Gesammeltes Wissen rund um Hunde

Jeder Hund ist einzigartig und hat je nach Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Charakter unterschiedliche Bedürfnisse. Eine gute Pflege, regelmäßige Vorsorge und eine konsequente, positive Erziehung tragen dazu bei, dass sich Dein Vierbeiner rundum wohlfühlt und Ihr den Alltag gemeinsam genießen könnt.

Unsere Beiträge informieren Dich über Themen wie Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Beschäftigung, Pflege und Haltung. Außerdem erhältst Du praktische Tipps für Spaziergänge, Reisen, den Alltag mit Hund und den Umgang mit besonderen Lebensphasen. So kannst Du Deinen Hund optimal begleiten und ihm ein glückliches und artgerechtes Leben ermöglichen.

Unsere Beiträge zu Hunde

1711 Beiträge

Kann mein Hund alleine Gassi gehen?

Jeder Hundebesitzer weiß: Die Vierbeiner verlangen nach Spaziergängen – dreimal täglich muss die Blase mindestens geleert werden. Natürlich erfüllt die Bewegung an der frischen Luft noch weitere Bedürfnisse des Tieres. Der Vierbeiner genießt das Erkunden der Umgebung, „unterhält“ sich mittels seiner Duftmarken mit Artgenossen und kann sein Temperament zum Ausdruck bringen, ohne dass dabei die Blumenvase auf dem Schrank in Gefahr gerät. Während es im Haus für den Hund oftmals verhältnismäßig langweilig zugeht, verspricht der Spaziergang Abwechslung pur. Wer seinen Hund beim ausgelassenen Spiel im Freien beobachtet, wird die Bedeutung des Spaziergangs für den Vierbeiner gewiss nicht unterschätzen. Spazieren gehen ist wichtig, aber ... Egal wie sehr Sie innerlich zustimmen und am liebsten den ganzen Tag mit Ihrem Tier draußen verbringen würden – im Alltag kommt leider allzu oft etwas dazwischen. Schließlich sind Sie nicht nur Hundebesitzer, sondern haben gleichzeitig noch eine Menge anderer Verpflichtungen. Sie müssen nicht nur das Futter für den Hund verdienen, sondern nebenbei auch noch die eigenen Kinder sowie den Haushalt versorgen und wollen außerdem noch Zeit mit dem Partner und Freunden verbringen. Nicht zuletzt gibt es auch noch andere Hobbys. Schnell kommt da eine scheinbar einfache Alternative in den Sinn: Der Hund könnte ja auch alleine zum Spaziergang geschickt werden – oder? Alleingänge – leider keine gute Idee So logisch und gewinnbringend es sich für alle Beteiligten zunächst anhört - den Hund alleine nach draußen zu schicken ist keine realistische Option. Selbst wenn der Vierbeiner seine Route hundertprozentig kennt und ganz sicher den richtigen Weg findet, es lauern einfach zu viele nicht vorhersehbare Gefahren: Unfallursache für Hunde Nummer eins ist der Straßenverkehr. Hunde sind nicht in der Lage, das Verhalten und die Geschwindigkeit eines Autos einzuschätzen – auch nach unzähligen Erfahrungen nicht. Natürlich kennt Ihr Hund die Nachbarshunde – doch es kann jederzeit ein neues Tier auf der Strecke auftauchen. Verstehen sich die beiden nicht, ist Zoff vorprogrammiert – und Sie können nicht einschreiten. Normalerweise ist Ihr Hund sehr freundlich zu Passanten. Doch was soll er tun, wenn er auf einmal massiv bedrängt wird? Und was ist mit Menschen, die sich von einem frei laufenden Tier grundsätzlich bedroht fühlen? Zuhause hat Ihr Hund sein schmackhaftes Lieblingsfutter bekommen – trotzdem kann er einem verlockenden Angebot selten widerstehen. Sie haben keinen Einfluss darauf, ob er auf diese Weise eventuell Giftstoffe aufnimmt. Kann ein frei laufender Hund nicht eindeutig einem Besitzer zugeordnet werden, darf er erschossen werden – unabhängig davon, ob er ein Halsband trägt oder nicht. Fazit: Bei allen scheinbaren Vorteilen – alleine sollte Ihr Hund nie unterwegs sein.

Kanufahren mit Hund

Endlich ist der Sommer da! Endlich geht es an die frische Luft! Sonne und Wärme locken jeden nach draußen in die Natur. Picknicken, Grillen, Fahrradfahren, Joggen: Alles kann draußen stattfinden und auch der Hund kann fast überall dabei sein. Eine tolle Möglichkeit, etwas Spannendes mit dem Vierbeiner zu unternehmen, ist auch das Kanufahren! Diese Freizeitaktivität ist nicht nur etwas für Menschen, sondern definitiv auch für Hunde geeignet.

Karelischer Bärenhund

Beim Karelischen Bärenhund handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Finnland hat. Diese Hunderasse ist bereits seit 1923 bekannt und es wird eine enge Verwandtschaft mit den Laika Hunden vermutet. Ein Karelischer Bärenhund wird in seinem Heimatland als Jagdhund eingesetzt. Bei der Jagd auf Bären und Elche beweisen diese Hunde ihr unerschrockenes Wesen. Auch als Wachhund können Hunde dieser Rasse genutzt werden. Ein Karelischer Bärenhund ist sehr selbstständig und braucht sehr viel Auslauf.

Kastration beim Hund

Kastrierte Hunde sind gesünder, weniger aggressiv, pflegeleichter – so oder ähnlich heißt es oft, wenn Sie nach den Vorteilen einer Kastration beim Hund recherchieren. Aber ist das wirklich so? Wir haben für Sie neben Gründen und Vorteilen auch mögliche Nebenwirkungen zusammengefasst.

Kastration der Hündin

Die Frage „Soll ich meine Hündin kastrieren lassen?“ lässt sich nicht simpel mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Dabei gilt es, viele Aspekte zu berücksichtigen. Ein tierärztliches Beratungsgespräch ist unbedingt notwendig, da die Indikation für jeden Vierbeiner unterschiedlich ist. Die folgenden Informationen verschaffen Ihnen einen ersten Überblick, was es zur Kastration der Hündin zu wissen gilt. Sie haben neben Ihrer Hündin auch einen Hund zuhause? Dann informieren Sie sich auch über die Kastration beim Hund!

Katarakt beim Hund

Was ist Katarakt? Katarakt ist der medizinische Fachausdruck für Grauen Star, die Bezeichnung für eine Linsentrübung im Auge. Die Linse, die zusammen mit Hornhaut, Kammerwasser und Glaskörper im Auge den optischen Apparat bildet, ist verantwortlich für die Bündelung der einfallenden Lichtstrahlen auf die Netzhaut. Dazu ist es wichtig, dass sie klar und durchsichtig ist, was anatomisch durch eine sehr straff angeordnete Struktur der Fasern in der Linse gegeben ist. Allerdings macht sie das zu einem empfindlichen System, das anfällig für Veränderungen ist. Die Linse reagiert oft mit einer Trübung, sodass eine Seheinschränkung herbeigeführt wird. Sie können diese Eintrübung dann als milchig-opaquen Bereich hinter der Pupille Ihres Hundes sehen. Die Folge dieser Trübung ist letztendlich eine Erblindung auf dem betroffenen Auge, da das Licht die Netzhaut nicht mehr erreicht und kein Bild mehr erzeugt. Wie kann es zu einer Katarakt kommen? Die Ursachen für eine Katarakt sind vielfältig: Alter Diabetes mellitus Rassedisposition Entzündungen im Auge Verletzungen und Traumata Je nach Ursache wird eine primäre Katarakt von einer konsekutiven Katarakt unterschieden. Die primäre Katarakt ist dadurch gekennzeichnet, dass eine isolierte Linsentrübung vorliegt ohne vorangegangene Veränderungen im Auge oder anderweitige systemische Erkrankungen. Diese Art des Grauen Stars ist erblich bedingt und kann entweder bereits ab der Geburt oder im Jugendalter auftreten. Disponierte Rassen hierfür sind die Terrierarten Westhighland White Terrier und Boston Terrier sowie Labrador und Golden Retriever, Sibirian Husky, Zwergschnauzer, Deutscher Schäferhund und Pudel. Unter einer konsekutiven Katarakt oder Folgestar ist eine Linsentrübung als Folge von anderweitigen Erkrankungen zu verstehen. Hier muss noch eine weitere Unterteilung gemacht werden und zwar zwischen angeborener und erworbener konsekutiver Katarakt. Bei einem angeborenen Folgestar kann eine Missbildung der Linse oder ihrer Linsenkapsel vorliegen, auch eine persistierende Pupillarmembran führt in weiterer Folge zu einer Eintrübung. Die erworbene konsekutive Katarakt kann beispielsweise als Konsequenz verschiedener Retinaerkrankungen auftreten: außerdem infolge eines Glaukoms bzw. Grünen Stares, einer Entzündung der mittleren Augenhaut (Uveitis), eines Traumas, von Diabetes mellitus oder von einer Hypokalzämie. Zuletzt muss noch der Altersstar erwähnt werden, welcher in der Regel mit einer zentralen Linsentrübung einhergeht. Therapie Es gibt bei der Behandlung von Grauem Star keine konservativen Therapieansätze. Bei einer fortgeschrittenen Katarakt besteht jedoch die Möglichkeit, die eingetrübte Linse operativ zu entfernen und gegebenenfalls eine Kunstlinse einzusetzen. Zuvor muss natürlich eine gründliche Untersuchung Ihres Hundes erfolgen, um andere Erkrankungen des Auges oder systemische Erkrankungen auszuschließen. {loadposition lexikon-belehrung}

Katzen hören besser als Hunde

Das Gehör bei der Katze zählt zu den besten unter allen Säugetieren. Katzen hören mehr als doppelt so gut wie Menschen und erfassen Geräusche sogar zehnmal schneller als Hunde. Ihr Gehörsinn funktioniert auch im Tiefschlaf. Eine Katze hört eine Maus auf 20 Meter Entfernung und deutet die, für den Menschen unhörbaren, Laute ihrer Jungen. Da das Gehör der Katzen vor allem in den höheren Tonlagen sehr gut ausgeprägt ist, reagieren die meisten Katzen eher auf Frauen- und Kinderstimmen als auf die von Männern. Das erklärt auch, warum Katzen sich manchmal plötzlich aufsetzen und lauschen, obwohl wir gar kein Geräusch wahrnehmen.

Kaukasischer Owtscharka

Bei diesen Hunden handelt es sich um, von der FCI anerkannte, Rassehunde, deren Ursprung in Russland liegt. Die alte Hirtenhunderasse hat sich im Kaukasus und den angrenzenden Regionen entwickelt. Verbreitet sind diese Hunde vor allem in Aserbaidschan, Dagestan und Armenien. Der Kaukasische Owtscharka soll seit etwa 600 Jahren nachweislich existieren. Vermutet wird jedoch, dass der Ursprung viel weiter zurückliegt. Die Hunde werden vor allem als Gebrauchshunde eingesetzt. Sie können als Herdenschutzhunde, Wachhunde und Schutzhunde dienen. Die großen, kräftigen Owtscharka gibt es in verschiedenen Fellvarianten.

Kauspielzeug für Hunde

Ein Stöckchen auf dem Spaziergang oder doch Herrchens neuer Schuh? Hunde lieben es zu knabbern, zu kauen und zu nagen. Doch mit der Wahl des Kauobjektes sind nicht immer alle Halter einverstanden. Warum das Kauen für Ihren Vierbeiner sowichtig ist und welches Kauspielzeug sich als Schuhersatz gut eignet, erfahren Sie hier.

Kehlkopfentzündung beim Hund

Eine Kehlkopfentzündung beim Hund ist eine Erkrankung, die chronisch oder akut sein kann. Sie ist auch unter dem Namen Laryngitis bekannt. Eine Kehlkopfentzündung tritt bei Hunden häufig in Verbindung mit anderen Erkrankungen, wie beispielsweise einer Entzündung der oberen Atemwege, auf.

Keilerei unter Hunden: Einschreiten oder nicht?

Es passiert vielen Hundehaltern tagtäglich: Beim Spaziergang trifft die Fellnase auf einen Artgenossen und aus Spielerei wird eine scheinbar ernste Keilerei. Bei den meisten Haltern entsteht dann oft Unsicherheit. Woran erkennt man, ob die beiden nur spielen oder ob es bitterer Ernst ist? Und wie reagiert man am besten, wenn es für die eigene Fellnase wirklich gefährlich aussieht? Die Antworten auf diese Fragen und weitere nützliche Informationen zum Thema Keilerei unter Hunden haben wir mit Hundetrainerin Elke Heese zusammengefasst.

KEIN Parasitenschutz: Bernsteinketten für Hunde

Zecken, Flöhe & Co sind lästige Parasiten, mit denen unsere Vierbeiner teilweise richtig zu kämpfen haben. Es gibt eine Vielzahl an Mitteln, die gegen Zecken bei Hunden und Katzen eingesetzt werden können. Eine natürliche Variante, die unter Tierhaltern immer mehr Zuspruch findet, ist die Bernsteinkette für Hunde. Wir haben für Sie herausgefunden, was dahintersteckt und ob Bernsteinketten eine sichere Alternative zu den üblichen Mitteln ist.

Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht

Im Europaparlament wurde im Februar diesen Jahres einem Antrag zur EU-weiten Kennzeichnung und Registrierung von Heimtieren zugestimmt. Doch was genau soll sich durch diesen Antrag ändern? Was bedeutet er für alle Hunde- und Katzenbesitzer?

Kerry Blue Terrier

Beim Kerry Blue Terrier handelt es sich um eine aus Irland stammende Hunderasse. Ursprünglich wurde der Kerry Blue Terrier bei der Jagd auf Otter und Dachse eingesetzt. Heute ist der freundliche Terrier in erster Linie ein beliebter Familienhund. Diese Hunderasse ist auch als Blauer Irischer Terrier bekannt.

Kind & Hund: Was tun, wenn der Hund schnappt?

Geschrieben von Hundetrainerin Stephanie Becker. Glückliche Eltern, zufriedene Kinder und ein Hund, der sich einfach nur wohlfühlt: Für viele Menschen ist das die perfekte Familienidylle. Doch leider sieht es in den meisten Fällen anders aus: Der Hund scheint nicht wirklich Lust auf die Kleinen zu haben und schnappt zu. Dabei stand doch sogar in der Rassebeschreibung, dass der Vierbeiner der perfekte Familienhund ist! Wie kann es also sein, dass er dennoch nach den Kindern schnappt?

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