Gesammeltes Wissen rund um Hunde

Jeder Hund ist einzigartig und hat je nach Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Charakter unterschiedliche Bedürfnisse. Eine gute Pflege, regelmäßige Vorsorge und eine konsequente, positive Erziehung tragen dazu bei, dass sich Dein Vierbeiner rundum wohlfühlt und Ihr den Alltag gemeinsam genießen könnt.

Unsere Beiträge informieren Dich über Themen wie Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Beschäftigung, Pflege und Haltung. Außerdem erhältst Du praktische Tipps für Spaziergänge, Reisen, den Alltag mit Hund und den Umgang mit besonderen Lebensphasen. So kannst Du Deinen Hund optimal begleiten und ihm ein glückliches und artgerechtes Leben ermöglichen.

Unsere Beiträge zu Hunde

1711 Beiträge

Pflegehund aufnehmen

Einen Hund in Pflege nehmen – eine verantwortungsvolle Aufgabe Freunde benötigen einen Hundesitter, während sie im Urlaub sind. Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen eigenen Hund anzuschaffen und wollen testen, wie der Alltag mit dem tierischen Begleiter aussieht. Was auch immer die Beweggründe für die vorübergehende Aufnahme eines Vierbeiners sein mögen – die Pflege und Betreuung eines Hundes ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der es ein paar Punkte zu beachten gibt. Vor dem Einzug: Informationen einholen Damit sich der Vierbeiner bei Ihnen möglichst wohlfühlt, gilt es, in Ihrem Haus entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Um die speziellen Bedürfnisse des Hundes zu kennen, sollten Sie möglichst viele Informationen einholen. Unzählige Fragen wollen geklärt werden: Wie sieht der normale Alltag des Hundes aus? Herrscht bei ihm meistens Action oder wohnt er eher in einem ruhigen Umfeld? Wie sieht es mit der täglichen Beschäftigung aus? Wie oft und wie lange gehen seine Besitzer mit ihm spazieren? Wie viel Zeit wird zuhause mit ausgelassenem Spiel verbracht? Welche Regeln gelten für den Hund? Darf er aufs Sofa oder ins Bett? Hat er Zugang zu allen Räumen? Was bekommt das Tier zu fressen? Lassen Sie sich das gewohnte Futter mitgeben und fragen Sie gegebenenfalls nach Bezugsquellen. Gibt es besondere gesundheitliche Dinge zu beachten? An welchen Tierarzt sollen Sie sich im Notfall wenden? Je vertrauter dem Hund im neuen Heim die Abläufe sind, desto besser wird er sich einleben. Natürlich müssen Sie nicht alles genauso handhaben wie zu Hause – darf der Vierbeiner jedoch normalerweise mit ins Bett, können Sie so immerhin nachvollziehen, warum er das jetzt so vehement einfordert. Willkommen bei uns Endlich ist es so weit: Der Feriengast zieht ein. Selbstverständlich haben Sie alles vorbereitet und gefährliche Gegenstände aus dem Weg geräumt. Seine gewohnte Decke, das Lieblingsspielzeug und der vertraute Futternapf erleichtern die Eingewöhnung. Lassen Sie den Hund zunächst in Ruhe alles kennenlernen, geben Sie ihm Zeit – wenn er sich entspannt auf seinem Platz niederlässt, hat er alles für gut befunden und einer schönen Urlaubszeit für Sie und den Hund steht nichts mehr im Wege.

Pflegestelle werden für Welpen & Hunde

Eine Pflegestelle für Hunde nimmt einen Hund vorübergehend bei sich auf und gibt ihm Sicherheit, Struktur und Zuwendung, bis ein dauerhaftes Zuhause gefunden ist. Welpen sammeln dort wichtige soziale Erfahrungen und können sich in einer sicheren Umgebung gefördert entwickeln. Damit leisten Pflegepersonen einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz: Sie unterstützen den Hund bei der Eingewöhnung und begleiten ihn im Alltag, damit eine spätere Vermittlung möglichst gut gelingt.

Pfote drauf: Der AGILA Podcast

Wir freuen uns sehr, in "Pfote drauf" regelmäßig mit verschiedenen Expertinnen und Experten sowie spannenden Persönlichkeiten über Hunde und Katzen zu sprechen. Von Gesundheit und Erziehung über Ernährung und Beschäftigung bis hin zum Alltag mit den Vierbeinern ist alles dabei. Alle Folgen kannst Du direkt hier anhören, Du findest sie aber auch auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcast, Overcast, Stitcher und Co. sowie direkt auf unserer Podcast Website. Wir freuen uns, wenn Du reinhörst und wünschen Dir viel Spaß dabei!

Pfote drauf! Wir spenden Blut!

Tierklinik Norderstedt startet Aufbau einer Blutspende-Datenbank für Hunde und Katzen Unfälle, größere Operationen und schwere Erkrankungen machen nicht nur beim Menschen Blutspenden nötig: Auch bei geliebten Haustieren kann eine Bluttransfusion Leben retten. Um in bedrohlichen Situationen schnell und adäquat Hilfe zu leisten, müssen Tiermedizinern die passenden Frisch-Blutspenden zur Verfügung stehen – was nicht immer der Fall ist. Deshalb bietet die Tierklinik Norderstedt ab sofort eine sichere Variante an: eine Datenbank mit potenziellen Blutspendern, bei der sich alle Hunde- und Katzenhalter kostenfrei registrieren lassen können. Diese lohnenswerte Aktion bringt zahlreiche Vorteile für Hunde- und Katzenhalter mit sich.

Pharaonenhund

Der Pharaonenhund, oder auch Pharaoh Hound, ist von der FCI anerkannt und hat seinen Ursprung in Malta. Dort ist die Rasse auch als Kelb-tal-Fenek bekannt. Dies bedeutet so viel wie "Hund des Kaninchens". Die Rassebezeichnung deutet auf die ehemalige Verwendung der Pharaonenhunde hin: Sie wurden unter anderem für die Jagd auf Kaninchen eingesetzt. Die Einheimischen nutzten die Vierbeiner jedoch auch, um Viehherden begleiten und beschützen zu lassen. Außerdem dienten die Pharaoh Hounds als Bewacher von Haus und Hof. Die FCI führt diese Rasse in der Gruppe der Spitze und Hunde vom Urtyp. Es konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden könnte, ob der Pharaonenhund tatsächlich mit den Hunden des frühen Ägyptens verwandt ist.

Pheromone für Hunde

Pheromone können beim Hund dazu beitragen, dass sie insgesamt ruhiger werden und sich wohlfühlen. Besonders das sogenannte „Dog Appeasing Pheromone“ oder DAP hat sich als vorteilhaft erwiesen.

Physiotherapie beim Hund

Physiotherapie oder Krankengymnastik wird bei uns Menschen schon lange im Rahmen der Schmerzlinderung, der Entspannung und der Rehabilitation durchgeführt. Wer bereits einmal unter Schmerzen und Verspannungen gelitten hat, weiß, wie wohltuend eine Massage sein kann. Im Anschluss an eine Operation ist eine physiotherapeutische Behandlung oftmals unumgänglich. Sie trägt dazu bei, dass wir uns möglichst schnell wieder wie gewohnt bewegen können. Ebenso sinnvoll ist auch die Physiotherapie beim Hund. 

Physiotherapie für Hunde - Prävention und Rehabilitation

Ein Beitrag von Step by Step Tierphysiotherapie Sina Peine entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Hundesport. Schon dadurch wurde Hundephysiotherapie zu einem wichtigen Thema für sie. Im AGILA Magazin gibt die gelernte Tierphysiotherapeutin regelmäßig Infos und Tipps rund um das Thema Physiotherapie beim Hund.

Pipi-Skala für Hund und Katze

Harnsteine, hormonelle Störungen, Entzündungen: Es gibt viele Krankheiten, die den Urinabsatz Ihrer Vierbeiner beeinflussen können. In unserer Infografik zeigen wir Ihnen, wann und wie Sie selbst eine Urinprobe nehmen können und wann der Weg in die Tierarztpraxis unerlässlich ist. Download

Podenco (Hunderasse)

Beim Podenco handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Spanien beziehungsweise Portugal hat. Diese Hunderasse wird als urtümliche Rasse bezeichnet und soll zu den ältesten Hunderassen der Welt zählen. Schon die alten Ägypter sollen Hunde gehalten haben, die dieser Rasse sehr ähnlich sehen. Heute sind diese Rassehunde vor allem in Spanien, auf den Kanarischen Inseln, den Balearen und in Portugal weit verbreitet. Dieser Rassehund sieht mit seinem schlanken, muskulösen Körperbau Windhunden sehr ähnlich.

Podenco Canario

Podenco Canario dürften viele Hundefreunde aus Urlauben im Mittelmeerraum kennen. Der schlanke Jagdhund soll allerdings von altägyptischen Windhunden abstammen, wodurch sich sein Stammbaum über 7000 Jahre zurückverfolgen ließe. Die große Ähnlichkeit zum auf Malta beheimateten Pharaonenhund untermauert die These, der „Urvater" des Podenco Canario könnte die uralte Hunderasse Tesem sein. Bei aller historischen Uneinigkeit, bleibt jedoch bestehen, dass die schlanken und eleganten Hunde heute neben ihren herausragenden Fähigkeiten als Jagdhund immer häufiger auch als Familienhund gehalten werden.

Podengo Português

Beim Podengo Português handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Portugal hat. Diese Hunderasse gibt es in unterschiedlichen Varianten und Größen. Dieser Rassehund kommt sowohl in der kurzhaarigen als auch in der rauhaarigen Variante vor. Es gibt den kleinen Pequeno, den mittelgroßen Medio und den großen Grande. Der Grande erreicht eine Widerristhöhe von bis zu 70 cm, der Medio wird bis zu 54 cm und der Pequeno bis zu 30 cm groß. In allen Varianten ist dieser Rassehund ein geschickter Jagdhund, der typischerweise auffällige Stehohren hat. In ihrem Ursprungsland werden diese Hunde vor allem bei der Jagd auf Kaninchen eingesetzt.

Podhalaner (Hunderasse)

Der Polski Owczarek Podhalanski oder kurz Podhalaner zählt zu den weniger bekannten Hunderassen. Die großen weißen Hunde sind eine sehr alte Rasse, die ursprünglich zum Hüten von Schafherden gezüchtet wurde. Sie stammt aus der Region Tatra, weswegen die Hundeart neben einigen weiteren Namen auch oft als Tatrahund bezeichnet wird.

Pododermatitis beim Hund

Bei der Pododermatitis handelt es sich um eine Zwischenzehenentzündung, die bei Hunden aller Rassen und Altersgruppen auftreten können. Die Entzündung wird vor allem beim Spreizen der Krallen sichtbar. Symptome der Zwischenzehenentzündung Erkrankt ein Hund an Pododermatitis, äußert sich dies meist in klaren Symptomen: Juckreiz zwischen den Zehen Hund beginnt, die betroffenen Stellen stark zu belecken, daran zu nagen oder zu knabbern Eventuell Ausfall von Fell an den betroffenen Stellen Gerötete Haut zwischen den Zehen Bei lang anhaltender Erkrankung: Blutungen, Anschwellen der Haut, Knotenbildung Für den Hund ist diese Krankheit überaus unangenehm, weshalb er schon früh damit beginnen wird, die betroffene Stelle zu bearbeiten. Betroffen sein können alle vier Pfoten, häufig sind es aber die Vorderpfoten, die von einer Zwischenzehenentzündung befallen sind. Behandlung und weitere Maßnahmen Die Diagnose ist meistens schnell gestellt, allerdings dauert es dann eine Weile, bis die Entzündung vollständig bekämpft ist. Zuerst einmal sollte herausgefunden werden, was die Ursache für die Pododermatitis ist. Es können eingetretene Fremdkörper, Unverträglichkeit und Allergien von Futter, Parasiten oder eine Pilzinfektion für den Juckreiz verantwortlich sein. Die Behandlung erfolgt nach der Diagnose: Einfache Verletzungen durch Fremdkörper beispielsweise werden mit desinfizierenden Pfotenverbänden behandelt. Vorher können Sie in diesem Fall Salben gegen eventuelle Pilz- oder Bakterienbefälle auftragen. Zudem verhindern Verbände, dass Ihr Hund weiter auf seiner Pfote nagt. Weitere Ursachen, wie eine Futtermittelallergie, müssen systematisch behandelt werden: Hier beginnt erst einmal die Suche nach dem Stoff im Futter Ihres Hundes, der die Allergie auslöst. Dabei müssen Sie sich unter Umständen auf eine längere Behandlungszeit einstellen. Spezielle Blutuntersuchungen können zwar einen Indikator für eine bestehende Allergie liefern, geben aber keinen Aufschluss über den Futterbestandteil, der die Allergie eventuell auslöst. Einer Pododermatitis vorbeugen Damit eine Entzündung der Zwischenzehen bei Ihrem Hund gar nicht erst auftritt, können Sie einige Maßnahmen vorbeugend ergreifen: Nach einem Spaziergang sollten Sie die Pfoten Ihres Hundes kurz waschen und gut trocknen. So können reizende Einflüsse wie Kies, Sand, Dünger oder Ähnliches entfernt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume Ihres Vierbeiners. So können Fremdkörper entdeckt und entfernt werden, bevor eine Entzündung entstehen kann. Im Winter hilft es, die Pfoten Ihres Vierbeiners mit Vaseline einzucremen. Das hilft gegen Kälte, Nässe und Reizungen durch Streusalz. Gerade von Letzterem sind Hunde in der kalten Jahreszeit besonders betroffen. Sollten Sie merken, dass Ihr Hund sich übermäßig viel mit seinen eigenen Pfoten befasst, kontrollieren Sie diese umgehend. Je früher die Entzündung entdeckt wird, desto schneller geht auch die Heilung vonstatten und Ihr Hund ist frei von seinen Schmerzen. {loadposition lexikon-belehrung}

Poitevin (Hunderasse)

Beim Poitevin handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Frankreich stammt. Die Vorgänger dieser französischen Laufhunderasse sind bereits um das Jahr 1692 entstanden. Zu dieser Zeit kreuzte der Marques de Larre einheimische Laufhunde mit Fuchshunden. Als Meutehund zeigte der Poitevin seine positiven Eigenschaften und erwies sich vor allem bei der Jagd auf Wölfe als unverzichtbar. Bei der Wolfsjagd konnten diese französischen Laufhunde ihre feine Nase, ihre Schnelligkeit und ihren Mut unter Beweis stellen.

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