Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Erziehung

  Nordrhein-Westfalen
daniela schrieb am 16.11.2014   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Sennenhund, Berner, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo ich bin daniela bin 22 Jahre mein hund ist 1 1/2 Jahre und immer wenn ich mit ihm spazieren gehe und uns andere Hunde entgegen kommen zieht und springt er sofort in die Richtung das ich Schwierigkeiten habe ihn manchmal zu halten ich hab es schon mit leckerchin ausprobiert aber das klappt eher selten. was oder wie kann ich was machen das er bei mir bleibt und nicht anfängt los zu ziehen und springt

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 16.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    Ich würde unbedingt über Kastration oder einen Chip nachdenken, das würde ihm das Leben sehr erleichtern.
    Lassen Sie unbedingt jedes "Vorbeikeksen", das ist völlig wirkungslos und gefährlich.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!))) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern. Hier finden Sie jede Menge geistiges Training für einen spannenden Spaziergang ohne Bellerei oder Anspringen.
    VieleGrüße
    Inge Büttner-Vogt

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