Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hilfe mein Hund kann nicht mit Artgenossen :(

  Brandenburg
Tessa809 schrieb am 05.03.2016   Brandenburg
Angaben zum Hund: Terrier-Mix, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Guten Abend,

ich habe meinen Hund leider die Angst vor anderen Hunden antrainiert :(
Früher habe ich ihn immer weggezogen wenn sie den Rang abklären wollten, da er mein erster Hunde/Welpe war (hab ihn mit 4 Monaten bekommen) und ich dachte sie wollten sich gegenseitig umbringen >_eiß einfach nicht was ich machen soll. Ich möchte ihm wieder etwas mehr Lebensfreude schenken.

Mit freundlichen Grüßen
Tessa und Fussy

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 06.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, versuchen sie ihn bei Hundebegegnungen abzulenken und auf sich zu konzentrieren. Wenn es nicht klappt wäre es gut, wenn sie die Distanz erhöhen, damit er sich besser auf sie konzentrieren kann. Nehmen sie ein besonderes Spielzeug/ Leckerli mit, welches für ihn sehr interessant ist.
    Übernehmen sie unbedingt die Führung draussen und bestimmen, was, wann, wo und wie geschieht. Fordern sie ihn und vielleicht finden sie eine Beschäftigung, die sie beide zusammen machen können ( Mobility o.ä.) Dies fördert die Bindung, fördert sein Selbstvertrauen und stärkt ihre Position.
    Ich würde ihnen weiterhin empfehlen sich an eine Hundeschule zu wenden, wo ihr Hund wieder lernt, dass andere Hunde keine Bedrohung für ihn sind.
    Anfangs werden sie mit ihm kein großartiges Training machen können, er soll nur lernen, dass auf eine bestimmte Distanz Hunde okay sind. Diese Distanz wird nach und nach verkürzt, dann darf er mit einem, zwei, drei Hunden gemeinsam trainieren. Später in einer kleinen Gruppe, irgendwann wechseln auch die Hunde.
    Er soll und muß nicht mit anderen Hunden spielen. Sozialpartner für ihren Hund sind sie. Er soll aber lernen, dass er ihnen vertrauen kann und andere Hunde auch seinen Weg kreuzen dürfen.
    Ziehen sie die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich, belohnen sie ihn. Es soll für ihn ein Ritual werden: ein Hund kommt - ich wende mich zu Frauchen um und bekomme dafür etwas tolles. Ich kann sie ignorieren, dies lohnt sich mehr für mich als sie anzubellen.
    Es wird ein langer Weg, der von ihnen viel Geduld erfordert und vor allem ein einfühlsames Training, welches den Hund nicht überfordert. Aber sie können das Problem lösen.
    Adressen für Hundetrainer finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter http://www.hundeschulen.de/

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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