Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund springt in den Fernseher wenn Tiere darin sind

Nicole3103 schrieb am 27.04.2015
Angaben zum Hund: Mops, weiblich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo ich habe 2 Möpse und sobald ein Tier im Fernseher vorkommt egal ob Maus Hund Pferd oder was auch immer springen sie wie wild dagegen und bellen. Bin ich mit den Hunden draußen bellen sie nur bei großen hunden andere Tiere sind da kein Thema

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 30.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    nehmen Sie Ihre Hunde an die Leine beim nächsten Tierfilm. Sagen Sie ihnen SITZ und geben Sie für Ruhe jedesmal ein Leckerchen. Wenn Sie an der Leine vorpreschen, holen Sie sie zurück und geben Sie fürs Zurückkommen ein Leckerchen. Führen Sie für die Bellerei ein NEIN ein. Bleiben Sie geduldig, es ist Ihre Körpersprache, die den Hunden zeigt, dass Sie die Bellerei nicht wollen - für Ruhe gibt es etwas Gutes.
    Draußen:
    Beginnen Sie Ihre Hunde zu beschützen und zu führen. Sie sind unsicher und beißen bellenalles weg – das ist eine Strategie, weil sie Ihnen nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wuchtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt


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