Finde die passende Hunderasse für Dein Leben

Die passende Hunderasse zu finden, bedeutet mehr als nur nach Größe oder Aussehen zu entscheiden. Jeder Hund bringt seinen eigenen Charakter mit sich – und ebenso hat jede Rasse ihre eigene Geschichte, ihr typisches Verhalten und ihre individuellen Bedürfnisse. Während manche Hunde viel Bewegung und Beschäftigung benötigen, fühlen sich andere auch mit einem ruhigeren Alltag wohl. In dieser Kategorie erfährst Du mehr über die Bedürfnisse verschiedener Hunderassen und erhältst eine Orientierung, welche Rasse zu Dir und Deinem Lebensstil passen könnte.

Wir stellen Dir beliebte Hunderassen vor und geben Dir Einblicke in Herkunft, Charakter und Temperament, Aussehen, Pflege und Gesundheit sowie Besonderheiten. Außerdem erfährst Du, worauf Du bei der Haltung einzelner Rassen achten solltest, welche Bedürfnisse sie haben und für wen sie geeignet sind. So kannst Du Deinen Wunschhund besser verstehen und eine fundierte Entscheidung für ein langfristig glückliches Zusammenleben treffen.

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Laika (Hunderasse)

Der Laika (Mehrzahl Laiki) ist ein Rassehund, dessen Ursprung in Russland liegt. Die Heimat dieser Hunde ist ein riesiges Gebiet, das sich von der Halbinsel Kamtschatka im Osten Sibiriens bis an die Landesgrenze zu Finnland erstreckt. Laiki wurden allein aufgrund ihres Gebrauchswerts geachtet. Die Rassebezeichnung "Laika" stammt vom russischen Wort "lajatj" ab, was so viel wie "bellen" bedeutet.

Mastiff (Hunderasse)

Der Mastiff  ist ein Rassehund, dessen Ursprung in Großbritannien liegt. Die großen, kräftigen Vierbeiner sind auch unter der Bezeichnung "Old English Mastiff" oder "englische Dogge" bekannt. Der Mastiff gilt als eine der ältesten Hunderassen. Die Tiere sind außerhalb ihres Ursprungslands Großbritannien allerdings kaum vertreten. Bereits in der Antike sollen doggenartige, mastiffähnliche Hunde als Schutz- und Kriegshunde eingesetzt worden sein. Im Mittelalter dienten die imposanten Hunde dann als Begleit- und Schutzhunde. Als Jagdhunde fanden die britischen Rassehunde ebenfalls Verwendung. Mastiffs sollen zur Entwicklung vieler anderer, großer Hunderassen beigetragen haben.

Mudi (Hunderasse)

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die sich in Ungarn entwickelt haben und von der FCI offiziell anerkannt werden. Die ungarischen Hütehunde sollen eng mit dem Puli und dem Pumi verwandt sein. Entstanden sein sollen sie durch die Kreuzung von ungarischen Hütehunden mit deutschen Schäferhunden wie dem Schäferspitz, dem Pommernspitz und dem Schafpudel.

Thai Ridgeback

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ursprünglich aus Thailand stammen. Die Rassehunde breiteten sich von der im Osten liegenden Provinz Chantaburi und Rayqng in Richtung Westen aus. Ihre Beliebtheit blieb auch in Bangkok nicht unbemerkt. In der Stadt kümmerten sich erfahrene Züchter um die Weiterentwicklung der Hunderasse. Vor allem im Osten Thailands wurden die Hunde für die Jagd eingesetzt. Die Bevölkerung nutzte die Jagdhunde als Wachhunde und Begleiter der Fuhrwerke.

Chinesischer Schopfhund

Beim Chinesischen Schopfhund handelt es sich um eine von der FCI anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in China hat. Die Entstehungsgeschichte dieser Rasse konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden. In Afrika soll vor Jahrtausenden durch eine Mutation ein haarloser Hund namens "Canis Africanis" entstanden sein. Diese Hunde wurden anschließend gezüchtet. Nach China gelangten die haarlosen Hunde einige Zeit später. Mit Teeschiffen kamen die Rassehunde dann nach Amerika.

Alpenländische Dachsbracke

Die Alpenländische Dachsbracke ist eine Hunderasse, die ihren Ursprung in Österreich hat. Bereits im Altertum sollen Hunde existiert haben, die hinsichtlich ihres Aussehens der heutigen Dachsbracke ähneln. Seit dem Jahr 1975 ist die Rasse von der FCI offiziell anerkannt und zählt zu den Schweißhunden. Als Jagdhund erfreuen sich die Dachsbracken aus Österreich zunehmender Beliebtheit.

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