Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

338 Beiträge

Unterordnung (Hundesport)

Die Unterordnung beim Hund ist nicht unbedingt als Hundesport zu bezeichnen. Die Unterordnung beim Hund ist jedoch eine Grundvoraussetzung, um mit dem eigenen Tier andere Hundesportarten wie Agility, Flyball, Treibball, Dogfrisbee und Turnierhundesport ausüben zu können. Zur Unterordnung beim Hund gehört beispielsweise, dass der Hund gewisse Kommandos beherrscht. "Sitz", "Platz" und "Bleib" gehören beispielsweise dazu. Auch das Beifußgehen und das Kommen auf Kommando sind wichtige Elemente der Unterordnung beim Hund. Wenn die Unterordnung nicht nur Teil des täglichen Lebens ist, sondern tatsächlich professionell mit dem Hund trainiert wird, dann wird die Unterordnung beim Hund häufig Obedience genannt.

Verhalten unzufriedener Katzen

Typische Katzenklischees – Ist meine Katze wirklich so dickköpfig und stur? Katzen gelten als Haustiere, die ein besonders eigenständiges und vom Menschen unabhängiges Leben führen. Trotzdem sind sie natürlich auf unsere Hilfe angewiesen – typische Hauskatzen können sich nicht selbst versorgen, sondern müssen gefüttert werden und brauchen Pflege bei Krankheit. Es gibt aber Unterschiede im Wesen verschiedener Katzen. Manche Tiere sind regelrechte Schmusetiger, die sich am liebsten immer in der Nähe ihrer Menschen aufhalten. Andere hingegen führen ein einzelgängerisches Leben und kommen nur zur Essenszeit nach Hause. Wie kann ich meine Katze richtig erziehen? Manchmal nehmen Katzen unangenehme oder störende Verhaltensmuster an. Doch wo liegt die Grenze zwischen typischem Katzenverhalten und einer Verhaltensweise, die geändert werden muss? Bei folgenden Situationen sollten Sie aufmerksam werden: Die Katze benutzt ihre Toilette nicht mehr und uriniert in die Wohnung Möbel werden zerkratzt und zerstört Katzen sind von Natur aus eigenwillig und lassen sich nicht, wie zum Beispiel Hunde, dazu erziehen aufs Wort zu gehorchen. Jedoch sollte eine Hauskatze grundlegende Verhaltensweisen aufzeigen. Dazu gehört, dass sie ihr Geschäft nicht im Wohnraum erledigt, sondern ausschließlich auf der Katzentoilette. Katzen sind sehr auf ihre Körperhygiene bedacht – eine glückliche Katze sorgt dafür, dass ihre Umgebung sauber bleibt. Wenn ihre Katze plötzlich anfängt, auf den Boden oder ins Bett zu machen ist das ein Zeichen für Unzufriedenheit. Überprüfen Sie, ob die Katzentoilette regelmäßig gereinigt wird und an einem ruhigen Ort steht, an den sich die Katze alleine zurückziehen kann. Was tun, wenn die Katze das Mobiliar zerstört? Wenn Ihre Katze an Möbeln kratzt, kann ein großer Schaden entstehen. Für Katzen ist es jedoch naturgemäß ganz wichtig, dass sie ihre Krallen pflegen und sich austoben können. Sorgen Sie deshalb dafür, dass die Katze einen Kratzbaum oder andere zum Kratzen bestimmte Stellen zur Verfügung hat. Wenn die Katze ihr Kratzverhalten plötzlich ändert und anfängt, Möbel oder Wände zu beschädigen kann dies ein Zeichen für Unzufriedenheit der Katze sein. Dies kann durch die Änderung der Lebenssituation, wie zum Beispiel einen Umzug, ausgelöst werden. Gewöhnen Sie die Katze an ihren Kratzbaum, indem sie positive Assoziationen schaffen. Mit Spielzeug oder Katzenminze locken Sie das Tier in die Nähe. Stellen, die von der Katze auf keinen Fall zerkratzt werden sollten, können mit speziellen Pheromonsprays behandelt werden, die abschreckend auf Katzen wirken.

Verhaltenstherapie für gestresste Samtpfoten

KatzenGlück - so heißt die mobile Fahrpraxis von Alexandra Goeke, ausgebildete Tierheilpraktikerin und -psychologin für Katzen und Pferde. Sie betrachtet ihre vierbeinigen Patienten ganzheitlich und behandelt die Ursachen für auftretende Verhaltensprobleme. Im Interview hat Alexandra Goeke uns von ihrem interessanten Berufsalltag erzählt.

Verkehrssicherheit für Hunde - Ein Gespräch mit Inge Büttner-Vogt

Frau Büttner-Vogt ist zertifizierte Hundetrainerin. Ihre langjährige Erfahrung half schon vielen Hundehaltenden, ihren Hund besser zu verstehen und dadurch leichter führen zu können. Frau Büttner-Vogt, die sich Trainerin für Menschen mit Hund nennt, betreibt ihre Schule für Menschen mit Hund im schönen Wiesbaden. In diesem Austausch stellt sie ihren Kurs „Verkehrssicherheit für Hunde“ vor.

Verträgt sich Ihr Vierbeiner mit anderen Hunden?

Das Wandern ist des Hundes Lust – und nicht nur das: Tierpsychologin Elke Heese sieht in gemeinsamen Hundewanderungen auch eine große Chance für die Sozialisierung der Hunde. „Ausgiebige Wanderungen fördern das Zusammenleben von Hunden untereinander und die gute Beziehung zu ihrem Besitzer“, weiß Heese. „Schon kleine Probleme in der Kommunikation können das Verhältnis zwischen Hund und Halter sehr stark belasten. Sie beobachtet das Verhalten der Hunde und kann beurteilen, welche weiteren Trainingsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Denn jeder Hund hat einen individuellen Charakter und seine Eigenheiten. Nur wie läuft eine Wanderung mit knapp 10 Hunden ab, was muss beachtet werden und welche Hunde dürfen überhaupt mitmachen? Wir haben unsere Wanderstiefel angezogen und es für Sie herausgefunden.

Vierbeiner und Kinder - Eine gute Kombi?

Wenn werdende Väter und Mütter sich auf Nachwuchs freuen, überlegen sie häufig, wie sie ihren Hund oder ihre Katze auf die Ankunft des Sprösslings vorbereiten können. Einige Besitzer fürchten, dass die Tiere aus Eifersucht nicht mit dem neuen Familienmitglied zurechtkommen und ein bis dato unbekanntes, aggressives Verhalten zeigen. Manchmal gehen die Bedenken so weit, dass sich Herrchen und Frauchen schweren Herzens von ihren Tieren trennen. Doch schon wenige Tricks vor und nach der Geburt helfen dabei, dass Eltern, Vierbeiner und Kinder ein eingespieltes Team bilden.

Voll im Trend: Die KiTa für den Hund

Die KiTa kommt auf den Hund: Hundetagesstätten, kurz HuTas, sind der große Trend in Deutschland und erleichtern berufstätigen Hundebesitzern oft die Organisation des Alltags. Wie in Kindertagesstätten ihre Kinder können sie in HuTas ihren Vierbeiner zur Betreuung geben und beruhigt zur Arbeit gehen. Doch was sagt eigentlich der Hund dazu? Wir haben bei der Hundetrainerin und zertifizierten Tierpsychologin Nathalie Örlecke nachgefragt. Im Rahmen der Hundetrainer-Sprechstunde beantwortet sie Fragen von Hundebesitzern rund um die „schwierigen Felle“.

Vom Freigänger zur Wohnungskatze

Unsere Freigänger-Katzen genießen es, draußen herumzustromern und ihr Revier zu erkunden. Wenn ihnen diese Freiheit plötzlich genommen wird, kann das zu viel Stress bei Tier und Halter:in führen und sogar die Gesundheit beeinträchtigen, beispielsweise wenn die tägliche Bewegung abnimmt. Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Sie den Übergang vom Freigänger zur Wohnungskatze möglichst angenehm gestalten.

Von Postboten und Hunden

Es kommt immer noch vor, dass Postzusteller von Hunden gejagt und gebissen werden. Jedes Jahr gibt es laut Spiegel Online im Schnitt 1.800 Meldungen von Hundeangriffen auf Postboten bei den jeweiligen Arbeitgebern.

Vorgänger unserer Hauskatzen

Haben Sie sich auch schon häufig gefragt, wer die Vorgänger unserer Hauskatze waren? Wie aus wilden Streunern zahme Samtpfoten wurden und wie die Geschichte der Katze begann? Vorweg sei gesagt, dass diese Geschichte sehr weit in die Vergangenheit reicht. In unserem folgenden Beitrag haben wir eine kurze Zusammenfassung für Sie erstellt.

VPG - Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde

Beim VPG handelt es sich um eine Hundesportart, die in erster Linie aus sportlichen Gründen ausgeführt wird. Wenn vom sogenannten "Schutzhund" die Rede ist, dann erweckt dieser Begriff bei vielen Menschen häufig falsche Vorstellung. Oftmals gehen Laien davon aus, dass nur ein im Schutzhundesport ausgebildeter Hund die Familie und das Haus beschützen könne, allerdings bedeutet Erfolg im Schutzhundesport nicht unbedingt, dass das Tier auch im Alltag seine Besitzer beschützt. Der Schutzhundesport zielt daher nicht darauf ab, das Tier tatsächlich zum Beschützer von Haus und Hof auszubilden, sondern soll eine sportliche Betätigung für Mensch und Hund sein. Grundsätzlich muss zwischen dem Hundesport und dem Zivilschutz unterschiedenen werden. Bei der Bezeichnung "VPG" handelt es sich um eine Abkürzung für die "Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde". Häufig wird VPG auch einfach Schutzdienst genannt. Mittlerweile wurde die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde durch die Internationale Prüfungsordnung (kurz IPO) ersetzt. (Stand 2012)

Wann Ihr Hund Kuscheln wirklich genießt

Es fällt wahrscheinlich jedem Besitzer schwer, den eigenen Hund nicht andauernd zu streicheln und zu herzen. Der süße Blick, das flauschige Fell und die niedliche Schnauze bringen uns Menschen regelmäßig in Verzückung. Nur wann und wo genießen Hunde die Kuscheleinheiten wirklich und wann sollte man sie lieber in Ruhe lassen? Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengeschrieben, mit denen Sie Fehler beim Streicheln erkennen und Ihren Hund kuscheln können, sodass er es wirklich genießt. Damit können Sie Ihren Vierbeiner richtig verstehen und auch verwöhnen.

Wann sollte man Katzenbabys abgeben?

Süße Katzenjunge will man nicht zu früh von ihrer Mutter trennen. Doch wann kann man Katzenbabys abgeben, ohne sie in ihrer Entwicklung zu gefährden? Wir haben für Sie zusammengefasst, wann das richtige Abgabealter für Kitten ist und warum Sie dieses unbedingt beachten sollten.

Warum Gassirunden und Termindruck nicht immer gut zusammen passen

Geschrieben von Hundetrainerin Dolly Niass Ihr Hund befindet sich im Freilauf und genießt das Spiel mit Artgenossen. Nun wird es aber Zeit. Sie rufen Ihren Hund, der aber gerade so im Spiel vertieft ist, dass er nicht sofort reagiert. Sie rufen ein zweites Mal. Diesmal schon energischer. Ihr Hund dreht sich zu Ihnen um. Das ist für Sie die Chance gleich ein drittes Mal zu rufen, dabei ist die Stimme aber schon leicht gereizt: „Komm jetzt, wir gehen“. Das Hundehirn schaltet jetzt auf Vorsicht: „Oh man, mein Mensch ist aber gar nicht gut drauf“.

Warum halten wir eigentlich Haustiere?

Ob Hund, Katze, Maus, Wellensittich oder Schlange, die Liste der Haustiere ist unendlich lang. Und das nicht erst seit gestern. Der Brauch, sich ursprünglich freilebende Tiere als Haustier zu halten, geht schon Jahrtausende zurück. Und in der heutigen Zeit wird es immer skurriler: Neben den ganz normalen Haustieren wie Hunden, Katzen, Hasen und Meerschweinchen wird es inzwischen exotischer. Leguane, Vogelspinnen, Affen und sogar Löwen schaffen es in manchen Ländern auf die Liste der Haustiere! Doch wieso halten wir Menschen uns überhaupt Haustiere?

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!