Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Mallorquin – Der spanische Schäferhund

Wie der Name schon sagt, stammt diese Hunderasse von der Baleareninsel Mallorca in Spanien. Hierher wurden vor langer Zeit Herdenhunde importiert, aus denen sich im Laufe der Zeit der Mallorquin herausbildete.

Lymphknotenerkrankung beim Hund

Sind bei Ihrem Hund die Lymphknoten geschwollen, so ist dies oft harmlos. Eine Untersuchung beim Tierarzt zeigt, welche Ursachen die Veränderung der Lymphknoten herbeigeführt haben und wie die Krankheit und deren Symptome behandelt werden können. Die Veränderung der Lymphknoten kann allerdings auch eine ernsthafte Erkrankung des Tieres zur Ursache haben. Eine Variante ist hier das maligne Lymphom.

Was ist ein malignes Lymphom und welche Symptome sind erkennbar?

Ein malignes Lymphom ist ein bösartiger Tumor, der von bestimmten weißen Blutkörperchen ausgeht. Diese befinden sich überwiegend in den Lymphknoten sowie in Milz und Leber. Die Tumorerkrankung tritt vor allem in den Bereichen des Übergangs vom Unterkiefer zum Hals, in der Kniekehle und an der Leiste auf. Zu Beginn der Erkrankung geht es den betroffenen Hunden meist noch sehr gut. Im weiteren Verlauf der Krankheit treten die folgenden Symptome auf:

  • Appetitlosigkeit
  • Lustlosigkeit und Trägheit
  • Vermehrte Wasseraufnahme und häufiger Urinabsatz

Seltener und auch abhängig von den betroffenen Organen kann es bei malignen Lymphomen zu Hautveränderungen wie Haarausfall, Rötungen und Juckreiz sowie Kurzatmigkeit und Husten, Gewichtsverlust, Erbrechen und Durchfall kommen.

Diagnose und Therapiemöglichkeiten

Bei der Vergrößerung der Lymphknoten wird eine Feinnadelaspiration durchgeführt. Dabei werden mittels einer feinen Nadel Zellen aus dem betroffenen Lymphknoten entnommen und mikroskopisch untersucht. Somit kann der Tierarzt feststellen, ob bei dem Hund ein Tumor vorliegt. In den seltensten Fällen wird zusätzlich ein Teil des Gewebes des Lymphknotens entnommen und untersucht. Wird bei dem Hund ein Tumor diagnostiziert, lassen weitere Untersuchungen wie Röntgenbilder, Blutentnahme oder Ultraschall Rückschlüsse auf das Fortschreiten der Erkrankung zu. Die Therapiemöglichkeiten sind bei malignen Lymphomen eingeschränkt. Meist kommt nur eine Chemotherapie infrage, da sich der Tumor über die Blutbahnen im ganzen Körper ausbreitet und eine Operation unmöglich ist. Ist eine Chemotherapie nicht möglich, so kann eine Bestrahlung der betroffenen Stellen versucht werden. Die Heilungschancen dieser Krebserkrankung sind entsprechend gering. In den meisten Fällen wird die Therapie eingesetzt, um die Lebensqualität Ihres Hundes zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung einzudämmen.

Mit der richtigen Ernährung, also durch möglichst fettreiches und kohlenhydratarmes Futter, können Sie Ihren Vierbeiner bei Kräften gehalten und eine Abmagerung sowie Muskelabbau verhindern. Die Verabreichung von Omega-3-Fettsäuren zeigt eine hemmende Wirkung auf die Tumorzellen und lässt sich ebenso füttern. Liebe und Geborgenheit sind auch wichtige Maßnahmen, um Ihren Hund bei dieser Krankheit zu unterstützen.

Leukämie bei Hunden

Ein lymphatisches Sarkom ist eine der häufigsten Krebsarten bei Hunden. Diese ist auch als Lymphom oder Non-Hodgkin-Lymphom bekannt. Der Krebs bildet sich vor allem an den Lymphozyten und dem lymphatischen Gewebe. Dieses befindet sich an vielen Stellen des Körpers wie etwa in den Lymphknoten, in Milz und Leber und im Knochenmark.

Ursachen für Leukämie bei Hunden

Viele Hundearten entwickeln Lymphome. Durchschnittlich sind diese zwischen sechs und neun Jahre alt. Allerdings können Hunde in jedem Alter betroffen sein. Arten wie Boxer, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Scottish Terrier und Pointer sind etwas anfälliger. Eine konkrete Ursache für den Krebs ist in den meisten Fällen nicht zu bestimmen.

Arten und Symptome von Lymphomen

Es gibt verschiedene Arten von Lymphomen, die sich in ihrer Form und ihren Symptomen unterscheiden. Entscheidend ist diesbezüglich, an welcher Stelle im Körper der Tumor zum ersten Mal aufgetreten ist. Die am häufigsten erscheinende Form ist die in den äußeren Lymphknoten. In vielen Fällen ist diese nur an einer Vergrößerung der Lymphknoten zu erkennen. Einige Hunde weisen nur schwache Anzeichen von Müdigkeit oder Appetitlosigkeit auf, je nachdem wie groß der Tumor ist und ob andere organische Funktionen schon eingeschränkt sind.

Eine weitere Form des Krebses ist der Befall des Knochenmarks. Verbreitete Anzeichen dafür sind Blutarmut, Infektionen und Blutungen. Eine Mediastinitis, eine Entzündung des Lymphgewebes im Brustkorb, kann ebenfalls auftreten. Dabei leidet Ihr Hund vor allem unter Atembeschwerden sowie übermäßigem Durst. Auch in der Haut kann ein Lymphom entstehen. Die betroffenen Hunde weisen eine gerötete Haut mit Juckreiz auf. Zudem können sich Verdickungen und Geschwüre ausbilden.

Diagnose der Krankheit

Um ein lymphatisches Sarkom zu erkennen, ist eine gründliche Untersuchung Ihres Hundes nötig. Diese beinhaltet eine Biopsie oder Entnahme des betroffenen Gewebes und die Suche nach Tumoren an weiteren Stellen. Außerdem wird ein Blutbild erstellt und der Urin des Hundes analysiert, um Informationen über die Auswirkungen auf Körperfunktionen zu erhalten. Oftmals ziehen Ärzte bei einem konkreten Verdacht folgende Maßnahmen hinzu:

Behandlung

Lymphome werden hauptsächlich durch eine Chemotherapie behandelt. In 80 % der behandelten Fälle tritt dabei eine Entlastung (Remission) ein: das komplette Verschwinden von feststellbarem Krebsgewebe. Ihr Hund gilt dabei zwar nicht als geheilt, es ermöglicht ihm aber ein schönes restliches Leben. Wurde eine Remission erreicht, muss die Chemotherapie trotzdem fortgesetzt werden. Bei dem verbreitetsten Typ, der Vergrößerung der äußeren Lymphknoten, hält die Remission etwa acht bis zehn Monate an, wobei die gesamte Überlebensdauer ungefähr ein Jahr beträgt. Überwiegend reagieren Hunde gut auf eine solche Chemotherapie. Ernste Nebenwirkungen treten nur in wenigen Fällen auf.

Lefzen – Die Lippen des Hundes

Die Lefzen beim Hund agieren wie die Lippen beim Menschen, sie schützen den Mundraum und können auch Emotionen ausdrücken. So können die Lefzen Ihres Hundes Ihnen als Halter viel über das Gemüt des Tieres verraten:

  • Ein Hund kann seine Lefzen kräuseln, ja fast grinsen, wenn er übermütig ist oder sich besonders freut.
  • Er kann leckt seine Lefzen, wenn er etwas Appetitliches sieht.
  • Ihr Vierbeiner zieht seine Lefzen zurück- und hoch, wenn er unsicher ist oder sein Gegenüber warnen möchte.

Jedoch dienen die Hundelefzen nicht nur der Kommunikation. Sie haben auch andere Funktionen und bergen rassebedingt ein hohes Risiko für verschiedene Krankheiten.

Unterschiedliche Rassen, unterschiedliche Lefzen

Die Lefzen eines Hundes sind je nach Rasse unterschiedlich stark ausgeprägt und hängen von dem Ziel der Züchtung ab. Bei einigen Hundearten dienen übermäßig große Lefzen einer Funktion, wie beim Bluthund, bei dem die überhängenden Lefzen die Spürfähigkeit verbessern sollen. Bei anderen Rassen, zum Beispiel der Dogge oder dem Cocker Spaniel, gelten große Lefzen als Schönheitsideal. Übergroße Lefzen können sich jedoch im Alltag für den Hund als Hindernis herausstellen und zu Krankheiten führen. So ist es möglich, dass die Kommunikation eines Hundes mit großen Lefzen eingeschränkt ist, da es für ihn mit Schwierigkeiten verbunden ist, die Zähne zu entblößen, um so beispielsweise Drohgebärden auszudrücken. Auch weisen Tiere mit großen Lefzen mitunter einen erhöhten Speichelfluss auf, um den hohen Verlust an Speichel auszugleichen. Dieser übermäßige Speichelfluss kann zu Entzündungen führen. Große Lefzen lösen aber unter Umständen auch eine Bindehautentzündung aus, da die Augenlider durch das Gewicht heruntergezogen werden.

Lefzenekzem – Das häufigste Krankheitsbild

Zu den häufigsten Erkrankungen an den Lefzen zählt das Lefzenekzem. Dabei handelt es sich um eine nässende, eitrige Entzündung an der Unterlippe. Diese Entzündung entsteht durch eine Überlappung von Unter- und Oberlippe, mit der eine Reibung der beiden Hautfalten einhergeht. Zahnstein und Zahnfleischentzündungen können die Entstehung von Lefzenekzemen begünstigen. Bei den Rassen Spaniel, Bernhardiner und Neufundländer tritt dieses Krankheitsbild besonders häufig auf. Die Behandlung erfolgt meist über einen längeren Zeitraum und gilt als schwierig. Eine regelmäßige Reinigung und Pflege der Lefzenfalte bei anfälligen Rassen kann einer Entzündung vorbeugen. Jedoch bleibt nicht selten nur eine operative Korrektur der Lefzenfalte, um eine auf Dauer angelegte Heilung zu bewirken. Als Hundebesitzer von Rassen mit großen Lefzen sollten Sie besonders auf die Mundhygiene Ihres Tieres achten und diese regelmäßig kontrollieren. Wenn Sie sich einen Hund anschaffen möchten, sollten Sie die genannten Punkte bei der Wahl der Rasse miteinbeziehen. Eine Betrachtung der Elterntiere und deren Lefzenausprägung können dabei hilfreich sein.

Läufigkeit – Eine besondere Situation für Hund und Halter

Bei einer Hündin gibt es, ebenso wie bei einer Frau, einen Zeitpunkt, an dem sie fruchtbar wird und Nachwuchs empfangen kann. Während der Läufigkeit kann die Hündin sowohl verhaltensbedingte als auch körperliche Veränderungen aufweisen. Wissenswert für Sie als Halter sind für diese Zeit insbesondere folgende Aspekte:

  • Einige Hündinnen reagieren gegenüber anderen Hündinnen aggressiv.
  • Ihr Tier sollte nur an der Leine geführt werden.
  • Rüden sind stärker auf die Hündin fixiert und werden aufdringlich.

Die erste Läufigkeit

Die erste Läufigkeit tritt meist zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat ein. Mit dieser wird die Hündin geschlechtsreif. Der Zeitpunkt der ersten Läufigkeit ist abhängig von der Rasse, aber auch von der Entwicklung jedes einzelnen Hundes. Meist gilt, je kleiner der Hund, desto eher erfolgt die Geschlechtsreife. Die Läufigkeit tritt im durchschnittlichen Rhythmus von sieben Monaten regelmäßig auf. Während der Läufigkeit durchlebt die Hündin vier Phasen.

Die vier Phasen der Läufigkeit

Im Einzelnen passiert Folgendes in diesen vier Phasen bzw. ist für Sie als Halter zu beachten:

1. Phase: Proöstrus oder Vorbrunst -In diesem Zeitabschnitt tritt der erste blutige Ausfluss aus. In dieser Zeit ist Ihre Hündin noch nicht fruchtbar, ihr Duft wirkt aber schon anziehend auf Rüden. Die Hündin wehrt ihre Verehrer während dieses Stadiums noch ab, in dem Sie diese verbellt oder nach ihnen schnappt. Die erste Phase dauert im Durchschnitt neun Tage.

2. Phase: Östrus oder Brunst -Während der Brunst findet der Eisprung statt. Ihre Hündin ist fruchtbar und zeigt auch dementsprechendes Interesse an ihren Verehrern. Das Tier bleibt beim Nähern eines Rüden stehen und dreht ihre Rute zur Seite. Dieses Verhalten wird auch als Standhitze bezeichnet. Hundebesitzer erkennen diese Phase an einem wässrigen Ausfluss. Sie sollten Ihre Hündin in dieser Zeit von etwa neun Tagen besonders im Auge und an der Leine halten.

3. Phase: Metöstrus oder Nachbrunst -Der Ausfluss der Hündin ist in dieser Zeit entweder gelblich oder nicht mehr vorhanden. Ihr Tier produziert das Hormon Progesteron, welches bei einer gedeckten Hündin für die Einnistung des Embryos zuständig ist. Falls Ihre Hündin nicht gedeckt wurde, kann das Hormon zu einer Scheinträchtigkeit mit Milchproduktion führen.

4. Phase: Anöstrus -In dieser letzten Phase des Zyklus zeigt die Hündin keine äußeren Anzeichen von Läufigkeit und auch der Hormonhaushalt normalisiert sich. Daher wird dieses Stadium der Läufigkeit auch als Ruhephase bezeichnet. Es dauert an, bis die erste Phase der Läufigkeit wieder beginnt. Die Hundedame ist nicht fruchtbar und zeigt ihre für sie normalen Charaktereigenschaften.

Laekenois - Der rauhaarige Belgische Schäferhund

Viele Menschen wünschen sich einen Hund, doch die richtige Hunderasse zu Ihrer Person oder Ihrer Familie zu finden gestaltet sich schwierig. Der Laekenois gehört zu einer nicht sonderlich bekannten Hunderasse, da er die seltenste Variante des Belgischen Schäferhundes ist.

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