Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Mastitis beim Hund

Als Mastitis wird bei Hunden eine Gesäuge-Entzündung bezeichnet. Hiervon ist die Rede, wenn sich die Milchdrüsen-Komplexe einer Hündin entzündet haben. Das Gesäuge eines Hundes besteht aus fünf verschiedenen Komplexen. Bei einer Mastitis können entweder ein einzelner Milchdrüsen-Komplex oder mehrere Milchdrüsen-Komplexe auf einmal betroffen sein. Eine Gesäuge-Entzündung tritt meist während der Laktation auf. Hier produziert das Gesäuge Ihrer Hündin Milch und die Welpen saugen an den Zitzen, um an die Milch zu gelangen. Bei diesem Vorgang entstehen kleine Verletzungen, die einen Befall der Milchdrüsen durch Bakterien begünstigen. Auch bei scheinträchtigen Hunden ist die Gefahr einer Mastitis gegeben, dies geschieht jedoch weniger häufig. In der Regel erfolgt die Infektion der Milchdrüsen durch die folgenden Bakterien:

  • Staphylokokkus
  • Streptokokkus
  • Escherichia coli

Dies sind die häufigsten Arten von Bakterien, die die Milchdrüse einer Hündin befallen.

Symptome und Diagnose

Doch wie äußert sich eine Mastitis bei Ihrem Hund? Verschiedene Symptome können Indikatoren für eine Gesäuge-Entzündung sein. Oft ist nur ein Milchdrüsen-Komplex von Hunden befallen. Dann äußern sich verschiedene Symptome, die auf eine Mastitis hindeuten.

  • Rötung
  • Schmerzempfindlichkeit
  • Wärme
  • Schwellung

Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass Ihre Hündin die Welpen deutlich seltener oder gar nicht mehr füttert. Des Weiteren enthält eine betroffene Drüse meistens blutiges oder eitriges Sekret. Bei einer schweren Stufe der Gesäuge-Entzündung kann es zudem zu einer Abgeschlagenheit und Fieber beim Hund kommen. In diesem Fall wird eine tierärztliche Behandlung notwendig, in dessen Rahmen eine genaue Diagnose erfolgt. Zunächst wird nach dem Krankheitsverlauf Ihres Vierbeiners gefragt. Anschließend wird das Gesäuge der Hündin abgetastet, um eventuelle Verletzungen oder Symptome erkennen zu können. Zur Absicherung der vorläufigen Diagnose entnimmt der Arzt dem Tier Milch und lässt sie im Labor auf Bakterien untersuchen. Erst jetzt kann eine sichere Diagnose getroffen werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Nach einer Diagnostizierung von Mastitis bei Ihrem Hund, stellt sich die Frage, welche Behandlungsmöglichkeiten Sie haben. Bei einer schnellen Diagnose von Mastitis kann ein Antibiotikum eingesetzt werden, das je nach Art der Bakterien variiert. Zur Linderung der Symptome können Sie ergänzend Schmerzmittel und kühlende Auflagen anwenden. Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass eventuelle Welpen der Hündin nicht die mit Bakterien infizierte Milch trinken. Teilweise müssen gebildete Milchdrüsen-Abszesse entfernt werden. In seltenen Fällen kann ein ganzer Milchdrüsen-Komplex von einem Abszessbefall betroffen sein. Eine operative Entfernung des befallenen Komplexes ist erforderlich. Im Regelfall verheilt eine Gesäuge-Entzündung jedoch schnell und unproblematisch.

Mastin de los Pirineos – Der spanische Gebirgshund

Bei der Hunderasse Mastin de los Pirineos lässt der Name schon auf die Herkunft der Tiere schließen. Denn ihre Heimat sind die spanischen und französischen Pyrenäen. Die großen, kräftigen Hunde sind vermutlich ein direkter Nachfahre der Herdenschutzhunde.

Taurin für den Hund

Besonders ältere Hunde leiden oft unter zum Teil schwerwiegenden Herzerkrankungen. Die chronischen Formen dieser Krankheiten können das Klappensystem, den Herzmuskel und auch das Reizleitungssystem betreffen und somit eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand Ihres Hundes sein. Damit derartige Risiken vermindert werden können, wird in der Tiermedizin auf der ganzen Welt entsprechende Forschungsarbeit betrieben.

Slovenský kopov – Ein besonders ausdauernder Jagdhund

Der Slovenský kopov wird im deutschsprachigen Raum als Slowakische Schwarzwildbracke bezeichnet und ist eine sehr geschätzte Jagdhunderasse, die im Jagdbetrieb als Lauf- bzw. Schweißhund eingesetzt wird. Sein Ursprung liegt in Osteuropa. Dort schlossen sich nach dem Zweiten Weltkrieg einige Jäger aus der Slowakei und Tschechien zusammen, um die Hunde in eine sorgfältige Reinzucht zu führen. Als Ziel galt dabei die Zucht einer besonders robusten und orientierungssicheren Rasse, die den speziellen Anforderungen der Jagd auf Schwarzwild und Raubwild gerecht werden sollte.

Mammatumore bei Hunden

Was sind Mammatumore?

Mammatumore sind bösartige oder maligne und gutartige oder benigne Tumore im Bereich des Gesäuges bei Hündinnen. Es ist die häufigste Tumorerkrankung bei Hündinnen und der Anteil an bösartigen Tumoren liegt bei 40 bis 60 Prozent. Das Durchschnittsalter des Hundes bei der Entstehung des Tumors beträgt meist zwischen 10 und 14 Jahren. Vor allem Hündinnen der Rassen Spaniel, Pudel und Dackel sind anfällig für die Entwicklung der Tumore. Rüden entwickeln Brusttumore sehr selten – es ist aber möglich.

Mammatumore: Häufige Symptome

Mammatumore treten in der Brustleiste des Tieres auf. Meist sind die letzten beiden Drüsenkomplexe betroffen und die umliegende Haut kann gerötet sein und sich in manchen Fällen entzünden Bei fortschreitender Erkrankung sind Wucherungen als Knötchen im Bereich der Milchdrüse fühlbar. Der Umfang der Gesäugeleiste kann beim Befall vergrößert sein. Aggressiv wachsende oder entzündete Tumoren können zu einer Lahmheit des betroffenen Tieres führen. Auch die Lymphknoten im Bereich der Leiste oder der Achsel können vergrößert sein.

Mammatumore: Risikofaktoren

Grundsätzlich können Hündinnen jeden Alters an Mammatumoren erkranken. Es ist jedoch davon auszugehen, dass für Hündinnen ab dem mittleren Lebensalter ein höheres Risiko besteht. Dabei spielt auch die Lebensweise eine Rolle. Da Übergewicht die Tumorbildung begünstigt, sollten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung achten. Es besteht außerdem die Vermutung, dass die weiblichen Geschlechtshormone eine große Rolle bei der Entwicklung von Mammatumoren spielen. Aus dieser Vermutung heraus werden viele Hündinnen kastriert, um einen vermeintlichen Schutz vor Gesäugetumoren zu gewährleisten. Dabei ist diese Schutzfunktion durch die Kastration wissenschaftlich nicht sicher belegt. Vielmehr ist auf die möglichen Nebenwirkungen einer Kastration hinzuweisen:

  • Harninkontinenz
  • Gewichtszunahme
  • Verhaltensänderungen
  • Veränderung des Fells
  • Erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Erhöhtes Risiko für bestimmte Tumore

Sicher nachgewiesen ist dagegen, dass eine Läufigkeitsunterdrückung mithilfe von Hormonpräparaten die Entstehung von Mammatumoren begünstigt, schon kleine Dosierungen erhöhen das Risiko. Die Trächtigkeit und die Laktation, also das Stillen der Welpen, haben keinen Einfluss auf die Entwicklung von Gesäugetumoren.

Mammatumore: Therapie und Kosten

Mammatumore werden mit Hilfe der mikroskopischen Untersuchung einer Gewebeprobe diagnostiziert. Nach einer positiven Diagnose erfolgt meist ein chirurgischer Eingriff, wobei alle Umfangsvermehrungen entfernt werden. In vielen Fällen wird sogar die gesamte Gesäugeleiste entfernt, um auszuschließen, dass aus bereits in der Region gewanderten Tumorzellen neue Tumoren entstehen.

Um auszuschießen, dass ein Gesäugetumor bereits in andere Organe gestreut hat, sind weitere Untersuchungen vor der Operation ratsam. Beispielsweise können Lungenmetastasen teilweise auf einem Röntgenbild erkannt werden. Sind sie vorhanden, ist eine Operation in den meisten Fällen nicht mehr angezeigt. Bei bestimmten bösartigen Tumoren werden nach dem chirurgischen Eingriff unterstützende Behandlungsmaßnahmen empfohlen, unter anderem eine Chemotherapie, um ein erneutes Wachstum des Tumors an der gleichen oder an anderen Stellen zu verzögern oder zu verhindern. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über die möglichen Kosten der Voruntersuchungen und der Therapie, da sie abhängig sind von der Lokalisation des Tumors, der Größe und des Operationsaufwandes.

Mammatumore: Prognose

Die Heilung der meist recht langen Hautnaht ist im Regelfall nach zwei bis vier Wochen abgeschlossen. Nach der Entfernung des Tumors kann es jedoch zu Wundheilungsstörungen kommen. Die Gefahr eines Rezidivs, also des wiederholten Entstehens des Tumors, beträgt 20 Prozent. Wenn Tochtergeschwülste vorliegen bzw. der entfernte Tumor eine Größe von mindestens 3 cm hatte, ist die Wahrscheinlichkeit höher, erneut einen Mammatumor zu entwickeln.

 

 

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