Gesammeltes Wissen rund um Hunde

Jeder Hund ist einzigartig und hat je nach Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Charakter unterschiedliche Bedürfnisse. Eine gute Pflege, regelmäßige Vorsorge und eine konsequente, positive Erziehung tragen dazu bei, dass sich Dein Vierbeiner rundum wohlfühlt und Ihr den Alltag gemeinsam genießen könnt.

Unsere Beiträge informieren Dich über Themen wie Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Beschäftigung, Pflege und Haltung. Außerdem erhältst Du praktische Tipps für Spaziergänge, Reisen, den Alltag mit Hund und den Umgang mit besonderen Lebensphasen. So kannst Du Deinen Hund optimal begleiten und ihm ein glückliches und artgerechtes Leben ermöglichen.

Unsere Beiträge zu Hunde

1708 Beiträge

Pharaonenhund

Der Pharaonenhund, oder auch Pharaoh Hound, ist von der FCI anerkannt und hat seinen Ursprung in Malta. Dort ist die Rasse auch als Kelb-tal-Fenek bekannt. Dies bedeutet so viel wie "Hund des Kaninchens". Die Rassebezeichnung deutet auf die ehemalige Verwendung der Pharaonenhunde hin: Sie wurden unter anderem für die Jagd auf Kaninchen eingesetzt. Die Einheimischen nutzten die Vierbeiner jedoch auch, um Viehherden begleiten und beschützen zu lassen. Außerdem dienten die Pharaoh Hounds als Bewacher von Haus und Hof. Die FCI führt diese Rasse in der Gruppe der Spitze und Hunde vom Urtyp. Es konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden könnte, ob der Pharaonenhund tatsächlich mit den Hunden des frühen Ägyptens verwandt ist.

Pheromone für Hunde

Pheromone können beim Hund dazu beitragen, dass sie insgesamt ruhiger werden und sich wohlfühlen. Besonders das sogenannte „Dog Appeasing Pheromone“ oder DAP hat sich als vorteilhaft erwiesen.

Physiotherapie beim Hund

Physiotherapie oder Krankengymnastik wird bei uns Menschen schon lange im Rahmen der Schmerzlinderung, der Entspannung und der Rehabilitation durchgeführt. Wer bereits einmal unter Schmerzen und Verspannungen gelitten hat, weiß, wie wohltuend eine Massage sein kann. Im Anschluss an eine Operation ist eine physiotherapeutische Behandlung oftmals unumgänglich. Sie trägt dazu bei, dass wir uns möglichst schnell wieder wie gewohnt bewegen können. Ebenso sinnvoll ist auch die Physiotherapie beim Hund. 

Physiotherapie für Hunde - Prävention und Rehabilitation

Ein Beitrag von Step by Step Tierphysiotherapie Sina Peine entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Hundesport. Schon dadurch wurde Hundephysiotherapie zu einem wichtigen Thema für sie. Im AGILA Magazin gibt die gelernte Tierphysiotherapeutin regelmäßig Infos und Tipps rund um das Thema Physiotherapie beim Hund.

Pipi-Skala für Hund und Katze

Harnsteine, hormonelle Störungen, Entzündungen: Es gibt viele Krankheiten, die den Urinabsatz Ihrer Vierbeiner beeinflussen können. In unserer Infografik zeigen wir Ihnen, wann und wie Sie selbst eine Urinprobe nehmen können und wann der Weg in die Tierarztpraxis unerlässlich ist. Download

Podenco (Hunderasse)

Beim Podenco handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Spanien beziehungsweise Portugal hat. Diese Hunderasse wird als urtümliche Rasse bezeichnet und soll zu den ältesten Hunderassen der Welt zählen. Schon die alten Ägypter sollen Hunde gehalten haben, die dieser Rasse sehr ähnlich sehen. Heute sind diese Rassehunde vor allem in Spanien, auf den Kanarischen Inseln, den Balearen und in Portugal weit verbreitet. Dieser Rassehund sieht mit seinem schlanken, muskulösen Körperbau Windhunden sehr ähnlich.

Podenco Canario

Podenco Canario dürften viele Hundefreunde aus Urlauben im Mittelmeerraum kennen. Der schlanke Jagdhund soll allerdings von altägyptischen Windhunden abstammen, wodurch sich sein Stammbaum über 7000 Jahre zurückverfolgen ließe. Die große Ähnlichkeit zum auf Malta beheimateten Pharaonenhund untermauert die These, der „Urvater" des Podenco Canario könnte die uralte Hunderasse Tesem sein. Bei aller historischen Uneinigkeit, bleibt jedoch bestehen, dass die schlanken und eleganten Hunde heute neben ihren herausragenden Fähigkeiten als Jagdhund immer häufiger auch als Familienhund gehalten werden.

Podengo Português

Beim Podengo Português handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Portugal hat. Diese Hunderasse gibt es in unterschiedlichen Varianten und Größen. Dieser Rassehund kommt sowohl in der kurzhaarigen als auch in der rauhaarigen Variante vor. Es gibt den kleinen Pequeno, den mittelgroßen Medio und den großen Grande. Der Grande erreicht eine Widerristhöhe von bis zu 70 cm, der Medio wird bis zu 54 cm und der Pequeno bis zu 30 cm groß. In allen Varianten ist dieser Rassehund ein geschickter Jagdhund, der typischerweise auffällige Stehohren hat. In ihrem Ursprungsland werden diese Hunde vor allem bei der Jagd auf Kaninchen eingesetzt.

Podhalaner (Hunderasse)

Der Polski Owczarek Podhalanski oder kurz Podhalaner zählt zu den weniger bekannten Hunderassen. Die großen weißen Hunde sind eine sehr alte Rasse, die ursprünglich zum Hüten von Schafherden gezüchtet wurde. Sie stammt aus der Region Tatra, weswegen die Hundeart neben einigen weiteren Namen auch oft als Tatrahund bezeichnet wird.

Pododermatitis beim Hund

Bei der Pododermatitis handelt es sich um eine Zwischenzehenentzündung, die bei Hunden aller Rassen und Altersgruppen auftreten können. Die Entzündung wird vor allem beim Spreizen der Krallen sichtbar. Symptome der Zwischenzehenentzündung Erkrankt ein Hund an Pododermatitis, äußert sich dies meist in klaren Symptomen: Juckreiz zwischen den Zehen Hund beginnt, die betroffenen Stellen stark zu belecken, daran zu nagen oder zu knabbern Eventuell Ausfall von Fell an den betroffenen Stellen Gerötete Haut zwischen den Zehen Bei lang anhaltender Erkrankung: Blutungen, Anschwellen der Haut, Knotenbildung Für den Hund ist diese Krankheit überaus unangenehm, weshalb er schon früh damit beginnen wird, die betroffene Stelle zu bearbeiten. Betroffen sein können alle vier Pfoten, häufig sind es aber die Vorderpfoten, die von einer Zwischenzehenentzündung befallen sind. Behandlung und weitere Maßnahmen Die Diagnose ist meistens schnell gestellt, allerdings dauert es dann eine Weile, bis die Entzündung vollständig bekämpft ist. Zuerst einmal sollte herausgefunden werden, was die Ursache für die Pododermatitis ist. Es können eingetretene Fremdkörper, Unverträglichkeit und Allergien von Futter, Parasiten oder eine Pilzinfektion für den Juckreiz verantwortlich sein. Die Behandlung erfolgt nach der Diagnose: Einfache Verletzungen durch Fremdkörper beispielsweise werden mit desinfizierenden Pfotenverbänden behandelt. Vorher können Sie in diesem Fall Salben gegen eventuelle Pilz- oder Bakterienbefälle auftragen. Zudem verhindern Verbände, dass Ihr Hund weiter auf seiner Pfote nagt. Weitere Ursachen, wie eine Futtermittelallergie, müssen systematisch behandelt werden: Hier beginnt erst einmal die Suche nach dem Stoff im Futter Ihres Hundes, der die Allergie auslöst. Dabei müssen Sie sich unter Umständen auf eine längere Behandlungszeit einstellen. Spezielle Blutuntersuchungen können zwar einen Indikator für eine bestehende Allergie liefern, geben aber keinen Aufschluss über den Futterbestandteil, der die Allergie eventuell auslöst. Einer Pododermatitis vorbeugen Damit eine Entzündung der Zwischenzehen bei Ihrem Hund gar nicht erst auftritt, können Sie einige Maßnahmen vorbeugend ergreifen: Nach einem Spaziergang sollten Sie die Pfoten Ihres Hundes kurz waschen und gut trocknen. So können reizende Einflüsse wie Kies, Sand, Dünger oder Ähnliches entfernt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume Ihres Vierbeiners. So können Fremdkörper entdeckt und entfernt werden, bevor eine Entzündung entstehen kann. Im Winter hilft es, die Pfoten Ihres Vierbeiners mit Vaseline einzucremen. Das hilft gegen Kälte, Nässe und Reizungen durch Streusalz. Gerade von Letzterem sind Hunde in der kalten Jahreszeit besonders betroffen. Sollten Sie merken, dass Ihr Hund sich übermäßig viel mit seinen eigenen Pfoten befasst, kontrollieren Sie diese umgehend. Je früher die Entzündung entdeckt wird, desto schneller geht auch die Heilung vonstatten und Ihr Hund ist frei von seinen Schmerzen. {loadposition lexikon-belehrung}

Poitevin (Hunderasse)

Beim Poitevin handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Frankreich stammt. Die Vorgänger dieser französischen Laufhunderasse sind bereits um das Jahr 1692 entstanden. Zu dieser Zeit kreuzte der Marques de Larre einheimische Laufhunde mit Fuchshunden. Als Meutehund zeigte der Poitevin seine positiven Eigenschaften und erwies sich vor allem bei der Jagd auf Wölfe als unverzichtbar. Bei der Wolfsjagd konnten diese französischen Laufhunde ihre feine Nase, ihre Schnelligkeit und ihren Mut unter Beweis stellen.

Polnische Bracke

Die Polnische Bracke ist eine anerkannte Hunderasse, die aus Polen stammt. Die genaue Herkunft dieser polnischen Rasse ist nicht geklärt. Es werden unterschiedliche Vorfahren wie der St. Hubertushund, die deutsche Bracke und russische Bracken diskutiert. Bekannt ist die Polnische Bracke auch als Ogar Polski. Der polnische Laufhund wird vielseitig bei der Jagd eingesetzt.

Polski Owczarek Podhalanski (Hunderasse)

Der “Polnische Schäferhund aus Podhale”, wie der Polski Owczarek Podhalanski aus dem polnischen übersetzt heißt, ist ein umgänglicher und zuverlässiger Hund. Weitere Bezeichnungen sind unter anderem Tatrahund, Tatra-Hirtenhund und Polnischer Berghund. Sein besonderes Merkmal ist das imposante Äußere, seine buschige Rute und das weiße, flauschige Fell.

Polyarthritis beim Hund

Was ist Polyarthritis? Als Arthritis beim Hund wird eine entzündliche Erkrankung an den Gelenken bezeichnet. Dabei sind zwei Arten von Arthritis zu unterscheiden: Infektiöse Arthritis: Verursacht durch Bakterien. Nicht-infektiöse Arthritis: Entzündung als Reaktion des Immunsystems. Die Polyarthritis gehört zu den nicht-infektiösen Arthritisarten, sie ist also eine Autoimmunkrankheit. Das Immunsystem zerstört hierbei sämtliche Gelenke. Daher auch die Bezeichnung Polyarthritis – bei dieser Erkrankung werden mehrere Gelenke gleichzeitig angegriffen. Ursachen der Entzündung Die Ursachen der Entzündung bei immunbedingter Arthritis sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Es wird aber davon ausgegangen, dass das Immunsystem des Hundes bestimmte Botenstoffe bildet, die einen entzündlichen Prozess in den Gelenken auslösen. Damit reagiert das Immunsystem auf Bakterien, die sich nach einer Infektion noch im Gelenk befinden. Symptome der Polyarthritis Entwickelt sich bei Ihrem Hund eine Polyarthritis, kommt es oft von einem Tag auf den anderen zum Auftreten dieser Symptome: Auffällige Lahmheit des Hundes Geschwollene Gelenke Schmerzende Gelenke Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit Berührungsempfindlichkeit Abgeschlagenheit Sollten Sie bemerken, dass Ihr Hund körperlich abrupt abbaut und sich nicht mehr so viel bewegt wie gewöhnlich, begeben Sie sich umgehend mit ihm zu Ihrem Tierarzt. Oft treten die Symptome in Schüben auf: Mal äußert sich die Krankheit in schmerzenden Gelenken, mal humpelt Ihr Hund oder schläft den ganzen Tag, nur um sich am nächsten Tag wieder völlig normal zu verhalten. Diese Tatsache macht es schwierig, die Diagnose frühzeitig zu stellen. Polyarthritis ist nicht heilbar, Medikamente können aber dabei helfen, dass der Hund sich wieder bewegen und fröhlich an Ihrem Leben teilhaben kann. In erster Linie wird die Entzündung mit Cortison behandelt und zusätzlich werden Schmerzmittel verabreicht. Allerdings ist dies aufgrund der Unheilbarkeit der Krankheit eine andauernde Therapie und es dauert zudem eine Weile, bis die Wirkung eintritt. Sollte Ihr Hund an Polyarthritis erkranken, sollten Sie darauf achten, dass er seine Gelenke nicht zu sehr belasten muss. Sorgen Sie aber trotzdem sanft dafür, dass Ihr Vierbeiner in Bewegung bleibt. Aufgrund der verminderten Bewegung muss besonders auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, um Übergewicht zu verhindern. Dies würde die Gelenke nur unnötig belasten. Für den Gang aufs Sofa oder ins Auto können Sie Ihren Vierbeiner mit einer Hundetreppe unterstützen, die dafür sorgt, dass die Gelenke nur minimal belastet werden. Übermäßiges Hüpfen und Springen sollte eingeschränkt werden, auch wenn der Hund sich besser fühlt – damit dies auch so bleibt. {loadposition lexikon-belehrung} {loadposition __seo_kampagnenbanner_puppy}

Porcelaine (Hunderasse)

Beim Porcelaine handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Das Äußere dieser Jagdhunde erinnert an die berühmten "weißen Königshunde". Der Porcelaine ist ein Meutehund, der seinen Namen vermutlich der Tatsache zu verdanken hat, dass sein weiß marmoriertes Fell schimmert wie Porzellan. Seinen Ursprung hat diese Hunderasse im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich. Dieser Hunderasse ist auch als Chien de Franche-Comté bekannt. Heute werden Hunde dieser Rasse vor allem in der Schweiz, in Frankreich und Italien als Spürhund bei der Jagd eingesetzt. Diese mittelgroßen Hunde haben ein überwiegend weißes Fell, einen schlanken Körperbau und lange, hängende Ohren.

Tiernamen für Hunde und Katzen

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