Alles, was Du über Katzen wissen solltest

Jede Katze ist einzigartig und bringt ihre eigenen Eigenschaften, Vorlieben und Bedürfnisse mit. Um Deine Katze besser zu verstehen und ihr ein gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen, ist es wichtig, ihre natürlichen Verhaltensweisen und Ansprüche zu kennen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Katzengesundheit, ausgewogene Ernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Katzenrassen.

Wir zeigen Dir, worauf es bei einer artgerechten Katzenhaltung ankommt, wie Du Deine Katze im Alltag optimal unterstützt und welche Maßnahmen zu ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden beitragen. Außerdem erhältst Du wertvolle Informationen zu Futter, Beschäftigung, Erziehung und den verschiedenen Katzenrassen. So kannst Du die Bedürfnisse Deiner Katze besser einschätzen und eine liebevolle Grundlage für ein langes, zufriedenes Katzenleben schaffen.

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Wirkung der Katzen auf den Menschen

Warum haben Katzen eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen?

Schon lange ist es kein Geheimnis mehr, dass die Beziehung zu Katzen sich ganzheitlich auf den Menschen auswirkt. Aber warum ist das so? Leben Katzenbesitzer länger? Was ist das Geheimnis dahinter? Grundsätzlich gilt: Jeder Kontakt mit einem Tier wirkt sich positiv auf den Menschen aus. Und dies in dreierlei Hinsicht:

  • Physiologisch
  • Psychologisch
  • Therapeutisch

Auch Sie kennen vielleicht das wohltuende Gefühl beim Streicheln eines Tieres, Schnurren einer Katze oder auch beim Blick in die einzigartigen Katzenaugen. Tiere lügen und betrügen nicht. Sie geben Ihnen mehr zurück, als sie von Ihnen nehmen.

Die Gesundheit

Durch die Beschäftigung mit den kleinen Vierbeinern werden Endorphine ausgeschüttet. So sinkt auch das Stresslevel eines Haustierbesitzers langfristig. Besitzen Menschen ein Haustier, wird ihr Blutdruck gesenkt. Da Katzen bei Krankheit oder Traurigkeit mit mehr Einfühlungsvermögen reagieren und vermehrte Aufmerksamkeit schenken, sind sie gute Krankenpfleger und wirken sich fördernd auf den Heilungsverlauf aus.

Auch das Schnurren der Katze wirkt sich positiv auf das gesundheitliche Befinden des Menschen aus. Durch das Vibrieren des Katzenkörpers entspannt sich der eigene Körper schneller und Schlafstörungen wird vorgebeugt. Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass ein Tier sogar eine bessere Hilfe in Stresssituationen sein kann als der eigene Partner. Probanden sollten verschiedene Rechenaufgaben unter Zeitdruck lösen oder ihre Hand in Eiswasser halten. Während sie alleine schon nach kurzer Zeit nervös wurden, war im Beisein des Tieres die Stressreaktion weit weniger hoch. Auch die Anwesenheit des Partners hatte nicht dieselbe Wirkung wie ein Beisein des Haustieres.

Andere Auswirkungen

Haustiere wirken sich jedoch nicht nur positiv auf das körperliche Befinden der Menschen aus. Tiere sind Balsam für die Seele des Menschen. Sie helfen dabei, den Alltagsstress zu vergessen und sich zu entspannen. Auch geben sie dem Besitzer das Gefühl gebraucht zu werden. Auch im sozialen Umfeld kann eine Katze wahre Wunder wirken. Ein Tier kann als unverfänglicher Eisbrecher fungieren durch den Sie ein unkompliziertes Gespräch beginnen und so Kontakte knüpfen können. Im Verhältnis zu Kindern zeigen Tiere auch eine besondere Funktion. Während einer Scheidung können Katzen sich als stiller Gesprächspartner erweisen und Trost spenden.

Die Katze zum ersten Mal rauslassen

Halter, die sich bei der Frage „Hauskatze oder Freigänger?“ für letzteres entschieden haben, stehen daraufhin vor vielen weiteren Fragen. Wann sollte ich meine Katze zum ersten Mal rauslassen? Und was sollte ich dabei beachten? Erfahren Sie hier, woran Sie vor dem ersten Freigang Ihres Lieblings unbedingt denken sollten.

Katzenkorb richtig auswählen

Egal, ob Sie eine Wohnungskatze oder einen Freigänger zu Hause haben: Jede Katze braucht die Möglichkeit, sich an einen Ort zurückzuziehen. Manchen Katzen reicht dabei schlichtweg der Fußboden oder ein einfaches Kissen. Für das Wohlbefinden Ihres Haustieres kann es jedoch wichtig sein, dass ein bestimmter Ort in der Wohnung klar für Ihre Samtpfote vorgesehen ist. Gerade, wenn sich eine Katze unsicher fühlt, vor etwas Angst oder gesundheitliche Beschwerden hat, sollten Sie sich einen Katzenkorb als Rückzugsort zulegen. Dieser kann in unterschiedlichen Ausführungen gewählt werden, wobei Sie auf individuelle Bedürfnisse Ihrer Katze Rücksicht nehmen sollten. Andernfalls wird die teure Anschaffung häufig links liegen gelassen.

Verschiedene Formen des Katzenkorbs

Moderne Farben und Formen haben schon lange Einzug in den Bereich des Katzenzubehörs gefunden. Selbst der Katzenkorb blieb hiervon nicht unangetastet, sodass Sie mittlerweile nicht nur aus verschiedenen klassischen Weidenkörben auswählen können. Sie bekommen auch Varianten zum Kauf angeboten, die Funktion und Design in Einklang bringen. Die folgende Auflistung soll Ihnen einen ersten Überblick über mögliche Katzenkörbe geben:

  • Körbe aus Weidenzweigen, Schilf oder Rattan
  • Körbe, die als Transportbox benutzt werden können
  • Körbe, die wie ein Stuhl zusammengeklappt werden können
  • Körbe aus Textilien

Katzenkörbe für verschiedene Ansprüche

Nun reicht es nicht aus lediglich die verschiedenen Katzenkörbe zu kennen, ohne in die Entscheidung auch die Funktionen einfließen zu lassen:

  • Körbe aus organischen Materialien eignen sich vor allem für Katzen mit Allergien. Der klassische Weidenkorb zeichnet sich zudem durch eine hohe Belastbarkeit des Materials aus. In Kombination mit einem Kissen haben Sie die wohl beliebteste Form des Katzenkorbs
  • Transportbox-Körbe bestehen oftmals auch aus Weidenzweigen, da Sie hier leicht eine Tür montieren können. Ein solcher Katzenkorb eignet sich vor allem bei Jungtieren, die Tierarztbesuche oder Reisen noch nicht gewohnt sind. So haben Sie das vertraute Zuhause immer dabei, um Kätzchen zu beruhigen.
  • Klappkörbe stellen eine sehr vom Design geleitete Form des Katzenkorbs dar. Eine ovale Liegeschale thront hierbei auf zusammenklappbaren Füßen, die diesen Katzenkorb vor allem bei Platzmangel oder häufigen Reisen praktisch machen.
  • Katzenkörbe aus textilen Materialien sind vor allem bei einem ganzen Wurf an Jungtieren vorteilhaft, da durch den Stoff eine gewisse Wärme entsteht, sodass sich gerade neugeborene Kätzchen geborgen fühlen. Solche Körbe lassen sich darüber hinaus zur Reinigung einfach in die Waschmaschine werfen.

Zahnfleisch-Entzündungen bei Katzen

Befinden sich direkt am Rand der Zähne Ihrer Katze gerötete Stellen, dann hat sie wahrscheinlich eine Zahnfleisch-Entzündung. Kommen hierzu noch Blutungen und eine verstärkte Schmerzempfindlichkeit an betroffenen Bereichen, dann sprechen Tierärzte von einer Gingivitis. Dieses Krankheitsbild kann sich zu einer Stomatitis vergrößern, sobald auch andere Anteile in der Schleimhaut des Maules betroffen sind. Nicht selten treten beide Probleme gleichzeitig auf. Handelt es sich bei der Zahnfleisch-Entzündung einer Katze um die sogenannte Feline Chronische Gingivo-Stomatitis, sind neben dem Zahnfleisch auch die Rachen-und Maulschleimhäute entzündet. Darüber hinaus können Sie oftmals auch Geschwülste feststellen, die zur Empfindlichkeit der Katze führen. Da es für eine Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen zahlreiche Ursachen gibt, existieren nicht selten weitere Erkrankungen, die sich von Plaque und Zahnstein, sowie Parodontitis, über Entzündungen und das Auflösen der Zahnwurzeln, bis hin zu einer Insuffizienz der Nieren oder Infektionskrankheiten erstrecken können.

Möglichen Ursachen einer Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen

Die Vielfältigkeit der Ursachen für eine Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen spricht für die These, dass erst das Aufkommen mehrerer Einflüsse zum Ausbruch der Krankheit führt. Im Folgenden zeigen sich potenzielle Quellen für das Leiden Ihres Tieres, die Ihnen einen Anlass geben sollten, zeitnah einen Tierarzt aufzusuchen, um eine exakte Diagnose zu bekommen.

  • Bakterielle Entzündung
  • Infektion mit Viren
  • Immunschwäche
  • Immunerkrankung
  • Organversagen
  • Verletzungen
  • Zahnwurzelabszess
  • Tumore
  • Vergiftungen

Symptome für eine Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen

Das Immunsystem Ihrer Katze stellt meistens die tragende Rolle bei einer Erkrankung des Zahnfleisches dar. So reagiert dieses auf Bakterien und Viren in der Regel mit einer Entzündung oder einer Immunsuppression, welche die Schwächung des Organismus bezeichnet. Durch den Artenreichtum von Viren und Bakterien sind auch die Symptome unterschiedlichster Form. So ist der eindeutigste Indikator das gerötete oder blutende Zahnfleisch. Aber auch ein vermehrter Speichelfluss oder ein sehr unangenehmer Geruch aus dem Maul könnte auf eine Zahnfleisch-Entzündung Ihrer Katze hindeuten. Da ein entzündetes Zahnfleisch Schmerzen hervorruft, sollten Sie bei Verdacht auch darauf achten, ob Ihre Katze auf einmal Probleme beim Fressen hat. Dies äußert sich üblicherweise durch ein Zögern, ein schnelles Aufnehmen großer Portionen oder die komplette Verweigerung zur Nahrungsaufnahme. Gerade hier ist schnelles Handeln wichtig, denn es weist darauf hin, dass die Entzündung bereits weit fortgeschritten ist. Das Zahnfleisch kann schlimmstenfalls zurückgehen, es kommt zu freiliegenden Zahnhälsen oder sogar zum Zahnverlust.  

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Nacktkatzen

Nacktkatzen sind aus genetischen Mutationen entstanden. Es gibt drei Nacktkatzenrassen: die Canadische Sphynx (auch Sphynx Katze genannt), die Don Sphynx und die Peterbald. Im Grunde jedoch ist der Begriff „Nackt“ gar nicht korrekt, denn die Tiere besitzen einen zarten Haarflaum, der allerdings nicht als Fell sichtbar ist.

Streicheleinheiten für Katzen

Wo sollte ich meine Katze streicheln und wo lieber nicht? Eine Katze zu streicheln kann doch nicht so schwierig sein, denken viele, die es noch nie versucht haben. Katzenbesitzer wissen: Es ist nicht egal, wo Sie Ihre Katze streicheln. An welchen Stellen möchte eine Katze gestreichelt werden und an welchen eher nicht?

  • Viele Katzen mögen es, am Rücken, an der Brust, am Kinn und an der Stirn gestreichelt zu werden. Auch gegen eine Streicheleinheit hinter den Ohren haben die meisten Katzen nichts einzuwenden.
  • Die bevorzugte Stelle für Streicheleinheiten ist bei den meisten Katzen jedoch die Schläfe, also der Bereich zwischen Auge und Ohr.
  • Viele Katzen lieben es auch, zwischen den Schulterblättern gekrault zu werden. Dies ist die einzige Stelle, an der sich Ihre Katze selbst nicht putzen kann.
  • Am Bauch sollten Sie eine Katze nur anfassen, wenn Sie das Tier gut kennen und es Ihnen vertraut. Einige Tiere möchten jedoch trotzdem nicht am Bauch gestreichelt werden.
  • Die meisten Katzen mögen es gar nicht, wenn Sie sie am Schwanz oder an den Beinen bzw. an den Pfoten streicheln.

Woran Sie merken, ob Ihrer Katze die Streicheleinheit gefällt:

  • Die meisten Katzen schnurren, wenn ihnen etwas gefällt.
  • Auch am „Treteln“ können Sie erkennen, dass sich die Katze wohlfühlt. Die Katze tritt dabei abwechselnd mit den Vorderpfoten in die Luft und fährt die Krallen aus und ein.
  • Wenn Ihre Katze die Augen schließt, ist dies ein weiteres Zeichen für ihr Wohlbehagen.
  • Wenn die Katze gähnt, sich kratzt oder sich streckt, ist dies als neutrale Äußerung zu werten. Ihre Streicheleinheit ist zwar nicht störend für das Tier, löst aber auch keine allzu große Begeisterung bei ihm aus.
  • Wenn Ihre Katze faucht, mit dem Schwanz peitscht oder wenn ihre Augenlider zu flackern beginnen, sollten Sie besser aufhören, Sie zu streicheln. Entweder ist die Mieze gerade nicht in der Stimmung für eine Streicheleinheit, oder Sie haben diesmal die falsche Stelle erwischt.

Wichtig ist vor allem, dass Sie, bevor Sie eine fremde Katze streicheln, ihr die Möglichkeit geben, Sie zuerst kennenzulernen. Lassen Sie die Mieze an Ihrer Hand riechen, bevor Sie sie anfassen. Sie werden gleich merken, ob Ihnen die Katze freundlich gesinnt ist und gerne eine Streicheleinheit hätte. Manche Katzen möchten auch nicht angefasst werden – das sollte dann auch respektiert werden. Tasten Sie sich vorsichtig an den kleinen Vierbeiner heran, um auf der sicheren Seite zu sein.

Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

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