Gut vorbereitet in die Tierarztpraxis

Ungewohnte Gerüche, fremde Tiere und neue Berührungen können bei Hunden und Katzen Stress oder Unsicherheit auslösen. Eine sichere Transportmöglichkeit, vertraute Gegenstände und ein ruhiger Umgang können dazu beitragen, die Aufregung zu reduzieren. Auch Notizen zu Symptomen, Vorerkrankungen, Medikamenten oder Veränderungen im Verhalten erleichtern die Untersuchung.

Unsere Beiträge zeigen Dir, wie Du Deinen Hund oder Deine Katze auf den Tierarzttermin vorbereitest und welche Unterlagen oder Informationen hilfreich sein können. Du erfährst außerdem, wie typische Untersuchungen ablaufen, worauf Du nach einer Behandlung achten solltest und wie sich Angst vor dem Tierarzt verringern lässt. So kannst Du den Besuch besser planen und Deinen Liebling vor, während und nach dem Termin gezielt unterstützen.

Unsere Beiträge zu Tierarztbesuch

234 Beiträge

Kreuzbandriss bei Rettungshund Merle

Beim Toben mit einem Kumpel passiert es: Rettungshund Merle vertritt sich und lahmt von diesem Moment an. Die Diagnose Kreuzbandriss trifft Frauchen und Hundeführerin Heike Kaufmann-Müller wie ein Schlag: "Viele Hunde erholen sich nicht von einem Kreuzbandriss, lahmen ihr Leben lang oder leiden an Folgeschäden wie Arthrose." Dies hätte das Ende von Merles Laufbahn als Rettungshund bedeutet. Doch durch das gute Zusammenspiel von Tierklinik, Versicherung sowie aufopfernder Pflege von Herrchen und Frauchen kann Merle endlich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Leben retten!

Kurz vorgestellt: Die Hundephysiotherapie

Geschrieben von Hundetrainerin Vera Müller Die Arbeit eines Hundephysiotherapeuten ist sehr vielfältig. Mit schonenden Maßnahmen werden Erkrankungen der Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder und Nerven behandelt.

Kutane Asthenie: Ehler Danlos Syndrom bei Katzen

Nicht nur die Genetik des Menschen kann Veränderungen unterliegen. Auch Katzen leiden, wenn auch sehr selten, unter einer genetischen Krankheit namens Kutane Asthenie. Diese Fehlfunktion, welche auch die Namen „Ehlers Danlos Syndrom“ oder „Fibrodysplasia elastica generalisata“ trägt, stellt eine erblich bedingte Erkrankung des Bindegewebes dar. Hierbei ist der normale Gewebeaufbau gestört, wodurch sich die Haut übermäßig stark dehnen lässt und sehr dünn wird. Daraus resultieren selbst bei kleinsten äußeren Einwirkungen Risswunden. Ursachen und Therapie des Ehlers Danlos Syndroms Die Kutane Asthenie kann bereits nach der Geburt sichtbar werden, aber auch erst im Laufe des Lebens Ihrer Katze auftreten. Auslöser kann hierbei schon ein durch die Elterntiere übertragenes fehlerhaftes Gen sein. Ist das Erbgut nicht nur teilweise, sondern vollständig betroffen, kann dies den Grad der äußerlich sichtbaren Schädigung des Bindegewebes erhöhen. Letztlich kann das Ehlers Danlos Syndrom auch in der Embyronal-oder Fetalphase entwickelt werden, wenn es unter anderem zu negativen äußeren Einflüssen kommt. Hat sich bei Ihrer Katze herausgestellt, dass sie an der Kutanen Asthenie leidet, erfolgt eine Therapie seitens des Tierarztes lediglich symptomatisch. Genetische Erkrankungen lassen sich noch nicht beheben, doch die Folgen, wie Wunden, lassen sich behandeln. Ein wirksames Mittel zur Strukturverbesserung des Bindegewebes ist hingegen nicht bewiesen. Diagnose der Kutanen Asthenie Bei Katzen kann die genetische Erkrankung des Bindegewebes durch einen autosomal dominanten Erbgang oder einen rezessiven Erbgang verursacht werden, wobei für Letzteren das Fehlen der Prokollagen Peptidase charakteristisch ist. Hierbei handelt es sich um ein Strukturprotein, welches in allen vielzelligen Organismen vorkommt. Eine Hautbiopsie, bei der entweder histologische oder elektronenmagnetische Untersuchungen vorgenommen werden, gibt dem Tierarzt Gewissheit. Was Sie für Ihre Katze tun können Sind Sie Züchter, ist es unbedingt notwendig, dass Sie die betroffene Katze aus der Zucht herausnehmen. Zeigt sich die Erkrankung jedoch erst im Laufe des Lebens Ihres Tiers, so haben Sie nur wenige Möglichkeiten Ihrer Katze die Situation angenehmer zu machen. Auftretende Risse müssen oft genäht werden und ist mit Schmerzen für die kleinen Vierbeiner verbunden. Die Veterinärmedizin bietet kaum weitere Maßnahmen gegen die Folgen der Kutanen Asthenie. Es kann jedoch einen Versuch wert sein, zu Mitteln der Homöopathie zu greifen. {loadposition lexikon-belehrung}

Laborwerte

Laborwerte können bei Hund und Katze Aufschluss über Krankheitsgeschehen oder die Gesundheit innerer Organe geben. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der tierärztlichen Untersuchung, die gemeinsam mit anderen Untersuchungsbefunden bei der Diagnosestellung helfen. Als Probenmaterial wird häufig eine Blutprobe genommen, aber auch Kot-, Urin-, oder Liquorproben werden im Labor untersucht. Mithilfe von Laboruntersuchungen können Tierärzte beispielsweise Entzündungsprozessen, Infektionskrankheiten, Diabetes, Parasiten, Krebserkrankungen, Nierenerkrankungen und vielen weiteren Erkrankungen auf die Spur kommen.

Lebererkrankung beim Hund

Eine Lebererkrankung beim Hund muss unbedingt tierärztlich untersucht und entsprechend behandelt werden. Die Leber übernimmt zahlreiche Aufgaben im Körper eines Hundes. Sie ist Teil des Stoffwechsels und sorgt beispielsweise für die Entgiftung des Körpers. Medikamente werden über die Leber abgebaut und das Organ beeinflusst die Abgabe von Galle. Bei einer Lebererkrankung des Hundes können diese Funktionen stark beeinträchtigt sein.

Leishmaniose beim Hund

Die Leishmaniose ist eine Erkrankung mit Parasiten, welche über Sandmücken übertragen werden und zu schweren Haut- und Organproblemen führen kann. Das Tückische an der kaninen Leishmaniose ist, dass sie nicht heilbar ist. Erfarhren Sie hier mehr über das Auftreten und die Anzeichen sowie was Sie tun können, wenn Ihr Liebling befallen ist.

Leptospirose beim Hund

Die Leptospirose ist eine weltweit verbreitete ansteckende Krankheit beim Hund, die auch in Deutschland von Bedeutung ist. Erreger sind spiralförmige Bakterien der Gattung Leptospira, die häufig die Nieren oder die Leber angreifen. Eine zeitnahe Diagnose ist für die Gesundheit des Tieres sehr wichtig. Leptospieren können auch Menschen befallen und bei uns eine ebenso schwere Erkrankung auslösen.

Leukämie bei Hunden

Ein lymphatisches Sarkom ist eine der häufigsten Krebsarten bei Hunden. Diese ist auch als Lymphom oder Non-Hodgkin-Lymphom bekannt. Der Krebs bildet sich vor allem an den Lymphozyten und dem lymphatischen Gewebe. Dieses befindet sich an vielen Stellen des Körpers wie etwa in den Lymphknoten, in Milz und Leber und im Knochenmark. Ursachen für Leukämie bei Hunden Viele Hundearten entwickeln Lymphome. Durchschnittlich sind diese zwischen sechs und neun Jahre alt. Allerdings können Hunde in jedem Alter betroffen sein. Arten wie Boxer, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Scottish Terrier und Pointer sind etwas anfälliger. Eine konkrete Ursache für den Krebs ist in den meisten Fällen nicht zu bestimmen. Arten und Symptome von Lymphomen Es gibt verschiedene Arten von Lymphomen, die sich in ihrer Form und ihren Symptomen unterscheiden. Entscheidend ist diesbezüglich, an welcher Stelle im Körper der Tumor zum ersten Mal aufgetreten ist. Die am häufigsten erscheinende Form ist die in den äußeren Lymphknoten. In vielen Fällen ist diese nur an einer Vergrößerung der Lymphknoten zu erkennen. Einige Hunde weisen nur schwache Anzeichen von Müdigkeit oder Appetitlosigkeit auf, je nachdem wie groß der Tumor ist und ob andere organische Funktionen schon eingeschränkt sind. Eine weitere Form des Krebses ist der Befall des Knochenmarks. Verbreitete Anzeichen dafür sind Blutarmut, Infektionen und Blutungen. Eine Mediastinitis, eine Entzündung des Lymphgewebes im Brustkorb, kann ebenfalls auftreten. Dabei leidet Ihr Hund vor allem unter Atembeschwerden sowie übermäßigem Durst. Auch in der Haut kann ein Lymphom entstehen. Die betroffenen Hunde weisen eine gerötete Haut mit Juckreiz auf. Zudem können sich Verdickungen und Geschwüre ausbilden. Diagnose der Krankheit Um ein lymphatisches Sarkom zu erkennen, ist eine gründliche Untersuchung Ihres Hundes nötig. Diese beinhaltet eine Biopsie oder Entnahme des betroffenen Gewebes und die Suche nach Tumoren an weiteren Stellen. Außerdem wird ein Blutbild erstellt und der Urin des Hundes analysiert, um Informationen über die Auswirkungen auf Körperfunktionen zu erhalten. Oftmals ziehen Ärzte bei einem konkreten Verdacht folgende Maßnahmen hinzu: Röntgenaufnahme des Bauchbereichs Ultraschall des Abdomens Knochenmarkanalyse Behandlung Lymphome werden hauptsächlich durch eine Chemotherapie behandelt. In 80 % der behandelten Fälle tritt dabei eine Entlastung (Remission) ein: das komplette Verschwinden von feststellbarem Krebsgewebe. Ihr Hund gilt dabei zwar nicht als geheilt, es ermöglicht ihm aber ein schönes restliches Leben. Wurde eine Remission erreicht, muss die Chemotherapie trotzdem fortgesetzt werden. Bei dem verbreitetsten Typ, der Vergrößerung der äußeren Lymphknoten, hält die Remission etwa acht bis zehn Monate an, wobei die gesamte Überlebensdauer ungefähr ein Jahr beträgt. Überwiegend reagieren Hunde gut auf eine solche Chemotherapie. Ernste Nebenwirkungen treten nur in wenigen Fällen auf. {loadposition lexikon-belehrung}

Leukämie bei Katzen

Die Katzenleukämie, auch Felines Leukämievirus genannt, ist eine ansteckende Viruserkrankung mit einem schleichenden Verlauf. Oft bleibt die Erkrankung lange unerkannt, da diese sehr unterschiedliche Krankheitsbilder und Symptome aufweist, sodass die Erkrankung häufig tödlich für das Tier endet. Es kann sogar vorkommen, dass die Krankheit sich erst nach Jahren in Form einer chronischen Erkrankung äußert. Häufigkeit und Behandlung In Deutschland sind geschätzt 2 bis 10 % aller Katzen infiziert. Nicht bei jedem Tier, das mit dem Felinen Leukämievirus infiziert ist, bricht die Krankheit auch aus. Dennoch besagt eine Studie, dass 80 % aller infizierten Katzen in einem Zeitraum von drei Jahren sterben. Eine Therapie erkrankter Tiere ist nicht möglich. Die Behandlung erfolgt lediglich symptomatisch, um das Leiden der Katzen zu mindern. Chemotherapie oder Bestrahlung können zwar lebensverlängernd sein, allerdings ist bei bösartigen Tumoren eine Einschläferung zu empfehlen. Aufgrund dessen wird in Deutschland eine Impfung gegen das Virus, besonders wenn Ihre Katze freilaufend ist, empfohlen. Verbreitung Die Katzenleukämie ist weltweit verbreitet. Der Erreger wird hauptsächlich durch direkten Kontakt von Katze zu Katze verbreitet. Die Übertragung erfolgt über die Schleimhäute von Mund und Nase oder offene Wunden. Das infektiöse Material muss direkt aufgenommen werden. Dies geschieht vor allem beim gegenseitigen Putzen und Revierkämpfen. Eine indirekte Übertragung durch einen gemeinsamen Futternapf ist unwahrscheinlich, da der Virus bei Zimmertemperatur nur wenige Minuten überlebt. Ein schwangeres Tier kann den Erreger an die Jungen weitergeben; dies ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Andere Tiere oder Menschen sind durch den Virus nicht gefährdet. Symptome Das Krankheitsbild der Katzenleukämie ist sehr vielseitig, weshalb es sehr unterschiedliche Symptome geben kann. Hierbei wird vorerst zwischen zwei Formen unterschieden, nämlich der neoplastischen und der nicht-neoplastischen Form der Katzenleukämie. Symptome der neoplastischen Form: Lymphome (Tumore der lymphatischen Organe) Tumore der inneren Organe Lymphknotenschwellungen Fressunlust Abmagerung Erbrechen Durchfall {loadposition lexikon-belehrung} Symptome der nicht-neoplastischen Form: Immunsuppression Veränderung der Blutzellen Fortpflanzungsstörungen schlecht heilende Wunden und Abszesse vermehrter Schlaf Ohrenentzündungen Augenerkrankungen Katzenschnupfen Lungenentzündung Anämie (Blutarmut) Prophylaxe/Impfung Ab der neunten Lebenswoche können Sie Ihre Katze gegen das Virus impfen. Sollte das Tier bereits infiziert sein, ist die Impfung allerdings wirkungslos. Die Impfung ist nur für Freigänger zu empfehlen, da Wohnungskatzen nur selten oder gar nicht mit anderen Katzen in Kontakt kommen. Das Feline Leukämievirus an sich ist relativ empfindlich und wird in der Umwelt schnell unschädlich. Daher ist es auch mit allen gängigen Desinfektionsmitteln inaktiv zu machen.

Lipom bei der Katze

Ein Lipom bei der Katze ist ein gutartiger Tumor, der Ihnen erstmal keine großen Sorgen bereiten sollte. Haben Sie bei Ihrer Katze einen Knubbel in oder unter der Haut festgestellt? Oder wurde bereits ein Lipom diagnostiziert? Dann können Sie sich im folgenden Artikel über Behandlungsmöglichkeiten, Untersuchung und Kosten informieren.

Lipome beim Hund

Unter dem Begriff Lipom wird bei Hunden ein gutartiger Tumor des Fettgewebes verstanden. Lipome sind eine der häufigsten Tumorarten der Unterhaut bei Hunden. Meist kapseln sie sich ein von dem gesunden Gewebe ab und verwachsen sich nicht mit ihrer Umgebung. Es gibt jedoch eine Sonderform des Lipoms, das sogenannte infiltrative Lipom. Dieses ist ebenso gutartig, dringt jedoch im Gegensatz zu dem „klassischen“ Lipom in das umliegende Gewebe ein und kann sich auch damit verwachsen. Bösartige Tumore im Fettgewebe treten bei Hunden sehr selten auf. Betroffen von Lipomen sind häufig ältere Hunde, insbesondere Hündinnen. Die Tumore treten häufig an den folgenden Körperstellen auf: Bauchwand Brust Achseln Leistengegend Am ganzen Körper: nur infiltrative Lipome Ein Fettgewebstumor beim Hund zeigt sich durch weiche, verschiebbare Knoten in der Unterhaut, welche in der Regel nicht schmerzhaft sind. Ist allerdings das umliegende Gewebe ebenfalls betroffen, so ist das Abtasten für den Hund meist mit Schmerzen verbunden. Diagnose und Behandlung Besteht der Verdacht, dass Ihr Hund einen Knoten hat, ist der Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Für eine Diagnose wird das Tier körperlich untersucht und an den betroffenen Stellen abgetastet. Des Weiteren saugt der Arzt mit einer Spritze Flüssigkeit aus dem Lipom, welche er anschließend analysiert. Weitere Untersuchungsmethoden sind die Gewebeentnahme oder eine Computertomografie, um feststellen zu können, ob es sich um ein Lipom oder ein infiltratives Lipom handelt. Lipome bei Hunden sind meist harmlos. Ist er kleiner und gut abgegrenzt, so ist es oft nicht notwendig, den Tumor zu entfernen. Stattdessen sollten Sie ihn regelmäßig kontrollieren lassen. Wird allerdings die Bewegungsfreiheit Ihres Hundes aufgrund der Größe des Tumors eingeschränkt, so ist eine Operation erforderlich. Bei der Diagnose eines infiltrativen Lipoms wird bei der Operation das Fettgeschwulst sowie ein Teil des angrenzenden gesunden Gewebes entfernt. Bei einem bösartigen Fettgewebstumor erfolgt nach der Operation eine Bestrahlung bzw. eine Chemotherapie. Maßnahmen zur Vorbeugung Hundebesitzer fragen sich häufig, welche Möglichkeiten es gibt, um einen Tumor rechtzeitig zu erkennen oder Maßnahmen zu treffen, um die Krankheit zu verhindern. Eine Vorbeugung der Krankheit ist derzeit noch nicht möglich. Denn es bestehen keine Erkenntnisse darüber, welche Ursachen zu der Entstehung eines Lipoms beim Hund führen. Durch regelmäßiges Streicheln und Abtasten des Hundes können jedoch Veränderungen am Körper, wie Knoten, erkannt werden. Sollten Sie also bei Ihrem Hund Unregelmäßigkeiten feststellen, so ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam, um diese abzuklären. {loadposition lexikon-belehrung}

Lungenentzündung beim Hund

Eine Lungenentzündung beim Hund - auch unter der Bezeichnung Pneumonie bekannt - kann verschiedene Ursachen haben. Als Lungenentzündung wird eine Entzündung der Lungenbläschen und/oder des Bindegewebes der Lunge bezeichnet. Bei einer Lungenentzündung des Hundes sind zudem häufig zusätzlich die Bronchien betroffen.

Lymphknotenerkrankung beim Hund

Sind bei Ihrem Hund die Lymphknoten geschwollen, so ist dies oft harmlos. Eine Untersuchung beim Tierarzt zeigt, welche Ursachen die Veränderung der Lymphknoten herbeigeführt haben und wie die Krankheit und deren Symptome behandelt werden können. Die Veränderung der Lymphknoten kann allerdings auch eine ernsthafte Erkrankung des Tieres zur Ursache haben. Eine Variante ist hier das maligne Lymphom. Was ist ein malignes Lymphom und welche Symptome sind erkennbar? Ein malignes Lymphom ist ein bösartiger Tumor, der von bestimmten weißen Blutkörperchen ausgeht. Diese befinden sich überwiegend in den Lymphknoten sowie in Milz und Leber. Die Tumorerkrankung tritt vor allem in den Bereichen des Übergangs vom Unterkiefer zum Hals, in der Kniekehle und an der Leiste auf. Zu Beginn der Erkrankung geht es den betroffenen Hunden meist noch sehr gut. Im weiteren Verlauf der Krankheit treten die folgenden Symptome auf: Appetitlosigkeit Lustlosigkeit und Trägheit Vermehrte Wasseraufnahme und häufiger Urinabsatz Seltener und auch abhängig von den betroffenen Organen kann es bei malignen Lymphomen zu Hautveränderungen wie Haarausfall, Rötungen und Juckreiz sowie Kurzatmigkeit und Husten, Gewichtsverlust, Erbrechen und Durchfall kommen. Diagnose und Therapiemöglichkeiten Bei der Vergrößerung der Lymphknoten wird eine Feinnadelaspiration durchgeführt. Dabei werden mittels einer feinen Nadel Zellen aus dem betroffenen Lymphknoten entnommen und mikroskopisch untersucht. Somit kann der Tierarzt feststellen, ob bei dem Hund ein Tumor vorliegt. In den seltensten Fällen wird zusätzlich ein Teil des Gewebes des Lymphknotens entnommen und untersucht. Wird bei dem Hund ein Tumor diagnostiziert, lassen weitere Untersuchungen wie Röntgenbilder, Blutentnahme oder Ultraschall Rückschlüsse auf das Fortschreiten der Erkrankung zu. Die Therapiemöglichkeiten sind bei malignen Lymphomen eingeschränkt. Meist kommt nur eine Chemotherapie infrage, da sich der Tumor über die Blutbahnen im ganzen Körper ausbreitet und eine Operation unmöglich ist. Ist eine Chemotherapie nicht möglich, so kann eine Bestrahlung der betroffenen Stellen versucht werden. Die Heilungschancen dieser Krebserkrankung sind entsprechend gering. In den meisten Fällen wird die Therapie eingesetzt, um die Lebensqualität Ihres Hundes zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung einzudämmen. Mit der richtigen Ernährung, also durch möglichst fettreiches und kohlenhydratarmes Futter, können Sie Ihren Vierbeiner bei Kräften gehalten und eine Abmagerung sowie Muskelabbau verhindern. Die Verabreichung von Omega-3-Fettsäuren zeigt eine hemmende Wirkung auf die Tumorzellen und lässt sich ebenso füttern. Liebe und Geborgenheit sind auch wichtige Maßnahmen, um Ihren Hund bei dieser Krankheit zu unterstützen. {loadposition lexikon-belehrung}

Magen-Darm-Erkrankungen bei Hunden und Katzen

Ein Gastartikel von Tierarzt24 Gerade in der Herbst- und Winterzeit treten bei Hunden und Katzen vermehrt Symptome einer Magen-Darm-Erkrankung wie Erbrechen und Durchfall auf. Dabei sind Kotabsatzfrequenz und -volumen meist deutlich erhöht, oft findet man in Kot oder Erbrochenem schleimige oder auch blutige Beimengungen. Hinzu kommen meist noch unspezifische Symptome wie Appetitlosigkeit und Schwäche, evtl. auch Fieber und laute, gluckernde Verdauungsgeräusche.

Magenverstimmung bei Katzen

Ihrem Liebling erscheint nicht so munter wie sonst, meidet sein Fressen und erbricht vielleicht sogar? Dann kann es sich um eine Magenverstimmung handeln, was nicht sofort Grund zur Sorge ist. In diesem Artikel klären wir, worauf sie bei einer Magenverstimmung bei Katzen achten sollten und wie Sie Ihrem Stubentiger helfen können.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!