Finde die passende Hunderasse für Dein Leben

Die passende Hunderasse zu finden, bedeutet mehr als nur nach Größe oder Aussehen zu entscheiden. Jeder Hund bringt seinen eigenen Charakter mit sich – und ebenso hat jede Rasse ihre eigene Geschichte, ihr typisches Verhalten und ihre individuellen Bedürfnisse. Während manche Hunde viel Bewegung und Beschäftigung benötigen, fühlen sich andere auch mit einem ruhigeren Alltag wohl. In dieser Kategorie erfährst Du mehr über die Bedürfnisse verschiedener Hunderassen und erhältst eine Orientierung, welche Rasse zu Dir und Deinem Lebensstil passen könnte.

Wir stellen Dir beliebte Hunderassen vor und geben Dir Einblicke in Herkunft, Charakter und Temperament, Aussehen, Pflege und Gesundheit sowie Besonderheiten. Außerdem erfährst Du, worauf Du bei der Haltung einzelner Rassen achten solltest, welche Bedürfnisse sie haben und für wen sie geeignet sind. So kannst Du Deinen Wunschhund besser verstehen und eine fundierte Entscheidung für ein langfristig glückliches Zusammenleben treffen.

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Staffordshire Bullterrier

Beim Staffordshire Bullterrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Diese Hunderasse soll das Ergebnis von Verpaarungen zwischen kurzhaarigen Fox Terriern, Bulldogge und Terrierrassen, die bereits ausgestorben sind, sein. Früher wurden diese Hunde für Hundekämpfe und die Rattenjagd genutzt. Heute sind sie vor allem in Großbritannien sehr beliebte Familienhunde, die aufgrund ihrer großen Liebe zu Kindern auch "Nannydog" also "Kindermädchenhund" genannt werden.

Australian Mist

Bei der Australian Mist handelt es sich um eine anerkannte Katzenrasse, deren Ursprung in Australien liegt. Diese Rassekatze entstand 1976 durch die gezielte Verpaarung von Hauskatzen, Abessiniern und Burmesen. Die Australian Mist ist mittelgroß, muskulös und hat ein kurzes Fell. Es gibt sie in verschiedenen Farbvarianten. Typisch ist die zarte Fellzeichnung, die auch als Schleier bezeichnet wird.

Steirische Rauhhaarbracke

Bei der Steirischen Rauhhaarbracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Österreich stammt. Diese Hunderasse wird auch Peintinger Bracke genannt, weil sie gezielt von Carl Peintinger ins Leben gerufen worden ist. Hervorgegangen sein soll die Steirische Rauhhaarbracke aus der Verpaarung einer Hannoveraner Schweißhündin und einem Istrianer Brackenrüden. Eng verwandt ist die Bracke aus Österreich mit einigen anderen Brackenrassen. Dieser mittelgroße, rauhaarige Hund aus Österreich eignet sich vor allem für die Jagd. Wer den richtigen Steirische Rauhhaarbracke-Züchter finden möchte, kann sich auch im Ursprungsland Österreich nach einem passenden Züchter umsehen. Wichtig zu wissen ist, dass Hunde dieser Rasse oftmals ausschließlich an Jäger abgegeben werden.

Der richtige Familienhund: Worauf kommt es an?

Rund 5,5 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten, drei Viertel davon sind Familienhunde, die in Haushalten mit Kindern leben. Besonders zu Weihnachten und Geburtstagen werden viele Eltern den Wunsch nach einem eigenen Hund hören. Ob man diesem  nachkommen möchte, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Es gilt einige Faktoren zu beachten: Kosten, Lebensumstände, zeitliche Beschränkungen und die Wahl der passenden Rasse. Wir haben Ihnen im Folgenden die wichtigsten Informationen zum Thema "Familienhund" zusammengestellt.

Tiroler Bracke

Bei der Tiroler Bracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Österreich hat. Es wird vermutet, dass diese Hunderasse wie auch alle anderen Brackenrassen von der Keltenbracke abstammt. Schon Kaiser Maximilian I. soll diese Hunde um 1500 für die Jagd verwendet haben. Die Hunderasse blickt damit auf eine recht lange Geschichte zurück. Ehemals gab es diese Bracke in vielen verschiedenen Farbschlägen, heute ist dieser Rassehund nur noch im roten und schwarzen Farbschlag anzutreffen. Diese Bracke eignet sich optimal für die Jagd im Gebirge und kann von Jägern vielseitig eingesetzt werden.

Welsh Corgi Pembroke

Beim Welsh Corgi Pembroke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Wie der Name schon vermuten lässt, stammt diese Hunderasse aus dem Keltenland Wales. Neben dem Welsh Corgi Pembroke ist noch der Welsh Corgi Cardigan bekannt. Die Bezeichnung "Corgi" soll in der walisischen Sprache in etwa kleiner Hund bedeuten. Königin Elisabeth II. soll eine besondere Vorliebe für diese Hunderasse haben.

Allerdings ist die Vergangenheit des Corgis überhaupt nicht königlich. Corgis waren über viele Jahrhunderte hinweg unersetzliche Bauernhunde, die zum Hüten von Pferden und Rindern eingesetzt wurden. Als Hof- und Wachhund erfüllten die lebhaften Corgis ebenfalls ihren Dienst. Vom Welsh Corgi Cardigan unterscheidet sich der Pembroke durch einen kompakteren Körperbau, etwas kleinere Ohren und er kann hin und wieder mit einem Stummelschwanz zur Welt kommen.

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