halter dazu veranlassen sollten, tierärztliche Hilfe aufzusuchen. Der Hund kann das betroffene Bein kaum oder nur sehr beschränkt belasten, woraus sich ein humpelnder Gang entwickelt Der Bruch kann unter Umständen sichtbar sein Der Hund hat Schmerzen und möchte sich nicht am betroffenen Bein berühren lassen Der Verdacht besteht – was tun? Zeigt Ihr Hund eines oder mehrere der oben genannten Symptome, ist Vorsicht geboten. Ein verängstigtes, schmerzerfülltes Tier reagiert aus Selbstschutz oft anders, als Sie es von ihm kennen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie ruhig bleiben und versuchen, diese Ruhe auch auf den Hund zu übertragen. Ein Maulkorb kann hilfreich dabei sein, alle Beteiligten vor eventuellen Verteidigungsreaktionen des Hundes zu schützen, der schließlich nicht weiß, was geschieht. Vergessen Sie nicht – Ihr Hund leidet unter Schmerzen. Deswegen sollten Sie und alle Beteiligten fortan sehr behutsam mit ihm umgehen. Wirken Sie beruhigend auf den Hund und anwesende Personen ein. Rechnen Sie mit Schmerzreaktionen und sichern Sie sich selbst und andere ab, indem Sie dem Hund einen Maulkorb oder eine Maulschlinge anlegen. Tragen Sie den Hund ins Auto und bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage, ohne das betroffene Bein zu berühren. Versuchen Sie, den Hund ruhig zu halten, damit sich die eventuelle Verletzung nicht verschlimmert. Informieren Sie Ihren Tierarzt über den Notfall, bevor Sie seine Praxis schnellstmöglich (aber mit der gebotenen Ruhe) aufsuchen. Fahren Sie nicht alleine! Eine Person sollte ungestört den Wagen steuern können, während eine andere sich um den Zustand des verletzten Hundes kümmert und darauf achtet, dass dieser sich nicht bewegt. Wie geht es weiter? Die Behandlung Ihres Hundes ist natürlich stark abhängig von der Art des Bruchs, den er erlitt. Grundsätzlich relevant ist jedoch, dass der Knochen wieder in seine ursprüngliche Position gebracht wird und gerade zusammenwachsen kann, wofür die Behandlung durch einen Tierarzt unabdingbar ist. Bei einem einfachen Bruch kann es ausreichen, das Bein ruhigzustellen, indem der Tierarzt eine Schiene, einen Verband oder einen Gips anlegt. Bei komplizierten Brüchen ist oft eine Operation notwendig, bei der der Bruch durch Schrauben, Nägel oder Platten fixiert wird. Anschließende Röntgenuntersuchungen sind notwendig, um den Verlauf des Heilungsprozesses beobachten zu können und somit sicherzustellen, dass der Bruch Ihres Hundes schnellstmöglich wieder abheilt. {loadposition lexikon-belehrung} {loadposition __seo_kampagnenbanner_puppy}

Gebrochenes Bein bei Katzen

Katzen sind bekannt als eigenwillige und selbstständige Tiere. Diese Eigenschaften können ihnen manchmal zum Verhängnis werden und zu Knochenbrüchen führen.  Symptome Folgende Symptome deuten auf einen Beinbruch Ihrer Samtpfote hin: Geringere Belastung des betroffenen Beins Rückzug der Katze Krampfhafte Körperhaltung Schwellungen am betroffenen Bein Maßnahmen Nach einer Verletzung kann sich Ihre Katze in einer Art Schockzustand befinden. Deshalb sollten Sie so ruhig und behutsam wie möglich mit ihr umgehen und dafür sorgen, dass sie nicht flüchten kann. Bringen Sie sie in einem Transportbehälter mit abnehmbarem Deckel unter, damit sie schonend hineingelegt werden kann. Eine Alternative dazu ist eine andere stabile Unterlage, von der die Katze nicht herunterspringen kann. Hierfür können Sie Ihre Samtpfote mit einem Handtuch umhüllen. Falls offene Verletzungen und Blutungen vorliegen, müssen diese mit einem sauberen Tuch versorgt werden. Sie sollten den Bruch auf keinen Fall selbst behandeln. Der Weg zum Tierarzt sollte möglichst erschütterungsfrei verlaufen, um dem Tier weitere Schmerzen und auch größere Angst zu ersparen. Am besten kündigen Sie in der Praxis Ihren kurzfristigen Besuch an. Behandlung und Genesung Bei einfachen Brüchen werden die meisten Katzen lediglich mit einem Stützverband behandelt. Die Heilung hängt nun vom Alter und Komplikationen des weiteren Verlaufs ab, dauert aber in der Regel drei bis acht Wochen. Bei aufwendigeren Verletzungen und auch bei älteren Katzen ist oftmals eine Operation notwendig. Danach ist eine Käfigruhe von ca. zwei Wochen einzuhalten. Anschließend sollte die Samtpfote das Haus zur Schonung mindestens vier Wochen nicht verlassen. Auch in der Wohnung ist dafür zu sorgen, dass keine weiteren Verletzungen oder Risiken entstehen. Während dieser Zeit müssen die Wunden täglich auf Entzündungen und Schwellungen kontrolliert werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Katze genug Nahrung zu sich nimmt. Der Tierarzt wird in der Regel nach drei Wochen eine Röntgenuntersuchung durchführen, um den Heilungsverlauf zu verfolgen. Vorbeugung Häufige Gefahrenquellen stellen gekippte Fenster dar, an denen sich Katzen leicht einklemmen können. Falls möglich sollten Freigänger auch von viel befahrenen Straßen ferngehalten werden. Bestimmte Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Nierenerkrankungen, können die Knochenstruktur von Katzen schwächen. Auch eine falsche Ernährung kann ein Grund dafür sein. Falls also unnatürlich oft Knochenbrüche auftreten, sollte nach deren Ursachen gesucht werden. {loadposition lexikon-belehrung}

Gefahr durch Blaualgen: Hund schützen

Gerade an heißen Sommertagen gehen wir gerne mit dem Hund zum See, um uns und unserem Vierbeiner eine kleine Abkühlung zu gönnen. Während wir Menschen uns bewusst saubere Badegewässer aussuchen, sind unsere Lieblinge nicht so wählerisch. In verdrecktem Wasser kann jedoch eine tödliche Gefahr lauern: Blaualgen. Hund und Halter sollten vor dem Badespaß einiges beachten.

Gefahr Fenster und Balkone: Wenn Katzen stürzen oder feststecken

Im Sommer auf dem Balkon sitzen, die Fenster aufmachen oder zumindest auf Kipp stellen ist erfrischend und selbstverständlich. Wenn allerdings Katzen in der Wohnung herumstreunen, sind Fenster und Balkone eine nicht zu missachtende Gefahrenquelle. Die Katzen unterschätzen die Höhe der Wohnung, sind abgelenkt oder rutschen ab und fallen metertief auf den Boden. Mir ist das erst kürzlich mit meinem Kater passiert. Aber was tut man in so einem Fall und was für Schutzmaßnahmen gibt es dagegen?

Gefährliche Falle: Giftköder

Die Gefahr lauert überall. Immer wieder finden Hundebesitzer entlang beliebter Gassi-Strecken Fleischstückchen oder Knochen gespickt mit Rasierklingen, Glasscherben oder Rattengift. Nimmt der Hund diese auf, können sie ihm schwere gesundheitliche Schäden zufügen. Die Dunkelziffer dieser Fälle ist hoch, da Sie häufig nicht zur Anzeige gebracht werden. Was Sie tun können, um Ihren Vierbeiner zu schützen und bei einer Vergiftung richtig zu handeln, erfahren Sie im Folgenden.

Gelbsucht bei Katzen

Die Gelbsucht oder Ikterus ist eine Krankheit, die nicht nur den Menschen, sondern auch Haustiere befallen kann. Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselerkrankung, die potenziell tödlich endet und daher unbedingt von einem Tierarzt behandelt werden muss. Zu wissen ist hierbei, dass die Gelbsucht lediglich ein Symptom einer ernsteren, zugrundeliegenden Erkrankung ist und kein eigenes Krankheitsbild darstellt. Die Ursachen einer Gelbsucht bei Katzen werden in folgende Kategorien unterteilt: Lebererkrankung: Leidet Ihre Katze an einer Leberentzündung oder -verfettung, bildet sich in der Regel begleitend auch eine Gelbsucht aus. Bluterkrankung: Falls Ihr Tier in Kontakt mit Parasiten gekommen ist, welche die roten Blutkörperchen angreifen, kann ebenfalls ein Ikterus ausbrechen. Gallenerkrankung: Eine Behinderung des Gallenabflusses oder Entzündung der Gallenwege ist ein weiterer möglicher Auslöser von Gelbsucht.

Giftstoff Persin: Dürfen Hunde Avocados essen?

Nein, Hunde sollten keine Avocado essen. Die Frucht enthält den Giftstoff Persin, hat einen sehr hohen Fettgehalt und kann bei Hunden zu Bauchschmerzen, Erbrechen oder anderen Verdauungsproblemen führen.

Giftstoffe im Haushalt

Viele Lebensmittel, die uns Menschen völlig harmlos erscheinen oder sogar als sehr gesund gelten, wie Zwiebeln, Knoblauch und Avocado, sind für unseren vierbeinigen Mitbewohner pures Gift und können sogar zum Tod führen. Junge Hunde und Katzen sind besonders betroffen, denn Sie kauen gerne an allem was herumliegt. Trinkt ein Hund aus einer Pfütze, in der ein paar Zigarettenkippen schwimmen, kann er sich auch dadurch vergiften. AGILA nennt Ihnen ein paar alltägliche Nahrungsmittel, die nicht in das Maul Ihres Vierbeiners gehören.

Gleichgewichtsstörung: Idiopathisches Vestibularsyndrom bei Hund & Katze

Das idiopathische Vestibularsyndrom ist eine der häufigsten Nervenkrankheiten bei Hunde- und Katzensenioren. Auch wenn das plötzliche Auftreten dieser Erkrankung von Tierhaltern oft als sehr dramatisch und erschreckend wahrgenommen wird, handelt es sich in den meisten Fällen um eine harmlose Nervenstörung.

Glyphosat (Unkrautvernichter)

In der Gartenpflege ist der Kampf gegen Unkraut endlos, während man das eine unerwünschte Pflänzchen aus dem Boden reist, wächst daneben schon wieder das nächste. Viele Gärtnerinnen und Gärtner greifen darum auf chemische Unkrautvernichtungsmittel zurück. Das Herbizid Glyphosat ist bekannt dafür, die Gartenarbeit zu erleichtern und ist das weltweit am häufigsten zur Unkrautbekämpfung genutzte Mittel - Sie sollten sich in der Anwendung jedoch bewusst sein, welche Risiken das umstrittene Herbizid für Hunde und Katzen mit sich bringt. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Grillen mit Hund - geht das gefahrlos?

Endlich wieder Grillsaison! Viele Hundebesitzer fragen sich allerdings, ob das mit einem Hund gut geht. Tatsächlich muss man vor allem beim Grillfleisch scharf aufpassen, denn da kann vermeintliche Tierliebe schnell lebensgefährlich werden! Natürlich sind Kohle und Grillanzünder auch nichts für unsere geliebten Vierbeiner. Um ein Grillfest wirklich genießen zu können, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten.

Grüner Star bei Katzen

Grüner Star bei Katzen ist eine Augenerkrankung, die umgehend vom Tierarzt untersucht und behandelt werden sollte. Der Grüne Star bei Katzen ist auch als Glaukom bekannt. Diese Erkrankung geht mit der Erhöhung des Augeninnendrucks einher. In einem gesunden Auge bildet sich ständig eine klare Flüssigkeit, auch Kammerwasser genannt. Dieses wird vom Ziliarkörper gebildet. Im Anschluss an die Produktion des Kammerwassers fließt dieses durch die Pupille in den vorderen Teil des Auges. Von dort aus fließt es über den Kammerwinkel wieder ab. In einem gesunden Auge findet daher ein ständiger Zu- und Abfluss des Kammerwassers statt. Wenn die Zirkulation jedoch gestört ist, kann es zu einem erhöhten Augeninnendruck und somit zu einem Glaukom kommen.

Grüner Star beim Hund

Grüner Star beim Hund ist eine Erkrankung des Auges, die auch unter dem Namen Glaukom bekannt ist. Beim Grünen Star ist der Innendruck im Auge des Hundes stark erhöht. Dies ist für den Hund hochgradig schmerzhaft und gefährlich: Durch den erhöhten Druck können Sehnerv und Netzhaut geschädigt werden und der Hund kann innerhalb kürzester Zeit erblinden. In der Regel ist nur ein Auge betroffen, nur sehr selten erkranken beide Augen nacheinander.

Handaufzucht von Katzen

Es gibt verschiedene Szenarien, in denen der Mensch die Mutterpflichten einer Katzenmutter übernehmen muss. Dies kann der Fall sein, wenn die Mutter bei der Geburt verstirbt, schwer erkrankt oder zum ersten Mal Junge bekommt und daher aufgrund mangelnder Erfahrung nicht in der Lage ist, ihre Mutterpflichten zu erfüllen. Mitunter ist der Wurf auch zu groß für die Mutter und erfordert ein unterstützendes Eingreifen des Halters, um alle Katzenbabys durchzubringen. Suche nach einer "Ersatz-Mama" Die beste und einfachste Möglichkeit ist, eine andere Katzenmutter zu finden, die gerade geworfen hat. Diese kann weitere Säuglinge annehmen, da ihr Wurf kleiner ist. Informationen dazu finden Sie unter anderem bei Ihrem Tierarzt, Züchter oder in Tierheimen. So hat zum Beispiel der Berliner Katzenschutz eine Station eingerichtet, um Katzen ohne Mutter unterzubringen. Auch Katzen, die noch die Flasche benötigen, können aufgenommen werden. Erkundigen Sie sich, ob ähnliche Angebote auch in Ihrer Nähe bestehen. Ernährung bei Handaufzucht Zwischen der Geburt und dem 14. Lebenstag müssen Katzenbabys alle zwei Stunden die Flasche bekommen. Dies gilt Tag und Nacht. Wenn Ihr Katzenbaby Probleme mit der Flasche hat, können Sie alternativ eine Einmalspritze nehmen und die Milch tröpfchenweise verabreichen. Grundsätzlich sollten Sie die Milch immer mit heißem Wasser anrühren und darauf achten, dass sich keine Klumpen bilden. Daher sollten Sie gründlich umrühren. Sie können die Milch auch vorher sieben, um sicherzugehen, dass keine Klumpen mehr enthalten sind. Zudem sollten Sie die Milch nur lauwarm verabreichen. Machen Sie vorher einen Temperaturtest, wie Sie ihn auch bei einem menschlichen Säugling machen würden. Der Fütterungsplan sieht folgende Intervalle der Fütterung vor: Tag 1 bis 14: alle zwei Stunden Tag 15 bis 21: alle drei Stunden Tag 22 bis 28: alle vier Stunden Tag 29 bis 35: abwechselnd Nassfutter und Flasche alle sechs bis acht Stunden Tag 36 bis 48: Flasche bei Bedarf, sonst Nassfutter morgens, mittags, abends Ab Tag 49: Nassfutter morgens und abends Achten Sie darauf, sich immer genau an die Zubereitungsempfehlungen der Hersteller der Ersatzmilch zu halten. Außerdem ist es sehr wichtig, nach jeder Fütterung den Bauch der kleinen Katze zu massieren, um die Verdauung zu unterstützen. Zudem sollte das Tier nach jeder Fütterung Urin lassen. Mögliche Komplikationen Die häufigste Komplikation ist das Verschlucken. Achten Sie darauf, immer nur kleine Mengen in das Maul des Katzenbabys zu tropfen. Diese Komplikation kann sehr ernst werden, wenn größere Mengen an Milch in die Lunge der Katze gelangen. Weitere Komplikationen können Durchfall mit eventuellen Blähungen sein. Hierbei empfiehlt sich die Zugabe von Fencheltee. In der Regel legt sich der Durchfall innerhalb eines Tages wieder.

Haustierapotheke für Hund und Katze

Leider lassen sich Unfälle nicht immer vermeiden. In dieser Übersicht haben wir für Sie zusammengefasst, was sie in Ihrer Haustierapotheke für Hund und Katze bereit haben sollten. So sind sind sie für große und kleine Notfälle gewappnet.  Download

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!