Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

338 Beiträge

Warum Hunde heulen

Unsere Vierbeiner haben verschiedene Wege, sich mitzuteilen, beispielsweise über die Stellung der Ohren oder der Rute. Auch Bellen und Knurren gehören häufig zum Alltag eines Tierhalters, insbesondere wenn das „Still sein“ noch nicht trainiert worden ist. Das Heulen ist ebenfalls eine Ausdrucksweise, die bei vielen Hunden nicht mehr ganz so ausgeprägt, jedoch noch immer vorhanden ist.

Warum scharren Hunde?

Ob Gras, Asphalt, Sand oder der Wohnungsboden: Einigen Hunden scheint jeder Untergrund recht zu sein, um darauf zu scharren. Viele Vierbeiner zeigen dieses Verhalten besonders häufig, nachdem sie ihr Geschäft verrichtet haben, andere wühlen sich durch ihr Hundebett, bevor sie sich hinlegen. Es ist eine natürliche Angewohnheit. Doch warum scharren Hunde? Wir haben es für Sie herausgefunden.

Was bedeutet Schwanzwedeln beim Hund?

Hunde kommunizieren bekanntermaßen über ihre Körpersprache mit ihren Artgenossen und auch mit uns Menschen. Da wir aber eine völlig andere Art der Kommunikation nutzen, entstehen oft Missverständnisse zwischen Hund und Halter. Eines der typischen Missverständnisse bezieht sich auf das Schwanzwedeln der Vierbeiner. Wedelt ein Hund mit seiner Rute, interpretieren wir Menschen dies als Freude. Doch bedeutet das Schwanzwedeln wirklich immer Begeisterung?

Was die Schwanzstellungen über den Hund verraten

Unsere Vierbeiner sprechen mit ihrem ganzen Körper, von den Ohren bis zur Schwanzspitze. Für eine erfolgreiche Kommunikation zwischen Mensch und Tier gibt es viele Punkte zu beachten, einer davon ist die Stellung und Bewegung der Rute.

Was ist der BVZ e. V.?

Welcher Hundetrainer ist fachkompetent, welcher vielleicht nicht? Für Halter ist die Trainerwahl oft schwer. Um die Suche zu erleichtern, hat die Tierärztekammer Schleswig-Holstein 2007 die erste unabhängige, freiwillige und behördlich anerkannte Fachprüfung für Hundetrainer/innen in Deutschland eingeführt. Die Tierärztekammer Niedersachsen folgte diesem Beispiel – begrüßt durch engagierte, professionelle Hundetrainer, die sich in Folge in dem Netzwerk BVZ-Hundetrainer e. V. zusammengeschlossen haben.

Was sagt mir die Schwanzstellung meiner Katze?

Unsere Stubentiger haben verschiedene Wege, sich mitzuteilen. Eine wichtige Rolle spielt dabei ihr Körper. Wir geben Ihnen einen Eindruck, wie Sie die Schwanzstellung Ihres Lieblings deuten können.

Was tun bei Futterneid?

Wenn Sie mehr als einen Hund zuhause haben, werden Sie es vielleicht kennen: Oftmals herrscht Futterneid unter den Vierbeinern. Sie scheinen einfach nicht mit unserem Sinn für gerechte Futterverteilung einverstanden zu sein und möchten am liebsten alles allein verputzen. Was Sie gegen den Futterneid unter Hunden tun können, lesen Sie im Folgenden.  

Was tun, wenn die Katze jagt?

Gerade im Winter, wenn unsere heimischen Singvögel vermehrt gefüttert werden und sich an Futterplätzen versammeln, können Sie immer wieder Katzen beobachten, die es auf die attraktive Beute abgesehen haben. Und welcher Katzenhalter kennt es nicht, wenn der Freigänger eine erlegte Maus mit ins Haus bringt? Der Jagdtrieb der Katze ist stark Natürlicherweise ist die Hauptbeschäftigung einer wilden Katze die Suche nach Futtertieren. Dieser Jagdtrieb ist auch bei der Hauskatze erhalten geblieben. Ihr Verhalten ist häufig gewollt, zum Beispiel auf Höfen, auf denen Katzen zur Dezimierung von Nagetieren gehalten werden, um Schäden zu vermeiden. Mit Geduld das Jagen abgewöhnen Es gibt einige Tricks, mit denen Sie verhindern können, dass Ihre Freigängerkatze der Fauna in Ihrem Garten nachstellt. Dazu benötigt es jedoch eine Menge Geduld und Feingefühl: Basteln Sie sich ein Behältnis, in das Sie beispielsweise Steinchen oder Münzen füllen - Die Hauptsache ist, Sie können damit laute Geräusche erzeugen. Beobachten Sie Ihre Katze: Sobald Sie auf die Lauer geht, verursachen Sie plötzlichen Krach. Das mögen Katzen überhaupt nicht und im Idealfall verknüpfen sie das laute Geräusch mit ihrer Beute. Benutzen Sie eine Wasserpistole, um die Katze nass zu spritzen, sobald sie ihre Beute anvisiert. Diese Maßnahmen erfordern viel Geduld und Zeit, Ihre Katze zu beobachten. Einfacher und empfehlenswerter ist es, den natürlichen Instinkt der Katze zu respektieren und den Jagdtrieb stattdessen häufiger umzuleiten: Fordern Sie Ihre Katze durch Spiele und Denkaufgaben. Bieten Sie künstliche Beutetiere an und variieren Sie das Spielzeug (lässt sich auch gut selbst basteln).

Welche Hunderasse verträgt sich gut mit Kindern?

Wenn Sie Kinder haben und über die Anschaffung eines Hundes nachdenken, ist es hilfreich, sich über besonders kinderverträgliche Rassen zu informieren. Zwar sind viele Experten der Meinung, dass es keinen „kinderlieben“ Hund an sich gibt, sondern dies immer von der Erziehung und dem Grad der Sozialisierung abhängt. Doch es ist unumstritten, dass einige Rassen einfach von ihrem Wesen her geduldiger, ruhiger, freundlicher und ausgeglichener sind. Genau diese Eigenschaften machen die Tiere besonders geeignet für das Zusammenleben mit Kindern und stellen daher eine gute Wahl dar.

Welpenalter bei der Abgabe

Der richtige Zeitpunkt zur Abgabe der Welpen wird von Züchtern und Hundehaltern stets kontrovers diskutiert. Wann ist das richtige Abgabealter für Welpen? Acht Wochen, zehn Wochen, zwölf Wochen oder vielleicht doch erst später? Viele anerkannte Züchter favorisieren eine Abgabe der Welpen ab der achten Lebenswoche, zum Ende der Prägungsphase und zu Beginn der Sozialisierungsphase, da der Welpe dadurch genügend Zeit bekommt, sich in seine neue Familie einzuleben, und bereits früh spielerisch lernt, sich an Regeln zu halten. Andere wiederum ziehen eine Abgabe ab der zwölften Lebenswoche vor, da die Welpen somit eine längere Sozialisierungsphase bei der Mutter und den Geschwistern verbringen. Das trägt dazu bei, dass ihr Immunsystem etwas stärker ist und sie sind nicht mehr so anfällig gegenüber den üblichen Krankheiten, denen sie in Welpengruppen oft ausgesetzt sind. Ein Blick auf die Entwicklungsphasen Ihres Welpen hilft 1.-2. Lebenswoche: Vegetative Phase -Die Welpen sind noch blind und Geruchsinn ist schlecht ausgebildet. 3. Lebenswoche: Übergangsphase -Die Augen öffnen sich. 4.-7. Lebenswoche: Prägungsphase -Die Sinne sind voll entwickelt. Hier sollte es erste Sozialkontakte geben. 8.-12. Lebenswoche: Sozialisierungsphase -Nun müssen Regeln aufgestellt werden. Das Lernen erfolgt besonders gut im Spiel. 13.-16. Lebenswoche: Rangordnungsphase -Der Welpe testet seine Grenzen aus. Der Platz des Welpen muss ihm klar gemacht werden. 5.-6. Lebensmonat: Rudelordnungsphase -Dem Hund muss seine Stellung im Familienrudel gezeigt werden. Ab diesem Alter ist der Besuch einer Hundeschule ist sinnvoll. 7.-12. Lebensmonat: Pubertätsphase -Die „Trotzphase beginnt und in der Erziehung ist nun Konsequenz gefragt. 12.-18. Lebensmonat: Reifungsphase -Der Hund wird erwachsenund ist am Ende dieser Phase physisch voll ausgereift. Das Fazit Ab der achten Lebenswoche hat der Welpe bereits einen Teil der Sozialisierungs-/Prägungsphase durchlaufen. Viele Eindrücke wurden nun schon gesammelt. Es werden aber noch viele weitere folgen. Diese Erfahrungen wird Ihr Welpe, wie auch Kinder, über viele Monate und Jahre hinweg sammeln. Er ist erst ab der fünften Woche richtig in der Lage, diese Eindrücke und Erfahrungen aufzunehmen und zu verarbeiten. So würden die wenigen Wochen, auch wenn der Welpe bis zur zwölften Woche beim Züchter wäre, niemals ausreichen, um alles zu erfahren. Die Hauptarbeit liegt hier bei den neuen Besitzern. Daher ist es kein Problem einen Welpen bereits ab der achten Lebenswoche in seine neue Familie abzugeben. Dies liegt aber in Ihrem eigenen Ermessen! {loadposition __seo_kampagnenbanner_puppy}

Welpenalter bei der Anschaffung

Die Anschaffung eines Hundes muss gut überlegt sein. Vor allem, wenn Sie vorhaben einem Welpen ein neues Zuhause zu bieten, muss Ihnen bewusst sein, dass Sie damit auch die gesamte Verantwortung für dieses hoch soziale Tier übernehmen. Ein wichtiger Schritt ist, den Welpen nicht zu früh, sondern im passenden Alter bei sich aufzunehmen.

Welpenschule für die richtige Erziehung

Unabhängig davon, wie engagiert Sie das Heranwachsen ihres Welpen angehen, auf eine gute Welpenschule sollten Sie nie verzichten. Dabei geht es längst nicht nur um Kommandos und Gehorsamkeitstraining, sondern, wie in einem echten Kindergarten, um die umfassende Sozialisierung mit Altersgenossen und ein harmonisches Aufwachsen. Sehr wichtig ist es, früh anzufangen. Die entscheidende Prägphase des Welpen fällt in die Zeit zwischen der 8. und der 16. Lebenswoche. Bereits hier sollte das Fundament eines erfolgreichen Zusammenlebens von Mensch und Hund gelegt werden.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!