Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

341 Beiträge

Auslandstierschutz

Zahlreiche Organisationen setzen sich tagtäglich auf unterschiedlichste Art und Weise für das Tierwohl ein. Einige von ihnen betreiben parallel zu ihrer Arbeit in Deutschland Auslandstierschutz oder haben sich sogar vollständig auf hilfsbedürftige Tiere im Ausland spezialisiert. Eine bekannte Variante des Auslandstierschutz ist die Vermittlung von Katzen und Hunden nach Deutschland, die Arbeit kann jedoch noch viele weitere Felder umfassen.

Auslöser für Leinenzug und -aggression

Geschrieben von Hundetrainerin Dolly Niass Die meisten Hunde ziehen an der Leine, weil es sich einfach lohnt. Entweder, weil der Hund schnellstmöglich an der nächsten Laterne schnüffeln möchte und Herrchen oder Frauchen mal wieder nicht schnell genug nachkommt oder weil er ohne Weiteres den Verlauf des Spazierweges bestimmt und seinen Halter hinter sich herzieht, weil der dummerweise am anderen Ende der Leine hängt. Solche Spaziergänge sind weder für den Halter noch für den Hund entspannend und erholsam.

Autsch! Welpen die Beißhemmung beibringen

Es zwickt und zwackt, tut manchmal aber auch ganz schön weh: Welpen haben noch keine Beißhemmung und Frauchen und Herrchen werden ständig spielerisch attackiert und angeknabbert. Die Zähnchen sind spitz, dringen durch die Kleidung und vor allem durch die Haut. Wie also zeigt man einem Welpen die Grenze und erzieht ihm eine Beißhemmung?

Begleithunde

Begleithunde und Gesellschaftshunde wurden allein zu dem Zweck gezüchtet, dass sie ihrem Herrchen oder Frauchen allein durch ihre Anwesenheit Freude machen. Begleithunde haben in der Regel eine hohe soziale Kompetenz und können sich verschiedenen Lebenssituationen bestens anpassen. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit sind diese Hunde optimal für die Haltung in der Stadt und auch auf dem Land geeignet. Die zumeist kleinen Begleit- und Gesellschaftshunde kommen sehr gut mit einem Leben in der Stadt zurecht und können sowohl ein turbulentes Familienleben als auch den ruhigen Alltag bei einem alleinstehenden älteren Hundeliebhaber genießen. Gesellschafts- und Begleithunde weisen zudem häufig ein besonderes Aussehen auf.

Begleithundeprüfung

Die Begleithundeprüfung besteht aus verschiedenen Elementen und soll zeigen, dass der Hund sowohl auf dem Hundeplatz als auch im Straßenverkehr sicher geführt werden kann. Der Hundeführer muss unter anderem auch seinen Wissensstand über Hunde und deren Verhalten unter Beweis stellen. In einem Sachkundetest muss der Hundeführer beispielsweise verschiedene Fragen zum Verhalten und zur Haltung von Hunden beantworten. Die Prüfung wird oftmals vorausgesetzt, um gemeinsam mit dem Hund auch noch andere Hundesportarten ausüben zu können. Zudem gilt die Begleithundeprüfung als Basis für eine weiterführende Ausbildung des Hundes.

Berufe mit Hund: Der Filmtiertrainer

Wer würde nicht gerne mit dem nächsten Kommissar Rex trainieren oder den Filmhund eines berühmten Schauspielers ausgebildet haben? Der Beruf des Filmtiertrainers übt eine Faszination aus. Nur wie kommt man zu so einem Beruf und was muss ich an Eigenschaften mitbringen? Ein kurzer Blick hinter die Kulissen.

Berufe mit Hund: Der Hundepensionsbetreiber

Ein ganzes Haus voller Hunde - und das jeden Tag. Der Betreiber einer Hundepension hat alle Hände voll zu tun, um so eine Rasselbande in Schach zu halten und für ein optimales Wohlfühl-Ambiente zu sorgen. Denn nur kuscheln ist nicht, der Betreiber einer Hundepension hat einen 24 Stunden-Job. Doch das sind gerade die Herausforderungen, die den Beruf so spannend machen.  

Besondere Situationen für Mensch und Vierbeiner

Es gibt Situationen im Miteinander von Mensch und Tier, die sind besonders. Entweder, weil sie völlig ungeplant auftreten oder weil sie unglaublich viele Veränderungen mit sich bringen. Aber auch unsere Hunde und Katzen sind für die eine oder andere Überraschung gut, vor allem, wenn sie besondere Aufgaben im Alltag übernehmen. 

Besuch einer Hundeschule

Hundeschule - sinnvoll oder nicht? Grundsätzlich gilt, dass Sie mit einem bestimmten Grundwissen und einer gewissen Erfahrung Ihrem Hund einiges selber beibringen können. Dennoch sollten Sie als pflichtbewusster Hundehalter auf jeden Fall eine Hundeschule besuchen, denn dort kann nicht nur Ihr Hund wichtige Grundlagen des Verhaltens erlernen, sondern auch Sie, wie Sie diese verstehen und deuten können. Das macht natürlich für beide Seiten das Leben um einiges leichter und bringt mehr Spaß im Zusammenleben mit Ihrem treuen Freund. Besonders wichtig wird die Erziehung des Hundes außerhalb des eigenen Hauses, wenn es um die Umwelteinflüsse geht. Es ist äußerst wichtig, dass Ihr Hund auch Ihrem Befehl folgt, wenn er laute Geräusche wie Autos, Züge und Straßenbahnen hört, fremde Menschen sieht oder auch die Fährte eines anderen Hundes oder gar einer Katze wittert. Bedeutung der Hundeschule für Hundehalter Sie als Halter lernen Ihren Hund durch das Training in der Hundeschule besser kennen und werden etwas über die Körpersprache, Motivation und Verhaltensweisen des Vierbeiners erfahren. Auch werden Sie bestens darauf vorbereitet, auf Triebe und Anlagen Ihres Hundes zu reagieren. Nicht nur der Hundetrainer kann Ihnen wertvolle Tipps geben, sondern auch andere Hundehalter, die eventuell mit den gleichen Sorgen oder Verhaltensweisen des Hundes umgehen müssen. Letztendlich ist es natürlich Ihnen überlassen, ob Sie sich für eine Hundeschule entscheiden oder Ihrem Vierbeiner lieber selbst zu Hause das richtige Verhalten beibringen. Verfügen Sie aber noch nicht über die nötige Erfahrung mit Hunden, ist es auf jeden Fall ratsam, eine Hundeschule zu besuchen, damit Sie die Grundkenntnisse erlangen. Wie Sie sich für eine Hundeschule entscheiden Sollten Sie sich für den Besuch einer Hundeschule entschieden haben, geht es an die Auswahl. Das kann bei den vielen Angeboten natürlich schwierig sein. Worauf also sollten Sie bei der Auswahl einer Hundeschule achten? Am besten besuchen Sie im Voraus jeweils eine Trainingseinheit ohne den Hund und schauen zu, wie dort trainiert wird. Wie auch bei uns Menschen, brauchen viele Hunde eine gute Lernatmosphäre, um mit Spaß zu lernen und positive Ergebnisse zu erzielen. Eine gute Hundeschule zeichnet sich durch gewisse Dinge aus: Höchstens sechs Hunde pro Trainer Höchstens 12 Hunde pro Trainingsgruppe Lob & Belohnung, keine Gewalt! Schrittweise Übungen und Pausen für die Hunde Zudem sollten Sie sicherstellen, dass die Trainer auch an wechselnden Orten bestimmte Situationen mit den Hunden und Ihnen üben. So sollte zum Beispiel das richtige Verhalten auf der Straße geübt werden.

Besuchshunde

Besuchshunde sind in der Regel normale Familienhunde, die gemeinsam mit ihrem Besitzer Menschen in Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen und Justizvollzugsanstalten besuchen. Besuchshunde müssen bei ihrer Tätigkeit keine besonderen Tricks können. Die Tiere sollen den Menschen, die sie besuchen, lediglich Freude machen. Das heißt, dass die Hunde angefasst und gestreichelt werden, und dass man mit ihnen spielen möchte. Aus diesem Grund müssen Besuchshunde auch bestens sozialisiert, freundlich, gelassen und umgänglich sein.

Betreuung von Hunden und Katzen

Auch wenn wir sie am liebsten immer bei uns haben: Manchmal ist es notwendig, unsere Vierbeiner in liebevolle Hände abzugeben. Wir haben für Sie zusammengestellt, welche Möglichkeiten es gibt, wie die optimale Vorbereitung auf eine Fremdbetreuung aussieht und wie auch Sie selbst Hunden und Katzen helfen können, die Unterstützung brauchen.

Betreuungsmöglichkeiten für Hunde

„Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos.“ Dieses Zitat von Heinz Rühmann werden Sie als Hundehalter sicher prompt bejahen. Die steigende Zahl der gehaltenen Hunde spricht ebenfalls dafür.

Bewegung in der Mehrhundehaltung

Ein Gastartikel von Annika Grunert Ein Hund braucht Bewegung, das steht außer Frage. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn mehr als ein Hund im Haushalt lebt? Müssen Herrchen und/oder Frauchen dann öfter oder länger Gassigehen? Geht es stets mit dem gesamten Rudel nach draußen oder auf den Hundeplatz oder doch lieber mit jedem Hund einzeln? Wir haben bei ein paar Mehrhundehaltenden nachgefragt: Vier Frauen, zwölf Hunde, drei Fragen und zwölf Antworten.

Bindung aufbauen: Mit Futter, Berührungen und Spiel

Bindung ist wichtig, damit eine Beziehung gelingt. Das gilt gerade auch für Mensch und Hund. DieExperten des Fressnapf Welpenclub haben Ihnen wertvolle Tipps zusammengefasst, wie Sie die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund aufbauen und stärken können – so dass beide Partner davon profitieren.

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